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Babi goes the world
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs

Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.

Mit der Bitte um Ihr Verständnis,

Das Team von Kleine Zeitung Digital

von barbarasima am: 13.12.2008, 20:39 Uhr

...und schon wieder ist es vorbei :-(

Ja ja, so schnell vergeht die Zeit! Morgen früh machen wir uns schon wieder auf nach Stansted und damit zurück in die Heimat. Aus den BBC Nachrichten haben wir erfahren, dass es wieder irre viel geschneit hat in Österreich und ich bin schon ziemlich gespannt darauf, wie mein Auto bei meiner Ankunft in Graz aussehen wird bzw. ob ich es überhaupt unter der Schneehaube erkennen werde können... mal sehen.

Hier in London hat es heute den ganzen Tag geschüttet und ich war wirklich ganz schwer an der Grenze, heute einen unfreiwilligen „Hotelbettherumwälzundnixtutag“ einzuschieben. Trotzdem hab ich mich anfangs noch gut gelaunt auf den Weg zum Themseufer gemacht und das Design Museum erkundet. Nach einer wahren Busodyssee und getränkt mit Londoner Regen, kam ich triefend nass endlich dort an und wurde von einem schallend lachenden Garderobenchecker/Ticketverkäufer dort empfangen. Leider gab es keinen „whole-body-drying-room“ (durchaus eine gute Art und Weise in London Geld zu machen!!!), also begann ich meinen Museumsbesuch mit einer (zu teuren, aber guten) Tasse Tee bei herrlichem Blick auf das Themsenufer, die Foster-Gherkin und die Tower Bridge. Meine schlechte Laune verbesserte sich schlagartig, als ich dann in die Ausstellung rein ging und feststellte, dass Wien original als „Design-City 1908“ gilt.

Das Design Museum - die Odyssee hierher war es wirklich wert!

 

 

 

Der Blick auf die Tower Bridge ist sogar bei strömendem Regen beeindruckend

 

 

Tolle Ausstellungsstück der Wiener Werkstätte und ein eigener Bereich für das Dessauer Bauhaus hoben meine Stimmung wieder und ich war voll und ganz bereit für Alan Aldridge, einen Stock höher. Bekannt geworden als Graphiker für die Beatles (Stichwort: yellow submarine) und für die Rolling Stones, kam ich aus dem Staunen gar nicht mehr raus und hatte auch ganz stark das Gefühl, dass sich die nass-kalte Reise hierher wirklich ausgezahlt hat!

Ein Beatles Cover von Aldridge in "Lebensgröße" ;-)

 

Die Illustrationen für das Kinderbuch "The Butterfly Ball" sind in dieser Größe auch schon ziemlich imposant - wenn nicht schon einschüchternd!

 

Der berühmte Mini von Aldridge... hier allerdings "relaunched"

 

 

Da ich fast den gesamten Tag im Design Museum verbracht hatte (und dabei getrocknet bin), ging es wegen dem schlechten Wetter nur noch zurück ins Hotel, mit kleinen – durchaus amüsanten – Abstechern zur Post und ins 24h Deli an der Ecke.

So weit so gut!
Die Zeit in London ist vorüber und sie war toll. Ich nehme mir ganz fest vor, öfter hier her zu fahren und die vielen Museen und Galerien in Ruhe (und bei besserem Wetter) alle brav durchzuackern. Die Stadt selber pulsiert vor lauter interessanter Architektur und toller Kunst und die Menschen sind äußerst hilfsbereit. Außerdem hab ich (glaub ich zumindest) das Bussystem verstanden. Würde ich ein Buch darüber schreiben, könnte ich Millionen verdienen :-)

yessss... very cool!

 

 

Ciao an alle ins verschneiten Österreich
Barbara und Karin!

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von barbarasima am: 12.12.2008, 22:41 Uhr

Rolling the streets of London!

So, da wären wir also, London!
Der heutige Tag war ein wenig stressig, das gebe ich zu und trotzdem muss ich gestehen, dass ich diese Stadt richtig genieße. Das Herumtingeln mit den Bussen funktioniert nahezu einwandfrei. An den größeren Stationen gibt es eine Assistenz, die einen weiterhilft und ganz genau rausfindet, wie man am besten wohin fährt und auch ansonsten bin ich schrecklich begeistert von den Londonianern, die einem immer weiterhelfen. Heute wurde zuerst einmal richtig lang ausgeschlafen und nach einem guten English Breakfast fuhren wir auf die Oxford Street zum Shoppen. „Next“, „Gap“, „Mango“, „New Look“ und „Dorothy Perkins“ sind nur einige der vielen shops, die Karin und ich heute unsicher gemacht haben. Inzwischen ist es auch so weit, dass wir uns völlig ungeniert einen weiteren Koffer kaufen werden, um unsere vielen Eroberungen heim bringen zu können.

Cowboy Boots, Kunstfelljacke - we were shopping indeed

Auch bei mir hat die Kreditkarte geblutet...

 

 

 

 

Hoffentlich bleibt mir das Glück für morgen auch weiterhin hold und ich darf – quasi „last minute“ – ins Musical gehen, während Karin zu The Prodigy nach Brixton (very south) pilgert. Die Tickets für das Musical „Hairspray“ sind irre rar und ich hab mal wieder die „Rollstuhl“- Karte spielen müssen, um überhaupt mal weiter verbunden zu werden bei der Ticket-Dame... drückt mir bitte die Daumen.

Typisch London - einfach irre!

 

Nach dem shopping und einer kurzen rearranging Phase im Hotel, machte ich mich auf den Weg zur Tate Modern ans Themse Ufer und war ÜBERWÄLTIGT! Wer noch nie in der Tate war und auch wenig von Picasso und Konsorten hält, der wird mich jetzt nicht verstehen, aber es war einfach fantastisch!

Tate Modern von außen bei Dunkelheit (Dunkelheit = ab 16.00 Uhr)

Tate Modern von innen - alleine die Größe verschlägt einem den Atem!

 

 

 

 

 

 

Alleine die Architektur rund um die Tate (Stichwort: Millenium Bridge) ist unglaublich interessant und aufwendig gestaltet. Man merkt einfach hier in London ist das Design und der gute Geschmack zu Hause. Selbst beim Essen muss ich jetzt mal alle Briten sehr stark in Schutz nehmen! Während die ganze Welt über die grausige Küche der Engländer schimpft, habe ich bisher noch einen einzigen „Einfahrer“ erlebt und immer bestens gegessen! – Klar, an den Standard vom Bambou in der Percy Street (erster Abend) kommt keiner so schnell ran, aber auch in den Cafés ist alles immer einwandfrei. Wer mich kennt, weiß was das bedeutet, wenn ich das behaupte!!

So, es ist zwar keineswegs spät, aber ich glaube, ich nenne es jetzt einen ereignisreichen Tag und werde mich aufs Ohr hauen! Auch Shopping kann anstrengend sein ;-)

See you and good bye from freezing, but lovely London!

Barbara

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von barbarasima am: 11.12.2008, 21:28 Uhr
Hallo Leute und Blogfans!

Ja, es stimmt! Ich bin schon wieder auf Reisen und auch schon wieder im wunderbaren United Kingdom und zwar in London!
Karin (immerhin: älteste Freundin, nach 20 Jahren der erste Urlaub...) und ich haben uns ein Herz genommen und Österreich und den Schnee hinter uns gelassen.

Angefangen hat das Ganze mit einer Herumwitzelei, da unser Englisch Professor im Gym schon damals ziemlich streng über London und seine Sehenswürdigkeiten geprüft hat. Rausgekommen ist, dass wir nun – nicht nur um ein Foto von uns zwei für genau diesen Prof vorm Big Ben zu machen – vier Tage Auszeit in London machen.
Und ehrlich: London ist geil, wie nie zuvor. Schon mit 12 Jahren war ich das erste Mal hier und es hat mir zwar damals gefallen, aber hauptsächlich war es einschüchternd. Vor einigen Jahren dann mit einem meiner Männer (...) und da mir London hauptsächlich nebensächlich... na ja. Aber heute... da ist sie, die Stadt der vielen Gesichter, der freundlichen Menschen und der wenigen Rauchern, die nun auch auf die Straße in die Kälte verbannt wurden...

Londons rote Telefonzellen

 

 

Der Flug war dieses Mal ein Klacks im Gegensatz zu dem, was ich in Kuwait erlebt habe und Karin hat sich wacker geschlagen. Vor allem, als sie in Stansted vor meinem Ausstieg schnell nach unten gelaufen war, um neben dem Kerosinschlauch mal schnell eine zu rauchen... „oh really?“ – „YES! REALLY!!“

 

So schaut das aus, wenn ein Rollifahrer ins Flugzeug muss

 


Danach ging es mit dem Standsted Express Huschi-Wuschi nach London rein und von der Liverpoolstreet Station dann zu unserem Retro-Hotel, dem Royal National. Für das Geld, das wir bezahlen, ist es äußerst preiswert, da es mitten am Russel Square gelegen perfekt in der City und gut erreichbar mit sämtlichen Bus- und Tubeverbindungen ist.

 

Ok, gut, da schaun wir dann schon a bissel fertig aus ;-)

 

 

Da kann man dann schon am übersehen, dass die Klobrille runterflutscht oder die Decken Brandlöcher haben... Außerdem, ganz wichtig: in der Lobby gibt es einen Getränkeautomaten UND einen Eiscreme-Automaten, der hinter der Hochsicherheitsglasscheibe die Truhe öffnet und dann mittels „Ansaugprinzip“ die gewünschte Eiscream raussaugt. Alleine wegen diesem Vorgang ist dieser Automat äußerst beliebt bei Karin und mir ;-)

 

unsere Residenz...

 

Ansonsten... na was, außer shopping haben wir wohl am ersten Tag in London gemacht? – Genau, rein gar nix!
Außer natürlich ein Gläschen Wein getrunken und einen (äußerst ungesunden, aber sauguten) Chickenburger mit Chips and Mayonnaise geteilt. Very sisterly.

Und natürlich: typisch englisch: die eine oder andere Zigarette in der Kälte rauchen... ja, ja, da färbt jemand ab auf die brave Babi. Aber in Österreich wird ja wieder alles ganz rauchfrei... ;-)

Kitty and Wetti - as always... together!

Kitty

 

Bye, bye senden euch
Kitty und Wetti ;-))

 

Stansted bei Sonnenuntergang


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von barbarasima am: 23.11.2008, 20:28 Uhr

Nachdem wir unseren ersten Termin in Sharja (Nachbaremirat) „schwänzten“, ging es heute Vormittag ins Habtoor Grand und damit zum Entspannen an den Beach. Ein paar Sonnenstrahlen und einen tollen Fruchtcocktail später und wir waren gewappnet für die Big5, die größte Baumesse der Welt, hier in Dubai.

Big5 - Nomen es omen!


Da wir die Fahrten alle mit Taxis zurücklegten, sahen wir auch eine Menge der Stadt, aber hauptsächlich besteht diese zur Zeit aus Baustellen. Wohin man schaut, sieht man Baukräne, Absperrzäune und Gerüste. Der Burj Dubai, das bald höchste Gebäude der Welt, ist gerade mitten in der Bauphase und jetzt schon wirklich riesig. Überall werden die Straßen erweitert und ausgebaut. Durch die Stadt führt eine riesige 5-spurige Autobahn (pro Richtung!)... ein Auto aus zu leihen in diesem Chaos ist so ähnlich, wie ohne Kompass die Erde umsegeln zu wollen!

 



Um 13.00 Uhr erreichten wir die Messe und kamen aus dem Staunen einfach nicht mehr raus. Wer europäische Messen gewohnt ist, der kann sich hier unter Big5 nichts vorstellen. Tipp: Einfach mal die größte bisher erlebte Messe im Kopf verfünffachen und schon hat man ungefähr die Größe der Big5 erreicht.
Leider gab es anfangs einige Schwierigkeiten bei den Firmenpräsentationen, da der Stand der Austrian Trade Commission nicht über ein Mikrophon verfügte. Nach nur (!) zwei Stunden sinnlosem Herumprobieren, wurde der Gedanke an ein Laptop-Headmicrophone wieder fallen gelassen, da sämtliche im Internet runtergeladene Treiber die Anlage nicht zum Laufen bringen konnten und eine echte Handmikro-Boxen-Anlage wurde aufgetrieben. Somit konnten wir mit der Firmenpräsentation endlich beginnen und es war ein voller Erfolg!

Nach dieser wirklich gelungenen Reise und weil wir morgen IN DER NACHT heim fliegen, feierten wir den letzten Abend standesgemäß im besten Hotel Dubais, im Mina a Salam. Als Teil des Burj Dubai, Wild Wadi und Madinat Jumeira Resorts, ist dieses Hotel eines der besten, authentischsten und schönsten Hotels der Emirate.

Ein hell erleuchteter Burj al Arab vom Mina a Salam aus gesehen

 

 

Jetzt sind wir wieder brav im Hotel und genießen, dass wir morgen ausschlafen und uns auf den langen Rückflug vorbereiten können. Da wir morgen noch einige Termine haben und danach noch einmal auf die Big5 gehen werden, wird es ein sehr anstrengender Tag. Um 2.20 geht dann unser Flug zurück in die Heimat!

So weit kann ich nur sagen:
Geschäftlich und persönlich war diese Reise wirklich toll! Die Architektur und die Entwicklungen in allen Emiraten ist der absolute Hammer. Die Menschen sind sehr freundlich, alles ist relativ barrierefrei und bis auf die eine oder andere Panne beim Fliegen (...), ging alles reibungslos. Wieder einmal muss ich zugeben, dass ich ein bisschen an meine Grenzen gegangen bin, da ich wirklich nicht wusste, was mich in einem arabischen Land als Frau im Rollstuhl erwarten würde. Aber ich bin sehr positiv überrascht worden!
Egal aus welchem Grund, die Emirate sind eine Reise wert!

Grüße von Barbara and her men!

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von barbarasima am: 22.11.2008, 20:05 Uhr

Der zweite Tag in Abudhabi war unser erster freier Tag der Woche und er war auch zur Regeneration dringend notwendig. Am Vormittag wurde noch brav gearbeitet (Babi und Cheffi, das mobile Büro in Abu Dhabi) und am Nachmittag machten die Männer ohne Aufpasserin die Stadt unsicher. Ich hab mich für den Nachmittag ganz fein ins Bett begeben und einmal die vielen Strapazen weg geschlafen.
Am Abend dann das große Highlight: nach einem netten Salat-Abendessen auf unserer Hotelterrasse mit Blick auf die atemberaubenden Skyline von Abu Dhabi, ließen wir uns zum Emirates Palaces Kempinsky Hotel bringen. Dort spazierten wir nicht nur durch die wirklich außergewöhnlich tollen Ausstellung über die neue Formel 1 Strecke in Abu Dhabi, sondern genehmigten uns auch noch bei leichter Meeresbrise ein paar späte „Sundowner“ in einer Lodge am Strand. Zu den Getränkekarten gab es dann auch gleich angeklipste, kleine Lichter, da es da drin völlig unbeleuchtet war (abgesehen von ein paar Kerzen)... very beautiful.



In einer eigenen Strandhütte wurden wir mit Cocktails verwöhnt..

Im Emirates Palace gibt es keine normalen Treppen, sondern natürlich nur Rolltreppen!

 

Heute ging es dann per Auto nach Dubai und es stimmt – DUBAI SCHLÄGT EINFACH ALLES!
Wo man hinschaut, werden Wolkenkratzer gebaut und eine neue Hochgeschwindigkeitsbahn schwebt über der Stadt. Das gesamte Stadtbild hat mich dann auch ganz stark an Le Corbusiers Visionen von der modernen Stadt erinnert, wo Autos und Fußgänger getrennt waren und riesige Hochhäuser empor ragten. IRRE, was die da hier bauen, einfach irre! Der Burj Dubai, seines Zeichens ab seiner Fertigstellung 2010 das höchste Gebäude der Welt, ragt mächtig empor und das Burj Al Arab (das Hotel, das aussieht, wie ein Segel) ist fast von der gesamten Stadt aus sichtbar und in der Nacht prächtig beleuchtet.

 

Die Skylie von Dubai

Burj al Arab vom Auto aus fotografiert

 

Da wir am Nachmittag schon wieder frei hatten, ging es zum brandneuen Atlantis Resort von Sol Kershner auf einer der künstlichen Palmen (The Palm Jumeira). Das gesamte Resort wurde erst am 24. September eröffnet und ist quasi der kleine Bruder des Mega-Atlantis in Paradise Island, Bahama. Nichts desto trotz geht es fast über, an Attraktionen und natürlich den feinsten und besten Kunstfelsen, die man sich wünschen kann! Gut war auch der Trick mit dem wir hineingekommen sind, aber der wird hier nicht verraten. So viel sei gesagt: ohne mich, wären die Männer mal wieder aufgeschmissen gewesen ;-))

This is Atlantis - groß? Na dann fahrt doch mal auf die Bahamas, da ist das Atlantis Resort 3 mal so groß!

kleine Stärkung zwischendurch

Kitsch? Nein, dafür ist es wirklich ein bisschen zu imposant!

Nach einem kurzen Abstecher ins Hotel fuhren wir auch schon weiter in das ebenfalls erst vor kurzem (10 Tage oder so) eröffnete, größte Einkaufszentrum Dubais, der Dubai Mall, mit einem gigantisch großen Aquarium mitten drin. Leider war zwar die Mall eröffnet, aber nur ca. 1/3 der Geschäfte...

Das Aquarium in der Dubai Mall ist sicherlich nicht artegerecht, aber dafür umso imposanter!

 

So, das wars nun mal für heute!
Meine Männer und ich schicken allen liebe Grüße!
Salam Aleikum!

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von barbarasima am: 21.11.2008, 16:02 Uhr

...langsam kann ich ja nun auch das Geheimnis lüften, warum ich mich im Nahen Osten befinde...

Im Zuge der sogenannten „Roadshow“ der österreichischen Außenhandelsstelle in Abu Dhabi, reisen mein Vater und ich mit einem Freund und Geschäftspartner (Georg Wallishauser) hier von einer Station zur nächsten und treffen potentielle Kunden und Agenten.

Die ersten zwei Tage waren EXTREM anstrengend, da wir unter tags immer zur Kundenakquisition unterwegs waren und nachts wieder weiter geflogen sind zur nächsten Destination, aber die Eindrücke und die Städte sind natürlich der absolute Wahnsinn!

In Kuwait wachsen zwischen den verfallenen Bauten, die im Zuge der irakischen Besetzung so halb zerstört wurden, die Skyscrapers heraus und im Luxushotel muss man durch eine Sicherheitskontrolle mit Metalldetektor, wie am Flughafen. Bei einem Spaziergang sahen wir völlig zerfallene Ruinen keine 100m von dem riesigen ultramodernen Diabetes-Forschungszentrum am Strand entfernt.

Am nächsten Tag in Qatar angekommen, mussten wir als allererstes gleich mal feststellen, dass für Georg kein Zimmer gebucht war und da er ja irgendwo schlafen musste, hatte der arme das unbeschreibliche Pech, in einer Suite schlafen zu müssen ;-)

Nach dem nicht besonders reichhaltigem Frühstück (Kuwait war da wesentlich reichhaltiger, aber na ja), warteten wir in der Hotellobby auf unseren vereinbarten Termin... vergeblich. Nachdem schon die zweite Firma nicht aufgetaucht war und unser dritter Termin in der Stadt sein sollte, machten wir uns etwas frustiert auf, um mit dem Taxi in die Stadt zu fahren. Hier muss ich nun einmal sagen, dass eigentlich das meiste körperlich arbeitende Personal (vom Taxidriver über die Kellnerin bis zum Kofferträger) nicht aus einem arabischen Land stammt. So auch unser (indischer) Taxifahrer und entsprechend gut kannte er sich auch aus... Da der Kunde sein Büro gegenüber des „Meela-Shoppingcenters“ hatte, umkreisten wir dieses mehrmals, konnten aber das Büro nicht finden. Nach ungefähr einer halben Stunde ging der Taxifahrer endlich fragen und siehe da: es gibt zwei „Meela-Shoppingcenter“ in der Innenstadt von Qatar, wie praktisch...! Natürlich hatten wir ewig lang das falsche umkreist!

Als wir unsere Termine absolviert hatten ging es zurück ins Hotel und auch schon bald zum Flughafen. Da wir ja nicht mehr Kuwait, sondern in Qatar waren, ging bei diesem Flug GAR NICHTS schief und spät, aber fröhlich, kamen wir in Abu Dhabi an.
Abu Dhabi ist eine Stadt, die funkelt und glitzert, wo sich überall schöne Hochhäuser in den Himmel erstrecken und der Verkehr absolut überlastet ist... Aber der Luxus hier in der Stadt ist unbeschreiblich, ein Großteil der Gebäude ist nicht älter, als 10 Jahre und entsprechend interessant ist auch die Architektur. 

Die Flughafenhalle von AbuDhabi - alles Mosaik!

 

Hier trafen wir ein paar nette Landschaftsarchitekten (darunter einen aus Schottland, aye), die uns sehr interessante Dinge über den arabischen Raum und die Handhabung der Geschäfte hier erklärten.Abends ging es zum Cocktailempfang im Privatdomizil des Handelsdelegierten der Wirtschaftskammer. Die Fahrt dorthin war der absolute Wahnsinn mal wieder, da die anderen Teilnehmer mit dem Hotelbus dort hin fuhren und unser Taxifahrer sich weigerte, dem Bus zu folgen, da dieser – laut unserem Fahrer – falsch fahren würde. Nachdem wir ca. einer Stunde an den Strandvillen Abu Dhabis herumgeirrt waren, fanden wir endlich dank eines heftig winkenden und dem Auto nachlaufenden Shakars (Mitarbeiter in der Außenhandelsstelle) das Domizil... Heute, Freitag, konnten wir dann endlich den ersten freien Tag genießen, wobei wir die erste Hälfte des Tages mit „Büroarbeit“ im Hotelzimmer verbracht haben und den zweiten Teil hab ich verschlafen, da ich etwas vor mich hin kränkle. Die Männer sind allerdings in der Stadt unterwegs und haben für mich viele Fotos gemacht ;-)Morgen geht es nach Dubai und angeblich soll das noch erstaunlicher sein, als Abu Dhabi, aber irgendwie ist das alles nicht so wirklich vorstellbar...

 

Ciao Barbara

Skyscrapers in Abu Dhabi

Seine königliches Hochheit Sheikh al Haans hat sich zum Ausgehen fertig gemacht

...when the sun set in Abu Dhabi

Emirates Palace in Abu Dhabi... als Palast gebaut, als Hotel nun verwendet und ziemlich schick

 

 

 

 

 

 

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