25. Mai 2012 13:02 | |||||
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Mitglied seit: 05.02.2009
Geschlecht: weiblich Sternzeichen: Fische Hobbys: Fotogr.Schreib.Malen |
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
Gelegentlich habe ich einen Durchblick darauf, wie das Leben auf kleine Taten der Liebe Antwort gibt.
Am Faschingdienstag hatte ich wieder ein solches Erlebnis. Ich ging einem meiner Schützlinge zuliebe maskiert in unsere Stadt, um mich mit ihr zu treffen. Die Frau konnte nach vielen depressiven Jahren endlich wieder fröhlich sein und wollte den Faschingsumzug sehen, aber halt nicht allein. Sie war super maskiert, ein wahrer Blickfang.
Da waren auch einige Frauen, die Rosen geschenkt bekommen hatten, vermutlich Wahlwerbung, und ich schielte nach den schönen Blumen. Ich war leider leer ausgegangen...
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Vor dem Heimgehen blieb ein Auto stehen und der auswärtige Lenker fragte mich, wie er infolge der Straßensperren zu einer bestimmten Adresse gelangen könne. Ich versuchte es zu erklären, aber es war für ihn zu verwirrend...
"Ich fahre mit Ihnen mit!" sagte ich spontan, und dachte mir, der Umweg wird mir nicht schaden. Wir fanden nach längerer Suche einen Parklatz und mussten ein Weilchen zu Fuß gehen, dann waren die Leute am Ziel.
Als ich mich heimzu wandte, kam ein intensiv drängender Gedanke auf: "Das Leben wird dir für deine Hilfe Antwort geben." Na ja dachte ich, sicher wird mir auch geholfen werden, wenn ich einmal nicht weiter weiß.
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Ich kam geradewegs von der anderen Seite in den noch nicht beendeten Faschingstrubel, suchte mir einen Weg durch die dichte Menschenmenge, und da lag s i e vor mir .... auf dem Asphalt, inmitten von Papierln und Konfetti: DIE ROSE.
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Sie war unverletzt, obwohl so viele Füße da unbedacht rundherumtrampelten...
Niemand von den Umstehenden wollte sie haben, sie gehörte niemandem.
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Also war es MEINE ROSE.
Und sie war für mich die Antwort des Lebens.
Ein junges Froschlurch-Krötelein 
kroch in meinen Keller ein...
durch die Katzenklappe.....
Krötlein platscht die Stiege rauf
und wie so ist des Lebens Lauf
steht hier zum Glück die Teich-Atrappe...
Nichts wie rein
o wie fein
Wasser, das tut gut!
Ist der Tümpel auch sehr klein
er ist mein!
Man braucht nur etwas Mut...
Doch wer kommt da, schreit vor Schreck
fällt fast von den Stufen
packt mich einfach schnell am Schopf,
steckt mich in den Blumentopf
und ich hör sie rufen:
Wo ist meine Kamera, nie ist sie da
wenn ich sie mal dringend brauche...
Dieses Tierchen muss aufs Foto
das ist ein Zwölfer wie im Toto!
Krötlein aber hat die Wut im Bauche!!!
aus dem Haus
aus dem Blumentopf!!!
Zur Tür ganz schnell
dort ist es hell
doch das Krötlein stößt sich an den Kopf.
Andromeda, da bist du ja , öffne schnell und lass mich frei...
Bin ja schon dabei!
Trag das Krötlein zu der Stelle
wo es sich versteckt ganz schnelle
vor den scharfen Katzenkrallen
hinterm Gartenzwerg.
Doch dann dreht sich das Krötlein nochmal um
und zwinkert stumm als wollt es sagen:
Eigentlich war´s gar nicht dumm
im Katzentrinknapf mich zu baden...
Erstens hat mir das Abenteuer sehr gefallen
und sicher wirst du mich heute noch fröhlich ins Weblog laden...
Spricht´s und verschwindet unterm Wurzelberg...
Seit meiner Kindheit wuchs in mir der Wunsch nach einem eigenen Erdäpfelacker. Damit immer genug da wäre von diesem Gemüse, das mir in allen Variationen so gut schmeckte.
Ich stand in dieser argen Notzeit nach dem Krieg sehr gern bei dem Erdäpfelkochgerät namens "Saukessel", wo unsere Nachbarsfrau über dem Feuer die Kartoffeln für die Schweine kochte, wie in einer Gulaschkanone.
Ach wie das dampfte und duftete! Und da wartete ich geduldig und gespannt, bis sie gar waren, denn als erste musste ICH die Kartoffeln vorkosten! Die vor Hunger ganz wild grunzenden Schweinchen sollten ja nur etwas bekommen, was mir auch schmeckte.
Das war halt Freizeitatmosphäre, denn Spielzeug gab es keins - nur die Natur, und die bot himmlisch gute Spielsachen!!!
Mama hatte das nicht gar so gern, denn sie kochte sehr gern und vorallem sehr gut mit den einfachen Zutaten, die es damals gab. Sie schimpfte, wenn ich zum Mittagessen schon mit vollem Magen kam, anstatt ihr gutes Gemüse aus dem eigenen Garten zu essen. Aber beim Saukessel zu stehen, war einfach zu spannend.
Wer hätte das gedacht - ich jedenfalls nicht - dass so ein Kinderwunsch nach fast 60 Jahren sich realisiert und in Erfüllung geht, nachdem sich die Lebenssituationen vorher immer dagegen ausgesprochen haben???
Jedenfalls kultiviere ich seit ein paar Jahren einen eigenen Garten, sehr überraschend. Und ein Erdäpfelacker musste her!!!
Die Gene meiner Vorfahren brachen eben doch durch - zumindest von einem meiner Großväter ist bekannt, dass er aus einem Bauerngeschlecht stammt.
Klein ist er, mein eigener Erdäpfelacker, aber fein
und mein!