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09. Februar 2012 23:40
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs

Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.

Mit der Bitte um Ihr Verständnis,

Das Team von Kleine Zeitung Digital

von YongTjun am: 07.07.2008, 14:53 Uhr
Lieber Leser;

Im Oktober 2006 habe ich mit viel Enthusiasmus begonnen Yong Tjun in Bruck/Mur zu unterrichten.
Als Grazer der über keinerlei Kontakte in der Obersteiermark verfügte und zudem eine bis Dato völlig unbekannte Kampfkunst vertritt, ein schweres Unterfangen, wie mir immer wieder bewußt wird.
Da gibt es viel zu lernen, wie ZB. ,dass der völlige Verzicht auf Werbung im ersten Jahr unseres Bestehens, wohl keine gute Idee war. ;-)
Die Annahme Kampfkunstinteressierte würden die Vereinshomepage besuchen und daraufhin ins Training zu kommen , um sich eine Meinung von unserer Kampfkunst zu bilden, war schlicht und einfach falsch.
Ich hatte den Fehler gemacht, meine Grundhaltung- immer zu suchen - zu vergleichen, auf andere zu projizieren.
In meiner Kampfkunstlaufbahn habe ich eine Vielzahl von Kampfsportarten kennengelernt trainiert oder auch nur an eiigen Trainingseinheiten teilgenommen, immer auf der Suche nach Wissen.
Im Jahr 2000 habe ich dann meine Lehrer Mag. Andreas Brandstätter kennengelernt, dessen Schüler ich bis zum heutigen Tag bin.
Hier fand ich das Können ,Wissen und die Art des Trainings die ich immer gesucht habe.
-eine auf realistische Selbstverteidigung ausgerichtete Kampfkunst, die nicht versportlicht wurde, und die es über ausgeklügelte Techniken und Konzepte dem Anwender ermöglicht, sich selbst gegen ergeblich stärkere Gegner behaupten zu können.
Das Training ist unheimlich vielseitig und kurzweilig und ermöglicht einen permanenten Lernfortschritt.
Die Mitgliederzahl unseres Vereins hat sich in den vergangenen Monaten deutlich erhöht.
Die Mundpropaganda meiner Schüler hat entschieden dazu beigetragen , was mich besonders freut, denn darin zeigt sich die wertschätzung unseres Systems und meiner Person als Lehrer.
Jeder Kampfkunst/Selbstverteidigungsinterssierte ist herzlich eingeladen ein unverbindliches Probetraining zu besuchen und unsere Kampfkunst kennenzulernen.

MfG Martin

PS: http://www.ml-kampfkunst-bruck.at
+43 650 3019424
bruck    kampfkunst    kampfsport    kapfenberg    leoben    schule    verein
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von YongTjun am: 07.07.2008, 14:26 Uhr
Es gibt ein breites Angebot an Kampfkünsten und Kampfsportarten in der Steiermark.

Für Interessenten stellt sich meist die Probleme, ein für sie ansprechendes System und einen qualifizierten Lehrer zu finden. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, keine leichte Aufgabe, deshalb hier einige Entscheidungshilfen.

1. Bekomme ich ein Probetraining?
Keiner will die Katze im Sack kaufen. Will Dich jemand gleich zum Unterschreiben eines Vertrages nötigen…sei skeptisch..

2. Nimmt man sich Zeit für dich?
Anfänger benötigen mehr Aufmerksamkeit, als fortgeschrittenere Schüler, sollten ihren Lehrer aber nicht als Unterhalter oder Animateur sehen, sondern sich klar darüber sein, dass ihre eigener Trainingsfleiß für das Erlernen einer Kampfkunst wesentlich ist.

3. Gezielte Fragen.
* Der Lehrer sollte, willens und imstande sein die Fragen seiner Schüler zu beantworten. Aber auch hier gilt es ist unmöglich innerhalb kürzester Zeit ein System zu erklären,übertreibt es nicht damit!

4. Wie sind die Verträge?
Im Interesse des Neulings ist eine möglichst kurze Kündigungsfrist. Im Interesse der Schule (und oft auch Lebensnotwendig) ist eine möglichst lange Kündigungsfrist – schon um Planungssicherheit zu haben, wovon dann wiederum alle profitieren. Allerdings muß man vorher klar und deutlich darauf hingewiesen werden und nicht versteckt im Kleingedruckten.

5. Trainingsaufbau:
Gibt es eine Aufwärm-, Dehnungsphase? Und wie gesund sind die Übungen? Wenn ich nach der ersten Trainingseinheit nach dem Motto “Was nicht umbringt, macht hart” erstmal zwei Wochen Rückenschmerzen oder Muskelzerrungen habe – Finger weg!

6. Verein, Sportstudio oder private Schule?
Schau auf das Preis-Leistungsverhältnis. Ich selbst verlange für meinen Unterricht ,mehr als du in einem durchschnittlichen Verein bezahlen mußt. Allerdings habe ich erheblichen zeitlichen und finanziellen Aufwand, um meine eigene Ausbildung und damit die Qualität des Unterrichts zu gewährleisten. Darum halte ich die etwas höheren Unterrichtsgebühren für absolut gerechtfertigt.

7. Verspricht man dir, sich innerhalb weniger Monate oder gar Wochen selbst verteidigen zu können?
Zu blumigen Versprechen sollte man keinen Glauben schenken, abhängig von Talent und Trainingsfleiß lernen die Menschen unterschiedlich schnell. Bei regelmäßigem Training sollte es aber möglich sein, seine Selbstverteidigungsfähigkeit innerhalb eines Jahres erheblich zu steigern.Hier gilt es Kampfsport und Selbstverteidigung zu unterscheiden.Fragt euren Lehrer was er dazu zu sagen hat. ;-)

8. Behauptet man einen überlegenen Stil zu haben, der besser ist als andere?
Es gewinnt nie ein Stil, sondern immer der jeweilige Kämpfer. =>Trotzdem gibt es effektivere und weniger effektive Stile. Erwarte dir nicht durch die Ausübung eines reglementierten Kampfsportes oder einer vergeistigten Kampfkunst, ernsthaft auf einen realen Kampf vorbereitet zu werden.Wer`s nicht glaubt möge unter youtube.com etwas im Bereich UFC (ultimate fighting championships), MMA – (mixed martial arts), bzw.Vergleichskämpfen verschiedener Stile (Thai Boxer vs Taekwon do) stöbern. Hier gibt es genug Videos die eindrucksvoll belegen- was effektiv ist und was nicht.Vor allem die ersten Veranstaltungen des UFC sind diesbezüglich sehr aufschlußreich!

9. Stimmung in der Gruppe und im Unterricht.
Fühle ich mich dort wohl?
Entspricht die Kampfkunst meinen persönlichen Neigungen?

Das Angebot ist breit gefächert, von hart zu weich, von kampfbetont bis zu meditativ.

Viel Glück bei der Suche.

Martin
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