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von Skava am: 07.12.2008, 10:31 Uhr
Die katholische Kirche, die sich immer und überall versuchte, Liebkind zu machen, hat den heidnischen Brauch der Sonnwendfeier sich zu Nutze gemacht und einfach die Geburt Christi auf den 24./25. Dezember festgelegt. Obwohl es auch ihr möglich gewesen sein müsste, die Geburt Christi aus dem Neuen Testament annähernd zu errechnen.Halten wir fest, was die Konstitution des II. Vatikanum über die Bibel u. a. aussagt. „Da also alles, was die inspirierten Verfasser der Hagyographen aussagen, als vom Heiligen Geist ausgesagt zu gelten hat, ist von den Büchern der Schrift zu bekennen, dass sie sicher, getreu und ohne Irrtum die Wahrheit lehren, … sie dienen zur Beweisführung…“Was zeigt uns das Neue Testament tatsächlich über die Geburt Christi?  Da das jüdische Kalenderjahr mit dem ersten Neumond nach der Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche begann und auf Ende März/Anfang April unserer Zeitrechnung fiel, hätte Zacharias acht Wochen später seinen Priesterdienst in Jerusalem antreten müssen. Also Mitte Mai. Aber in die Zeit des diensthabenden Priesters fielen zwei Festtage und so musste dieser Priester zwei Wochen länger Dienst tun. Zacharias konnte somit erst zehn Wochen später seinen Dienst im Tempel antreten. Und so versah er erst Ende Mai den Dienst im Tempel. In dieser Zeit erhielt er die Verheißung, dass seine Frau, trotz des hohen Alters einen Sohn gebären würde. Anfang Juni, als Zacharias nach Hause kam, wurde Elisabeth schwanger. Nach Lukas: 1, 23 -25, im sechsten Monat der Schwangerschaft Elisabeth’s kam der Engel Gabriel zu Maria und verkündete ihr, dass auch sie schwanger werde. Zählen wir nun die sechs Monate Schwangerschaft der Elisabeth von Anfang Juni mit den neun Monaten von Maria zusammen, dann kommen wir auf Anfang September des nächsten Jahres. Kaiser Augustus hat die Volkszählung gang bestimmt auf den September angeordnet, weil dies die angenehmere Jahreszeit ist, um den Leuten das Wandern in ihre Heimatorte zu erleichtern, damit sie an der Volkszählung teilnehmen konnten. Und in diese Zeit ist nach der Vorhersage von Micha: 5,1 die Geburt Jesu gefallen. Seine Eltern wohnten ja in Nazaret.Einen heidnischen Brauch mehr oder weniger in die Lehre aufzunehmen spielt der katholischen Kirche ja keine Rolle, denn sie strotzt ja von heidnischen Lehren. 
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Kommentare
Christliche Feiertage & Kalendartage
von william am: 07.12.2008, 11:30 Uhr
Christen, aufgepasst! Wir muessen uns nun einmal abfinden, dass teilweise jahrtausende alte Braeuche und Ansichten in alle moegliche Religionen der Weltgeschichte eingeflossen sind und bis zum heutigen ganz eifrig und fleissig nachgeaefft werden. Wie waere es, wenn wir Christen auch ein bisschen mehr Verstaendnis fuer alte Braeuche und besonders fuer andere Religionen in der Welt (sprich "Andersdenkende.....) an den Tag legen wuerden. Da hat es ja scheinbar in Graz einen Krampusumlauf gegeben - wohl auch uralte Braeuche, die scheinbar wunderbar in das mitteleuropaeische christliche Religionsdenken hineinpassen, wenn man den St. Nikolaus danebenstellt.
Wir leben hier in Sued Afrika nebeneinander und zusammen mit einer Unzahl von Religionen, Braeuchen und Ansichten (noch dazu mit elf offiziellen Sprachen) und wir koennen nur taeglich dazulernen und versuchen, einander besser zu verstehen.
Gruesse aus Kapstadt, william
1. Korinther 13.1
von StetschnigRoswitha am: 07.12.2008, 13:14 Uhr
Dieser obige Artikel strotzt vor Ablehnung, Provozierung und Lieblosigkeit. Was sagt Jesus von Nazareth dazu?
Sind ihm die historischenBuchstaben und Daten wichtiger oder das liebevolle Annehmen des Lichtfestes von "Heiden", die sich nach dem ewigen Licht sehnen? Ich finde die Adventzeit und das Geburtstagsfest in der finstersten Zeit des Jahres einfach w u n d e r voll. Nur pure Grausamkeit und Rechthaberei kann es sein, die den Menschen so etwas wegnehmen wollte.
Jesus von Nazareth hat zu seinen Lebzeiten auf der Erde versucht, den Pharisäern ihr Brett vor dem Kopf abzunehmen - vergebens. Fanatiker kommen mit Toleranz, Mitgefühl und Liebe nicht zurecht. Der Hass (gegen sich selbst) wird immer wieder gegen die Mitmenschen gerichtet.
So wird das Paradies auf Erden nie gelingen.
Ob es Gott gibt .....?
von mensch am: 07.12.2008, 15:37 Uhr
Der Mensch hat nicht die Macht, von Gott zu sprechen wie von der menschlichen Natur des Menschen und wie von der Farbe eines von Menschenhand geschaffenen Werkes. (Herodot)
Ob es Gott gibt oder nicht, wissen wir nicht. Also lasset uns ihm Opfer darbringen. (Konfuzius)
Kraft ist die Materie der Stoffe. Seele ist die Kraft der Kräfte. Geist ist die Seele der Seelen. Gott ist der Geist der Geister. (Novalis)
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