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    <title>meinekleine.kleinezeitung.at/USAnews - Blog (RSS 2.0)</title>
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    <copyright>USAnews</copyright>
    <pubDate>Wed, 10 Jun 2009 09:56:03 GMT</pubDate>
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      <title>meinekleine.kleinezeitung.at/USAnews - Blog (RSS 2.0)</title>
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      <title>Goodbye - for now...</title>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Meine Zeit bei der St. Petersburg Times ist zu Ende. Ich gebe es zu: Der Abschied von Zeitung und Menschen fiel mir schwer.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://meinekleine.kleinezeitung.at/USAnews/photos/263791/"&gt;&lt;img class="entry-inline-image" src="http://communityneu.klz.apa.net/static/sites/USAnews/media/11745.story.jpg" alt="" width="333" height="185" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Er stimmt, der Spruch mit dem, der eine Reise tut. Die letzten Tage meines Fwllowships bei der St. Petersburg Times waren so schnell vorbei, dass ich mich an Einzelheiten kaum erinnern kann. Deshalb gibt es eine Zusammenfassung in kompakter Form. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zeitung.&lt;/strong&gt; Die St. Petersburg Times hat sich als Volltreffer herausgestellt. Auch die New York Times, die Washington Post und das Wall Street Journal standen auf meiner Liste - nur: W&amp;auml;re ich in den Newsrooms dieser Zeitungen auch so schnell integriert worden? Ich denke nicht. Die Times ist eine exzellente Regionalzeitung, die allerdings auch &amp;uuml;berregional f&amp;uuml;r Schlagzeilen sorgt: Zwei Pulitzer-Preise, darunter einer f&amp;uuml;r das Politik-Portal &lt;a href="http://polititfact.com" target="_blank"&gt;polititfact.com&lt;/a&gt;, sind der beste Beweis daf&amp;uuml;r.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Newsroom.&lt;/strong&gt; Die Kollegen bei der Times sind stolz, mittlerweile unz&amp;auml;hliche Preistr&amp;auml;ger hervorgebracht zu haben. In der amerikanischen Medienlandschaft gilt die Times l&amp;auml;ngst als gern gesehener Zulieferer (von&amp;nbsp;Inhalten und Journalisten)&amp;nbsp;f&amp;uuml;r die &amp;quot;gro&amp;szlig;en&amp;quot; &amp;uuml;berregionalen Zeitungen, wie die New York Times, oder die Washington Post. Ich wurde mit offenen Armen empfangen, das hat mir imponiert. Meine Bef&amp;uuml;rchtungen als Staubf&amp;auml;nger zu enden, haben sich nicht bewahrheitet. Im Gegenteil - ich war st&amp;auml;ndig eingespannt. Und das war gut so.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Stadt.&lt;/strong&gt; Rund 250.000 Einwohner, darunter viele Studenten (USF) und Pensionisten, die das Leben im &amp;quot;Sunshine State&amp;quot; genie&amp;szlig;en wollen. Europ&amp;auml;ische St&amp;auml;dte mit 250.000 Einwohner w&amp;uuml;rden wohl ein wenig lebendiger wirken - St. Pete dagegen ist ein angenehm verschlafenes St&amp;auml;dtchen. F&amp;uuml;r mich war das ideal, man lernt schnell Leute kennen, die Stadt gilt als sicher und wer es gerne etwas urbaner hat, f&amp;auml;hrt die 20 Minuten hin&amp;uuml;ber nach Tampa.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Bilanz.&lt;/strong&gt; Ich denke, dass ich einen kleinen, wenn auch enth&amp;uuml;llenden Einblick in die amerikanische Medienlandschaft bekommen habe. Den meisten Zeitungen geht es derzeit nicht schlecht, sondern miserabel. Dazu tr&amp;auml;gt das Internet weit mehr bei, als es das bei uns (bislang) tut. Die Entwicklung ist aber nicht aufzuhalten. Der amerikanische Journalismus ist h&amp;auml;rter, direkter und unverbl&amp;uuml;mter. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Letzte Worte.&lt;/strong&gt; Am letzten Abend habe meine Kollegen noch eine kleine Party f&amp;uuml;r mich geschmissen. Das fand ich besonders nett, denn &amp;quot;Interns&amp;quot; und &amp;quot;Fellows&amp;quot; gibt es auch bei amerikanischen Medien wie Sand am Meer. Einen kleinen Eindruck muss ich also doch hinterlassen haben. Meine Kollegin Emily Nipps hat dazu ein nettes kleines Begleitschreiben verfasst -&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;quot;He taught us about North Korea&amp;#39;s totalitarian regime and the European health care system. We taught him where to&amp;nbsp;get the best cranberry &amp;amp;&amp;nbsp;wodkas and&amp;nbsp;the art of ordering&amp;nbsp;cupcakes from Cupcake Spot. He dazzled us with&amp;nbsp;his&amp;nbsp;masterful use&amp;nbsp;of the English language, his smart humor in stories about&amp;nbsp;elderly dogs, child heroes&amp;nbsp;and horse patrols.&amp;nbsp;We amazed him with our&amp;nbsp;love of&amp;nbsp;one-sentence paragraphs and weekly paychecks.&amp;nbsp; &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;Stefan Jaeger&amp;#39;s Great American Newspaper Adventure must come to an end as his&amp;nbsp;seven-week fellowship&amp;nbsp;concludes on Friday.&amp;nbsp;We&amp;#39;re sad to see him&amp;nbsp;go, but we know he will take many, many&amp;nbsp;important life lessons back to his native Austria ... and let us&amp;nbsp;crash at his place&amp;nbsp;if we ever&amp;nbsp;vacation there. &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;Please join us for a&amp;nbsp;Celebratory Austrian Fellow Send-Off&amp;nbsp;-- the first in Times history! -- at Old Northeast Tavern&amp;nbsp;this Friday night. They have beer, wine and food and hopefully enough space to accommodate our American journalist egos.&amp;quot;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Bei einem m&amp;ouml;chte ich mich noch bedanken: dir, meinem Leser. Ich kenne dich nicht und werde dich vermutlich nie kennen lernen.&amp;nbsp;Aber ich wei&amp;szlig;, dass&amp;nbsp;es dich, dich und dich gibt. Danke.&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Weblog-Statistik:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;li&gt;Seitenaufrufe gesamt: 1328 &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Besuche gesamt: 1023 &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Besuche in diesem Monat: 154 &lt;/li&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Danke. Ich hatte ein gro&amp;szlig;artige Zeit.&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 10 Jun 2009 09:56:03 GMT</pubDate>
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      <title>Die Hurrikan-Saison beginnt...</title>
      <link>http://meinekleine.kleinezeitung.at/USAnews/stories/363008/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bei Katastrophen sind Journalisten oft gemeinsam mit den Einsatzkr&amp;auml;ften zuerst am Ort des Geschehens. Die St. Petersburg Times bereitet ihre Reporter speziell auf die Hurrikan-Saison vor.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://meinekleine.kleinezeitung.at/USAnews/photos/270103/"&gt;&lt;img class="entry-inline-image" src="http://communityneu.klz.apa.net/static/sites/USAnews/media/Video-7-00m-10s.story.jpg" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp; &lt;img style="border: 0pt none ; padding: 0pt; vertical-align: middle" src="http://communityneu.klz.apa.net/static/sys/inlineIconVideo.gif" alt="[video]" width="18" height="17" /&gt; Video: &lt;a href="http://meinekleine.kleinezeitung.at/USAnews/videos/270102/"&gt;Hurrikan-Besprechung bei der St. Pete Times&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;F&amp;uuml;r mich ist es eine sch&amp;ouml;ne Erfahrung - fast jeden Tag lerne ich hier neue Aspekte an meinem Beruf kennen. Gestern wurde der gesamte Newsroom der St. Petersburg Times zur Krisenbesprechung zusammengerufen: Die Hurrikan-Saison steht vor der T&amp;uuml;r. &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;The Atlantic hurricane season is officially from 1 June to 30  November. There is nothing magical in these dates, and hurricanes  have occurred outside of these six months, but these dates were  selected to encompass over 97% of tropical activity. June 1st has been the traditional start of the Atlantic hurricane season for decades.  However, the end date has been slowly shifted outward, from October 31st to November 15th until its current date of November 30th.&amp;nbsp; &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Kurz: Von 1. Juni bis 30.November besteht - zumindest statistisch gesehen - die gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Gefahr tropischer Wirbelst&amp;uuml;rme, umgangssprachlich Hurrikan genannt. Wenn diese Wirbelst&amp;uuml;rme auf Land treffen, bedeutet das meist Chaos, Vernichtung - &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hurrikan_Katrina" target="_blank"&gt;und wie im Falle Katrinas&lt;/a&gt; - leider auch hunderte bzw. tausende Tote.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die St. Petersburg Times hat f&amp;uuml;r den Fall eines Hurrikans &amp;uuml;ber die Jahre genau Pl&amp;auml;ne ausgearbeitet. Welche Zonen werden mit welchen Reportern besetzt? Welcher Ressortleiter k&amp;uuml;mmert sich um welchen Abschnitt? Frisches Wasser und vor allem Benzin werden gebunkert, im Falle einer Evakuation der Redaktion steht au&amp;szlig;erdem eine komplett ausger&amp;uuml;stete Notredaktion in den Druckerei-R&amp;auml;umlichkeiten zur Verf&amp;uuml;gung.&amp;nbsp; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das sind die harten Fakten. Gleichzeitig geht es der Times und ihrem Selbstverst&amp;auml;ndnis als Qualit&amp;auml;tszeitung aber auch darum, eine Katstrophe m&amp;ouml;glichst behutsam zu schildern. Das wird den Reportern auch auf den Weg mitgegeben - Fakten aufzeigen, aber keine Panik verbreiten. So hat man sich beispielsweise darauf geeinigt, keine Spekulationen oder Voraussagen &amp;uuml;ber die Auswirkungen eines Hurrikans zu verbreiten. Dabei gilt die 48-Stunden-Regel: Zwei Tage vor bzw. nach Ende eines Hurrikans herrscht in der Hinsicht Funkstille. Erst wenn offizielle Mitteilungen von Times-Reportern mit eigenen Augen best&amp;auml;tigt wurden, werden sie auch gedruckt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Kollege hat eindrucksvoll geschildert, unter welchen Umst&amp;auml;nden Hilfskr&amp;auml;fte und Journalisten arbeiten, wenn rundherum alles im Chaos versinkt: &amp;quot;Im Prinzip ist alles Improvisation. Je l&amp;auml;nger man einen k&amp;uuml;hlen Kopf beh&amp;auml;lt, umso gr&amp;ouml;&amp;szlig;er ist die Chance, auch lebend wieder herauszukommen.&amp;quot; Wie schnell daraus bitterer Ernst werden kann, beweist das Beispiel unseres Kollegen Marcus Franklin, der im Sog der &lt;a href="http://www.sptimes.com/2005/09/07/Worldandnation/Times_reporter_shot_i.shtml" target="_blank"&gt;Katrina-Berichterstattung an einer Kreuzung&lt;/a&gt; angeschossen wurde.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich bin jung und bilde mir immer ein, dass ich erst in extremen Situationen zu H&amp;ouml;chstleistungen auflaufe - aber welche extremen Situationen habe ich schon erlebt? Gut, ich habe aus Nordkorea berichtet, aber dort war ich vermutlich so sicher, wie nirgends sonst auf der Welt. Vor allem wenn man jung ist, idealisiert man vieles - ich habe mir beispielsweise immer gew&amp;uuml;nscht aus einem Krisengebiet berichten zu d&amp;uuml;rfen. Dort, wo etwas passiert, wo Geschichte geschrieben wird. Mein Schreibtisch interessiert mich dabei wenig. Mit Notzblock und Kamera drau&amp;szlig;en unterwegs - so oder so &amp;auml;hnlch habe ich es mir vorgestellt. Heute habe ich vieles geh&amp;ouml;rt, Geschichten von Toten und Lebenden, von Heldentaten und Verrat am Nachbarn. Viele Begriffe sind dabei gefallen: Schmerz, Tr&amp;auml;nen, Schlaflosigkeit, Blut, Angst und Dreck. Abenteuer war nicht darunter. &lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&amp;nbsp;Follow me on Twitter.&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;a href="http://twitter.com/d00t"&gt;&lt;img class="entry-inline-image" src="http://communityneu.klz.apa.net/static/sites/USAnews/media/twitter-t.thumbnail.jpg" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 03 Jun 2009 20:00:47 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>USAnews</dc:creator>
      <dc:date>2009-06-03T20:00:47Z</dc:date>
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    <item>
      <title>Der Absturz nach dem Absturz...</title>
      <link>http://meinekleine.kleinezeitung.at/USAnews/stories/362909/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein Flugzeug verschwindet von den Radarschirmen und die alte Medienwelt sieht zu wie Blogger und Tweets das Kommando in der Berichterstattung &amp;uuml;bernehmen.&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://meinekleine.kleinezeitung.at/USAnews/photos/269978/"&gt;&lt;img class="entry-inline-image" src="http://communityneu.klz.apa.net/static/sites/USAnews/media/twitter-af.story.jpg" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Anlassfall ist traurig - ein AirFrance Airbus A330-203 verschwindet vom Himmel. Die Medien beginnen nachzufragen: Welche Umst&amp;auml;nde, welches Wetter, wo genau? M&amp;ouml;gliche Ursachen? Das dauert Zeit und tausende Zeitungen, Radiostationen und Fernsehsender wiederholen die immer gleichen Fragen an die immer gleichen Personen. Ein langwieriger Prozess, an dessen Ende oft ein medialer Einheitsbrei steht. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mich hat die Trag&amp;ouml;die nachdenklich gemacht. Nicht nur weil von Kind auf (mein Vater hatte den Pilotenschein) von Flugzeugen fasziniert war, sondern weil es in unserer &amp;uuml;berwachten Weltschwer vorstellbar ist, dass ein Flugzeug einfach so verschwindet. Gleichzeitig war die Trag&amp;ouml;die ein perfektes Beispiel daf&amp;uuml;r, wie wir alte Medien an Boden verlieren (und uns schnell etwas &amp;uuml;berlegen sollten..).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Warum? Auf den &amp;uuml;blichen Websiten habe ich nur o.a. Einheitsbrei gelesen - abgeschrieben bzw. von den Agenturen, die auch nicht mehr wussten, als das, was in den Pressemitteilungen von AirFrance stand. Im Micro-Bloggin-Dienst Twitter ging es dagegen rund - Millionen Menschen rund um den Erdball machten sich gleichzeitig zum gleichen Thema gedanken. Ja, heraus kam viel M&amp;uuml;ll, ABER auch geniale Links und Fakten zum Flugzeug (&lt;a href="http://www.airliners.net/search/photo.search?search_active=1&amp;amp;search=&amp;amp;sheadline=&amp;amp;domains=Airliners.net&amp;amp;sitesearch=Airliners.net&amp;amp;client=pub-8297169501225184&amp;amp;forid=1&amp;amp;channel=1924797129&amp;amp;ie=ISO-8859-1&amp;amp;oe=ISO-8859-1&amp;amp;cof=GALT%3A%23E6E8FA%3BGL%3A1%3BDIV%3A%23000000%3BVLC%3AE6E8FA%3BAH%3Acenter%3BBGC%3A45678C%3BLBGC%3A45678C%3BALC%3AE6E8FA%3BLC%3AE6E8FA%3BT%3AC4C8CC%3BGFNT%3AC4C8CC%3BGIMP%3AC4C8CC%3BLH%3A36%3BLW%3A639%3BL%3Ahttp%3A%2F%2Fcdn-www.airliners.net%2Fgraphics%2Fopen_file_header_image.jpg%3BS%3Ahttp%3A%2F%2Fwww.airliners.net%3BFORID%3A1%3B&amp;amp;hl=en&amp;amp;search_field=datedesc&amp;amp;q=F-GZCP&amp;amp;submit=" target="_blank"&gt;wie etwa der Hinweise auf eine Fotosammlung des Jets hier&lt;/a&gt;), dem m&amp;ouml;glichen Absturzort f&amp;uuml;r Google Earth (&lt;a href="http://bbs.keyhole.com/ubb/ubbthreads.php?ubb=download&amp;amp;Number=785279&amp;amp;filename=20090602041552-4a2509e8df1972.02913640.kmz" target="_blank"&gt;hier&lt;/a&gt;) oder eine Wetter-&amp;Uuml;bersicht des Fluges inklusive Flugplan die ein Meteorologe zusammengestellt hat (&lt;a href="http://www.weathergraphics.com/tim/af447/" target="_blank"&gt;hier&lt;/a&gt;). &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Informationen waren einfach spannender, als st&amp;auml;ndig bei den gro&amp;szlig;en und kleinen Zeitungen st&amp;auml;ndig auf Reload im Browser zu klicken. Die legten summa summarum allesamt den Absturz nach dem Absturz hin. &lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 02 Jun 2009 15:31:02 GMT</pubDate>
      <guid>http://meinekleine.kleinezeitung.at/USAnews/stories/362909/</guid>
      <dc:creator>USAnews</dc:creator>
      <dc:date>2009-06-02T15:31:02Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Kamera ab...</title>
      <link>http://meinekleine.kleinezeitung.at/USAnews/stories/362053/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Video entwickelt sich zur dominanten Ausdrucksform im Internet. Bei der St. Petersburg Times sind die Fotografen deshalb l&amp;auml;ngst in mehreren Funktionen unterwegs.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://meinekleine.kleinezeitung.at/USAnews/photos/269347/"&gt;&lt;img class="entry-inline-image" src="http://communityneu.klz.apa.net/static/sites/USAnews/media/john-eos5d.story.jpg" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gestern bin ich im Lift zuf&amp;auml;llig auf den Herrn am Foto oben gesto&amp;szlig;en. Sein Name? John Pendygraf, Senior Visual Artist bei der St. Petersburg Times - salopp k&amp;ouml;nnte man John einen Fotografen mit viel Berufserfahrung nennen. Aber das greift zu kurz. John ist (inzwischen) viel mehr - Fotograf, Regiesseur, Cutter, Tontechniker.&amp;nbsp; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nachdem wir beide Kameras &amp;uuml;ber die Schultern baumeln hatten, gab es zuerst typisch-amerikanischen Small-Talk, irgendwie kam das Thema auf Videos und wer die bei der Times produziert. &amp;quot;Ich nat&amp;uuml;rlich!&amp;quot;, war John ob meiner etwas unbeholfenen Frage &amp;uuml;berrascht. Wie? Seit zwei Monaten arbeitet John mit einer Canon EOS 5D, einer 21 Megapixel Spiegelreflexkamera, die dazu auch noch HD-Videos in 1080p filmen kann - ein externes Stereomikrofon komplettiert das Set.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nat&amp;uuml;rlich hat die Times auch noch einen echten HD-Camcorder, aber im Prinzip ist es John, der den Beat vorgibt. Die Begr&amp;uuml;ndung ist ganz einfach - nat&amp;uuml;rlich ist Video ein anderes Medium als Fotos, aber das Auge das Gef&amp;uuml;hl f&amp;uuml;r die Bildkomposition bleibt gleich. John hat auch gleich zugegeben, dass er am Anfang mit Video &amp;uuml;berhaupt nichts anfangen konnte. &amp;quot;Da ist doch nocht mein Job - dachte ich zumindest zuerst. Als ich dann die Kamera in der Hand hielt und meine Fotos auf einmal zu bewegten Bildern wurden, habe ich zum ersten Mal gemerkt, wie m&amp;auml;chtig das Medium Video ist.&amp;quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kleines Beispiel gef&amp;auml;llig?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=_qV05MyrQpg" target="_blank"&gt;Hier kann man ein HD-Video sehen&lt;/a&gt;, dass John bei einem &amp;quot;Mud-Race&amp;quot; geschossen hat.&amp;nbsp; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was wird sich also f&amp;uuml;r uns Journalisten, Fotografen und unsere Berufskollegen &amp;auml;ndern? Alles, oder besser nichts. John macht heute noch immer den gleichen Job, den er schon immer gemacht hat. Er hat nur ein neues Werkzeug bekommen - er hat gelernt sein neues Werkzeug zu meistern und schw&amp;ouml;rt heute darauf, dass er nie mehr Angst vor der Zukunft haben wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Yes, he can. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 28 May 2009 11:54:58 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2009-05-28T11:54:58Z</dc:date>
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    <item>
      <title>Handliche USA-Auto-Tipps</title>
      <link>http://meinekleine.kleinezeitung.at/USAnews/stories/361918/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weil das Interesse an meinem letzten EIntrag bemerkenswert war,&amp;nbsp; mache ich heute hier im Blog einmal auf Reisef&amp;uuml;hrer: Wie verh&amp;auml;lt man sich bei einer Verkehrskontrolle? Wie bedient man eine Zapfs&amp;auml;ule?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://meinekleine.kleinezeitung.at/USAnews/photos/269209/"&gt;&lt;img class="entry-inline-image" src="http://communityneu.klz.apa.net/static/sites/USAnews/media/police20car20with20lights41.story.jpg" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Verkehrskontrolle.&lt;/strong&gt; Die K&amp;ouml;ngsdisziplin gleich vorweg. Wenn einem ein Polizeiauto mit Blaulicht nachf&amp;auml;hrt, dann ist es nicht die landestypische Eskorte f&amp;uuml;r Touristen, sondern eher ein Wink des Staatsapparates, dass man gegen die Regeln guten automobilen Zusammenlebens versto&amp;szlig;en hat. Das nachfolgende Prozedere ist dabei in Amerika derma&amp;szlig;en institutionalisiert, dass es f&amp;uuml;r alle Beteiligten - die mit und ohne Waffe - im Handumdrehen sehr frostig ablaufen kann, wenn man sich nicht an die Spielregeln h&amp;auml;lt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rechts an den Rand fahren.&lt;/strong&gt; Ja, der kulturelle Unterschied zur Heimat h&amp;auml;lt sich dabei in eher eng gefassten Grenzen. Allerding erwarten die Uniformierten in den USA, dass man sich relativ flott kooperationswillig zeigt. Eine Runde Burger King Drive-in geht sich also vor dem gro&amp;szlig;en Verhandeln nicht mehr aus.&amp;nbsp; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Motor abstellen. Automatik auf Parkposition. &lt;/strong&gt;Ja, auch hier h&amp;auml;lt sich die Komplexiti&amp;auml;t in Grenzen. Allerdings soll es dem einen oder anderen Touristen passiert sein, dass das Vehikel dann mit abgestelltem Motor und ohne Bremse pl&amp;ouml;tzlich in den dahinter geparkten Police-Cruiser krachte. Die Endorphin-Produktion der Uniformierten d&amp;uuml;rfte das allerdings nicht anregen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Im Auto sitzen bleiben. &lt;/strong&gt;WIchtig und das ist kein Scherz: Wer fr&amp;ouml;hlich die Fahrert&amp;uuml;r aufschwingt um dem neuen Freund in Uniform nach guter &amp;ouml;sterreichischer Tradition ein Busserl aufzudr&amp;uuml;cken k&amp;ouml;nnte sich relativ schnell mit neuen Edelstahl-Armb&amp;auml;ndern anfreunden m&amp;uuml;ssen. Aussteigen und eine Bewegung vom Auto weg wird wahlweise als Angriff oder Flucht ausgelegt - wobei letztere noch die besser Variante ist. Im Zweifelsfall wird erst die Knarre gezogen und dann die Fragen gestellt. Alles schon passiert. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sonnenbrille ab, Radio aus, H&amp;auml;nde auf das Lenkrad.&lt;/strong&gt; Hurra, jetzt wird es aber richtig amerikanisch. Gestandene Cops sind im Gegensatz zu ihren heimischen Pendants generell einmal auf den Worst Case vorbereitet. Will hei&amp;szlig;en, jeder ist einmal verd&amp;auml;chtig - zumindest bevor er das Gegenteil bewiesen hat. Der Officer wird soch von hinten links dem eigenen Fahrzeug n&amp;auml;hern. Eine gute letzte Gelegenheit ihn im R&amp;uuml;ckspiegel anzustrahlen. Als h&amp;ouml;fliche Geste nimmt man beim Gespr&amp;auml;ch die Sonnebrille ab und schaltet das Radio aus. &amp;quot;Das stimmt sie manchmal ein wenig milder&amp;quot;, behauptet eine Arbeitskollegin. Thema H&amp;auml;nde: Die sind und bleiben am Lenker. Warum...man leser weiter...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das gro&amp;szlig;e No-no - H&amp;auml;nde Richtung Handschuhfach. &lt;/strong&gt;Amerika ist nicht nur das Land der Autos, sondern auch das Land der Waffen (Bowling for Columbine anyone..?) Die Symbiose dieser beiden Gebrauchsgegenst&amp;auml;ndefindet meist per Handschuhfach statt. Wer also kurz mal dort seinen F&amp;uuml;hrerschein rausholen will, sei gewarnt - jede Bewegung Richtung Mittelkonsole oder Handschuhfach wird mit einer heftigen Reaktion &amp;quot;belohnt&amp;quot;. Meist bedeutet das, dass der jeweilige Beamte rapide seine Waffe in Anschlag nimmt.Dann wird es richtig ungem&amp;uuml;tlich - mit allen Requisiten, die uns Hollywood immer vorgegaukelt hat.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;nbsp;Verhandlungsgeschick gefragt.&lt;/strong&gt; Jetzt kommt es darauf an, wie man seine Verteidigungsstrategie anlegt. Die Touristen-Nummer zieht bedingt, wenn man glaubhaft versichern kann, dass die USA generell und der jeweiligen Bundesstaat speziell das Paradies auf Erden sind und man quasi v&amp;ouml;llig berauscht von der Umgebung ist. Das klappt bedingt wenn man gerade eine 45er-Zone mit 60 durchfahren hat... (siehe vorhergehender EIntrag..) Dann gibt es einen Strafzettel, oder auch nicht und die Sache ist gegessen...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Tankstellen. &lt;/strong&gt;Kurz und b&amp;uuml;ndig - man bezahlt bevor man tankt an der Kasse und nennt dabei seine Zapf&amp;auml;ulennummer. Dort himmt man den Zapfhahn und...nichts passiert. Genau, als Sicherheitseinrichtung muss auch noch doe Halterung in die der Zapfhahn an der Zapfs&amp;auml;ule h&amp;auml;ngt nach oben geklappt werden - dann l&amp;auml;uft die Pumpe an und man kann f&amp;uuml;r einen kurzen Moment paradiesische Sprit-Preise genie&amp;szlig;en.&amp;nbsp; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Yes, we car.&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 27 May 2009 04:40:55 GMT</pubDate>
      <guid>http://meinekleine.kleinezeitung.at/USAnews/stories/361918/</guid>
      <dc:creator>USAnews</dc:creator>
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    </item>
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      <title>Ein, zwei - Polizei</title>
      <link>http://meinekleine.kleinezeitung.at/USAnews/stories/361673/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wenn einen in den USA die Polizei aufh&amp;auml;lt, wird es entweder relativ flott ungem&amp;uuml;tlich, oder sehr unterhaltsam. Ein Erlebnisbericht vom Wochenende.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://meinekleine.kleinezeitung.at/USAnews/photos/268976/"&gt;&lt;img class="entry-inline-image" src="http://communityneu.klz.apa.net/static/sites/USAnews/media/state-trooper.story.jpg" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ich erspare mir jetzt die Recherche harter Fakten, aber traue mich einmal zu sagen, dass kein Land so sehr mit dem Automobil verbunden ist, wie die USA. &amp;quot;Drive-in&amp;quot; ist hier keine Beschreibung, es ist ein Lebensgef&amp;uuml;hl. Banken, Apotheken, Schachtelwirt (Gerald Pototschnigs Lieblingsausdruck f&amp;uuml;r McDonald&amp;#39;s) und - ja - &lt;a href="http://www.time.com/time/photoessays/2006/drive_in_church/" target="_blank"&gt;Drive-in-Kirchen&lt;/a&gt; sind in den Staaten gelebte Realit&amp;auml;t. Dementsprechend dicht ist das Netz der Highways, die Zahl der Autos. Und: keine Regel wird hier &amp;ouml;fter gebrochen, als die Geschwindigkeitsbegrenzung.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Warum? Mit mit oder weniger exakt 65 Meilen pro Stunde (= 104 km/h!) &amp;uuml;ber einen sechsspurigen Highway zu gleiten hat ein bisserl was von Entschleunigungs-Zwangsbegl&amp;uuml;ckung. Das sehen auch die meisten Amerikaner so und nehmen die Tempolimits eher fakultativ wahr. Etwa wenn die Kurve tats&amp;auml;chlich nur 45 Meilen (= 72 km/h) vertr&amp;auml;gt. Als Konformist versuche ich mit der Masse zu schwimmen - und fahre in meinem &lt;a  target="_blank" title="http://www.allpar.com/cars/lx/dodge-charger.html"&gt;Miet-Panzer&lt;/a&gt; so schnell wie alle anderen um mich herum. Bis zum Samstag - meinem gro&amp;szlig;en Durchbruch in der amerikanischen Verkehrss&amp;uuml;nderstatistik.. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Hauptdarsteller: Ich, Dodge Charger, &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/State_police" target="_blank"&gt;State Trooper&lt;/a&gt;. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die B&amp;uuml;hne: Highway 19, n&amp;ouml;rdlich von St. Petersburg.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Handlung: 45er-Limit, 60 am Tacho, Bleipedal-Idiot hinter mir, ich wollte eigentlich nur den vor mir &amp;uuml;berholen, um den o.a. Null-IQ-Patienten hinter mir loszuwerden. Als ich das sandfarbene Auto am Stra&amp;szlig;enrand gesehen hatte, war es bereits zu sp&amp;auml;t. Rot-blaues Licht, Sirene. Argumentation Richtung &amp;quot;der Fahrer hinter mir hat wie ein Idiot gedr&amp;auml;ngelt&amp;quot; - sinnlos. Das nachfolgende Gespr&amp;auml;ch d&amp;uuml;rfte trotz erh&amp;ouml;htem Puls/Blutdruck/Adrenalin-Spiegel relativ originalgetreu sein. &lt;span style="font-style: italic"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-style: italic"&gt;(Der Polizist sah aus wie Clint Eastwood in Dirty Harry, nur irgendwie gemeiner und mit Schnauzbart..) &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-style: italic"&gt;&lt;span style="font-weight: bold"&gt;Er: &lt;/span&gt;Junge, Junge - was ist denn da gerade aus meiner Lieblingsbaustelle herausgeflogen. Das warst doch du. 60 Meilen - nicht schlecht, aber auch keine Bestzeit... &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-weight: bold"&gt;Ich:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic"&gt; Officer ich, &amp;auml;hhh....&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-weight: bold"&gt;Er:&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic"&gt;Sekunde, Sekunde...meine Geschichte wird noch besser. Du warst nicht nur zu schnell, sondern hast dann auch noch den Typen, den du &amp;uuml;berholt hast, geschnitten...das w&amp;auml;ren dann so ungef&amp;auml;hr 300 Dollar.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-weight: bold"&gt;Ich:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic"&gt; Officer ich, &amp;auml;hhh....&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-weight: bold"&gt;Er:&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic"&gt;... du m&amp;ouml;chtest doch deinen n&amp;auml;chsten Geburtstag noch erleben, oder?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-weight: bold"&gt;Ich:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic"&gt; Eigentlich schon, ja..&amp;auml;h..&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;span style="font-weight: bold"&gt;Er:&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic"&gt;Wieso freundest du dich dann nicht mal dem Pedal links vom Gas an - nennt sich Bremse, tolles Teil, funktioniert wie in der Webung beschrieben. (Im Englischen: Works as adervtised)&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-weight: bold"&gt;Sp&amp;auml;testens zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht mehr, ob ich lachen oder weinen sollte. Es war einfach unpackbar. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-weight: bold"&gt;Ich:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic"&gt; Okay, werde ich machen. Versprochen. Ich schw&amp;ouml;re...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-weight: bold"&gt;Er:&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic"&gt;Dann w&amp;uuml;rde ich vorschlagen du g&amp;ouml;nnst dir heute Abend ein sch&amp;ouml;nes k&amp;uuml;hles Bier. Eins, verstanden? Mit 300 Piepen kann man doch viel sch&amp;ouml;nere Dinge machen, als sie mir durchs Fenster zu schieben, oder?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-weight: bold"&gt;Ich: &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic"&gt;&amp;Auml;hhhh...ja?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-weight: bold"&gt;Er:&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic"&gt;Gut, sch&amp;ouml;nes Wochenende. Und willkommen in Florida. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="font-weight: bold"&gt;Ich: &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic"&gt;H&amp;auml;h?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-weight: bold"&gt;Er:&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic"&gt;Du f&amp;auml;hrst ein Mietauto, bist wei&amp;szlig; im Gesicht und hast einen Eishockeyschl&amp;auml;ger am R&amp;uuml;cksitz. Kanadischer Tourist...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-weight: bold"&gt;Dann ist dernette Mann in sein Auto gestiegen, noch eine Weile vor mir hergefahren und dann zu Burger King abgebogen. Wahrscheinlich um seine milde Tat des Tages mit einem Burger zu feiern.&lt;/p&gt;&lt;p style="font-weight: bold"&gt;&lt;span style="font-weight: normal"&gt;(Diese Eintrag widme ich Astrid, Uta und Axel - denjenigen die dabei waren, als ich am Steuer um 2 Uhr morgens auf einer s&amp;uuml;dafrikanischen Kreuzung das einzige Auto weit und breit geschnitten habe - genau - die Polizei. &amp;quot;Don&amp;#39;t tell me sorry&amp;quot; wurde f&amp;uuml;r diesen Urlaub zum gefl&amp;uuml;gelten Begriff).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-weight: bold"&gt;Yes, weekend.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 25 May 2009 15:02:20 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>USAnews</dc:creator>
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      <title>Stillstand ist der Tod</title>
      <link>http://meinekleine.kleinezeitung.at/USAnews/stories/360773/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;quot;Ich habe keine Angst vor der Zukunft, sie kommt fr&amp;uuml;h genug&amp;quot; - Journalisten sollten sich das durchaus zu Herzen nehmen.  &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die USA, k&amp;ouml;nnte man meinen, sind zum aktuellen Zeitpunkt wohl das letzte Land auf Gottes Erdboden, in dem man sich gro&amp;szlig;e Hoffnungen zur Zukunft der traditionellen Medien machen sollte. Im Amerikanischen hat sich der Ausdruck &amp;quot;bleeding cash&amp;quot; (Geld bluten) als Permanent-Idiom der Wirtschaftssprache manifestiert. Soweit, so schlecht. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute hatte ich das Vergn&amp;uuml;gen, am &lt;a href="http://www.poynter.org/" target="_blank"&gt;Poynter&lt;/a&gt;-Institut &lt;a href="http://www.poynter.org/content/content_view.asp?id=103835" target="_blank"&gt;Roy Peter Clark&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.meinekleine.at/USAnews/photos/267901/"&gt;&lt;img class="entry-inline-image" src="http://communityneu.klz.apa.net/static/sites/USAnews/media/IMG-0352.small.jpg" alt="" align="right" /&gt;&lt;/a&gt; kennenzulernen. Das allein &amp;auml;ndert noch nicht die wirtschaftliche Gro&amp;szlig;wetterlage, werden jetzt die meisten Leser berechtigterweise sagen. Aber: der Mann hat eine Leidenschaft f&amp;uuml;r das geschriebene Wort, wie ich sie selten gesehen habe. Seine Detailverliebtheit mag im Tageszeitungs-journalismus deplatziert erscheinen, dabei ist es genau das, was uns besser macht - die Liebe zum Produkt.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;Und noch vielmehr: Die Liebe zu einem Produkt, das sich ver&amp;auml;ndert oder besser - einem Produkt, das uns die Pflicht auferlegt st&amp;auml;ndig ge&amp;auml;ndert zu werden. Roy Peter Clark trug vor ca. 40 College-Absolventen vor, allesamt Kids, die in (hoffentlich) naher Zukunft als Journalisten t&amp;auml;tig sein werden. Da stand also ein 62-j&amp;auml;hriger Journalist, der 40 Jahre j&amp;uuml;ngeren Fast-Journalisten die Zukunft erkl&amp;auml;ren sollte. Die &amp;quot;Komm Opa, lass h&amp;ouml;ren&amp;quot;-Atmosph&amp;auml;re war sp&amp;uuml;rbar. Aber Roy wei&amp;szlig;, dass sich die Welt ge&amp;auml;ndert hat, dass gute Texte auch Online z&amp;auml;hlen und dass man in 140 getwitterten Zeichen sehr wenig, oder auch sehr viel unterbringen kann. Es l&amp;auml;uft alles auf den einen Punkt hinaus - ja uns Journalisten wird es noch so lange geben, wie den Rest der Menschheit. Nein, wir werden nicht so arbeiten, wie bisher. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was hat die Krise damit zu tun? Ich sehe das Glas (fast) immer halb voll - vielleicht ist jetzt der Zeitpunkt, an dem wir gezwungen werden uns zu &amp;auml;ndern. Das ist gut. Ver&amp;auml;nderung ist immer gut. Den Stillstand ist der Tod - und nein, das wissen wir nicht erst seit Herbert Gr&amp;ouml;nemeyer.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ist es naiv zu hoffen, dass die Verleger jetzt investieren werden? Wahrscheinlich - unm&amp;ouml;glich ist es nicht, wie die New York Times und andere beweisen. Video, Audio und animierte Grafiken sind die Zukunft - aber die kommt - frei nach Einstein - doch immer von selbst, oder? &lt;/p&gt;&lt;p&gt;We can. &lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 19 May 2009 22:09:56 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>USAnews</dc:creator>
      <dc:date>2009-05-19T22:09:56Z</dc:date>
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      <title>Lost in translation. . .</title>
      <link>http://meinekleine.kleinezeitung.at/USAnews/stories/360586/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;F&amp;uuml;r jeden kommt einmal der Punkt, an dem das Glas wahlweise halb leer oder halb voll ist - eine kurze Kulturkunde.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.meinekleine.at/USAnews/photos/267594/"&gt;&lt;img class="entry-inline-image" src="http://communityneu.klz.apa.net/static/sites/USAnews/media/lost-translation.story.jpg" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich habe einmal versucht zu z&amp;auml;hlen, wie oft ich in meinem Leben umgezogen bin - erspare jetzt aber einmal die Auflistung - und schreibe nur kurz die L&amp;auml;nder hin: &amp;Ouml;sterreich, Schweden, Finnland, Belgien und jetzt die USA. Will hei&amp;szlig;en: Viele Leute, viele Gesichter - wenig permanente Freundschaften. Und das ist gut so. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;An einige mehr oder minder witzige Konventionen des US-amerikanischen Lebens habe ich mich auch erst langsam gew&amp;ouml;hnen k&amp;ouml;nnen. Ein Blog - &lt;a href="http://usaerklaert.wordpress.com/" target="_blank"&gt;USAerkl&amp;auml;rt &lt;/a&gt;- hat mir dabei geholfen, einige kleine Probleme gleich aus der Welt zu schaffen - wie gesagt, einige, nicht alle. Warum:&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Hey, how are you?&lt;/em&gt; fragt der Amerikaner und ist dann &amp;uuml;berrascht, wenn der Deutsche erz&amp;auml;hlt, sein Frettchen sei gerade &amp;uuml;berfahren worden. &lt;em&gt;Just come on over sometime!&lt;/em&gt; sagt der Brite und ist entsetzt, wenn der Deutsche irgendwann wirklich vor der T&amp;uuml;r steht. Angelsachsen meinen nicht immer, was sie sagen, Deutsche (und &amp;Ouml;sterreicher!!!) dagegen meist schon. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Wir Europ&amp;auml;er werfen Amerikanern immer eine gewissen Oberfl&amp;auml;chlichkeit vor. Aber das greift zu kurz - wir wissen nur nicht, wie wir es sonst definieren sollten. Als ich in Erwartung eines k&amp;uuml;hlen Feierabend-Biers in ein Lokal stolperte, wusste ich noch nicht, dass ich eine halbe Stunden sp&amp;auml;ter um das Gesamt-Lebensdrama des Kellners M. reicher sein w&amp;uuml;rde. Der Begriff Lebensbeichte h&amp;auml;tte ohne &amp;Uuml;bertreibung zu kurz gegriffen und ich war - konsterniert. Nicht, dass die Geschichte einer gro&amp;szlig;en, unerf&amp;uuml;llten und inzwischen verheirateten Liebe des armen Mannes nicht interessant gewesen w&amp;auml;re, ABER - sehe ich aus wie ein Psychotherapeut (und den h&amp;auml;tte der arme Junge eher ben&amp;ouml;tigt..)?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nein - Amerikaner sind offen, sehr offen und sehr direkt - in der Tat besprechen sie intime Details oft und rasch mit Menschen, die sie kaum kennen. Warum? Ein Amerikaner hat mir das wie folgt erkl&amp;auml;rt: &amp;quot;Ich kenne dich nicht, du kannst mir also mit deinem Wissen a.) nicht schaden und b.) bist du objektiver als alle meine Kumpels, die sofort irgendwelche Vorurteile haben, weil sie ja mein Vorleben kennen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Irgendwie praktisch, aber trotzdem kann ich mich damit nicht so recht anfreunden - nun gut.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fall Nummer zwei. Meine gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Gabe: Ich rede viel und gerne. Mein gr&amp;ouml;&amp;szlig;tes Problem: Ich rede viel und gerne. Das tun die Amerikaner auch - siehe oben. Es dauerte allerdings ein wenig, bis ich herausgefunden habe, wann jemand etwas interessiert. Viel zu oft hatte ich das Gef&amp;uuml;hl eine Frage zu beantworten, w&amp;auml;hrend mein Gegen&amp;uuml;ber schon l&amp;auml;ngst zum n&amp;auml;chsten Thema &amp;uuml;bergegangen war. Wenn mich also jetzt jemand irgendwo &amp;quot;How are you&amp;quot; befragt, dann antworte ich mit einem &amp;auml;hnlich sinnentleerten &amp;quot;How are you&amp;quot; - kurz, niemand will hier wissen, wie es der anderen Person wirklich geht. Das meint niemand b&amp;ouml;se. Man muss es nur wissen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Einer meiner Lieblingsfilme ist Sophia Coppolas &amp;quot;Lost in translation&amp;quot; - er erinnert mich oft an mein Leben im Ausland und an ein kleines aber denkw&amp;uuml;rdiges Zitat: &amp;quot; The more you know who you are, and what you want, the less you let things upset you.&amp;quot; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Yes, I know. &lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 18 May 2009 19:41:58 GMT</pubDate>
      <guid>http://meinekleine.kleinezeitung.at/USAnews/stories/360586/</guid>
      <dc:creator>USAnews</dc:creator>
      <dc:date>2009-05-18T19:41:58Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Breaking news. . .</title>
      <link>http://meinekleine.kleinezeitung.at/USAnews/stories/359499/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Es war eine kurze Meldung: Bub (9) rettet M&amp;auml;dchen (3), das leblos in einem Swimming Pool trieb. Es folgte eine Geschichte f&amp;uuml;r die Seite 1 der St. Petersburg Times - und ein ungew&amp;ouml;hnlich trauriger Einblick in das Leben einer Familie, der die Existenzgrundlage entzogen wird.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;a href="http://www.meinekleine.at/USAnews/photos/266251/"&gt;&lt;img class="entry-inline-image" src="http://communityneu.klz.apa.net/static/sites/USAnews/media/IMG-0305%281%29.story.jpg" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Gro&amp;szlig;e Tage beginnen oft mit einer kleinen Meldung. Das habe ich bei der &lt;em&gt;Kleinen Zeitung&lt;/em&gt; erlebt und es erinnert mich immer wieder daran, dass Journalisten keine Geschichte zu klein sein darf, um sie sich einmal aus der N&amp;auml;he anzuschauen. Das Prinzip klingt sehr nobel - trotzdem wird es oft (auch von mir!) ignoriert. Man redet sich auf den Zeitdruck aus, auf die Tatsache, dass auch die &lt;em&gt;Kleine Zeitung&lt;/em&gt; bei Ressourcen spart. Die aktuelle wirtschaftliche Lage macht es nicht besser. Man selektiert, ohne gro&amp;szlig; nachzudenken. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Meldung ratterte kurz nach 9 Uhr herein - ein Neunj&amp;auml;hriger hatte eine Dreij&amp;auml;hrige aus einem Swmming Pool gerettet, die junge Dame war in einem unbeobachteten Moment auf die Leiter (die dort eigentlich nicht h&amp;auml;tte sein d&amp;uuml;rfen) geklettert und in den Pool gerutscht - ohne einen Schrei. Die Mutter und die Freunde, denen das Haus geh&amp;ouml;rt, waren f&amp;uuml;r zwei Minuten nach drinnen gegangen. Der kleine Bub sprang in den Bub, drehte das bewusstlose M&amp;auml;dchen um und zog sie zur Pool-Leiter. Die Mutter belebte ihre Tochter Ashley wieder - der jungen Dame geht es den Umst&amp;auml;nden entsprechend sehr gut. Das Krankenhaus entlie&amp;szlig; sie nach wenigen Stunden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Amerika springt auf solche Geschichten an, es sind die kleinen und gro&amp;szlig;en Helden des Alltags, die von den Medien f&amp;uuml;r einen kurzen Moment auf die B&amp;uuml;hne des verg&amp;auml;nglichen Ruhms gehoben werden. Mein Editor wollte mehr - ich sollte hinfahren und mit den Eltern reden, den kleinen Jungen seine Geschichte direkt am Ort des Geschehens erz&amp;auml;hlen lassen. Im Normalfall w&amp;auml;re das eine sehr angenehme Aufgabe gewesen - niemand kam zu Schaden, alle waren gl&amp;uuml;cklich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Je l&amp;auml;nger ich mit dem Jungen und seinem Vater sprach, desto mehr wurde mir bewusst, dass es f&amp;uuml;r die Familie nur ein kurzer Lichtblick war. Dale, 49, hatte im September nach einem Arbeitsunfall seinen Berufs als Fahrer eine Lastwagens aufgeben m&amp;uuml;ssen. Die kleine Firma in Illionois, die ihm einst geh&amp;ouml;rte, hatte er aufgegeben, als er mit seiner Florida des milden Klimas wegen nach Florida ging. &amp;quot;Ich habe dort oben 70 Stunden gearbeitet und gutes Geld verdient - wir waren gl&amp;uuml;cklich, wir konnten uns alles leisten&amp;quot;, war einer seiner S&amp;auml;tze. Jetzt steht das Haus der Familie zur Versteigerung, seine Lebensgef&amp;auml;hrtin Dee, die Mutter des kleinen Lebensretters, arbeitet in zwei Jobs um die Familie irgendwie &amp;uuml;ber Wasser zu halten. Dale braucht eine Operation - die letzte kostete 75.000 Dollar, 70 Prozent zahlte seine Krankenversicherung, der Rest kam aus der eigenen Tasche. F&amp;uuml;r eine weitere Operation ist kein Geld da - kein Cent.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vor zwei Jahren brannte das erste Haus der Familie in Florida nach einem Elektroschaden v&amp;ouml;llig ab. Es war unterversichert. Die Familie zahlt noch immer einen 35.000 Dollar-Kredit zur&amp;uuml;ck. Das neue Haus, ein wackeliger Bau am Rande von St. Petersburg, kostet 1250 Dollar im Monat. Seit zwei Monaten k&amp;ouml;nnen Dee und Dale ihre Raten nicht mehr bezahlen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Journalisten sollen sich nie mit einer Sache gemeinsam machen - auch nicht mit einer guten. Dieser Satz ist Bl&amp;ouml;dsinn. Er kann und darf niemals gelten, weil er uns diktiert, wie wir uns f&amp;uuml;hlen soll - eine Sache, die dem menschlichen Wesen an und f&amp;uuml;r sich widerspricht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;F&amp;uuml;r mich war diese Geschichte eine gl&amp;uuml;ckliche F&amp;uuml;gung - ich war wieder drau&amp;szlig;en bei den Menschen, nicht am Telefon, wo ich von einem klimatisierten Raum aus die Verzweiflung des Gegen&amp;uuml;bers nur erahnen kann. Die Verzweiflung stand vor mir, sie hat mich angesehen und ich habe mit ihr gesprochen. Vielleicht kann ich nicht helfen, aber ich habe zugeh&amp;ouml;rt, wie lange auch immer es gedauert haben mag. Und: Es hat mich daran erinnert, warum ich diesen Beruf so liebe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Yes I can.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;PS: Und ja, heute bin ich auch ein wenig stolz auf mich selbst - und nein, dieses Mal ist es mir nicht peinlich. Mein Kollege Paul Jerome und einige andere haben mir gratuliert - ich sei einer der wenigen jungen Journalisten die es jemals auf die Titelseite geschafft haben. &lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 12 May 2009 18:32:45 GMT</pubDate>
      <guid>http://meinekleine.kleinezeitung.at/USAnews/stories/359499/</guid>
      <dc:creator>USAnews</dc:creator>
      <dc:date>2009-05-12T18:32:45Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Sachunterricht bei Hooters</title>
      <link>http://meinekleine.kleinezeitung.at/USAnews/stories/359316/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ich liebe die Amerikaner in ihrer Schrulligkeit - bei &amp;quot;Hooters&amp;quot; wird halbnackt bedient, am Strand darf man sich aber nicht umziehen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.meinekleine.at/USAnews/photos/266048/"&gt;&lt;img class="entry-inline-image" src="http://communityneu.klz.apa.net/static/sites/USAnews/media/hooters.story.jpg" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Foto: &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bristolmotorspeedway" target="_blank"&gt;http://www.flickr.com/photos/bristolmotorspeedway&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;Bislang habe ich ja vor allem &amp;uuml;ber das durchaus merkw&amp;uuml;rdige Nachrichten-Business gebloggt. Heute geht es aber hinunter in die Abgr&amp;uuml;nde kultureller Differenzen. Dazu muss ich kurz ausholen: Am Wochenende war ich am Golfplatz und&amp;nbsp; habe alleine (Muttertag...) meine Runde gezogen, nachdem sich mein anf&amp;auml;nglicher Partner nach neun L&amp;ouml;chern Richtung Mama verzogen hatte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf Loch 17 hatte ich zwei Jungs vor mir eingeholt - und nach guter amerikanischer Sitte wurde ich prompt eingeladen, die letzten zwei L&amp;ouml;cher doch gemeinsam zu spielen. (Nur zur Information: Par, Bogey). Danach gab&amp;#39;s freundliches socializing im Klubhaus und ein nagendes Hungergef&amp;uuml;hl. Die Idee doch zum benachbarten Systemgastronomen &amp;quot;Hooters&amp;quot; aufzubrechen wurde geboren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;Wer das Konzept nicht kennt, WIkipedia erkl&amp;auml;rt relativ unverbl&amp;uuml;mt wie das Gesch&amp;auml;ftsmodell aussieht:&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Bekannt ist Hooters durch die sexuell aufreizende &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dienstkleidung" title="Dienstkleidung"&gt;Dienstkleidung&lt;/a&gt; und das Verhalten (z.&amp;nbsp;B. Tanzeinlagen) ihrer ausschlie&amp;szlig;lich weiblichen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kellner" title="Kellner"&gt;Kellnerinnen&lt;/a&gt; (&lt;em&gt;Hooters-Girls&lt;/em&gt;) in den &lt;em&gt;Hooters Sportsbars&lt;/em&gt;. Die Arbeitskleidung &amp;auml;hnelt denen von Cheerleadern und besteht aus engen orangen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shorts" title="Shorts"&gt;Shorts&lt;/a&gt;, Feinstrumpfhose, wei&amp;szlig;em tief ausgeschnittenem &lt;em&gt;Tank-&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Top_%28Oberteil%29" title="Top (Oberteil)"&gt;Top&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; mit einer aufgedruckten Eule und Turnschuhen.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Nur soviel: Tanzeinlagen gab es keine und Astrid, meine Freundin, muss sich auch keine Sorgen machen - Hooters ist ein FAMILIENRESTAURANT.&amp;nbsp; Die ganze Sache wirkte auf mich, unfreiwillig komisch. (Ja, es gibt ein &amp;quot;Hooters&amp;quot; in Graz, ich weiss....ist aber irgendwie...anders..). Dazu sollte ich eventuell erw&amp;auml;hnen, dass das o.a. besuchte Hooters DAS Hooters ist. Genau, der Heilige Gral, das Stammhaus und Mutterschiff.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;Warum bizarr? Die Dienstkleidung ist definitiv wie oben beschrieben, vermarktet wird &amp;quot;Hooters&amp;quot; aber als Sports-Bar und Familienrestaurant. Frei nach dem Motto: &amp;quot;Mama bestellt Fleisch, w&amp;auml;hrend sich Daddy welches anschauen darf.&amp;quot; Dazu kommt noch, dass die meisten M&amp;auml;dels, die sich dort in die Tops zw&amp;auml;ngen, zwar eimerweise Bier durch die Gegend karren, selbst aber noch zu jung sind, um welches zu trinken. Nun d&amp;uuml;rfte es f&amp;uuml;r das europ&amp;auml;ische Gemeinwohl durchaus interessantere Fakten aus dem amerikanischen Alltag geben, als Hooters, aber als nicht-amerikanischer Beobachter hatte ich dennoch meinen Spa&amp;szlig;. Lustiges Detail am Rande: Weil M&amp;auml;nner nur als K&amp;ouml;che eingesetzt werden, gab es bereits Klagen gegen die &amp;quot;offensichtliche Diskriminierung von M&amp;auml;nnern&amp;quot; bei Hooters. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Kontrastprogramm zum Schluss: Am Strand von St. Pete Beach darf man sich nicht umziehen. Es ist ein ewiger Kreislauf im Bade-Outfit...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;No we can&amp;quot;t...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;PS: Und weil die Frage bestimmt kommt - Hooters steht umgangssprachlich f&amp;uuml;r Br&amp;uuml;ste. Kein weiterer Kommentar. &lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 11 May 2009 17:14:58 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>USAnews</dc:creator>
      <dc:date>2009-05-11T17:14:58Z</dc:date>
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      <title>Eine Runde Wahlkampf bitte</title>
      <link>http://meinekleine.kleinezeitung.at/USAnews/stories/359292/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;365 Tage Wahlkampf ist hierzulande Normalprogramm - Fluch und Segen direkter Demokratie liegen in den USA nahe beieinander. Mit unterhaltsamen Folgen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.meinekleine.at/USAnews/photos/266031/"&gt;&lt;img class="entry-inline-image" src="http://communityneu.klz.apa.net/static/sites/USAnews/media/287817604-384ced2e74-o.story.jpg" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Foto/Credit: http://www.flickr.com/photos/farlane &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Manchmal bei&amp;szlig;e ich hier wirklich auf Granit. Parteienvielfalt ist so ein Thema - warum ein Land von der Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e der Vereinigten Staaten von genau zwei (zwei!) Gro&amp;szlig;parteien regiert wird, hat man mir noch nicht wirllich einleuchtend erkl&amp;auml;ren k&amp;ouml;nnen. Dabei wird in den Staaten st&amp;auml;ndig an irgendeiner Ecke gew&amp;auml;hlt - B&amp;uuml;rgermeister, Gemeinderat, Sheriff, Gouverneur - eigentlich eine Bilderbuchdemokratie, denn gew&amp;auml;hlt wird immer direkt. Am Donnerstag hatte ich Gelegenheit so einer Mini-Wahlkampfveranstaltung live beizuwohnen - der Gast war allerdings ein durchaus illustrer, Bill McCollum, Attorney General des Staates Florida. Der Attorney General (AG) ist im amerikanischen Rechtssystem eine Art Mini-Justizminister f&amp;uuml;r den jeweiligen Staat - besser w&amp;auml;re vielleicht sogar die Bezeichnung als &amp;quot;oberstere Rechtsberater&amp;quot;. Ja - auch der wird vom Volk direkt gew&amp;auml;hlt, der Posten gilt dar&amp;uuml;ber hinaus als Sprungbrett in Richtung Gouverneursposten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jetzt wird es unterhaltsam: McCollum ist also gleichzeitig Jurist, Politiker und Anw&amp;auml;rter auf den Gouverneursposten, sollte der derzeitige Amtsinhaber Charlie Crist in den US-Senat wechseln (erst muss er einmal gew&amp;auml;hlt werden..). Anyway, ich wurde zu einer Veranstaltung eines politischen Klubs eingeladen, in dem die Klubmitglieder den McCollum mit Fragen bombardieren durften. F&amp;uuml;r die h&amp;auml;rteste Frage gibt es traditionell einen Preis. Knappe 30 Minuten sp&amp;auml;ter - dann war der Spuk vorbei - wurde mir klar, warum amerikanischen Politiker so aalglatt wirken: sie m&amp;uuml;ssen auf wirklich alles vorbereitet sein.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der halben Stunde flogen McCollum Fragen zum Thema Kinderpornos, Irak-Krieg, Folter, Spenden, Medizin an den Kopf. Gek&amp;auml;mpft wurde mit offenem Visier &lt;a href="http://blogs.tampabay.com/buzz/2009/05/mccollum-im-cool-with-waterboarding.html" target="_blank"&gt;und durchaus einigen wilden Aussagen&lt;/a&gt;. Etwa, dass er sich nicht sicher sei ob die jetzt durch die Regierung Obama untersuchten Foltermethoden &amp;uuml;berhaupt als Folter zu bezeichnen sind. (Man k&amp;ouml;nnte Herrn McCollum &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Waterboarding" target="_blank"&gt;mit einer Runde Waterboarding&lt;/a&gt; vermutlich schnell von der Unsinnigkeit seines Statements &amp;uuml;berzeugen..) &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als Jurist, wusste McCollum, dass Waterboarding in der Zwischenzeit ganz klar als Foltermethode bezeichnet wird, als GA muss er allerdings den harten Hund spielen (nicht vergessen, er ist gew&amp;auml;hlt..!) und als zuk&amp;uuml;nftiger Gouverneur darf er keine Schw&amp;auml;chen zeigen. Das Resultat: Eine durchaus eloquent gef&amp;uuml;hrte Kissenschlacht, bei der sich niemand ernsthaft weh tat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;Uuml;brigens: Ja, auch der Sheriff wird gew&amp;auml;hlt - nichts f&amp;uuml;rchten gestandene Amerikaner so, wie einen starken Zentralstaat. Deshalb sind auch Polizisten Angestellte der Gemeinden. . . &lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 11 May 2009 10:43:34 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Der erste Online-Pulitzer</title>
      <link>http://meinekleine.kleinezeitung.at/USAnews/stories/357784/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Politifact.com - ein Projekt der St. Petersburg Times - zeigt st&amp;atilde;ndig aktuell auf, wie es um die Wahlversprechen der Obama-Regierung steht. Und gewann daf&amp;uuml;r sogar einen Pulitzer-Preis. &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.meinekleine.at/USAnews/photos/265032/"&gt;&lt;img class="entry-inline-image" src="http://communityneu.klz.apa.net/static/sites/USAnews/media/mainquote-obama-mug.story.gif" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf meinen letzten Blogeintrag hin habe ich eine nette Mail mit dem Vorschlag bekommen, dass wir eigentlich unsere Politiker auch an den Online-Pranger stellten k&amp;ouml;nnten. An Stelle des Verhaftungsgrundes w&amp;auml;re einfach die Zahl des verbrannten Steuergeldes einzusetzen. Das Problem ist - eine &amp;auml;hnliche Idee hatte schon jemand: die St. Petersburg Times. &lt;a href="http://www.politifact.com" target="_blank"&gt;Das Projekt nennt sich Politifact.com&lt;/a&gt; und wurde vor wenigen Wochen mit einem Pulitzer-Preis, der h&amp;ouml;chsten in den USA vergebenen Auszeichnung f&amp;uuml;r Journalismus, pr&amp;auml;miert. Was steckt dahinter? Die Journalisten der Times haben den gesamten Pr&amp;auml;sidentschaftswahlkampf hinweg die Wahlversprechen Barack Obamas zusammengetragen. Die Zahl wird jetzt &amp;uuml;berraschen: Es sind &amp;uuml;ber 500.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In akribischer Kleinarbeit hat ein kleines Team von f&amp;uuml;nf Mitarbeitern, darunter ein Techniker/Webdesigne, diese Versprechen analysiert und f&amp;uuml;r das Internet aufbereitet - heraus kam das Obama-Meter, eine Art Gradmesser daf&amp;uuml;, wie weit der Pr&amp;auml;sident und seine Regierung bei der Umsetzung schon gekommen sind, oder ob sie eher in die Kategorie &amp;ouml;sterreichischer Wahlversprechen (&amp;quot;Nach der Wahl ist vor der Wahl&amp;quot;) fallen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bislang hat Obama laut Politifact.com 28 Wahlversprechen gehalten, sechs gebrochen, 7 Kompromisse geschlossen, 4 auf Eis gelegt, 63 derzeit in Arbeit und 402 warten noch auf Erledigung. Weil das die Leser vor allem im Wahlkampf zu hunderttausenden auf die Internetseite trieb, haben die Redakteure gleich munter weiter gemacht - und klopfen so nebenbei auch ganz andere Politiker-Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt ab. Die Resultate sind teilweise sehr am&amp;uuml;sant - die rotzfrech gelogene Aussage der republikanischen Abgeordneten Michele Bachmann, dass der letzte Ausbruch der Schweinegrippe &amp;quot;ebenfalls unter einem demokratischen P&amp;auml;sidenten&amp;quot; geschah, wurde von den Politifact-Machern schonungslos aufgedeckt: &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&amp;quot;The scare began in February 1976 when recruits at Fort Dix, N.J., came down with flu symptoms, and one died. This led to fears of a pandemic. The president in 1976 was Gerald Ford &amp;#8212; a Republican.&amp;quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;Das deutsche Magazin &amp;quot;Der Spiegel&amp;quot; hat im Bundestags-Wahlkampf einen M&amp;uuml;nchhausen-Test eingef&amp;uuml;hrt und Politiker-Aussagen auf den Pr&amp;uuml;fstand gestellt. Ich habe bei uns in der &lt;em&gt;Kleinen Zeitung &lt;/em&gt;vorgeschlagen, die Idee f&amp;uuml;r die Nationalratswahl zu adaptieren...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;... no we couldn&amp;#39;t. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 06 May 2009 18:42:50 GMT</pubDate>
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      <title>Der Online-Pranger</title>
      <link>http://meinekleine.kleinezeitung.at/USAnews/stories/357684/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wer verhaftet wird, kommt auf eine Webseite. In Florida ganz normal, in Europa wohl der undenkbare Albtraum aller Datensch&amp;uuml;tzer. &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.meinekleine.at/USAnews/photos/264840/"&gt;&lt;img class="entry-inline-image" src="http://communityneu.klz.apa.net/static/sites/USAnews/media/mugshots.story.jpg" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;F&amp;uuml;r Datensch&amp;uuml;tzer sind die folgenden Zeilen wohl nicht geeignet, denn Florida setzt auf v&amp;ouml;llige Transparenz. Das bedeutet, dass s&amp;auml;mtliche Dokumente &amp;ouml;ffentlich zug&amp;auml;ngig sein m&amp;uuml;ssen. Das ist durchaus w&amp;ouml;rtlich zu nehmen - egal ob Kaufvertrag oder Heiratsurkunde, polizeiliches F&amp;uuml;hrungzeugnis oder etwaige Radarstrafen - alles ist praktisch per Mausklick erreichbar. Der Zugang zu s&amp;auml;mtlichen Datenbank ist kostenlos und steht allen B&amp;uuml;rgern mit Internet-Anschluss offen. Wie hoch ist das Haus meines Nachbarn belastet? Kein Problem. Wer sitzt derzeit in welchem Gef&amp;auml;ngnis welche Strafe ab? Detto. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die St. Petersburg Times hat eine dieser Datenbanken (eigentlich sind es viele kleine Datenbanken..) in ein Projekt gegossen: Mugshots. Die Webseite zeigt auf &lt;a href="http://mugshots.tampabay.com" target="_blank"&gt;http://mugshots.tampabay.com&lt;/a&gt; wer in den umliegenden Counties (Bezirken) in den vergangenen 24 Stunden von der Polizei verhaftet wurde. Betrunkene Autofahrer tauchen da neben handfesten Betr&amp;uuml;gern auf, Gewohnheitst&amp;auml;ter neben Ladendieben im Teenageralter. Der digitale Pranger erm&amp;ouml;glicht es zu sehen wof&amp;uuml;r jemand verhaftet wurde, ob eine Kaution festgesetzt wurde etc - was mich besonders verbl&amp;uuml;fft hat - selbst die Wohnadresse des Verhafteten wird angegeben. Ganz ehrlich - als auf Privatsph&amp;auml;re und Datenschutz getrimmter Europ&amp;auml;er glaubt man sich im falschen Film.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine Bedenken haben meine amerikanischen Kollegen nur bedingt verstanden - wie sollen sie auch: F&amp;uuml;r sie ist diese Transparenz Alltag und sogar Schutzma&amp;szlig;nahme. &amp;quot;Immerhin will ich wissen, wenn ein Kindersch&amp;auml;nder in meine Gegend zieht.&amp;quot; Diese Besorgnis kann ich noch verstehen. Nur: Ist jeder der verhaftet wurde ein Verbrecher? GIbt es nicht ordentliche Gerichte die so etwas entscheiden m&amp;uuml;ssen? Eine Kollegin im Haus hat mich in diesem Gedankengang best&amp;auml;tigt: Sie wurde bei einer normalen Verkehrskontrolle verhaftet, weil die Polizistin glaubte, ihr F&amp;uuml;hrerschein sei gef&amp;auml;lscht. Erst als sie sich als Journalistin zu erkennen gab, sahen die Beamten davon ab. W&amp;auml;re es soweit gekommen, h&amp;auml;tte sich eine unschuldige Frau pl&amp;ouml;tzlich auf der Webseite gefunden. Argumentiert wird die Sache damit, dass die Sheriffs diese Information ja ver&amp;ouml;ffentlichen und die Software der &amp;quot;Times&amp;quot; diese nur abgrast und sammelt. Jeder m&amp;ouml;ge sich sein eigenes Urteil bilden - Zugriffe hat die Seite auf jeden Fall ohne Ende...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;They somehow can. &lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 05 May 2009 15:31:41 GMT</pubDate>
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      <title>Stille im Newsroom</title>
      <link>http://meinekleine.kleinezeitung.at/USAnews/stories/357630/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Trauriger Zwischenfall - gestern gab es Anthrax-Alarm bei der St. Petersburg Times. Ein &amp;quot;Scherz&amp;quot; mit bitterem Beigeschmack. &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.meinekleine.at/USAnews/photos/264769/"&gt;&lt;img class="entry-inline-image" src="http://communityneu.klz.apa.net/static/sites/USAnews/media/6a00d83451b05569e201156f772acc970c-800wi.story.jpg" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;em&gt;Foto: &lt;em&gt;Times photo | KATHLEEN FLYNN&lt;/em&gt;&lt;/em&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eigentlich hatte ich mir f&amp;uuml;r heute vorgenommen, &amp;uuml;ber zwei interessante Projekte der St. Petersburg Times zu bloggen - beide sind Web-basiert, eines davon sogar Pulitzer-Preis pr&amp;auml;miert. Aber: Das wird nichts. Der Schock sitzt noch ein wenig zu tief. Als gegen 16.30 Uhr eine Kollegin, deren Tisch vielleicht f&amp;uuml;nf Meter von meinem entfernt steht, ein an ihre Abteilung adressiertes Kuvert &amp;ouml;ffnete, wurde sie mit wei&amp;szlig;em Pulver &amp;uuml;bersch&amp;uuml;ttet. Reagiert hat sie danach richtig: Der Sicherheitsdienst wurde verst&amp;auml;ndigt, danach die Feuerwehr und eine Art Kriseninterventionsteam - &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anthrax-Anschl%C3%A4ge_2001" target="_blank"&gt;seit Anthrax-Anschl&amp;auml;ge f&amp;uuml;r Panik sorgten&lt;/a&gt; ist man in den USA vorsichtig geworden.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Obwohl sich der Newsroom langsam mit Polizisten, Feuerwehrleuten und Spezialisten f&amp;uuml;llte, herrschte zeitweise eine fast gespenstische Stille. Zugegeben: Auch mir wurde mulmig, als Experten in Gummianz&amp;uuml;gen den Arbeitsplatz unserer Kollegin absuchten.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fast eine Stunde dauerte der ganze Spuk, direkt vor Ort wurden Schnelltests durchgef&amp;uuml;hrt. Was man dich dabei &amp;uuml;berrascht hat - zwei meiner Kollegen haben sofort daf&amp;uuml;r gesorgt, dass &lt;a href="http://blogs.tampabay.com/breakingnews/2009/05/white-powder-scared-brings-firefighters-to-times-newsroom-.html" target="_blank"&gt;die Geschichte mit Bild und Text im Internet landet&lt;/a&gt;. Wenn eine Zeitung einmal &amp;uuml;ber sich selbst berichtet, wirkt das schon irgendwie merkw&amp;uuml;rdig. Aber: Es sind eben auch News.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Pulver stellte sich am Ende als ungef&amp;auml;hrlich heraus - jemand hatte sich, wie schon bereits im vergangenen Herbst - einen mehr als nur geschmacklosen Scherz erlaubt. Meine etwas dienst&amp;auml;lteren Kollegen haben am Ende dar&amp;uuml;ber gelacht - ich bin allerdings ein wenig nachdenklich nach Hause gegangen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Today I cant. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 05 May 2009 03:54:39 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2009-05-05T03:54:39Z</dc:date>
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    <item>
      <title>Do you speak English?</title>
      <link>http://meinekleine.kleinezeitung.at/USAnews/stories/357506/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Egal wie lange sie bereits zur (heute digitalen) Feder greifen - an etwas k&amp;ouml;nnen sich alle Journalisten erinnern: ihren ersten Artikel.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.meinekleine.at/USAnews/photos/264589/"&gt;&lt;img class="entry-inline-image" src="http://communityneu.klz.apa.net/static/sites/USAnews/media/DSC-7066.story.jpg" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;An meinem ersten Arbeitstag bei der St. Petersburg Times lernte ich auf sehr direkte Art und Weise den Redakteur Paul Jerome kennen. Paul ist schwarz, tr&amp;auml;gt drau&amp;szlig;en wie drinnen st&amp;auml;ndig einen Indiana-Jones-Hut und hat einen durchaus eigenwilligen Sinn f&amp;uuml;r Humor. Das erste Gespr&amp;auml;ch verlief ungef&amp;auml;hr so: &amp;quot;Who are you?&amp;quot; Spr&amp;uuml;chlein aufsagen: &amp;quot;I&amp;#39;m Stefan, Austrian, 28, doing an exchange fellowship with the Times.&amp;quot; Stille. &amp;quot;Do you speak English?&amp;quot;Ich dachte zuerst, ich h&amp;auml;tte mich verh&amp;ouml;rt. Wenn ich auf irgendetwas halbwegs stolz bin, dann auf mein nahezu akzentfreies Englisch, das (Stolz! Stolz! Stolz!) selbst von Amerikanern (Ohio?) oft nur schwer zugeordnet werden kann. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Soweit so gut, Paul war mir jedenfalls suspekt, oder ich war beleidigt, weil er mich an einem schwachen Punkt meines Egos getroffen hatte: meinem Selbstvertrauen. Das ist zu Hause kein Problem (meine Kollegen werden lachen..), aber vor meinem ersten Einsatz hier hatte ich gewaltiges Muffensausen. Warum? Es ist trotz allem einem andere Sprache, mit anderen Regeln und Konventionen. Vor allem ist Zeitungssprache nicht gleich Alltagssprache. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unter dieser Pr&amp;auml;misse habe ich eine klassische Regionalgeschichte recherchiert - ein Seniorentreffpunkt wurde umgebaut - gegen den Willen der alternden Billard-Spieler, die in eine kleine Kammer umgesiedelt wurden. Der Pulitzer-Preis wird warten m&amp;uuml;ssen, aber ich war f&amp;uuml;r die Aufgabe mehr als dankbar. Sie war nicht nur Finger&amp;uuml;bung, sondern vor allem ein Einstieg. Ein Einstieg wie ihn mir Bettina Auer und Adolf Winkler im Sommer 2003 in der Wirtschaftsredaktion der &lt;em&gt;Kleinen Zeitung&lt;/em&gt; geboten haben.Was ist hier anders: Alle Fakten werden bis zum bitteren Ende recherchiert und gegengecheckt, auch wenn die Geschichte nur drei Zeilen hat. Wenn man glaubt genug Wissen zu haben, um damit ein Buch zu schreiben, dann ist es genau richtig. Das hat mir Paul, der sich als unglaublich liebensw&amp;uuml;rdiger Zeitgenossenund toller Journalist herausstellte, schnell klar gemacht. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Belohnung daf&amp;uuml;r: Ich durfte am n&amp;auml;chsten Tag schon eine &amp;quot;gro&amp;szlig;e&amp;quot; Geschichte recherchieren: Die st&amp;auml;dtischen Angestellten drohen dem Rathaus mit Streik, sollten ihre Kollektivvertr&amp;auml;ge eingefroren werden. Drei volle Tage habe ich mit der Recherche zugebracht, mich kurz ins amerikanische Arbeitsrecht (nie, nie, nie mehr wieder..) eingelesen und dutzende Telefonate gef&amp;uuml;hrt. Viel Arbeit - wenig Lohn, denn erschienen ist die Story noch nicht. Ob sie es jemals wird? Ich wei&amp;szlig; es nicht, dar&amp;uuml;ber entscheidet mein Editor. Aber ein Haufen Billard-spielender &amp;auml;lterer Herren hat mir Mut gemacht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sometimes I can.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Sun, 03 May 2009 16:05:51 GMT</pubDate>
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