25. Mai 2012 06:17 | |||||
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Mitglied seit: 19.10.2006
Sternzeichen: Zwilling |
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
Der Durchhänger ist geschafft. Und danke für die guten Tipps, Heli, sie haben tatsächlich geholfen. Ich bin in der kritischen Phase sofort an die frische Luft gegangen und habe tief durchgeatmet. Das hat gut getan! Es ist erstaunlich, wie sich das Nikotin im Kopf eines Rauchers festgekrallt hat und darum kämpft, wieder konsumiert zu werden. Es ist fast so, als brülle dieses verdammte Gift: "Nimm mich wieder, du brauchst mich doch." Einen Schmarren werde ich tun! Auf einem Raucher-Seminar habe ich einmal gelernt, dass man sich immer einreden müsse: "Ich bin der König in diesem Land." Mit "Land" ist der eigene Körper, das eigene Denken, die eigene Selbstständigkeit gemeint. Also: "Ich bin der König in diesem Land!" Und ich denke nicht daran, mein "Reich" aufzugeben.
Der heutige Allerheiligentag stimmt mich traurig. Ich werde wieder am Grab meiner Mutter stehen, mit ihr reden, ihr meine Gedanken und Gefühle mitteilen und sie darum bitten, mir beizustehen auf meinem Erdenweg. Meine Mutter war ein Mensch, der mich nie verurteilt hat, egal, welche Dummheiten ich gemacht habe. Wenn so eine völlig bedingungslose Liebe plötzlich fehlt, bricht eine Welt zusammen.
Auch meine Mutter hat geraucht. Und sie hat immer Gewissensbisse gehabt, dass ich durch ihr Vorbild zum Nikotin gekommen bin. Aber es ist wie allen Dingen, die man von seinen Eltern mitbekommt: Anfangs mag man dadurch beeinflusst sein, aber irgendwann trifft man dann die eigene Entscheidung, dieses Verhalten fortzusetzen - oder eben damit aufzuhören. Auch das hat mit Eigenverantwortung zu tun. Aber es ist halt schwer, dazu zu stehen. Ausreden sind immer der einfachere Weg.
Trotz der Traurigkeit habe ich heute das Gefühl der Stärke und Kraft. Ich stelle mir vor, dass meine Mutter - wo auch immer sie ist - lächelt und fest daran glaubt, dass ich es diesmal schaffe, vom Rauchen loszukommen. So, wie sie immer an mich geglaubt hat.