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25. Mai 2012 15:09
Das Leben bietet Kleinigkeiten, die bei genaueren Betrachten Großigkeiten werden
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs

Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.

Mit der Bitte um Ihr Verständnis,

Das Team von Kleine Zeitung Digital

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von behutsalem am: 25.04.2010, 13:32 Uhr
Läufst in viel zu großen Schuhen
deinem Tagwerk hinterher,
aus den Winkeln deines Mundes
lacht besonnen, wenn auch schwer,

letzter Stolz, der durch den Alltag
stolpert und im Handumdrehn
werden längst geplante Dinge,
aufgeschoben, übersehn.

Es verdeckt die gute Miene
deine Tränen im Gesicht
und verbirgt bemüht das Chaos
das über dir zusammenbricht.
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von behutsalem am: 12.04.2010, 20:49 Uhr

Nun sitz ich hier,
verwisch das Gestern -
auf weißem Pergament
vertropft die Zeit,

was übrig blieb,
verschmiert das Auge -
im Tuscheffekt
die Traurigkeit.

Es verlaufen Perspektiven,
alles Sehnen mischt sich bei -
wie gewonnen, so zerronnen
dringt Leid
in jede Faser ein.

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von behutsalem am: 05.04.2010, 22:48 Uhr

Auf meiner Lebensstraße
nagelten sich meine Träume
zum Kreuzweg.
Blickte an Lorbeeren vorbei
weil Angst es war,
die mich nicht finden ließ.

Ich rollte Steine beiseite,
lag der Erde zu Füßen
und verfiel dem Selbstbetrug,
zu hoffen, wo das Wissen
längst schon resignierte.

Die Dornen schmerzen,
doch im Aufstehen nährt
mein Herzblut
den Glauben an die Liebe.

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von behutsalem am: 05.04.2010, 05:32 Uhr

 Ich bewege mich zwischen den Zeilen meines Lebensbuches.Als Letter in meinem Alphabet. Frage mich, ob es denn richtig war, dieses Kreuz und Quer, das Auf und Ab ganz einfach mitzugehen oder ob nicht besser ein schützend Einband mich begleitet hätte?

Natürlich ist sie vorgeschrieben, vorgegeben mir die Zeit. Und doch, wen kümmerts, wenn vergebens, mein Inneres nach Seiten sucht
die heller klingen als die letzen Jahre meiner Wege? Die beherzt ich wohl, doch freud- und friedlos durchgangen bin.

Nein, ich darf nicht klagen. Doch weiß ich heute ganz genau,dass das was in mir lebt nur dem gebührt der auch so fühlen kann wie ich, der nicht versucht den Inhalt zu kopieren. Denn niemals könnte ich mit einem Abzug glücklich werden.

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von behutsalem am: 05.04.2010, 05:29 Uhr

 

 Wie irrt das letzte lieb gewonn'ne Denken
als Spukgestalt in meinem Kopf umher,
verleiht dem Tag ein unermüdlich kämpfen
umschwebt mich nachts, und seelenschwer

sind meine Träume.

Es nährt die Nacht nichts außer Sorgen,
bezwingen haltlos meine Gegenwehr.
Die Bitte, bleibt im Wunsch verborgen,
im Morgen aufzuwachen, ohne Wiederkehr

der illustrierten Bildgeschichten.

Du geisterst mitternächtlich manche Stunde
und lädst im weißen Laken mich zum Tanz;
die Unruh schlägt und gibt mir Kunde
vom Herzen, das sich selbst verspielt im Glanz

der gestrig schönen Mär.

 

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von behutsalem am: 05.04.2010, 05:26 Uhr

 

Lose hängt der Lebensfaden, und die Güte
atmet mit den letzten Zügen Leben aus.
Sie stillt den Raum, die Blicke suchend
ein letztes Mal, im allerletzten Grüßen
greifen Hände ineinander und vertrau'n.

Langsam weicht die Kraft, das Ende naht und schweigend
füllt die Liebe letzte Stunde aus, ihr Licht
erbittet innerlichen Frieden,
verzeiht, und tröstend nimmt von Angesicht zu
Angesicht sie all den Schmerz und alles Leid.

Lächelnd schließen sich die Augen und im Herzen
kehrt die Ruhe ein, verstummt das alte Lied.
Zurückgelassen bleibt die Leere,
das Lauschen nach beseelter Melodie, die
nie verklingt und durch Erinnerungen lebt.

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von behutsalem am: 05.04.2010, 05:21 Uhr

Es ist, wie es ist, das Leben, die Zeit,
es hält dir so vieles und Schönes bereit -
du musst es nur sehen, begreifen, verstehn,
achtsam und mutig deine Schritte versehn.

Es ist, wie es ist, mal still, manchmal laut,
beschütze, was dir am meisten vertraut -
es zeigt dir, dass Leben auch Ausatmen ist,
damit du den Schrei tief in dir vergisst.

Es ist, wie es ist, mal Ebbe, dann Flut,
mal lachen, mal weinen, beides tut gut -
es kommt, wie es kommt, es ist, wie es ist,
doch bleib dir stets treu, Mensch, der du bist.

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von behutsalem am: 22.12.2009, 16:58 Uhr
Es wird scho båld dumpa
in da heitign Zeit,
und überåll siacht ma
wås da Überfluss treibt.
Aus da Zeit die den Friedn,
de Liab soll vakündn,
is längst schon da Zauba,
die Åndåcht vaschwundn.

Dås anz’ge wås liachta werd
seind Kinderaugn,
de wia Sterndlan, glänzend,
in die Schaufenster schaugn.
Doch dås Schauklpferd durt,
und die Puppn im Wåagn,
der Teddy, da Båll,
seind längst Ålttimergåbn.

Heit muass schon Technik
unterm Christbamlan liegn
Fischerprise, Nike, Nindendo
wird siegn. De Marknwåhr
zu überhöhten Preisn
kann sich so måncha,
gora net leistn.
Gekaft wird’s dennoch,
es is so da Brauch
doch frågt ma de Kinda,
was trågt Maria im Bauch?
Do stockt dir da Åtmen
wenn’s de Åntwortn hearst,
weil kanna mehr då is
der enan die Weihnåcht erklärt.

Es wird scho båld dumpa
in da heilign Zeit,
hoff ma, dåss dås Z’friedn sein
wenigstns bis zan auspåckn bleibt.
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von behutsalem am: 01.12.2009, 17:27 Uhr


Drauß'n fållt da Schnee.
Er legt sich stüll in ålle Gåssn.
Setzt sich nieda und bedeckt,
jed'n Winkl, ålle Stråssn
und ka Spur,
ka anzge Spur im Schnee.

S'is stad.
Gråd so stad.
Zan hinterdenkn Zeit.
De Kerzn am Adventkrånz brennt,
liachta, liachta åls die Herrlichkeit.
Dås Wegle find'n, wieder find'n, ham find'n.

'S riacht.
Es riacht so guat noch Kindatåg.
Nåch Zimt und Weihrauch und es någt,
da Wunsch, da Wunsch nåch ana Hånd.
Ihrer Hånd, Muttas Hånd, Hamatbånd.

Drauß'n fållt da Schnee.
Er legt sich stüll in ålle Gåssn.
Setzt sich nieda und bedeckt,
jed'n Winkl, ålle Stråssn
und a Spur, a anzge Spur im Schnee -
mei Hamzua geh'n.
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von behutsalem am: 22.11.2009, 23:26 Uhr

Mei Hamat is a Goldhaubn -
a Edelweiß im Dirndlgwånd,
und steh i drobn auf da Höh,
schau obe in des weite Lånd,
schleicht sich , wie kunts a onders sein ,
a wohligs Gfühl ins Herzl n'ein.

Mei Hamat is a Liadabuach -
a in sich stimmigs Notenblått,
åls wia a Reindling duftig siaß,
klår wias Wåsser - reich und sått
ån Wiesn, Föld und Seen.

Mei Hamat is a Aquarell -
åls wia a Kirchn dro’m am Berg,
wia a Büldstock heilsåm ruhig
und schmåckhåft wia da Hadnsterz.
Sie is stårk åls wie a Felsn
inmitten Grün und Wåld,
is a ausgestreckte Hånd,
mei Hamat, du mei Kärntnerlånd.

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