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10. Februar 2012 00:42
Helena Wallner und Bernd Melichar
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Mitglied seit: 19.10.2006
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs

Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.

Mit der Bitte um Ihr Verständnis,

Das Team von Kleine Zeitung Digital

von Raucher am: 10.11.2006, 11:38 Uhr

So, es ist also geschafft! In 21 Tagen rauchfrei war der Titel dieser Kolumne. Ich habe 21 Tage hinter mir - ohne Tschick! Ich könnte Purzelbäume schlagen, so gut fühle ich mich. Keine Angst, Heli, ich werde jetzt nicht übermütig. Ich weiß ja genau, dass der Schweinehund nicht schläft und mich in den nächsten Wochen und Monaten noch oft ankläffen wird. Aber ich spüre irgendwie, dass ich im Moment die Kraft habe, ihm die Stirn zu bieten.

Es wäre gelogen, zu sagen, dass diese drei Wochen ein Kinderspiel waren. Ganz im Gegenteil. Ich habe gekämpft, geflucht, gehadert, war zeitweise ungenießbar, suchte Ausreden, um wieder zu beginnen mit dem Qualmen. Aber ich habe Gott sei Dank durchgehalten. Dein Tipp zu Beginn, Heli, einem lieben Menschen zu versprechen, nicht mehr zum Glimmstängel zu greifen, hat übrigens gewirkt. War zwar nur eine "Krücke" - aber ich habe damit die ersten Schritte gemacht. Und das war sehr wichtig für mich.

Ich spüre auch, dass mir mein Körper - dem ich so lange so viel zugemutet habe - die Niktoin-Enthaltsamkeit dankt. Ich fühle mich rundum besser, wache in der Früh nicht zerschlagen auf, habe tagsüber mehr Energie, fühle mich auch im Kopf wie durchgeputzt.

Wie es weitergeht? Keine Ahnung. Mit Nichtrauchen auf alle Fälle. Und auch damit, weiterhin ausgetretene Raucher-Pfade zu vermeiden. Der Entschluss, mit dem Rauchen aufzuhören, ist für mich nur der Beginn einer Lebensumstellung, die ich anstrebe. Ich habe mir vorgenommen, mich gesünder zu ernähren, mehr Bewegung zu betreiben, mich nicht mehr vom Alltag zermürben zu lassen. Ich weiß schon, lauter gute Vorsätze, aber ich glaube, schon der Entschluss etwas zu ändern, ist viel wert. Ich bin nämlich an einem Punkt  (und in einem Alter) angekommen, an dem ich merke, dass das Bisherige nicht alles gewesen sein kann und das Leben durchaus mehr zu bieten hat, wenn mas es nur zuläßt.

Bevor es zu philosophisch wird, möchte ich mich verabschieden. Aber doch nicht ganz. Die Print-Version dieser Kolumne läuft mit dem morgigen Tag aus. Aber meine Mit-Schreiberin - die mir in diesen Wochen übrigens eine wertvolle Stütze und Hilfe war - und ich haben nämlich beschlossen, das Online-Tagebuch weiterzuführen. Nicht ganz so regelmäßig wie bisher, aber wann immer wir glauben, etwas zu sagen zu haben, werden wir uns einfach melden. In diesem Sinne. See you!

 

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