10. Februar 2012 09:24 | |||||
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Mitglied seit: 23.10.2006
Hobbys: fußball |
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jetzt haben wir ihn also, unsereren neuen fußball-teamchef! im ersten moment war ich positiv überrascht: karel brückner - im europäischen fußball immerhin ein klingender und bekannter name. aber dann: ist er mit den tschechen nicht in der euro-gruppenphase ausgeschieden - so wie eben auch josef hickersberger und österreich. brückner hat sich zwar mit den tschechen für die em 2004 ( out im halbfinale), die wm 2006 und die euro 2008 qualifiziert, immer war bis auf 2004 aber endstation in der vorunde. hmm...![]()
und - nichts für ungut, herr brückner - der jüngste ist der tscheche mit 68 jahren auch nicht mehr. ich glaube toni polster hat während der euro gesagt: "es ist zeit für jemanden aus unserer generation." ich muss sagen, ich bin in dieser hinsicht voll des polsters meinung. Herzog hätte es sich verdient, keiner kennt das team besser!
martina leingruber
Die neue Saison hat begonnen und Sturm hat den Meister erledigt, deswegen singen wir:
Samma schwoaz
samma weiß
samma Sturm
samma Graaazer
Wenn wir hier stehen,
sind wir wie benommen
die Schwoazen hab'n uns den Verstand genommen
Jetzt geht es los,
wir hüpfen auf und nieder
wir sind verrückt und singen immer wieder
Allez, Allez
Martina Leingruber
Jetzt bin ich den zweiten Tag im Trainingscamp in Lindabrunn. Und Österreichs Nationalspieler sind wahrlich eifrig bei der Sache. Nicht alle Trainingseinheiten sind für die Medien offen. Aber in denen wir zusehen dürfen, schont sich kein einziger. Jeder will die Euro-Chance nützen.
Marc Janko wurde auch am zweiten Tag wegen einer Muskelverhärtung geschont. Sein Euro-Ticket ist deshalb aber nocht nicht in Gefahr, wie Teamchef Josef Hickersbreger sagte.
Die Kicker haben anscheinend den Durchblick. Bei den optometrischen Test haben fast alle ihre beste Sehkraft unter Beweis gestellt. Einige wenige - man spricht intern von vier Spielern - brauchen allerdings Kontaktlinsen.
Der Luchs oder Adler unter den Kickern ist Ivica Vastic. Der mit 38 Jahren älteste Spieler sieht am besten.
Freitag, 8 uhr, redaktion: zahlreiche schaulustige warten auf hohen besuch. nein, es ist nicht ivo vastic, der zum interview zwecks der teameinbrufung kommt, es ist auch nicht der teamchef selbst. es ist jenes objekt, dass jede nation und alle dazugehörigen kick-fans am 29. juni ihr eigen nennen wollen: der euro-pokal, oder wie er richtig heißt Coupe Henri Delaunay. also, die trophäe war auf besuch in der kleinen zeitung, begleitet von einem eigenen bodyguard,der einzige übrigens der den pokal anfassen darf, und das nur mit weißen handschuhen. fettflecken, eh scho wissen.
wie kleine kinder freuten sich die heimische kick-legende heribert weber, chefredakteur patterer, sportchef sagmeister und konsorten über den 60 zentimeter hohen und 7,6 kilo schweren besuch.
während des fototermins werden blöde scherze gemacht - daraus kann man sicher gut champagner trinken - aber der fußballfan wird europhorisiert und wünscht sich, dass die heimische nationalmannschaft bei der euro über ihre grenzen hinauswächst und die "schöne, große vase" gewinnt. ich zumindest wünsche mir das wirklich!
Das video zum besuch gibt's übrigens HIER!
martina leingruber.
Rapid ist Meister - und im ORF-Teletext machen sich seltsame grün-weiße Farbspiele breit. So gesehen in der Meister-Nacht von Sonntag auf Montag:

Wohl ein Produkt überschäumender Freude eines ORF-Redakteurs mit gewisser grün-weißer Affinität. Mittlerweile wurde die Tabelle allerdings wieder etwas neutralisiert. Siehe da:

Gratulation - an den ORF und den neuen österreichischen Meister!
Thomas Huber
es ist schon zum verrückt werden! da spielt die heimische elf gegen die startruppe aus den niederlanden vor allem in der ersten hälfte groß auf und als zuschauer kann man es nicht fassen. Nach der 2:0-führung sagte oliver polzer: "falls sie zu spät eingeschaltet haben: Ihr Fernseher ist nicht kaputt und auch die Ergebnisanzeige ist richtig." und nicht nur die mannschaft kombinierte am feld, dass es dem zuschauer zuhause vor dem bildschirm schwindlig wurde, auch die fans im stadion leisteten ganze arbeit und verbreiteten eine super stimmung.
und auch die treffer waren durchaus sehenswert, vor allem andi ivanschitz 1:0 nach harnik-zuspiel. sebastian prödl traf zweimal, servierte den oranjes ein tor aber auf dem silbertablett.
aber: es hat wieder nicht gereicht. es war wieder nur eine - wenn auch sehr gute - halbzeit, in der die öfb-elf das spiel bestimmte. zwei tests gibt es noch. gegen malta und nigeria ende mai in graz. vielleicht schaffen es unsere jungs in diesen spielen, das niveau über 90 minuten zu halten. wenn nicht, auch nicht so schlimm - aber spätestens bei der EURO sollte das klappen.
martina leingruber
Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte: Der Gesichtsausdruck von Schiedsrichter Einwaller spiegelt wohl seine desaströse Leistung bei Rapid gegen Sturm wider. Die Serie an eklatanten Fehlentscheidungen österreichischer Pfeifenmänner hat in Wien ihren absoluten Höhepunkt gefunden: Reguläres Tor aberkannt, zwei fragwürdige Gelb-Rote-Karten und ein Elfergeschenk – und das in 90 Minuten. Schlimmer geht’s nicht.kärnten gegen sturm - für eine sport-redakteurin der kleinen zeitung ein blödes match. wirklich. mann muss/sollte eigentlich beiden mannschaften die daumen halten. sturm weil ich grazerin und sturm-fan bin, und kärnten, weil kärnten neben der steiermark für die kleine das wichtigste bundesland ist. kärnten hatte einen schlechten tag und musste die nächste niederlage einstecken. eigentlich habe ich ja schon mitleid mit den kärntnern: stecken wahnsinnig viel kohle in einen fußballklub, holen tolle einzelspieler und hoffen, dass sich daraus eine erfolgreiches team entwickelt. 26 runden sind nun vorbei und noch ist nichts dergleichen passiert. zehn runden haben die kärntner noch zeit, den klassenerhalt zu schaffen. ich halte ihnen die daumen.
gestern aber habe ich - ich geb's ja zu - sturm die daumen gehalten. der frühjahrsstart verlief nicht nach plan und die sturm-jungs sind eindeutig besser, als sie sich in den ersten beiden spielen präsentiert haben. nervosität war zu bemerken aber die rückkehr von kapitän jürgen säumel brachte mit jeder minute mehr sicherheit in die mannschaft. und sein tor gehört ins fach "extraklasse". sturm hatte vor allem nach dem 1:0 einen guten tag.
einen echt schlechten tag hatte orf-kommentator michi roschner. die stimmung im stadion war ob des nicht gar so spannenden spiels in der ersten hälfte nicht wirklich vorhanden. nur für die zuseher vor dem fernsehkastel war der emotionslose, fade und vor allem von wenig fachwissen geprägte kommentar von michi roscher fast unerträglich. ich hoffe auch fü ihn, dass er das nächste mal einen besseren tag erwischt.
martina leingruber
Im Winter waren sich viele Experten einig: Sturm wird Meister. Wegen der Außenseiterrolle, der jugendlichen Ungestümtheit und so. Doch die Jungen sind noch nicht so weit. Meister sehen anders aus. Meister gewinnen Spiele, auch wenn’s weniger läuft. Die Sturm-Bilanz im Frühjahr: 2 Spiele, 0 Punkte – und das gegen zwei vermeintlich bezwingbare Gegner. Ein klassischer Fehlstart. Willkommen am Boden der Realität!
Ein kleines Sturm-Tief war nur eine Frage der Zeit. Der Druck schien die junge Foda-Truppe in den ersten beiden Frühjahrspartien geradezu zu erdrücken. Nur selten blitzte das schnelle Kombinationsspiel – Sturms Markenzeichen – auf. Nun ist Rollentausch angesagt: Vom Gejagten zum Jäger. Für den SK Sturm ein Segen, nur so wird die Erwartungshaltung wieder heruntergeschraubt, nur so wird die Mannschaft wieder über sich hinauswachsen.
Exklusiv für alle Sturm-Fans, um die bittere Heimpleite gegen den LASK besser verarbeiten zu können: Sechs Gründe, warum schon am Dienstag gegen Austria Kärnten alles besser wird…
Klingt doch plausibel, oder?
Thomas Huber