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von AndrewOttoHofer am: 09.06.2009, 20:02 Uhr

Endlich.  Es ist ueberraschend wie lange es dauerte bis die Regierung und die Geschaeftsleitungen die richtigen Aktionen unternahmen.

Offensichtlich waren Fimenchefe mehr beschaeftigt Geld aufzutreiben, anstelle sich auf die Herstellung von marktgerechten Autos zu konzentrieren und wie man ein Unternehmen zum Profit leitet.Sie sind in Firmen Jets nach Washington geflogen, um mehr Millarden ab zu sahnen, und dieses symbolisiert ihre Denkart und ihre Motivation. 

Ich finde es immer noch empoerend, dass Bush und Obama ihnen das Geld ueberreicht haben. 

‘Tough Love’ haette von der ersten Unterredung an auf der Tagesordnung stehen muessen. GM hatte einen Buchwert von 50 Milliarden als Hoechstwert – wer wuerde da Steuereinkommen (zukuenftige noch dazu), in Firmen kippen, die nicht faehig sind, Profite zu machen. 

Die Heirat zwischen Fiat und Chrysler hat Moeglichkeiten, aber es ist eine risikoreiche Fusion, es sei denn die U.S. Regierung uneterstuetzt Chrysler rechtlich und mit Gesetzen,  man bewegt die Konsumenten zu einem Interesse am Produkt und an kleineren Autos. Die Nachfrage nach dem Chrysler Produkt muss erhoeht werden..  Momentan ist es verfrueht ueberhaupt zu spekulieren, da man abwarten muss was im Konkursverfahren passiert, und wie Chrysler vom ‘Chapter 11’ aufersteht. 

Bei GM gibt es schon Problematik, die einen verwundern. Konkurs war offensichtlich die richtige Handlung.  Der Steuerzahler als Hauptaktionaer findet meine Zustimmung, aber ich bin absolut dagegen, dass die Gewerkschaften Aktionaere werden. Wie kann man ein Unternehmen zum maximal Profit fuehren, wenn Dein Job, Deine Existens davon abhaengt das Einkommen und die Nebenleistungen fuer Deine Gewerkschaftsmitgliedschaft zu erhoehen? Welche Leute moechtest Du im Aufsichtsrat sehen als Gewerkschaftlicher Aktionaer?  Was fuer einen Firmenchef wuerde der Aufsichtsrat erwaehlen?  Wird dieser Mensch darauf zielen, die hoechsten Profite fuer die Aktionaere zu erreichen, oder wird dieser Firmenchef sich darauf konzentrieren ein Unternehmen fuer alle zu erstellen, welches aber Profitarm wird/bleibt. 

Ich halte es eben fuer widerspruechlich das man einen grossen Aktienblock besitzt, es aber gleichzeitig Deine erste Aufgabe, Verantwortung und Pflicht ist, die Interessen der gewerkschaftlichen Angestellten zu schuetzen.  Theoretisch sollte man meinen es waere moeglich und koennte gut gehen.  Allerdings muesstest Du das Denken der Gewerkschaftsbosse aendern koennen – ihre Philosophie des ‘sie’ (Unternehmer) gegen ‘uns’ (Arbeitnehmer) muesste umgepolt werden um ein nahtloses Team zu erstellen, eines das Zeit effizient arbeitet und welches die Elastizitaet hat sich Markttendenzen ueber Nacht anzupassen, um konkurrenzfaehig und profitabel zu bleiben. 

Werden sich die Gewerkschaften aendern? 

Ich nehme an ein bisschen, aber nicht so, dass es groessere Effizienz gibt, Aktionaerinteresse abgesichert sind und Langzeit Erfolg des Unternehmen garantiert.  Wird GM jemals wieder einen 50% U.S. Marktanteil haben.  Wird GM jemals wieder einen Marktwert von 50 Milliarden Dollar mit heutigem Tageswert haben?   

Meine Prognose ist:  niemals. 

Sie wollen den Wert der ‘Tough Love’ sehen?  Schauen Sie sich Ford an.  Hoeren Sie den Worten zu, sehen Sie das Bild was Ford beim U.S. Kongress skizziert hat und sehen Sie Ford heute.  Meiner Meinung nach waere es auch fuer Ford von Vorteil gewesen, sich einem schnellen, von der Regierung geleiteten Konkursverfahren zu unterziehen, aber Ford tut sich auch ohne U.S. Steuerzahler Spenden fast so gut wie ein ‘Wunder’.  Wird es Ford gelingen, seine Kosten zu reduzieren, groessere Kunden Loyalitaet zu gewinnen, weil es den Konkurs vermieden hat? 

Kurzfristig auf jeden Fall, aber wird es reichen Ford ueber die naechsten Jahre kraeftig und flexibel zu halten, damit Ford konkurrenzfaehig bleibt – das bleibt die Frage.   

Wuerde ich momentan Ford Aktien kaufen?   

Nein, das wuerde ich nicht, es gibt diverse andere Aktien, die bessere Resultate versprechen, mit geringerem Risiko kurzfristig und auch uber’s naechste Jahr. 

 Author: Andrew Otto Hofer 

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