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10. Februar 2012 07:24
BEWEGEN IST LEBEN! Fitness-Tipps einer Personal Fitness Trainerin
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Mitglied seit: 07.01.2008
 

Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs

Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.

Mit der Bitte um Ihr Verständnis,

Das Team von Kleine Zeitung Digital

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von DieTrainerin am: 13.04.2009, 16:15 Uhr

Entspannt retour aus dem Osterurlaub kämmte ich heute die Latest Fitness News durch und blieb bei einer Meldung hängen, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:

Ein Londoner Fitness-Studio (im Finanzviertel Bank) glänzt mit außergewöhnlichen Fitness-Ideen. Hier lässt man keine Hanteln, sondern lebende Gewichte stemmen. Nach diesen ersten Zeilen dachte ich ehrlich gesagt an Tierquälerei und an durch die Luft fliegende Hasen (es ist ja Ostern) oder Hunde ...oder gar Kälber?!  Aber nein, es kam so wirklich witzig: In der Gymbox werden Menschen gestemmt! 

Die (hoffentlich!) freiwilligen "Exemplare" tragen Shirts mit den Aufschriften 30kg, 65kg, 85kg usw. und zeichnen sich als die besseren Hanteln aus, weil sie den Trainierenden erstens mehr Gefühl für ihre Leistung vermitteln und zweitens bei Ermüdung motivierend anfeuern! Lachen

Unter all den Fitness-Trends - von wirkungslos bis seltsam - die einem so präsentiert werden, nimmt das wirklich einen Sonderstatus ein: extraordinary crazy! Immerhin zeigt es, dass die Branche den Humor noch nicht verloren hat. Ob die Londoner Gymbox mit ihren außergewöhnlichen Ideen - immerhin bietet man auch Stiletto-Workout und Pole-Dancing an - nicht nur öffentlichkeitswirksam ist, sondern auch wirtschaftlich erfolgreich arbeitet, ist nicht bekannt. Es ist ihr zu wünschen. Winken


Viel zum Lachen wünscht Ihnen
Ihre Trainerin
Claudia Rief-Taucher

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von DieTrainerin am: 27.02.2009, 17:01 Uhr
Alljährlich, wenn die Fastenzeit beginnt und die ersten Frühlingssonnenstrahlen so etwas wie Hoffnung aufkommen lassen, kommt Bewegung ins Leben. Oder wie es eine Bekannte von mir trocken ausdrückte: PANIK. Überrascht Die monatelang unter Wollpullover geschummelten Rundungen haben kein Interesse, in einem Bad an die Öffentlichkeit zu gelangen, also sollten sie sich gefälligst verdünnisieren, meinen die meisten und sagen ihnen den Kampf an.

Ge
nau deshalb sah es heute in der Früh im Fitness-Center so aus, als wäre Österreich ein Land der Gesundheitsbewussten statt das Land der Schnitzelesser. Besetzte Crosstrainer, Ergometer und Laufbänder – und schon am Weg dorthin war deutlich, dass es viele ernst meinen (zumindest für die erste Woche). Im noch sehr kalten Frühlingslüfterl starteten sie ihre Lauf- oder Nordic Walking-Runden. 

In erster Linie erfüllt mich dieser plötzliche Aufwind immer mit großer Freude: Jetzt werden viele auf den Geschmack kommen! Der Sauerstoff-Kick wird phänomenal wirken! Das größere Wohlbefinden wird sie überzeugen! Und ich wäre nicht ich, würde sich nicht auch ein Quäntchen Skepsis unter den Optimismus zwängen: Wie lange wird das gehen? Bis zum ersten Muskelkater, bis zu minus 4 Kilo oder doch wirklich längerfristig? 

Als Personal Fitness Trainerin sind meine ersten Bedenken ja immer dem „falschen“ Training gewidmet. Die Ausfallsquote steigt rasant, wenn das Training nicht zur Person passt! Es ist oft schwierig, das passende Training zu finden, das nicht nur Ihren gesundheitlichen Notwendigkeiten entspricht, sondern auch Ihre Wünsche und Ziele ernst nimmt und nicht zuletzt – ein sehr wichtiger Punkt: – ins Leben, in den Alltag passt! 


Eine kleine Checkliste für den Einstieg: 


Lächeln Was will ich überhaupt? 5 Kilo abnehmen, ohne Schnaufen in den 3. Stock, einen straffen Po...alles das? Konkretisieren Sie möglichst genau und ehrlich (das darf Ihr Geheimnis bleiben ;-)), was Sie antreibt.  

Lächeln Welche Bewegung mache ich gerne? Draußen/drinnen, in der Gruppe/Mannschaft, alleine, auf den Berg, im Wasser...? Denken Sie dabei auch daran, was Ihnen vielleicht vor Jahren oder als Kind einmal Spaß gemacht hat. Manchmal werden Wünsche von Trends überlagert und man meint, sein Heil auf einer vibrierenden Platte in einem Studio zu finden, dabei fühlte man sich beim Wandern einst so richtig lebendig. Eine verspielte Seele wird sich mit Hanteln unglaublich langweilen, in der Volleyballgruppe aber viel Spaß haben.

Lächeln Darf ich das überhaupt? Jetzt sagen Sie mir nicht: Na sicher, ich bin doch erwachsen! Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt (und verbinden Sie das mit einer Gesundenuntersuchung), der Ihre großen und kleinen Wehwehchen kennt: Eine alte Knieverletzung wird sich vielleicht bei Ihren Joggingrunden wieder melden, Übergewicht allzu eifrig angelegte Bergtouren limitieren. Er kann Ihnen auch sagen, wo Sie eine Leistungsdiagnostik machen können, denn beim sportmedizinischen Check erfahren Sie punktgenau, in welchen Herzfrequenzbereichen Sie für Ihr Ziel trainieren sollen. 

Lächeln Was darf’s sein – und wie bitte? Lassen Sie sich wenigstens für den Einstieg von Trainern helfen, greifen Sie deren Ideen und Anregungen auf und nutzen Sie deren Wissen über Trainingslehre und Gesundheit. Man kann sich nicht um alles selbst kümmern, und selbst in Fachzeitschriften wird bisweilen viel verallgemeinert, sodass Sie sich im Dschungel der Daten dann doch nicht auskennen, was ganz individuell für Sie passt.

Viele meiner Kunden haben einiges und vor allem Widersprüchliches über Ernährung, Training und Gesundheit gelesen und wollen einfach für sich selbst „auf Schiene“ kommen. Das gelingt oft auch schon in wenigen gemeinsamen Trainingsstunden. Und alles weitere geht dann wie von selbst. 

Auf alle Fälle: Panik ist nicht notwendig. Winken

Guten Start in den Frühling,

Ihre Trainerin

Claudia Rief-Taucher

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von DieTrainerin am: 02.02.2009, 22:02 Uhr
Wie sich das Leben als Auf und Ab zeigt, so schwingen auch wir im Rhythmus. Lassen wir die zwei Pole Anspannung und Entspannung in uns schwingen, so bleiben wir in Balance. Überwiegt ein Teil zu stark, kippen wir aus dem Gleichgewicht. Weniger bekannt ist ein Überhang an Entspannung – jedoch haben sicher auch Sie schon die Erfahrung gemacht, dass ein allzu entspannter Urlaub langweilig wurde und es in Ihren Beinen zu kribbeln begann. Winken

Das andere Extrem ist uns weit eher bekannt: Das Übermaß an Anspannung, gerne auch Stress genannt. Ich möchte heute nicht auf die Stressforschung eingehen, Sie aber auf einen Versuch einladen, durch den Sie den wohltuenden Wechsel von Anspannung und Entspannung selbst erfahren können. 

Bei der Progressiven Muskelentspannung, einem Entspannungstraining, das der amerikanische Psychologe Edmund Jacobson in den Dreißiger Jahren entwickelte, geht es genau darum: Muskelanspannung – Muskelentspannung. Dadurch wird eine tiefe Entspannung erreicht, denn ein Muskel, der kurzzeitig kräftig angespannt wird, ist unter bestimmten Voraussetzungen danach lockerer als vorher. 

Weg von der Theorie, hin zum Versuch:

Sie sitzen aufrecht auf dem Sessel. Atmen Sie drei Mal tief ein und aus.
Dann lassen Sie Ihren Atem während der ganzen Übung frei fließen. 

  • BEINE: Spannen Sie Ihre Beine vollständig und fest an, auch Ihren Po. Halten Sie die Spannung ca. 5 Sekunden.
 Dann lassen Sie die Spannung los. Und Sie spüren bewusst nach (ca. 10 Sek.), wie die Entspannung durch die Beine fließt. 

  • ARME: Jetzt spannen Sie Ihre Arme an, Sie ballen die Hände zu Fäusten. Spannung wieder 5 Sek. halten.
 Dann lassen Sie die Spannung los. Und Sie spüren bewusst nach (ca. 10 Sek.), wie die Entspannung durch die Arme fließt.
 
  • RUMPF: Bauch, Rücken, Brust anspannen, 5 Sek. halten. 
  Dann lassen Sie die Spannung los. Und Sie spüren bewusst nach (ca. 10 Sek.), wie die Entspannung durch den Rumpf fließt.

  • GESICHT: Spannen Sie das ganze Gesicht an, als würden Sie in eine Zitrone beißen. 5 Sek. halten.  

10 Sek. lang spüren, wie die Gesichtsmuskeln weich und locker geworden sind.

Zum Abschluss noch einmal drei tiefe Atemzüge.

Wie geht es Ihnen jetzt? 

Versuchen Sie diese Kurzversion nach Jacobson auch am Rücken liegend, vielleicht besonders, wenn Sie schwer einschlafen können. Über die Muskelentspannung stellt sich auch eine geistig-seelische Entspannung ein. So können Sie Ihre Muskeln wirklich vollständig loslassen und auch die Augen schließen... bis am nächsten Tag der Wecker läutet. Lächeln

Probieren Sie es einfach aus.

Ihre Trainerin

Claudia Rief-Taucher

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von DieTrainerin am: 29.12.2008, 00:05 Uhr
Es ist schon interessant: Wir leben in einer Zeit, in der die meisten gesundheitlichen Probleme aus unserem bewegungsarmen Alltag entstehen – und ich muss mich zunehmend wundern über „zauberhafte“ Trainingsgeräte, die Gesundheit ohne Bewegung versprechen.

Sicher haben Sie schon von der Vibrationsplatte gehört, das Original nennt sich Power Plate, und es verspricht Aufbau der Muskulatur aber auch der Knochensubstanz. Auf Werbeplakaten sieht man meist einen lächelnden Menschen, der einfach nur auf der Platte draufsteht – sieht leicht und angenehm (für mich ziemlich langweilig) aus. Fitness ohne Bewegung?
Wahr ist, dass durch die Schwingungen und Vibrationen der Platte die Muskeln 30-50 Mal in der Sekunde kontrahieren, also muss dieses Versprechen stimmen. Nicht wissenschaftlich belegt sei allerdings, dass die Vibrationen Cellulite verbessern, also die Hautstruktur positiv beeinflussen.

So weit, so gut. Es sollte aber auch gesagt werden, dass es nicht reicht, auf der Platte zu stehen: Anfänger sollen mit sieben Übungen auf der Platte beginnen (es könnte also doch Schweiß fließen), immerhin reichen für den Anfang 10 Minuten. Ich habe es probeweise mit Liegestütz auf der Platte versucht und kann Ihnen sagen: es ist anstrengender als ohne Vibration. Noch Fragen?

Wer sich doch für Muskelzuwachs via Vibration entschließt, sollte aber auch wissen, dass damit das Herz-Kreislauf-System NICHT trainiert wird. Wenn Sie also auf sinnvollen Trainingsgeräten im Wohnzimmer trainieren wollen, schaffen Sie sich zuerst einen Cross Trainer fürs regelmäßige Herz-Kreislauf-Training an, und für den gezielten Muskelaufbau Power Plate, auf dem Sie brav Übungen absolvieren. Also wieder nix mit gemütlich, gell?

Auch das kleinste Fitness-Studio, der MBT-Schuh, wirkt nicht, wenn Sie damit nur herumsitzen Lächeln - und apropos sitzen: eine flexible Sitzauflage kann auch maximal Belastungen, die durch stundenlanges Sitzen entstehen, etwas abfedern, aber es trainiert weder Ihre unterforderte und verspannte Rückenmuskulatur ausreichend, geschweige denn Ihr Herz-Kreislauf-System.

Bleibt also auch fürs Neue Jahr: Ohne Bewegung geht nix. Einen gesunden Körper kann man sich nicht durch ein Trainingsgerät erkaufen, aber auch nicht durch eine/n tolle/n TrainerIn: Ein sehr lieber Personal-Kunde von mir kommt wöchentlich mit Eifer und viel Humor zum Training. Mit einer gewitzten Frage am Ende einer herausfordernden Stunde hat er einen Running Gag geschaffen: „Gehn’S, wieso können nicht Sie für mich trainieren?!“ Lachen


 

Also: Wir alle dürfen auch 2009 selbst trainieren!

Ihre Trainerin

Claudia Rief-Taucher...

PS: ...begleitet Sie aber gerne dabei Winken

bewegung    cross    plate    power    trainer
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von DieTrainerin am: 19.11.2008, 10:07 Uhr

Am kommenden Wochenende wird der erste Schnee auch in tieferen Lagen vorausgesagt, und sicher haben Sie, liebe LeserInnen, bereits einen besorgten Blick in den Keller geworfen: Sind die Schier noch fit oder brauchen sie ein Service? Wird es Zeit für ein neues Pisten-Outfit? Lächeln  Sicher sind all diese Dinge wichtig für Ihr Schneevergnügen, aber haben Sie sich auch Gedanken darüber gemacht, ob Sie FIT FÜR DIE PISTE sind?!

Aha - nein?! Dann nix wie rauf auf die Matte und losgeturnt. Leider hat Schi-Gymnastik mittlerweile ein bissl was von Retro-Charme, aber glauben Sie mir, Sie können mit Ihrer guten körperlichen Vorbereitung auf die Pistensaison nicht nur Unfälle vermeiden, sondern auch Ihr Vergnügen ins Unermessliche steigern: Vielleicht kennen Sie ja das Brennen in den Oberschenkeln nach den ersten Abfahrten (oder gar schon nach der ersten!?), das Kreuzweh beim Schlepplift-Fahren - diese und viele andere lästige "Wehwehchen" sind Geschichte, wenn Sie JETZT mit ausgesuchten Übungen beginnen. Sie werden länger Ihren Spaß beim Wintersport genießen können und gut gelaunt statt völlig fertig mit dem Einkehrschwung einen Schitag abschließen können.

Barbara und David vom Kleine Zeitung DIGITAL-Videoteam und ich haben keine Mühen gescheut und mit viel Spaß ein Schi-Gymnastik-Video mit zehn Übungen zur optimalen Vorbereitung auf die Pistensaison zusammen gestellt. Fotograf Erwin hat auch die wichtigsten Dehnungsübungen für danach geknipst.

Viel Spaß beim Work out & einen guten Start in den Wintersport wünscht Ihnen
Ihre Trainerin
Claudia Rief-Taucher

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von DieTrainerin am: 12.11.2008, 14:00 Uhr

...Gut Ding braucht Weile!

Nein, Die Trainerin hat sich weder ein Bein gebrochen noch die Finger verstaucht - Grund für die relativ lange Wartezeit auf einen neuen Weblog-Eintrag ist die Tatsache, dass ein Fitness-Video im Entstehen ist, und ich Ihnen dieses als nächstes Zuckerl präsentieren möchte. Wie Sie auf diesem Foto leicht erkennen können, handelt es sich dabei um die kommende Wintersaison.

Also: ein klitzekleines Bisschen Geduld noch, bitte! Winken

Ihre Trainerin

Claudia Rief-Taucher

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von DieTrainerin am: 21.10.2008, 12:42 Uhr
Die verfärbten Blätter leuchten mit der tief stehenden Herbstsonne um die Wette, die Gipfel scheinen zum Greifen nah: jetzt ist die beste Zeit für’s Bergwandern, wirklich: JETZT, weil schon bald könnten Sie auf 1500 Metern (wieder) eingeschneit werden.
Die Vorteile für unsere Fitness und Gesundheit sind mannigfaltig:

• HERZ-KREISLAUF
wird durch Steigung und moderates und gleichmäßiges Tempo wunderbar trainiert.
Tipp: Erwachsene sollen gleichmäßig in mittlerem Tempo mit wenig Pausen wandern, Kinder brauchen öfter Pausen. Hier zitiere ich gerne Baldur Preiml, der auf einer Wanderwoche zur Langsamkeit gemahnte: „Einen Berg soll man besteigen wie einen Thron.“

• KRAFT bauen wir vor allem in den Beinen auf; Rucksackträger tun bei der Stabilisation auch noch was für Rücken und Bauch.
Tipp: Beine bleiben immer leicht gebeugt, damit die Belastung auf dem Kniegelenk vor allem beim bergab Gehen in Grenzen gehalten wird. Stichwort „Stöcke“ siehe unten.

• KOORDINATION wird geschult: Über „Stock und Stein“ ist unser Gleichgewichtssinn gefordert und wird perfekt trainiert.
Tipp: Konzentration auf den Weg schützt neben geeigneten Bergschuhen vor Stolperern, Ausrutschern und Stürzen (die häufigste Verletzungsursache beim Wandern).

• WELLNESS: Bewegung in guter Wald- und Bergluft hat einen hohen Wohlfühlfaktor und viele Wanderer schätzen vor allem das gute Gefühl, vom Gipfel aufs Tal runter schauen zu können. Von hier aus gewinnt man eine angenehme Distanz zum Alltag. 

So können Sie ihr Wander-Erlebnis für Ihre Gesundheit noch optimieren:

1.) Stöcke:
Mit Wander- oder Nordic Walking-Stöcken, die Sie auch bergauf gezielt einsetzen, wird die Tour zum willkommenen Ganzkörpertraining. Auch Oberkörper und Arme werden gekräftigt, Gelenke geschont. Außerdem beugen Sie mit den zusätzlichen zwei „Beinen“ Stürzen vor. Achtung: Bergab NICHT mit den Stöcken vor dem Körper abstützen – das führt nachgewiesenermaßen eher zu Unfällen, als wenn man sich nach hinten abstützt.

2.) Jause: Die klassische „schwere“ Wanderjause Hartwurst, Käse und Brot belastet nicht wenige Wanderer durch Magendrücken und Blähungen. Nehmen Sie Obst mit und versuchen Sie es einmal mit gekochten Erdäpfeln und Kräutertopfen in einem Extra-Behälter. Selbstverständlich sollte genug Wasser, bzw.Tee in Ihrem Rucksack dabei sein (und getrunken werden!). Für Energiedurchhänger gibt’s Früchte- oder Schokoriegel. Und das Gipfel-Schnapserl? Wenn’s bei einem bleibt: Wohl bekomm’s!

3.) Dehnen: Wird meist sträflich vernachlässigt, denn oft plumpst man nach der Tour erschöpft und zufrieden auf eine Hüttenbank oder in den Autositz – aber man sollte sich durch Dehnen so manchen Muskelkater ersparen und kann damit die Muskulatur wunderbar entspannen und die allgemeine BEWEGLICHKEIT fördern!

4.) Außerdem nicht vergessen: Die absoluten Musts sind selbstverständlich Wanderkarte, Regen- und Sonnenschutz, Handy, Proviant sowie passendes Schuhwerk (Wander- oder Bergschuhe mit griffigem Profil) und passende Kleidung im „Zwiebelprinzip“. Also: los geht’s!

Ihre Trainerin Claudia Rief-Taucher

PS: Hier finden Sie Lieblingswandertouren der Kleine Zeitung-LeserInnen.

PPS: Fotos, die Ihnen garantiert Gusto machen: Faszination Berge

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von DieTrainerin am: 29.09.2008, 01:10 Uhr
Konnten Sie sagen, dass Sie voller Elan nach Ihrem Urlaub in den Herbst gestartet sind? Na dann gratuliere! So manchen gelingt das nicht – und das hat viele Gründe, die nicht auf persönliches Versagen zurückzuführen sind: Lichtmangel, Kälte, Schnupfenviren, Stress... der Körper hat sich noch nicht an die Gegebenheiten angepasst – von 30 Grad auf 12 in einer Woche, das steckt kein Organismus leicht weg. Wenn Sie zumindest ab und zu vom Herbstblues gepackt werden, dann finden Sie sich in meiner Gesellschaft wieder, und selbst, wenn das nur ein schwacher Trost ist, lesen Sie hier vielleicht die nächsten Zeilen weiter.

Natürlich kenne auch ich die „Medizin“ Schokolade (leider auch die unerwünschten Nebenwirkungen Winken), aber ich kann Ihnen sowieso ein besseres Rezept weiterempfehlen: Bewegung!

Drehen Sie jetzt nicht die Augen zum Himmel. Ich weiß, was ein feuchtkaltes Wetter aus den schönsten Jogging-Trainingsplänen machen kann, ich weiß, wie sich ein bedeckter Himmel auf die Wanderlust schlägt. ABER ich weiß auch, wie sich auch nur 10 Minuten Bewegung – drinnen oder draußen – positiv auf Körper und Seele auswirken. Ich spüre es selbst und beobachte es derzeit bei meinen KundInnen, die oft etwas angeschlagen und wenig motiviert die Trainingsstunde beginnen, aber erfrischt und gut gelaunt wieder nach Hause gehen.

Deshalb möchte ich die wichtigsten Punkte, wie Sie Ihren Herbstblues ausklingen lassen, in meiner Motivations-Checklist kurz zusammenfassen:

1) Termin: Notieren Sie zwei bis drei Bewegungstermine pro Woche fix in Ihrem Kalender. Fix heißt FIX.

2) Partner: Mittlerweile eine Binsenweisheit, aber haben Sie es schon mal versucht? Die meisten tun sich zu zweit oder in der Gruppe (Kurse checken!) mit der Konsequenz leichter. 

3) Kurse: Neue Anregungen beleben – vielleicht starten Sie endlich mit Pilates, Kickboxen oder Nordic Walking, etwas, das Sie schon lange im Auge haben. JETZT ist die Zeit dafür.

4) Cooles Outfit: Auch ein neues Trainingsgewand, in dem Sie sich wohl und attraktiv fühlen, kann motivieren! 

5) Das Keine-Ausreden-Outfit: Wenn Sie vor haben, draußen zu trainieren, sorgen Sie rechtzeitig für die passende „Schale“, damit Nieselregen kein Grund für eine Ausrede sein kann.

6) 10 Minuten sind ok! Wenn Sie an einem Bewegungstermin manchmal auch nur 10 Minuten tanzen oder Stretching im Wohnzimmer genießen, freuen Sie sich über das positive Feedback, das Ihr Körper Ihnen gibt. Auch 10 Minuten sind gesund für Muskeln, Gelenke und Gemüt.

7) Spielzeug: Neue Trainingsgeräte bringen oft einen Motivationsschub. Es muss kein teures großes (für den Keller!) sein, probieren Sie einmal Therabänder oder einen Pezziball.

8) Belohnung: Eine heiße Dusche mit Aromaöl oder Sauna nach der Trainingseinheit oder eine entspannende halbe Stunde danach, in der Sie mit der Seele baumeln, können eine tolle Motivation für das nächste Mal sein.

9) Und: Fangen Sie bitte nicht nächsten Monat oder Montag an, sondern JETZT

10) Alles Gute!

Ihre Trainerin Claudia Rief-Taucher

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von DieTrainerin am: 10.09.2008, 17:09 Uhr
Sind Sie auch mit so manchem guten Vorsatz aus dem Urlaub zurückgekommen? Zum Beispiel: das Genießen in den Alltag mit zu nehmen oder sich mehr Zeit für sich selbst zu gönnen. Kleine Auszeiten auch in den stressigsten Phasen zum Auftanken einplanen, Bewegung fix in den Wochenkalender einplanen usw....?!

Mein Vorsatz nennt sich kurz „Oase“ und meint das gute Glas Wasser im Büro-Alltag. Denn beim Sport habe ich immer Wasser dabei und trinke ganz selbstverständlich, aber sobald ich am Schreibtisch sitze, muss ich mich bisweilen zum Trinken zwingen, und so geht es vielen von uns. Nun bin ich auf ein großartiges Buch gestoßen, das mir dabei hilft, öfter meine Oase Wasser aufzusuchen – und vielleicht ist es auch ein passender Anstoß für Sie. 

Cool Wasser schöpfenCool

Der Autor, Dr. med. Babak Bahadori empfiehlt in „Mein Körper in Balance“ alle zwei Stunden „eine Hand voll Wasser“ zu trinken. Und das meint er wörtlich. Denn: „Forschungen haben bestätigt, dass dies tatsächlich die Menge Wasser ist, die unser Körper auf einmal am besten verwerten kann.“ Künftig spare ich mir also den Psycho-Stress, den ein Liter Wasser auf meinem Schreibtisch darstellt. Bekommen Sie auch alleine bei dem Anblick Bauchweh? Bahadori rät abzumessen, wie viel in beide Hände, mit denen sie Wasser schöpfen, hineinpasst. Und sich an diese Menge regelmäßig zu halten. 

Cool Fett verbrennen Cool

Bekannt ist, dass wir nach drei Tagen ohne Wasser sterben würden, aber ohne Nahrung erst nach rund drei Wochen. Ist Ihnen aber auch bekannt, dass Wasser den Stoffwechsel in Schwung hält und die Fettverbrennung ankurbelt? „Um einen Liter Wasser pro Tag zu ‚verarbeiten’, verbraucht unser Körper ungefähr so viel Energie wie bei einem einstündigen Spaziergang“, klärt Bahadori auf. Wasser ist also ein Lebensmittel mit null Kalorien, dessen ‚Verstoffwechselung’ in unserem Körper allerdings nicht wenige Kalorien verbraucht! Außerdem kann das regelmäßige Trinken von Wasser Hungerattacken vermeiden. Der Mediziner (Schwerpunkt Stoffwechselerkrankungen und Adipositas) spricht vom Was
ser als „eines der wichtigsten und kostengünstigsten Heilmittel“.
Lassen wir uns diese Argumente also auf der Zunge zergehen – und trinken wir eine Hand voll Wasser darauf.

Cool Trinkwecker Cool

Vor mir steht übrigens jetzt immer nur ein Glas Wasser, das ich regelmäßig fülle. Falls Sie noch eine Erinnerungsstütze für das Trinken am Schreibtisch brauchen, kann ich Ihnen folgende Anwendung empfehlen, die auch schon auf meinem Computer läuft: Auf Brita.de gibt es einen Trinkwecker, der Sie an Ihr Glas Wasser erinnert. Lächeln

In diesem Sinne: PROSIT!
Ihre Trainerin

Claudia Rief-Taucher

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von DieTrainerin am: 16.08.2008, 01:39 Uhr
Man kann sich das Leben einer Trainerin recht aktiv vorstellen. Aber wer mich in der Früh beobachtet, würde nie und nimmer auf die Idee kommen, dass ich ein "bewegtes" Leben führe. Kein Morgensport, keine Atemübungen, keine Liegestütz und keine Yoga-Asanas. Kein Müsli und kein Kräutertee. Das kalte Wasser im Gesicht ist die einzige bewusste Maßnahme gegen meinen niedrigen Blutdruck und die damit verbundenen Startschwierigkeiten. Alles andere macht die Zeit, die ich meinem Körper gebe, der schwarze Kaffee und das Vollkornbrot mit Butter. Schlurf und schlürf. Das Aktive kommt später dran.

Szenenwechsel: der faule Tag auf der Couch. Nach einem erschöpfenden Training – was vorkommt, wenn ich sozusagen mein eigenes Personal Training mache – kann ich so faul in der Couch lungern, dass "Sofakartoffel" echt ein schmeichelhaftes Kompliment wäre. In meiner Kindheit hieß es bei solch einer Szene: wenn man da das Faule wegschneidet, bleibt nix mehr übrig. Aber wissen Sie, was das Schönste daran ist? Dass ich weiß, dass genau in diesem Moment die Muskeln wachsen. Gestern erschöpfend trainiert, also Muskelreize gesetzt, und heute auf der Couch wachsen die Muckis. Und das tun sie nur, WEIL ich auf der Couch liege! Würde ich heute auch die Hanteln schupfen und auf gleich hohem Niveau laufen und morgen auch und übermorgen, hätte ich (und wenn Sie es mir gleich täten auch Sie) bald ein veritables Übertraining beinander und meine Leistung würde sinken! Dazu kommen: Verletzungsanfälligkeit, Immunkraft wird herabgesetzt, also steigt die Infektanfälligkeit. Leistungsabfall, nicht –steigerung, ist also die Folge

Es gibt allerdings viele wunderbare Dinge, die man an Trainingsruhetagen seinem Körper gönnen kann und sollte: Das ist erstens (Regenerations-)Training (!)  – natürlich auf besonders niedrigem Niveau. Auf alle Fälle ein Spaziergang, Massagen, Sauna, Vollbäder, Stretching, Entspannungstechniken und Schlaf. Der Muskeltonus wird wieder herabgesetzt und die Durchblutung gefördert. Ich nenne es Faulsein und Wellnessen. Lächeln Übrigens: Ein wenig trainierter Mensch benötigt eine längere Pause als ein trainierter. Gönnen Sie sich auf alle Fälle Ruhe zwischen Ihren Trainingseinheiten.

Gestern hat sich übrigens die Batterie meiner Pulsuhr nach exakt 6 min. 58 sec. auf meiner Laufstrecke verabschiedet. Gibt es ein deutlicheres Zeichen!?
In diesem Sinne verabschiede ich mich in den Urlaub (ohne Pulsuhr, aber wie immer mit Lauf- und Wanderschuhen im Koffer) und wünsche Ihnen noch schöne Sommertage!
Anfang September treffen wir uns an dieser Stelle wieder.

Die Trainerin
Claudia Rief-Taucher
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