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24. Juli 2014 21:20
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs

Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.

Mit der Bitte um Ihr Verständnis,

Das Team von Kleine Zeitung Digital

Album "Mein Klimaschutz-Fahrrad"
von 999999 am 30.11.2009, 11:41Uhr
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Klimaschutz-Fahrrad 14
Mein Klimaschutz-Fahrrad Ort der Aufnahme: Graz
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von 999999 am 29.11.2009, 16:11Uhr
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Klimaschutz-Fahrrad 15
Mein Klimaschutz-Fahrrad
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von 999999 am: 30.11.2009, 11:45 Uhr

Herzlich Willkommen zur weltweit ersten Ausgabestelle von Klimaschutzpaketen.

 

Ich habe ein Klimaschutzpaket zum Selbermachen entwickelt.

.

Vorgehensweise:

Die gewünschte Datei unter:

http://meinekleine.kleinezeitung.at/999999/files/277415

.

herunterladen und ausdrucken. An den Außenseiten entlang ausschneiden und dann an den Kanten falten.

Die Trapeze eines nach dem anderen mit Klebstoff bestreichen und die Seitenflächen verkleben.

Zur Erhaltung einer gewissen Stabilität kann das "Klimaschutzpaket" mit Papierschnitzel aufgefüllt werden.

Die gelbe Fläche sollte am Ende verklebt werden.

An der gelben Seitenfläche, kann in der Höhe des Mittelpunktes links und rechts ein ca. 50 cm. langer Wollfaden angeklebt werden.

Mit diesem Wollfaden kann dann das Klimaschutzpaket in Augenhöhe montiert werden und zur täglichen Ermahnung dienen...

Warum mache ich so etwas?

Ich mache so etwas, da ich der Meinung bin, dass in Österreich noch viel zu wenig im Bereich des  Klimaschutzes getan wird. Mit dieser Aktion will ich in erster Linie zur Bewussseinsbildung beitragen.

.

Weniger CO2 ausstoßen bedeutet auch weniger CO2 in Form von Benzin, Diesel, Heizöl, Gas, Kohle, Strom... einkaufen.

Oder anders gesagt: Weniger CO2 Asustoßen - bedeutet mehr Geld auf dem Konto - und wer will das nicht!

.

Für Verbesserungsvorschläge und Änderungswünsche stehe ich gerne zur Verfügung.

Siehe auch meinen Beitrag : Mein Klimaschutzpaket

http://meinekleine.kleinezeitung.at/999999/stories/357687/

Ich werden in den nächsten Tagen noch einige interessante Aktionen hier auf diesem Weblog bekanntgeben, und es würde mich freuen, Sie (dich)  wieder als Leser  begrüßen zu dürfen.

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von 999999 am: 07.03.2010, 16:35 Uhr

 

...

Fahr _Rad _Bericht

bis zum 28. Februar 2010 

.

Das Fahrrad ist für mich  mein Universalfahrzeug. Nicht nur als Firmenfahrzeug, sondern auch für private Angelegenheiten.

Ich erledige  damit  am schnellsten,  ökologischsten und am einfachsten meine Wege im Grazer Stadtgebiet. 

Die genaue Aufschlüsselung meiner Fahrleistung von 19.532 km ist auf der folgenden Tabelle ersichtlich.

 2007200820092010
Jän. 536 km605 km543 km
Feb 390 km594 km521 km
Mär 510 km562 km 
Apr 652 km705 km 
Mai 685 km725 km 
Jun 689 km597 km 
Jul 764 km658 km 
Aug770 km435 km734 km 
Sep751 km775 km549 km 
Okt703 km620 km738 km 
Nov630 km620 km752 km 
Dez520 km719 km480 km 
Jahres-
summe
3.374 km7.395 km7.699 km1.064 km

Der beobachtete Zeitraum von 2007 bis 2010 umfasste insgesamt 943 Tage. im Tagesmittel wurden demnach 20,71 km zurückgelegt.Bei einer angenommenen Durchschnittsgeschwindigkeit von 14 km/h entspricht dies etwa 1.395 Stunden auf dem Sattel.

Ein anständiger Autofahrer hätte auch eine ähnliche Durchschnittsgeschwindigkeit erreicht, aber anstatt 19.532km  mindestens 24.415 km benötigt. 

Die um ~25% erhöhte km-Leistung mit einem Auto lässt sich durch Parkplatzsuche und nicht so direkte Verbindungen wie mit dem Fahrrad erklären.

Erzielte Einsparungen gegenüber einem Auto:

Mindestens 1.831 Liter Treibstoff  (Stadtverkehr mit 7,5 Liter je 100 km ) und rund 3.662 kg CO2 (150 g je km)eingespart. Für die Fahrräder wurden in Summe 1.178,98 Euro (inkl. UST) ausgegeben.

In dieser Summe sind aber 2 Fahrräder enthalten. Der durchschnittliche Aufwand für das Fahrrad je km beträgt demnach ca. 6,04  Cent. (Inkl. Ust.) 

.

1) km-Geld 

.

Da mein Fahrrad auch mein Firmenfahrzeug ist konnte ich als Ausgaben bis Februar  2010 „nur“ 1.179 Euro   geltend machen. 1.179 Euro entsprechen bei einem amtlichen km-Geld von 42 Cent für einen Pkw 2.807 km mit dem Auto…

 2) Reparatur und Wartung: 

.

Zum Zahnkranzwechsel hinten und vorne bzw. Räder zentrieren und Lager einstellen fahre ich zu Bicycle. Das Thema Patschen habe ich so gelöst, dass ich pannensichere Reifen (Schwalbe) verwende. Sie sind mit 35 Euro (inkl. Ust.) in der Anschaffung „teuer“, dafür hat man aber mindestens 10.000 km keine Probleme – vorausgesetzt der Reifendruck wird regelmäßig kontrolliert.

Mitte Februar habe ich nun trotz Schwalbe-Reifen eine Patschenproblem bekommen. Die Lauffläche wurde durchbohrt. Ich habe den defekten Reifen gegen einen reseve-Schwalbe ausgetauscht. Ob ich dem von einem spitzen Gegenstand durchbohrten Reifen noch eine Chance geben werde, muss ich mir erst überlegen. Fürst erste wurde er im Keller zwischengelagert.

.

3) Fahren mit Helm: 

.

Seit der Veranstaltung „Wadel mit“ am 16.7.2009 fahre ich mit Helm… Bei Temperaturen deutlich unter Null Grad hat ein Helm den zusätzlichen Vorteil, dass er auch ein sehr großer Kälteschutz ist.

.

4) Unfallsstatistik: 

.

Meine Unfälle im Winter 2009/20010 übertrafen alle Aus den beiden Jahren davor. Der letzte ereignete sich am 8.12.2009 in der Kreuzgasse. Der Lenker meines Fahrrades brach, und ich landete wieder

  einmal unsanft auf dem Asphalt. Zum Glück war ich nur mit etwa 15 km/h unterwegs, sodass außer Prellungen und einer 3-stündigen Reparatur beim Fahrrad keine bleibenden Erinnerungen zurück blieben.

Der gebrochene Alu-Lenker wurde allerdings durch einen Lenker aus Stahl ersetzt, der im Vergleich zum Vorgängermodel auch um ca. 10 cm breiter ist.

...

Von Problemen mit Fußgängern kann ich, obwohl ich sehr viel in Fußgängerzonen unterweg bin, nicht berichten. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich öfters meine Klingel benutze und immer rechtzeitig ausweiche.

.

5) Sonstiges:

Fahrraddiebstahl 

Am 21.2. gegen Mittag wurde mir mein Fahrrad entwendet. Nach langer Suche fand ich es wieder. Meinen Fahrradhelm muss ich aber gegen einen neuen ersetzen. Er ist beim Raddieb geblieben - wahrscheinlich als eine Art Trophäe

Besondere Bekleidung:

Gegen kalte Füße haben sich meine Bergschuhe nun schon den 4. Winter bewährt. Normalerweise reichen 2 Paar Socken aus...

Als Schutz vor dem kalten Fahrradsattel verwende ich eine Armaflex-Isolierfolie.

...

Salzstreuung

Die starke Salzstreuung setzt auch meinem Fahrrad ziemlich zu. Häufiges ölen, bzw. schmieren der beweglichen Teile sowie gelegentliche Besuche in der Waschanlage machen diesen Winter aber dann doch einigermaßen erträglich.

...

 Der  Fahr_Rad-Bericht April 2010 erscheint spätestens am 6. 4. 2010 auf diesem Weblog

Dieses oben beschriebene Fahrrad ist das Firmenfahrzeug von: 

http://www.stromkosten-sparen.at/ 

.

Mein Album zum Thema Klimaschutz: 

http://meinekleine.kleinezeitung.at/999999/albums/6536/

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von 999999 am 29.11.2009, 16:11Uhr
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Mein Klimaschutz-Fahrrad, mit dem ich zur sinnvollen Energienutzung anregen möchte
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von 999999 am: 25.05.2011, 22:21 Uhr

...

Fahr _Rad _Bericht

bis zum 28. Februar 2011 

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Das Fahrrad ist für mich  mein Universalfahrzeug. Ich erledige  damit  am schnellsten,  ökologischsten und am einfachsten meine Wege im Grazer Stadtgebiet. 

Im Monat Februar wurden 425 Fahrradkilometer absolviert. Um knapp 100 km weniger wie im Vorjahr. Das besondere daran - es wurden nur "soziale Wege" zurückgelgt.

Die genaue Aufschlüsselung meiner Fahrleistung von 27.510 km ist auf der folgenden Tabelle ersichtlich. 

Ohne Berücksichtigung bei dieser Auflistung sind: 

Folgende Ereignisse im Jahre 2010

Zweite Etappe Tour de Mur mit 110 km,

24-Stunden biken für den Klimaschutz mit 412 km,

24 h Radtrophy in Hitzendorf mit 333 km

und der Wildoner Radmarathon mit 189 km.

Diese 4 "Radfahrten" ergaben eine Summe von 1.050 km.

 


20072008200920102011
Jän
536 km605 km543 km450 km
Feb
390 km594 km521 km425 km
Mär
510 km562 km603 km
Apr
652 km705 km510 km
Mai
685 km705 km820 km
Jun
689 km597 km826 km
Jul
764 km658 km873 km
Aug770 km435 km734 km739 km
Sep751 km775 km549 km736 km
Okt703 km620 km738 km838 km
Nov630 km620 km752 km693 km
Dez520 km719 km480 km485 km
Jahres-
Summe
3374 km7395 km7679 km8187 km875 km

Der beobachtete Zeitraum von 2007 bis 2011 umfasste insgesamt 1.307 Tage. im Tagesmittel wurden demnach 21,00 km zurückgelegt.

Bei einer angenommenen Durchschnittsgeschwindigkeit von 14 km/h entspechen dies etwa 1.965 Stunden auf dem Fahrradsattelattel.

Ein anständiger Autofahrer hätte auch eine ähnliche Durchschnittsgeschwindigkeit erreicht, aber anstatt 27.510 km  mindestens 34.400 km benötigt. 

Die um ~25% erhöhte km-Leistung mit einem Auto lässt sich durch Parkplatzsuche und nicht so direkte Verbindungen wie mit dem Fahrrad erklären.

Erzielte Einsparungen gegenüber einem Auto:

Mindestens 2.580 Liter Treibstoff  (Stadtverkehr mit 7,5 Liter je 100 km) und rund 5.160 kg CO2 (150 g je km)eingespart. Für die Fahrräder wurde in Summe 1.610 Euro (inkl. UST) ausgegeben.

In dieser Summe sind aber 2 Fahrräder enthalten. Der durchschnittliche Aufwand für das Fahrrad je km beträgt demnach ca. 6  Cent. (Inkl. Ust.) 

Der Wert von 6 Cent pro km dürfte zumindest bei mir das reelle Fahrrad km-Geld darstellen.

.

1) km-Geld 

.

Da mein Fahrrad nun kein Firmenfahrzeug mehr ist, werde ich den km-Geld Vergleich mit dem Auto nicht mehr durchführen.

 2) Reparatur und Wartung: 

Da die Lebensdauer meines Fahrrades durch den Bruch des Sattelrohres nicht mehr nach oben offen ist, bin ich bei der Wartung nicht mehr so genau.  

Zum Zahnkranzwechsel hinten und vorne bzw. Räder zentrieren und Lager einstellen fahre ich zu Bicycle. Das Thema Patschen habe ich so gelöst, dass ich pannensichere Reifen (Schwalbe) verwende. Sie sind mit 35 Euro (inkl. Ust.) in der Anschaffung „teuer“, dafür hat man aber mindestens 10.000 km keine Probleme – vorausgesetzt der Reifendruck wird regelmäßig kontrolliert.

3) Fahren mit Helm: 

.

Nach einer längeren Trotzphase, mein Helm wurde mir gestohlen, habe ich mich nun wieder eines Besseren besonnen...

Bei Temperaturen deutlich unter Null Grad hat ein Radhelm auch noch den zusätzlichen Vorteil, dass er auch ein sehr guter Schutz vor der Kälte ist.

.

4) Unfallsstatistik: 

...

...etwas zum Nachdenken...

...

Von Problemen mit Fußgängern kann ich, obwohl ich sehr viel in Fußgängerzonen unterweg bin, nicht berichten. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich öfters meine Klingel benutze und immer rechtzeitig ausweiche.

...

5) Nachwuchsarbeit:

Meine 6-jährige Tochter Katharina fährt auch mit dem Fahrrad zur Schule. Sie wird entweder von Mama oder Papa begleitet.

Der tägliche Rad(Fuß)weg zur Schule bzw. Hort beträgt etwa 4.2 km.

Katharina hat dann in 10 Wochen die durchschnittlich jährliche Radfahrleistung eines Österreichers erreicht...

Der Winterbeginn hat dann aus der Radfahrerin Katharina eine brave Fußgängerin gemacht.

Bei wärmeren Wetter, bzw. trockener Sraße wird aber natürlich auf das Fahrrad zurückgegriffen.

...

 Der  Fahr_Rad_Bericht_März_2011

Dieses oben beschriebene Fahrrad war das Firmenfahrzeug von: 

http://www.stromkosten-sparen.at/ 

Weitere Links

Meine Aktion Klimaschutzpaket: 

Mein erster 24-Stunden-Radmarathon

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von 999999 am: 25.05.2011, 22:21 Uhr

Das nächste 24-Stunden Rennen


Heute um 10 Uhr 30 ist es soweit. Der Start zur 24-Stunden Radtrophy rund um die Kirschenhalle in Hitzendorf erfolgt.

Heuer das erste Mal - mit mir und meinem Klimaschutzfahrrad...

Der Zieleinlauf ist dann 24 Stunden später.


Mein Ziel für diese 24 Stunden sind 453 km.

453 km ist auch die Länge der Mur.

Das genaue Ergebnis gibt es dann in den nächsten Tagen.


Links:


24-Stunden Radtrophy in Hitzendorf

24-Stunden Biken für den Klimaschutz

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von 999999 am: 25.05.2011, 22:21 Uhr

Wildoner Radmarathon


Der Sonntag am 5.9.2010 in Wildon stand im Mittelpunkt des 19. Wildoner Radmarathons.

Etwa 5.400 Teilnehmer waren am Start. Es gab insgesamt vier verschiedene Stecken (40 km, 77 km, 129 km und 166 km) für die Straßenfahrer und zwei verschiedene Strecken (21 km und 56 km) für die Mountainbiker zur Auswahl.

 

Da ich am 12.9. beim 24-Stunden-Rennen in Hitzendorf mitmache, entschied ich mich für die 166 km. Beim Start wurden die Radfahrer in verschiedene Blöcke eingeteilt. Ein Block beinhaltete dann nur die Fahrer der gleichen Strecke.

Es gab auch zwei kleinere Anstiege zu bewältigen, und bei einem

konnte man dann auch das Herz dieses Baumes sehen.

Zwischendurch gab es auch öfters ein Spiel zwischen Nebel und Sonne, aber am Ende setzte sich dann doch die Sonne durch.

 Die beiden längsten Strecken (129 km und 166 km) führten dann

auch gemeinsam etwa 18 km über slowenisches Gebiet. Als sich dann diese beiden Gruppen in Gamlitz teilten merkte ich, dass ich der einzige 166 km Fahrer in dieser Gruppe war. Etwa 25 km vor dem Ziel gelang mir dann das Kunststück mich ordentlich zu verfahren, sodass es dann sogar ein 200er wurde. Als ich dann gegen 16 Uhr 35 endlich das Ziel erreichte, merkte ich vom Zielschluss um17 Uhr nichts, das ist auch der Grund warum ich nicht in der Ergebnisliste aufscheine.

 

Aber was soll´s – Spaß hat es trotzdem gemacht ;-)


Links:

Mein Videobeitrag:

Wildoner Radmarathon

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von 999999 am: 25.05.2011, 22:21 Uhr

410 Fahrrad-km in 24 Stunden.

 

 

Anfang Juni entdeckte ich einen Flyer über das 24-Stunden-Biken für den Klimaschutz in Kaindorf bei Hartberg.

Ich beschloss spontan - mich und mein Klimaschutzfahrrad einfach dazu anzumelden.

Dass meine „heurige aktuelle Bestleistung“ bis zum Start beim 24-Stunden-Rennen 110 km beträgt, stellte für mich kein Problem da. Ich ging ohne Druck etwas erreichen zu müssen, einfach an den Start.

Der Start erfolgte dann am Freitag  den 16.7.2010 um 18 Uhr. Das Ende war dann 24 Stunden später...

Gleich nach dem Start merkte ich, dass das Tempo viel zu hoch für mich war. Ich ließ mich zurückfallen und begann dann mein

 

 

Solorennen im Nirvana.

Das Ziel dieses Wettbewerbes war, möglichst viele Runden (a`17,9 km) in 24 Stunden zu bewältigen. Ich wollte alle drei Runden eine kleine Pause machen.

Am Ende der 3.Runde versäumte ich dann die Ausfahrt, sodass ich nach der 4.Runde meine erste Pause einlegte. Ich aß eine große Portion Spagetti und stopfte zusätzlich einige Portionen Mehlspeisen in mich hinein. Danach startete mit einem unguten Gefühl im Bauch in die 5. Runde. Aber bereits in der 6. Runde spürte ich den neuen „Kraftstoff“ und es ging wieder schneller. Für das größte Problem seit der 4. Runde sorgten Krämpfe in meinen Beinen, die sich von oben nach unten, sowie von links nach rechts- einfach nach dem Zufallsprinzip - hin und her bewegten.

 

Da sie beim Anstieg zur „Bergwertung“ Weixelberg am stärksten waren, beschloss ich einfach mein Fahrrad dort hinauf zu schieben. Am Anfang war es eine kleine emotionale Überwindung, aber es tat meinen Beinen sehr gut. Ich konnte sie ordentlich durchstrecken und dehnen und merkte, dass es immer ein wenig besser wurde.

Am Ende des Rennens sorgte diese Maßnahme dann, dass ich mit meinen Beinen so gut wie keine Probleme mehr hatte.

Der Höhepunkt der siebenten Runde war dann das Glockenläuten in Ebersdorf - zu Mitternacht... Viele Zuschauer sorgten sogar zu so später Stunde noch für eine ausgezeichnete Stimmung.

Die 2.Pause nach der achten Runde, es war inzwischen 0 Uhr 45 geworden wurde nach dem gleichen Programm wie die erste Pause abgewickelt. Ordentlich essen und trinken – die Zeit, die im Essenszelt dabei verbraucht wurde, war einfach zweitrangig... Ziemlich genau um zwei Uhr am Morgen beendete ich dann meine neunte Runde und ich fühlte mich sehr gut. Die Krämpfe in den Beinen hatte ich im Griff. Bei beiden Anstiegen fuhr ich einfach soweit, bis ich ein leichtes ziehen in meinen Oberschenkeln spürte um dann meine „Schiebegymnastik“ zu beginnen. Im ersten Drittel neun Runden geschafft – und ich begann das erste Mal zu rechnen:... „24 Runden in 24 Stunden...“ Inzwischen war es auch sehr dunkel geworden und ich begann mich langsam daran zu gewöhnen, dass mein Scheinwerfer, den ich vorne montiert hatte, eigentlich nicht für Geschwindigkeiten über 40 km/h geeignet war. Ich ignorierte das aber und wagte ein wenig den Rausch der Geschwindigkeit bei etwa 65 km/h zu spüren...

Am Anfang kostete es einige Überwindung, aber da der Verlauf der Straße ja immer gleich blieb, fuhr ich dann auch einige Male mit Vollgas in ein schwarzes Loch und genoss das geile Gefühl...

Kurz vor drei Uhr in der Früh wurde dann ein neuer persönlicher Weltrekord im Radfahren aufgestellt. Meine alte Bestmarke aus dem Jahre Schnee von 180 km (Graz-Judenburg-Graz) wurde überboten...

Der nächste Höhepunkt war dann der Sonnenaufgang, der sich dann aber bis etwa 5 Uhr 15 Zeit ließ... Gegen 5 Uhr 30 war es dann wieder Zeit für meine dritte Pause. Ich hatte diesmal 5 Runden zurückgelegt, denn ich wollte einfach keinen Stress mit rasenden 12 Stunden Fahrern haben, deren Start am Samstag um sechs Uhr in der Früh erfolgte. 13 Runden zur Halbzeit – schön langsam begann ich mir Sorgen zu machen. Wann kommt meine Einbruch – der Mann mit dem Hammer, der mich dann stoppt? Fünf Minuten nach sechs Uhr am Morgen startete ich, mit ordentlich Sonnencreme eingeschmiert in meine 14. Runde, bzw. in meine 2. Halbzeit. Zwischen sieben und acht Uhr am Morgen bekam ich dann noch einen ordentlichen Energieschub, der in eine 47er Rundenzeit mündete. Ich beschloss auch diesmal fünf Runden draußen zu bleiben.

Und dann kam er – der „ersehnte Einbruch“. Mitte der 18 Runde lautete dann die Devise leg dich in den Schatten und relaxe ein wenig... Nach der Zieldurchfahrt bekam ich die Rechnung präsentiert: 1 Stunde und 14 Minuten für eine Runde... Nach einer ordentlichen Ess- und Trinkpause, die ich knapp vor 12 Uhr Mittags beendete stand dann mein Ziel fest. Noch vier Runden in den letzten 6 Stunden.

 IEs muss eine “4“ bei meinem Ergebnis vorne stehen !!!

nzwischen bestätigte sich der Wetterbericht und das Thermometer bewegte sich um die 33 Grad. Jede Wolke, die für einen kürzen Moment die Sonne etwas verdecken konnte, wurde von mir mit Freude begrüßt... Inzwischen habe ich meine Taktik auch geändert. Bei meinen vier letzten Runden machte ich jede Runde, etwa am höchsten Punkt, bei einer „privaten Vierpflegestation“ eine etwa 5-Minütige Pause. Ich ließ meinen Kopf von einem Wasserschlauch längere Zeit abkühlen, und füllte dann meine beiden 0,5 Liter Trinkflaschen mit Wasser auf. Meine dritte hatte ich irgendwo verloren... Die Schlussrunde begann ich dann mit einer kleinen Ruhepause im Wald unter einer großen Eiche um sie dann um ca.16 Uhr 50 etwa 500 Meter vor dem Ziel zu unterbrechen. Über 400 km geschafft – ich stellte mein Rad ab und bewegte mich ins Verpflegungszelt. Der Platzsprecher kündigte bereits wieder meine Durchfahrt an, denn der Mess- und Kontrollpunkt 500 Meter vor dem Ziel wurde abermals überquert.

Ich bevorzugte aber kulinarische Ziele und ein wenig ausspannen. Als es dann doch bald 18 Uhr geworden war, musste ich schnell zu meinem Rad, dass ich 400 Meter vor dem Ziel geparkt hatte. So überquerte ich dann um 2 Minuten nach 18 Uhr die Ziellinie und war sehr zufrieden, dass ich 411,7 km und 4.300 Höhenmeter in 24 Stunden geschafft habe.

In Summe wurden etwa 6 Portionen Spagetti, verschiedene Salate, Kaiserschmarren, Eierspeis, unzählige Kuchen und Mehlspeisen, 6 Müsliriegel und 18 Liter Flüssigkeit meinem Körper zugefügt.

„Große Geschäfte“ wurden während dieser 24 Stunden keine erledigt – die Summe von zwei „kleinen Geschäften“ machte etwa 0,5 Liter aus, sodass etwa 17 Liter einfach hinaus geschwitzt wurden. Ein Gewichtsverlust wurde nicht registriert, was auch die Begründung für meinen sehr guten körperlichen Zustand danach ist. Ein ziemliches Problem habe ich aber mit meinen beiden Ringfingern bzw. kleinen Fingern. Zu schmale Lenkergriffe sorgen hier zwei Wochen danach noch für ein taubes Gefühl in den Fingern. Ich hoffe sehr, dass sich innerhalb der nächsten Woche der Zustand wieder stabilisieren wird und ich dann Mitte September dann die 500 km-Marke knacken kann.

...der Sieger schaffte übrigens 770 km...

Links:

Ergebnisliste

Einzelne Rundenzeiten

Mein Videobeitrag

Fahr_Rad_Bericht_Juni_2010

 

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von 999999 am: 25.05.2011, 22:21 Uhr

Mein Start beim 24 Stunden Biken für den Klimaschutz

 

Vor einigen Wochen entdeckte ich einen Einladungsflyer zum 24 Stunden Biken für den Klimaschutz in Kaindorf bei Hartberg.

Nach einer kurzen Nachdenkpause stand für mich fest: Da mache ich mit.

Ich bin schon sehr gespannt, zu welchen Leistungen mein

Klimaschutzfahrrad und ich während dieser 24 Stunden in der Lage sein werden. Fotos und sicher ein interessantes Video gibt es dann, wenn ich diese Aktion einigermaßen verdaut habe.

...

Links:

24 Stunden Biken für den Klimaschutz

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von 999999 am 29.11.2009, 16:11Uhr
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Klimaschutz-Fahrrad 15
Mein besonderes Fahrrad, dass möglichst viele Menschen zum Energiesparen motivieren soll.
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von 999999 am 28.07.2009, 17:56Uhr
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Klimaschutzpaket
Zusammengeklebtes Klimaschutzpaket. Weiteres unter Beiträge: http://meinekleine.kleinezeitung.at/999999/stories/369079/
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von 999999 am 21.02.2010, 15:13Uhr
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Diebstahl 1
Dieses Foto dokumentiert den Diebstahl meines Fahrrades. Aufnahme aus ca 500 Meter mit 48-Fach-Zoom
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