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25. Mai 2012 04:13
Wie wär ich leer hätt ich nicht mehr als Gut und Geld in dieser Welt...
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs

Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.

Mit der Bitte um Ihr Verständnis,

Das Team von Kleine Zeitung Digital

Album "Wanderungen"
von StetschnigRoswitha am: 09.01.2009, 20:51 Uhr

Mein Hausberg ist der "Lilienberg". Lilien habe ich dort aber noch keine gefunden. Da muss ich mich  wohl noch öfter auf die Suche machen...

Da er südlich von mir gelegen ist, verschattet er mein Leben, ganz besonders in den Wintermonaten.

 

   Zunächst muss ich den schat-

    tigen Waldweg hochwandern.

    Ich freue mich über jeden  Son-

    nenfleck und genieße die Licht-

    und Schattenmuster am Wald-

    boden, das wärmende Blenden

    der Sonne zwischen den Ästen.

    Der Schnee am Waldboden

    verstärkt die Kontraste und

    macht meine Schritte hörbar -

Jeder Lichtfleck zieht mich magisch an, erzählt mir von den sommer-

lichen Walderlebnissen, die ich mir nun wieder herbeiwünsche...

                 

 

 

 

                            

 

Endlich erreiche ich das Plateau. Ein erster Ausblick auf die Drau. Breit und wuchtig liegt dahinter das Petzenmassiv.

 

 

 

 

 

 

 

                    

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von StetschnigRoswitha am: 10.01.2009, 23:30 Uhr

Eure netten Kommentare machen mir bewusst, in welch schöner Landschaft ich zu Hause bin. Ich gestehe, ich war in den vergangenen Jahren im Winter ein Murmeltier... Und das, weil ich mich grämte, nicht mehr Schi fahren zu können...

Nun bin ich aus der Sturköpfigkeit erwacht und habe meine Winterwanderschuhe vor  dem Verroten gerettet....

Zur Drau hinunter gibt es ganz in

meiner Nähe einen passablen

Steilweg. Im Sommer kann ich

mit dem Rad  in wenigen

 Minuten in der Stauseebucht

 sein. Am Wegkreuz entdecke ich,

dass es schon reichlich spät ist

und die aufziehende Kälte mich

überraschen wird. Aber das bietet

auch die Chance, beim Sonnen-

untergang an der Drau zu sein. Das ist ein Mega-Erlebnis.

             

 

Vor mir liegt das Wanderziel: Der Völkermarkter Stausee, im Hintergrund die Verschmälerung: Die Drau fließt in einer Senke Richtung Osten zum Kraftwerk Edling.

Im Blick zurück die Stadt auf dem Berg, ein Hauch von mittelalterlicher Befestigungsanlage ist noch zu erahnen.

Vom östlichsten Teil der Bucht nach oben die Kreuzberglsiedlung. Wohnen mit romantischem Ausblick auf Wasser und Kalkberge... die Karawanken.

             

 

       

 

 

 

 

 

 

 

 

                

Im Staunen über die Winterfrüchte, die den klirrenden Frost überdauern, vergeht die Zeit wie im Flug. Die Sonne steht schon tief, und ich muss noch den Sonnenuntergangsort mit dem besten Ausblick erreichen... Auf! Richtung Westen, am winterstillen Ruderzentrum vorbei, am gähnend leeren Bootshafen, an der Schiffsanlegestelle des Drauschiffes "Magdalena", in die Nähe der Brücke, deren Träger schon zu leuchten beginnen...

 

             

Die blaue Stunde neigt sich dem Ende zu, und dann das Ereignis: letzte Strahlen, Wasser und Berge übergießend, eintauchend in zartes Licht, das allem Geschaffenen seltsame Transparenz verleiht: der Sonnenuntergang, immer wieder der gleiche und dennoch nie derselbe....  

 

 

In diesem Augenblick

liegt immer wieder Glück verborgen

und jedem Untergang des Lichtes

 folgt ein neuer Morgen ...

 

 

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von StetschnigRoswitha am: 17.01.2009, 23:24 Uhr

Sonnenstrahlen im Winter - ein begehrtes Erlebnis.

Bis zum nächsten Sonnenschein wärme ich mich mit den Fotos vom letzten Sonnentag.... am Sonntag ...auf dem Strutzikogel

                 

 

 

                          

steil gehts aufe -         eiskoltes Bankle-           a schena Blick -

dos Foto auf die Stodt is gelungan - fürn nächstn Kalenda

 

                         

da Gipfl gheart mir -    dos Kapple a-        und steil gehts obe-

 

               

Da Wold und i  -  mia hom uns gfreit...

               

 

 Noch treibt dos Eis seine Blüah - 

 

 oba dos Moos kämpft sich frei  

und bold glänzt da Strutzikogl wieda wia nei...

 

 

 

 

 

  

 

 

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von StetschnigRoswitha am: 19.01.2009, 14:22 Uhr

 

Meine Kamera(din) sah gestern so seltsam aus. Irgendetwas stimmte nicht mit ihr. Ich betrachtete sie genauer, und fragte:

 

 

Was ist bloß mit dir los?

Sie gab mir tatsächlich Antwort. Ich glaubte zu träumen. Oder habe ich vielleicht wirklich am helllichten Tag geträumt???

Mir geht´s gar nicht gut. Ich fühle mich total am verkehrten Platz....    Wozu hast du mich eigentlich gekauft?

Meine digitalen Beschwerden nehmen von Tag zu Tag zu. Es ist zum Zoomen............... Ich habe nämlich schon zu viele Symptome:

 

        Linsenblähungen

        Blendenschmerzen

        Rote Augen-Effekt

        Zwangsblitzvorstellungen

        Akkuschwund

        Menüdrücken

        Brennweitenverschluss

        .........

        Solltest mich mal abtasten.

 

  Aber objektiv gesehen: Ich weiß selbst, was der Auslöser ist:

 

Erstens habe ich monitorische Sehnsucht nach meinem Freund Leptop und seiner Software. Die Powertaste ist schon sehr angeschwollen.

 

Zweitens brauche ich dringend einen Auslauf.

Was ist das für ein neuer Modus?Tage- und nächtelang untätig in der Dunkelkammer hocken!

Ein wenig Belichtung würde mir sicher guttun!

 

Die Sonne scheint aber nicht, sagte ich.

Außerdem fehlt mir echt der Antrieb. Was soll ich in dieser vernebelten langweiligen Wolkenwelt?

 

 

Mein Focus meldet aber Sonnenschein.

Nimm mich doch endlich wieder einmal um den Hals, ich liebe den Platz an deinem Herzen ja so sehr!

Ich nahm eine psychologische Untersuchung vor und stellte fest:

Lebenslanges 

                                                                                 Abhängigkeitssyndrom.

 

Was blieb mir also übrig bei so viel Charme und olympischer Liebe und noch dazu bei dieser bedrohlichen Diagnose...

Steil ging es wieder einmal hinauf auf den Lilienberg. Müde, blasse Sonne - eher zum Abgewöhnen.

Nur noch ein Weilchen, flüsterte mir meine elektronische Freundin ins Ohr,  ich habe schon Schmetterlinge im Focus.

 

Also ging ich tapfer weiter. Und das Unerwartete geschah: Je länger ich durch den Schnee stapfte, umso mehr begann es mir Spaß zu machen!

Ich sah da und dort Fotomotive, die ich mir in meinem gemütlichen Murmeltierdasein daheim gar nicht vorzustellen wagte...

             

Und dann standen wir beglückt da - meine Kamdera(din) und ich: die Drau zeigte wieder einmal ihr leuchtendes Gesicht.

 

Wir waren aber nicht die einzigen, die sich freuten...

 

  

Auch der Heimweg hatte noch allerlei Schönes zu bieten...

               

    

Schließlich gab es noch ein besonderes Highlight im Apfelbaum:

    

Nach dem Downloaden auf den Leptop sah meine Kamera(din) wieder ziemlich normal und gesund aus, findet ihr das nicht auch?

 

Und nach dem Upload auf das Weblog bin auch ich glücklich!

Lachen LächelnLachen

Und ihr, meine lieben Besucher?finsterer Blick

Braucht eure Kamera nicht auch ein bisschen Therapie?Weinen

 

 

 

 

                    

 

 

 

 

        

 

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von StetschnigRoswitha am: 28.01.2009, 18:37 Uhr

 

 

 

An manchen Tagen                  

 

Grau in Grau....

Hoffnung versiegt

Schmerz überwiegt.

Loslassen spaltet

das Herz entzwei...

Ein leerer Platz.

Das letzte Wort

in der Stille erstickt...

 

             

 

 

 

 

 

 

  

      Hör auf zu klagen:

      sieh hin  genau:

      Hinter dem Nichts

      ein Abglanz des Lichts -

      flüchtiges Ahnen

      fließt durch dein Sein....

      Im innersten  Wesen

      berührt und genesen

      wanderst du heim.

   

             

 

 

 

           

 

 

 

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von StetschnigRoswitha am: 28.01.2009, 19:30 Uhr

Ab dem 21. Dezember werden dieTage länger -

bis zum Weihnachtsabend um einen Mückengähner-

bis zum Silvester um einen Flohhupfer -

bis zum Dreikönigstag um einen Hahnentritt...  

und gleichermaßen wächst bei mir die Lust

auf die warme Stube für eine kurze Zeit zu verzichten

und einen Rundgang zu machen.

Und ich begab mich an den Ort, von wo aus ich meine drei Hausberge sehen kann: 

letzter Sonnenfleck auf der  mächtig thronenden Petzen im Südosten

rosa Schimmer über der Koralpe im Osten

Abendrot am felsigen Obir im Süden

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von StetschnigRoswitha am: 28.01.2009, 19:37 Uhr

 

Spürst du auch die Magie dieses Erdenflecks? 

Es hat mich ein zweites Mal hingezogen an den malerischen Ort

mit dem idyllischen See und seiner mystischen Insel.

 

Ein seeumrundender Australier knipste mich und meine Freundin Sonja vor dieser herrlichen Kulisse 

 

Was für ein herrlicher Ausblick von oben ... 

Faszinierend herbstlich, mit viel buntem Blätterrascheln, ist der Aufstieg zum Cafe´ Belvedere an der Südwestseite des Sees 

 

 

Segelboot "Green Energy" legt ab ...

 

und gleitet dahin ...

Das Westufer gibt den Blick auf Bled und die Burg frei ...

und ein Schwanenpärchen offenbart seine Liebe und Treue ...

noch ein wenig rasten und regenerieren in der "Villa Prescheren" -

mit oder ohne Cremeschnitte

und dann heimkehren in das heimelige Quartier im Alpenlandstil

ein uraltes Bauernhaus umgewandelt in "Pension Berc",

zeleska cesta 15

ganz nahe am See, auf einer Wanderung durch Alt-Bled entdeckt

 

blumengeschmückt, romantisch, antik, energetisch hochwertig ...

 

der Frühstücksraum - ein Dorado für Holzliebhaber -

und Holzwürmer ...

 

... und für einen zünftigen Frühstückstisch ...

 

 Ausblick auf Hotel Garni Berc (links im Bild)

...ein Familienbetrieb nach dem Motto: "Wenn der Vater mit den Söhnen ..."

 

...alles in allem: sehr empfehlenswert!

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von StetschnigRoswitha am: 28.01.2009, 19:38 Uhr

             

                   

             

                       

     
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von StetschnigRoswitha am: 29.01.2009, 21:26 Uhr

 

Seltsam...

Da wohnt man in einer Stadt mit tausenden Einwohnern, und nur ganz wenige von ihnen wissen über die wunderschöne winterliche Draulandschaft  Bescheid.

Zu denen gehöre auch ich erst seit einigen Wochen...

Da hatte ich eine Art von "Initialzündung"...

Vorher trug ich im Winter die Scheuklappen eines "Gewohnhetstieres", die mir Gottlob eines Tages wie Schuppen von den Augen fielen....

Wenn einem das passiert, kann man plötzlich neue Wege gehen...

Ob Sonnenschein oder Nebelwetter - es ist immer auf neue Weise reizvoll, den Fluss abzuwandern.

Kürzlich habe ich in der Ostbucht des Stausees, bei der Mündung des Wurlabaches, eine Reihe von Wasservögeln entdeckt.

Schwäne, Wildenten und Stockenten fühlen sich hier, wo das Eis endet und der Tisch gedeckt ist, sichtlich wohl.

Es gibt ein reges Treiben, Schwimmen, Tauchen und Fliegen...

Zu meiner größten Überraschung stand da vor einigen Tagen auch eine seltene Warzenente.

 

Von ihr hatte ich allerdings nicht den Eindruck, dass sie glücklich wäre - sie war vielleicht nur am Durchflug auf der Suche nach einem wärmeren Winterquartier, und sie war allein... Was hatte sie auf dem weiten Weg aus dem Norden wohl schon alles erlebt...

             

 

 

             

 

             

 

             

 

 

 

 

 

 

 

 

    

 

 

             

 

 

Steil ist der Heimweg hinauf in die Stadt - aber alles Schöne hat eben seinen Preis... und das Glück dieses Anblicks hält lange an...

 

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