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von Skava am: 05.12.2008, 10:12 Uhr
Die wahre Maria, die Mutter Jesu, ist im Jahre 48 n. Chr. in Jerusalem gestorben und dort begraben worden. So der jüdische Geschichtsschreiber Josephus in seinen Annalen. Wenn wir schon das Todesjahr wissen, warum ist die Kirche dann nicht auch in der Lage ein Datum für dieses grandiose Schauspiel der Himmelfahrt Mariens anzugeben? Wäre Maria tatsächlich von Jesus in den Himmel aufgenommen worden, dann wäre das sicher nicht im Geheimen geschehen, wie die Himmelfahrt von Elia auch nicht im Geheimen geschehen ist. (2. Könige:2, 11 ) Außerdem stünde dies wichtige Ereignis für uns, in der Offenbarung, die Johannes um die Jahrhundertwende geschrieben hat, denn der Herr sagt: „Gott der Herr tut nichts, er offenbare denn seinen Ratschluss seinen Knechten den Propheten. ( Amos:3,7 )Der Apostel Paulus sagt von sich, dass er im Grabe warten muss bis zur Wiederkunft Christi um seinen Lohn zu empfangen. ( 2 Timotheus: 4,7.8 ) Genau so sagt der Herr selbst zu seinen geliebten Knecht Daniel: „Du aber, Daniel, geh hin bis das Ende kommt, und ruhe, bis du auferstehst zu deinem Erbteil am Ende der Tage.“ ( Daniel:12,13 ) Außerdem durfte Johannes den Thron Gottes sehen. Er sah dort eine große Zahl von Engeln, die 24 Ältesten, die vier Tiere, aber eine Maria, die in diesem Fall sicher unmittelbar am Thron Gottes gewesen wäre, sah er nicht. Die Erscheinungen haben nichts mit biblischen Glauben zu tun, der allein vor Gott Gültigkeit hat, sondern mit Spiritismus, den die Kirche betreibt. Pater Prof. Dr. Hohenwarter, Wien, hat schon vor ca. 35 Jahren in einer Monatsschrift geschrieben: „…Die Übrigen sollen herzukommen und sehen, dass wir durch die ‚comunio sanctuorum’ wahren Edelspiritismus betreiben..“ Diese Anrufung von Maria und aller Heiligen um Hilfe ist ein eklatanter Verstoß gegen das erste und zweite Gebot Gottes, die dies verbietet. „ Ich, ich allein bin Jahwe, und außer mir gibt es keinen Helfer.“ ( Jesaja: 43,11 kath. Herder-Übersetzung 1965 )Mittler zwischen Gott und den Menschen ist allein der Mensch Jesus Christus. ( 1 Timotheus: 2,3-6 )         In keinem anderen ist das Heil, auch ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben durch dem sie gerettet = Hilfe erlangen sollen. ( Apostelgeschichte: 4,12 ) Wollen wir wahre Christen sein, dann sollten wir das befolgen, was Kardinal König gesagt hat: „ Wir sind nur dann Christen, wenn wir so glauben, wie es uns die Evangelien in der Bibel zeigen.“ 8.12.1981 im „TV“.Zum Anhang der katholischen Herder-Übersetzung heißt es auf Seite 1 u. a. wie folgt: „Da also alle, was die inspirierten Verfasser oder Hagiographen aussagen, als vom Heiligen Geist ausgesagt zu gelten hat, ist von den Büchern der Schrift zu bekennen, dass sie sicher, getreu und ohne Irrtum die Wahrheit lehren… Sie dienen zur Beweisführung.“Alle menschlichen diesbezügliche Verordnungen haben vor Gott keinen Bestand: „Tu nichts zu seinen Worten hinzu, dass er dich nicht zur Rechenschaft ziehe und du als Lügner dastehst.“ ( Sprüche:30.5.6; Matth.:15,7-10)   
bibel    gott    jesus    maria    wunder
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Kommentare
Sehnsucht ...
von StetschnigRoswitha am: 07.12.2008, 13:41 Uhr
So sehe ich das:
In einer furchtbar patriarchalen Welt, in der die Frau sich unterordnen und mit sich alles geschehen lassen musste, sogar nach dem Gebären unrein war, in der Kirchen-gemeinde kein Wort reden durfte, entstand über die Jahrhunderte eine unbändige Sehnsucht nach Verständ-nis und Hilfe aus dieser Not. Irgendwo musste doch eine F r a u sein, eine Mutter, die Mitgefühl hatte und bei der man sich ausweinen konnte. Selbst Jhvh wurde ja als Mann geoffenbart, (der er in Wahrheit nicht ist, weil JHVH als Nichtmensch kein Geschlecht haben kann).
Jesus von Nazareth hat eine Unbefangenheit im Umgang mit Frauen vorgezeigt, hat Vorurteile und Verurteilung abgeschafft - aber leider war Saulus/Paulus trotz seiner spirituellen Größe nicht in der Lage, diese neue Spiritualität weiterzuführen.
Nur wer sich in das Leiden der Frauen im Mittelalter hineinversetzen kann, versteht die (sicherlich übersteigerte und verzerrte) Marienverehrung. Und immer noch ist Gott männlich... Und immer noch sind Priester männlich...
Und doch war Magdalena die Überbringerin der Auferstehungsbotschaft - einer F r a u hat sich Jesus geoffenbart, s i e hat er zu den Jüngern gesandt ...
Warum wohl? Ein Zufall war es nicht.
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