22. Mai 2012 22:55 | |||||
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Mitglied seit: 12.05.2007
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
Der durchaus programmatische Titel des von den Journalisten Eva Weissenberger („Kleine Zeitung“) und Klaus Stimeder („Datum“) im Verlag Ueberreuter veröffentlichten Buches über die schon zu Lebzeiten gewordene „Legende“ Oscar Bronner könnte treffender nicht gewählt sein: „Trotzdem – die Oscar Bronner Story“ nähert sich in diesem Umfang erstmals der nicht immer leicht zu fassenden und (beruflich wie privat) allemal interessanten wie abwechslungsreichen Lebensgeschichte des am 14. Jänner 1943 in Haifa (Palästina) geborenen Zeitungsgründers. Als roter Faden zieht sich das berufliche Hauptmotiv Bronners sehr deutlich durch das leicht zu lesende und mit wenigen, aber gut gewählten Fotos illustrierte Werk, nämlich das stete Bestreben, ein kritisches und unabhängiges Printmedium in Österreich zu gründen bzw. zu etablieren und das – wenn nötig – auch gegen den hierzulande herrschenden Mainstream. Das passende Zitat aus dem Klappentext des Buches dazu lautet: „Vor jedem neuen Projekt warnten ihn Freunde wie Feinde davor, dass sich Qualitätsmedien in Österreich nicht verkaufen würden. Oscar Bronner gründete seine Zeitungen trotzdem.“ Gut so, meine lapidare Meinung dazu.
Teil 2 des Buches widmet sich in Folge konkret den verschiedenen Situationen von Verhandlungen in der Praxis. Hier werden einige der mannigfaltigen Möglichkeiten beispielhaft herangezogen. Die Teilkapitel geben darüber Auskunft: Verkaufsverhandlungen, Einkaufsverhandlungen, Investitionsverhandlungen, Zielverhandlungen mit Mitarbeitern, Tarifverhandlungen und last but not least – ein immens wichtiger Punkt in innerbetrieblichen Strukturen – Verhandlungen in Konflikt- und Krisenfällen. Bei diesen Punkten werden zudem Empfehlungen für erfolgreiche Verhandlungen abgegeben. Im Schlusswort zieht Salewski gekonnt Resümee: das Buch propagiert „die Rückbesinnung auf den Menschen mit seinen Motiven und Einstellungen, die sein Verhalten prägen, sowohl offen als auch verdeckt.“ (S. 265). Als Idealfall gelungener Kommunikation sieht er: „Die wechselseitig komplementäre Kommunikation ist die ideale Grundhaltung für wirkungsvolle und erfolgreiche Verhandlungen. (…) Partnerschaften, die lange zusammenhalten, folgen genau dieser Bedingung.“ (S. 268).
Das neue Buch des weltweit anerkannten Verkaufstrainers Dale Carnegie „Der Verkäufer in Dir! Das Dale Carnegie Verkaufstraining“ ist seit Januar 2007 in der deutschen Übersetzung erhältlich und eröffnet selbst geschulten und schon lange im Verkauf stehenden Sales-Experten immer wieder neue Perspektiven. Das im Fischer Verlag erschienene Werk glänzt durch übersichtlichen und leicht verständlichen Aufbau, präzise und leicht zu lesende Kapitel, anschauliche und aus dem Verkaufsalltag gegriffene Beispiele und nicht zuletzt durch kompakte und nicht redundant wirkende Zusammenfassungen. Folgende Hauptkapitel werden behandelt, wobei diese als Teile des Verkaufsprozesses gesehen und in einen kausalen Zusammenhang gebracht werden: Die Kundenwerbung, die Vorbereitung, die Kontaktaufnahme, das Erstgespräch, die Chancenanalyse, die Lösungsentwicklung, die Lösungspräsentation, die Bewertung durch den Kunden, die Verhandlung, die Zusage, die Nachbetreuung, der Einwand, der größte Verkaufsvorteil.
Zwei Zitate sollen hier Appetit auf dieses Buch machen:
„Erfolgreich wird man nicht einfach durch Zufall oder weil man talentiert ist. Mehr denn je müssen wir uns heute, in einem Wettbewerb, der durch die moderne Technologie und die Globalisierung der Wirtschaft immer schärfer wird, gut verkaufen, um unsere Ziele zu erreichen. Am besten gelingt uns das, wenn wir unsere Stärken und Schwächen kennen und auf uns selbst und unsere ganz individuellen Fähigkeiten vertrauen. Und wenn wir uns für andere wirklich interessieren. Denn nur dann können wir uns auch in die Wünsche unseres Gegenübers und unserer Kunden einfühlen. Nur so kann man Interesse wecken, die richtigen Argumente finden, geschickt verhandeln und – überzeugen. Wer seinen Verhandlungspartner überzeugt, wird selbst erfolgreich sein.“ (Zitat aus dem Buchbegleittext).
Und ganz zuletzt rät Carnegie auf S. 367: „Lassen Sie sich nicht entmutigen. Halten Sie durch. Geben Sie niemals auf. Das haben sich fast alle Erfolgreichen zur Regel gemacht. Natürlich werden Sie manchmal verzweifelt sein. Es kommt darauf an, diese Verzweiflung zu überwinden. Wenn Sie dazu in der Lage sind, steht Ihnen die Welt offen!“
Ja, das hat - so glaub´ ich - allen Spaß gemacht und es hat auch allen gemundet. Wie versprochen habe ich am letzen Tag des Oktober 2007 die Schürze umgebunden und die diversen Kochlöffel ausgepackt. Auf dem Speiseplan stand die Herstellung eines (fast schon) Winteressens: Lasagne. Das Kochen stand auch unter dem Motto: "Kleine Zeitung trifft Miele Center Fasching" und so konnte ich unter den wohlwollenden Blicken des Teams vom Miele Center ab 15 Uhr ans Werk gehen.
Und hier auch gleich das Rezept. Man nehme Knoblauch und Zwiebel, schneide diese sehr klein, dann macht man das auch mit echten Zuckerkarotten, Tomaten, Speck und Rohschinken und bereite auch schon einmal die weiteren Zutaten und Ingredienzen für das Gericht vor. In einen großen, ja sehr großen Kochtopf gibt man ausreichend Olivenöl und erhitze den Topf, dann gibt man den Knoblauch und den Zwiebel hinein und lässt das einmal ordentlich anbraten bzw. schwitzen.
Dann zunächst den Speck und den Schinken dazu und dann nach und nach ca. doch 400 bis 500 g gemischtes Faschiertes (wir wollen ja alle satt werden!). Das alles vermischt sich schon und hier kann man schon die Kräuter hinzu geben (italienische Tiefkühlkräuter, ein wenig Oregano, ordentlich Schnittlauch und auch Petersilie). Jetzt gibt man die Karotten und auch die Tomaten nach und nach in den Topf (jeweils ca. einen Suppenteller voll geschnitten). Und es köchelt weiter. Dann wird´s interessant, denn jetzt kommt der Rotwein hinein und das kann schon einmal ein Achterl sein. Und jetzt bekommt das alles schon einen sehr g´schmackigen Duft oder sagen wir: ein Aroma.
Jetzt noch passiertes Tomatenmark dazu und wir rühren wieder. Und immer wieder wird jetzt abgeschmeckt: da noch Kräuter dazu, dann noch ein wenig Rotwein, dann auch noch ein wenig Chili und Pfeffer, je nach Geschmack. Während die Sauce köchelt, bereite ich die Lasagne-Form vor (übrigens wunderbar der Bräter von Miele!) und streiche diese mit echter Teebutter aus, damit die Lasagne-Blätter nicht ankleben. Jetzt geht´s an die Bechamel-Sauce, das Rezept ist bekannt: Butter, Mehl und Milch ergeben unter ständigem Rühren die bekannt-gute Konsistenz, nicht zu flüssig, sondern cremig. Bereits vorbereitet sind die Blätter, der Käse (Gouda!) und der Parmesan und jetzt beginnt das Schichten: zuerst die Fleisch-Karotten-Tomaten-Rotwein-Sauce, dann die erste Schicht an Lasagne-Blättern, dann wieder die Sauce, dann die Bechamel, dann der Käse und dann der Parmesan. Und so geht´s weiter bis wir uns ganz nach oben gearbeitet haben. Der Miele-Backofen ist inzwischen vorbereitet worden und ab geht´s mit ca. 170 oder 180 Grad, damit die Lasagne-Blätter nicht hart, sondern eben al dente werden. Nach ca. 50 Minuten (es duftet schon!) ist die Lasgane fertig. Voila´
Zuvor gab´s noch leckere Schinken-Käse-Kipferl und mit Zucchini und Schafskäse überbackene kleine Baguettes. Als Abschluss wurde dann noch "ein süßer Traum" mit Schlag und einer Schoko-Eierlikörsauce kredenzt. Mmmm! Dazu wurde ordentlich Rot- und Weißwein getrunken und auch noch ein sehr guter Cognac genossen. Aber was schreib´ ich noch: schaut euch die Fotos an, denn die Bilder sprechen eine deutliche Sprache. Vielen Dank an Frau und Herrn Fasching, an Frau Schmidt, Frau Lengheimer und Herrn Gießauf. Bis zum nächsten Kochen.
Peter Falk feiert heute seinen 80. Geburtstag (er wurde am 16. September 1927 in New York geboren) und viele Columbo-Fans hoffen natürlich, dass der schrullige und meist leicht verwirrt und chaotisch wirkende Altmeister der TV-Polizisten auch noch einen weiteren Fall lösen wird, die letzte Folge stammt aus dem Jahr 2003. Seine Markenzeichen sind bekannt und seiner weltweiten Fangemeinde vertraut geworden: der meist zerknitterte und immer in einem Beige-Ton gehaltene Trenchcoat, der in der ersten Staffel ihn hin und wieder begleitende Basset namens „Hund“, das zerbeulte, knatternde und – völlig unamerikanisch! – auf den Straßen so wunderbar anachronistisch dahintuckernde Peugeot-Cabrio, das kleine Laster des Cigarillo-Rauchens, die zumeist liebevollen und privaten Hinweise auf Mrs. Columbo, von der wir nicht wissen, wie sie aussieht, die wirklich nett eingebauten „fernseh-literarischen“ Hinweise auf seine italienische Herkunft, das umständliche Aufzeichnen von Informationen in einem Notizblock, die wunderbare Gestik und Mimik mit dem wissenden und dann (wenn es zum Ende des Falls kommt) „moralischen“ Blick, dem „Heureka-ich-hab´s-Griff“ mit der rechten Hand an die Stirn, das Fakten kombinierende Ermitteln etc. Was die Figur von Columbo jedoch so sympathisch macht, ist die von Falk und den beiden Regie- und Drehbuch-Masterminds Richard Levinson und William Link wohl durchdachte und bewusst über all die Jahre und Folgen wie ein roter Faden durchgehende Positionierung des eher in bescheidenen Verhältnissen lebenden und scheinbar unterlegenen Underdogs, der von seinen Folge für Folge ihn unterschätzenden „Gegnern“ (den Verbrechern, Kriminellen) zumeist auch abschätzig behandelt wird. Zumeist stammen diese auch noch aus eher begüterten Milieus oder haben in der Gesellschaft einen wichtigen Status, was sie Columbo auch spüren lassen. Fast wäre man versucht zu sagen, die Figur des schrulligen TV-Inspektors (in den späten Folgen ist er dann irgendwann schon Commissioner) ist so etwas wie sozial- und gesellschaftskritisch angelegt, mit einer prononcierten Mission zu Wahrheit, Rechtschaffenheit und Gesetzestreue.
Die Serie selbst ist nicht zuletzt ein Kommen und Gehen von TV- und Kino-Stars, ein Faktum, dass eben auch für das Konzept spricht. Hier nur ein Auszug der prominenten Mitwirkenden: Robert Culp, Leslie Nielsen, Roddy Mcdowall, Susan Howard (später in „Dallas“), Leonard Nimoy, Martin Landau, Johnny Cash, Robert Vaughn, George Hamilton, Janet Leigh, Hector Elizondo, „Kirk“ William Shatner, Robert Foxworth, Ian Buchanan, Little Richard, Faye Dunaway, Rod Steiger, David „Sledgehammer“ Rasche und nicht zuletzt Oskar Werner. Abschließend noch einige Details, die weniger bekannt sind: so zum Beispiel, dass die Kleidung, die Columbo trägt auch die von Peter Falk ist. Oder, dass wir nicht wissen, welchen Vornamen er hat (ein paar Autoren wollen herausgefunden haben, dass er in einer Folge seinen Ausweis zeigt, wo man den Namen „Frank“ erkennen kann). Oder das die deutsche Synchronstimme über die Jahre von fünf verschiedenen Personen gesprochen wird. Auf alle Fälle aber warten schon alle Fans auf eine neue Folge, bei der wir den Kauz wieder gewohnt ermitteln sehen.
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Wenn es einen österreichischen Jazz-Musiker von Welt-Format gegeben hat, der dieses Prädikat verdient und international anerkannt war, dann war es ohne Zweifel der aus einfachen Erdberger (3. Bezirk, Landstraße in Wien) Verhältnissen stammende Josef „Joe“ Erich Zawinul. Seine Freundschaft zum verstorbenen Bundespräsidenten Thomas Klestil ist ebenso bekannt wie die zum Pianisten Friedrich Gulda. Nach Studien am Konservatorium der Stadt Wien und ersten Erfahrungen in diversen Jazz-Gruppen, übersiedelte er 1959 in die USA, wo er besonders rasch Aufnahme in der von „schwarzen“ Musikszene fand. So war er von 1962 bis 1970 Mitglied der Gruppe von Canonball Adderley, in dieser Zeit schrieb er „Mercy, Mercy, Mercy“.
Einem größeren Publikum bekannt wurde er in den 1970er Jahren mit der heute schon Kult-Status genießenden Formation „Weather Report“, die, ausgehend von der „Philosophie“ des Free Jazz und dem bewussten Brückenschlag zum Jazz Rock, Vorreiter einer musikalischen Orientierung wurde, die man heute gemeinhin als „Fusion Jazz“ – mit einer besonderem Schwerpunkt auf Improvisation – bezeichnet. Zawinul und sein kongenialer Partner in dieser Zeit, der Saxophonist Wayne Shorter waren so der Kern (zusammen mit dem leider zu früh verstorbenen Ausnahmebassisten Jaco Pastorius) einer Gruppe, die viele Stile in sich aufnahm und verband. Die Nummer „Birdland“ ist wohl auch noch den jüngeren Musik- und Jazzliebhabern geläufig.
Ein Zitat aus einem CD-Booklet von Lee Jeske beschreibt dies sehr treffend: „Zawinul was the dour-pussed musical alchemist, sitting behind his bank of keyboards whipping up thick, chewy stews filled with the spices of the world: melodies from his native Europe, rhythms from South America, Africa, and Asia and the Jazz history of North America.” Zu Beginn der 1990er Jahren führte Zawinul mit dem Zawinul Syndicate das Projekt fort, eine die Grenzen sprengende Weltmusik zu arrangieren und zu spielen. Die Eröffnung des Jazzclubs „Birdland“ in seinem Wiener Heimatbezirk im Hotel Hilton fällt wohl auch unter dieses Credo: die Verknüpfung von Kulturen. Im vergangenen August wurde er nach einer sechswöchigen Europa-Tournee ins Spital eingeliefert. Am 11. September 2007 ist Joe Zawinul im Alter von 75 Jahren in Wien verstorben. Ein Musiker von Welt, ein Kosmopolit und ein Genie ist nicht mehr.
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Trotzdem
11.11.2008, 16:02
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Kunst des Verhandeln...
18.02.2008, 17:06
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Internetforum und Ko...
11.01.2008, 16:33
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DaleCarnegieCover
11.01.2008, 16:15
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Karli und Petra
10.11.2007, 17:38
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Mrs. and Mr. Muck
10.11.2007, 17:36
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