10. Februar 2012 07:24 | |||||
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Mitglied seit: 07.01.2008
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
Entspannt retour aus dem Osterurlaub kämmte ich heute die Latest Fitness News durch und blieb bei einer Meldung hängen, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:
Ein Londoner Fitness-Studio (im Finanzviertel Bank) glänzt mit außergewöhnlichen Fitness-Ideen. Hier lässt man keine Hanteln, sondern lebende Gewichte stemmen. Nach diesen ersten Zeilen dachte ich ehrlich gesagt an Tierquälerei und an durch die Luft fliegende Hasen (es ist ja Ostern) oder Hunde ...oder gar Kälber?! Aber nein, es kam so wirklich witzig: In der Gymbox werden Menschen gestemmt! 
Die (hoffentlich!) freiwilligen "Exemplare" tragen Shirts mit den Aufschriften 30kg, 65kg, 85kg usw. und zeichnen sich als die besseren Hanteln aus, weil sie den Trainierenden erstens mehr Gefühl für ihre Leistung vermitteln und zweitens bei Ermüdung motivierend anfeuern! ![]()
Unter all den Fitness-Trends - von wirkungslos bis seltsam - die einem so präsentiert werden, nimmt das wirklich einen Sonderstatus ein: extraordinary crazy! Immerhin zeigt es, dass die Branche den Humor noch nicht verloren hat. Ob die Londoner Gymbox mit ihren außergewöhnlichen Ideen - immerhin bietet man auch Stiletto-Workout und Pole-Dancing an - nicht nur öffentlichkeitswirksam ist, sondern auch wirtschaftlich erfolgreich arbeitet, ist nicht bekannt. Es ist ihr zu wünschen. ![]()
Viel zum Lachen wünscht Ihnen
Ihre Trainerin
Claudia Rief-Taucher
Welche Bewegung mache ich gerne? Draußen/drinnen, in der Gruppe/Mannschaft, alleine, auf den Berg, im Wasser...? Denken Sie dabei auch daran, was Ihnen vielleicht vor Jahren oder als Kind einmal Spaß gemacht hat. Manchmal werden Wünsche von Trends überlagert und man meint, sein Heil auf einer vibrierenden Platte in einem Studio zu finden, dabei fühlte man sich beim Wandern einst so richtig lebendig. Eine verspielte Seele wird sich mit Hanteln unglaublich langweilen, in der Volleyballgruppe aber viel Spaß haben.
Darf ich das überhaupt? Jetzt sagen Sie mir nicht: Na sicher, ich bin doch erwachsen! Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt (und verbinden Sie das mit einer Gesundenuntersuchung), der Ihre großen und kleinen Wehwehchen kennt: Eine alte Knieverletzung wird sich vielleicht bei Ihren Joggingrunden wieder melden, Übergewicht allzu eifrig angelegte Bergtouren limitieren. Er kann Ihnen auch sagen, wo Sie eine Leistungsdiagnostik machen können, denn beim sportmedizinischen Check erfahren Sie punktgenau, in welchen Herzfrequenzbereichen Sie für Ihr Ziel trainieren sollen.
Was darf’s sein – und wie bitte? Lassen Sie sich wenigstens für den Einstieg von Trainern helfen, greifen Sie deren Ideen und Anregungen auf und nutzen Sie deren Wissen über Trainingslehre und Gesundheit. Man kann sich nicht um alles selbst kümmern, und selbst in Fachzeitschriften wird bisweilen viel verallgemeinert, sodass Sie sich im Dschungel der Daten dann doch nicht auskennen, was ganz individuell für Sie passt.
Viele meiner Kunden haben einiges und vor allem Widersprüchliches über Ernährung, Training und Gesundheit gelesen und wollen einfach für sich selbst „auf Schiene“ kommen. Das gelingt oft auch schon in wenigen gemeinsamen Trainingsstunden. Und alles weitere geht dann wie von selbst.
Auf alle Fälle: Panik ist nicht notwendig. ![]()
Guten Start in den Frühling,
Ihre Trainerin
Claudia Rief-Taucher
Wie sich das Leben als Auf und Ab zeigt, so schwingen auch wir im Rhythmus. Lassen wir die zwei Pole Anspannung und Entspannung in uns schwingen, so bleiben wir in Balance. Überwiegt ein Teil zu stark, kippen wir aus dem Gleichgewicht. Weniger bekannt ist ein Überhang an Entspannung – jedoch haben sicher auch Sie schon die Erfahrung gemacht, dass ein allzu entspannter Urlaub langweilig wurde und es in Ihren Beinen zu kribbeln begann. Bei der Progressiven Muskelentspannung, einem Entspannungstraining, das der amerikanische Psychologe Edmund Jacobson in den Dreißiger Jahren entwickelte, geht es genau darum: Muskelanspannung – Muskelentspannung. Dadurch wird eine tiefe Entspannung erreicht, denn ein Muskel, der kurzzeitig kräftig angespannt wird, ist unter bestimmten Voraussetzungen danach lockerer als vorher.
Weg von der Theorie, hin zum Versuch:
Sie sitzen aufrecht auf dem Sessel. Atmen Sie drei Mal tief ein und aus.
Dann lassen Sie Ihren Atem während der ganzen Übung frei fließen.
10 Sek. lang spüren, wie die Gesichtsmuskeln weich und locker geworden sind.
Zum Abschluss noch einmal drei tiefe Atemzüge.
Wie geht es Ihnen jetzt?
Versuchen Sie diese Kurzversion nach Jacobson auch am Rücken liegend, vielleicht besonders, wenn Sie schwer einschlafen können. Über die Muskelentspannung stellt sich auch eine geistig-seelische Entspannung ein. So können Sie Ihre Muskeln wirklich vollständig loslassen und auch die Augen schließen... bis am nächsten Tag der Wecker läutet. ![]()
Probieren Sie es einfach aus.
Ihre Trainerin
Claudia Rief-Taucher
Sicher haben Sie schon von der Vibrationsplatte gehört, das Original nennt sich Power Plate, und es verspricht Aufbau der Muskulatur aber auch der Knochensubstanz. Auf Werbeplakaten sieht man meist einen lächelnden Menschen, der einfach nur auf der Platte draufsteht – sieht leicht und angenehm (für mich ziemlich langweilig) aus. Fitness ohne Bewegung?
Wer sich doch für Muskelzuwachs via Vibration entschließt, sollte aber auch wissen, dass damit das Herz-Kreislauf-System NICHT trainiert wird. Wenn Sie also auf sinnvollen Trainingsgeräten im Wohnzimmer trainieren wollen, schaffen Sie sich zuerst einen Cross Trainer fürs regelmäßige Herz-Kreislauf-Training an, und für den gezielten Muskelaufbau Power Plate, auf dem Sie brav Übungen absolvieren. Also wieder nix mit gemütlich, gell?
Auch das kleinste Fitness-Studio, der MBT-Schuh, wirkt nicht, wenn Sie damit nur herumsitzen
- und apropos sitzen: eine flexible Sitzauflage kann auch maximal Belastungen, die durch stundenlanges Sitzen entstehen, etwas abfedern, aber es trainiert weder Ihre unterforderte und verspannte Rückenmuskulatur ausreichend, geschweige denn Ihr Herz-Kreislauf-System.
Bleibt also auch fürs Neue Jahr: Ohne Bewegung geht nix. Einen gesunden Körper kann man sich nicht durch ein Trainingsgerät erkaufen, aber auch nicht durch eine/n tolle/n TrainerIn: Ein sehr lieber Personal-Kunde von mir kommt wöchentlich mit Eifer und viel Humor zum Training. Mit einer gewitzten Frage am Ende einer herausfordernden Stunde hat er einen Running Gag geschaffen: „Gehn’S, wieso können nicht Sie für mich trainieren?!“ ![]()
Also: Wir alle dürfen auch 2009 selbst trainieren!
Ihre Trainerin
Claudia Rief-Taucher...
PS: ...begleitet Sie aber gerne dabei ![]()
Am kommenden Wochenende wird der erste Schnee auch in tieferen Lagen vorausgesagt, und sicher haben Sie, liebe LeserInnen, bereits einen besorgten Blick in den Keller geworfen: Sind die Schier noch fit oder brauchen sie ein Service? Wird es Zeit für ein neues Pisten-Outfit?
Sicher sind all diese Dinge wichtig für Ihr Schneevergnügen, aber haben Sie sich auch Gedanken darüber gemacht, ob Sie FIT FÜR DIE PISTE sind?!
Aha - nein?! Dann nix wie rauf auf die Matte und losgeturnt. Leider hat Schi-Gymnastik mittlerweile ein bissl was von Retro-Charme, aber glauben Sie mir, Sie können mit Ihrer guten körperlichen Vorbereitung auf die Pistensaison nicht nur Unfälle vermeiden, sondern auch Ihr Vergnügen ins Unermessliche steigern: Vielleicht kennen Sie ja das Brennen in den Oberschenkeln nach den ersten Abfahrten (oder gar schon nach der ersten!?), das Kreuzweh beim Schlepplift-Fahren - diese und viele andere lästige "Wehwehchen" sind Geschichte, wenn Sie JETZT mit ausgesuchten Übungen beginnen. Sie werden länger Ihren Spaß beim Wintersport genießen können und gut gelaunt statt völlig fertig mit dem Einkehrschwung einen Schitag abschließen können.
Barbara und David vom Kleine Zeitung DIGITAL-Videoteam und ich haben keine Mühen gescheut und mit viel Spaß ein Schi-Gymnastik-Video mit zehn Übungen zur optimalen Vorbereitung auf die Pistensaison zusammen gestellt. Fotograf Erwin hat auch die wichtigsten Dehnungsübungen für danach geknipst.
Viel Spaß beim Work out & einen guten Start in den Wintersport wünscht Ihnen
Ihre Trainerin
Claudia Rief-Taucher
...Gut Ding braucht Weile!
Nein, Die Trainerin hat sich weder ein Bein gebrochen noch die Finger verstaucht - Grund für die relativ lange Wartezeit auf einen neuen Weblog-Eintrag ist die Tatsache, dass ein Fitness-Video im Entstehen ist, und ich Ihnen dieses als nächstes Zuckerl präsentieren möchte. Wie Sie auf diesem Foto leicht erkennen können, handelt es sich dabei um die kommende Wintersaison.
Also: ein klitzekleines Bisschen Geduld noch, bitte! ![]()
Ihre Trainerin
Claudia Rief-Taucher
So können Sie ihr Wander-Erlebnis für Ihre Gesundheit noch optimieren:
1.) Stöcke: Mit Wander- oder Nordic Walking-Stöcken, die Sie auch bergauf gezielt einsetzen, wird die Tour zum willkommenen Ganzkörpertraining. Auch Oberkörper und Arme werden gekräftigt, Gelenke geschont. Außerdem beugen Sie mit den zusätzlichen zwei „Beinen“ Stürzen vor. Achtung: Bergab NICHT mit den Stöcken vor dem Körper abstützen – das führt nachgewiesenermaßen eher zu Unfällen, als wenn man sich nach hinten abstützt.
2.) Jause: Die klassische „schwere“ Wanderjause Hartwurst, Käse und Brot belastet nicht wenige Wanderer durch Magendrücken und Blähungen. Nehmen Sie Obst mit und versuchen Sie es einmal mit gekochten Erdäpfeln und Kräutertopfen in einem Extra-Behälter. Selbstverständlich sollte genug Wasser, bzw.Tee in Ihrem Rucksack dabei sein (und getrunken werden!). Für Energiedurchhänger gibt’s Früchte- oder Schokoriegel. Und das Gipfel-Schnapserl? Wenn’s bei einem bleibt: Wohl bekomm’s!
3.) Dehnen: Wird meist sträflich vernachlässigt, denn oft plumpst man nach der Tour erschöpft und zufrieden auf eine Hüttenbank oder in den Autositz – aber man sollte sich durch Dehnen so manchen Muskelkater ersparen und kann damit die Muskulatur wunderbar entspannen und die allgemeine BEWEGLICHKEIT fördern!
4.) Außerdem nicht vergessen: Die absoluten Musts sind selbstverständlich Wanderkarte, Regen- und Sonnenschutz, Handy, Proviant sowie passendes Schuhwerk (Wander- oder Bergschuhe mit griffigem Profil) und passende Kleidung im „Zwiebelprinzip“. Also: los geht’s!
Ihre Trainerin Claudia Rief-Taucher
PS: Hier finden Sie Lieblingswandertouren der Kleine Zeitung-LeserInnen.
PPS: Fotos, die Ihnen garantiert Gusto machen: Faszination Berge
1) Termin: Notieren Sie zwei bis drei Bewegungstermine pro Woche fix in Ihrem Kalender. Fix heißt FIX.Ihre Trainerin Claudia Rief-Taucher
Der Autor, Dr. med. Babak Bahadori empfiehlt in „Mein Körper in Balance“ alle zwei Stunden „eine Hand voll Wasser“ zu trinken. Und das meint er wörtlich. Denn: „Forschungen haben bestätigt, dass dies tatsächlich die Menge Wasser ist, die unser Körper auf einmal am besten verwerten kann.“ Künftig spare ich mir also den Psycho-Stress, den ein Liter Wasser auf meinem Schreibtisch darstellt. Bekommen Sie auch alleine bei dem Anblick Bauchweh? Bahadori rät abzumessen, wie viel in beide Hände, mit denen sie Wasser schöpfen, hineinpasst. Und sich an diese Menge regelmäßig zu halten.
Vor mir steht übrigens jetzt immer nur ein Glas Wasser, das ich regelmäßig fülle. Falls Sie noch eine Erinnerungsstütze für das Trinken am Schreibtisch brauchen, kann ich Ihnen folgende Anwendung empfehlen, die auch schon auf meinem Computer läuft: Auf Brita.de gibt es einen Trinkwecker, der Sie an Ihr Glas Wasser erinnert. ![]()
In diesem Sinne: PROSIT!
Ihre Trainerin
Claudia Rief-Taucher
Es gibt allerdings viele wunderbare Dinge, die man an Trainingsruhetagen seinem Körper gönnen kann und sollte: Das ist erstens (Regenerations-)Training (!) – natürlich auf besonders niedrigem Niveau. Auf alle Fälle ein Spaziergang, Massagen, Sauna, Vollbäder, Stretching, Entspannungstechniken und Schlaf. Der Muskeltonus wird wieder herabgesetzt und die Durchblutung gefördert. Ich nenne es Faulsein und Wellnessen.