14. März 2010 01:11 | |||||
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Mitglied seit: 17.08.2006
Geschlecht: männlich Geburtstag: 13.12.1948 Sternzeichen: Schütze Hobbys: fotografieren reise... |
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Allen Freunden und LeserInnen meines Blogs wünsche ich
Guten Rutsch ins Neue Jahr
Bernhard
Ein Spaziergang am ersten Adventsonntag in Graz.
Begonnen hat dieser Spaziergang beim Kunsthaus.
Die Spiegelungen in der Fassade zeigen ein "künstlerisch zusammengewürfeltes Graz".
Am Franziskanerplatz die ersten Häuschen, wo Handwerkskunst
auf die Käufer von Geschenken wartet.


Der Blick gilt aber auch den Fassaden und schmalen Gässchen in der Altstadt.
Durchblick auf den Hauptplatz (Franziskanergasse)
Fassade in der "Neuen Weltgasse"
Zwischenstopp am Hauptplatz, bei Beerenpunsch.
Weiter geht es durch die Sporgasse, vorbei am Jugendstilhaus.

Hoffentlich bleibt die Eiskrippe bei diesen Temperaturen noch einige Tage erhalten.
Es war ein schöner Rundgang.
Die gestern vom Finanzminister losgetretene Debatte um die Pensionsfinanzierung kann ich nicht mehr hören.
Für alle interessierten WEBlogteilnehmer habe ich auf meinen Dateien unter dem folgenden Link eine Zusammenstellung des Bundesbeitrages an den Pensionen der Unselbständigen und Selbständigen des Jahres 2007 erstellt. Daraus ist ersichtlich, dass im Bereich der unselbständig Erwerbstätigen der Bundesbeitrag, gemessen am Pensionsaufwand, 11% beträgt. Ganz anders sieht es aber im Bereich der SELBSTÄNDIGEN aus. Beträgt dort der Bundesbeitrag bei den gewerblich Selbständigen 32,3% und bei den Bauern 79,7% des Pensionsaufwandes.
Link:
http://communityneu.klz.apa.net/static/sites/bernhardpfeifer/media/Bundesbeitrag%281%29.xls
Jeder kann sich aus den Zahlen selbst ein Bild machen, was ich jedem Österreicher nur empfehlen kann.
Naadam in der Gobi, 15.8.2009
Nahe der großen rund 100km langen Düne Khongoryn els haben wir ein Naadam, ein Spiele-Fest, besuchen können.
Der Zufall und das beschleunigte Zurücklegen zweier Tagesreisen gaben uns die Möglichkeit, rechtzeitig zu diesem Spiel zu gelangen. Diese Spiele umfassen in der Regel "Drei Spiele der Männer", Reiten, Ringen und Bogenschießen. Bei diesem Fest wurden nur Reiten und Ringen als Wettkämpfe ausgetragen.
Schon bei der Hinfahrt begegneten uns die Reiter, größere Buben die zum 18km entfernten Startplatz unterwegs waren. Bis zum Zieleinlauf würden wohl noch gut eine Stunde vergehen. In dieser Zeit fanden die Vorausscheidungen zum Ringen statt. Vor einem Kampf werden Rituale abgehalten, wie hier der Adlertanz.
Sie umrunden ihre Sekundanten, die während des Kampfes auf die Einhaltung der Regeln achten. Die knappe Bekleidung besteht aus einem langärmeligen offenen Jäckchen, der kurzen engen Hose und vor allem die traditionellen Mongolenstiefel.
Der Sekundant hat auch die Aufgabe, den Mongolenhut seines Kämpfers während des Ringkampfes aufzubewahren.
Verloren hat der Ringer, der zuerst den Boden mit einem anderen Körperteil als den Handflächen oder den Füßen berührt.
Der Kämpfe werden von den Honoratioren und den nachfolgenden Kämpfern aufmerksam verfolgt.Nach dem Kampf schlüpft der Verlierer unter dem ausgestreckten Arm des Siegers hindurch, der ihm einen Klaps auf das Hinterteil gibt.
Dem Sieger wird als Anerkennung Tee und Speise gereicht.
Wichtiger für den Ringer aber ist die Anzahl der überstanden Runden, denn dafür gibt es einen Titel. So erhät der Gesamtsieger den Titel Löwe und wenn es ihm gelingt, diesen Titel ein zweites Mal zu erhalten, wird ihm der höchste zu vergebende Titel "Titan" gegeben.
Mittlerweile näherten sich die Reiter dem Ziel beim Festplatz.
Ein zweites Rennen fand dann mit den Kleineren auf der 9km Distanz statt. Die Pferde wurden von den Vätern der kleinen Jungen eingebremst.
Dass dieses Fest auch von Zuschauern Groß und Klein besucht war, braucht nicht extra erwähnt werden.
Die anschließende Siegerehrung beendete dann dieses Fest.
Die Siegerpferde wurden in einem Ritual mit Stutenmilch "getauft" und die besten fünf Reiter beider Rennen ritten eine Ehrenrunde.
So ging ein beeindruckendes Erlebnis in der Wüste zu Ende.
Weitere Bilder im Album Mongolei 2009
Mongolei 2.8. -23.8.2009
Eine der schönsten Wander- und Trekkingreisen habe ich heuer erleben dürfen. Am 2. August reiste ich mit guten Freunden in die Hauptstadt der Mongolei, Ulaan Baatar. Nur kurz war der Aufenthalt dort, denn am Tag nach der Ankunft ging es in einem dreistündigen Flug nach Khovd, weit im Westen, um von dort in die Gebirgsregion des Altai zu gelangen. Mit drei geländegängigen Wagen, davon zwei sog. Russenbusse, begaben wir uns auf den rund 2.500km langen Rückweg nach Ulaan Baatar.
Diese Reise war mit 14 Nächten in Zelten, 3 Nächten in Ger Camps (Ger=Jurte) und 3 Nächten in Hotels (Ulaan Baatar) geplant. Wanderungen bis auf eine Höhe von 3.750m gegenüber dem zweithöchsten Berg der Mongolei, dem Mönkh Khairkhan (rund 4.200m) 
raubten uns zuerst den Atem, denn für eine Akklimatisierung in diesen Höhenlagen blieb keine Zeit.
Die Behausung der Nomaden ist die einfach zu zerlegende Jurte. Spezielle Scherengitter bilden mit der kleinen Holztüre den Wandaufbau und der zentrale Dachring aus Holz stützt die Stäbe, die zum Gitter führen. Darüber und rundherum Filzmatten mit einer textilen Abdeckung sorgen für Isolation vor Kälte und Wasser.
Wenn die Nomaden umziehen, das heißt einen neuen Weideplatz für ihre Tiere suchen, sind alle ihre Tiere und Helfer mit dabei.
Natürlich hatten wir nicht immer nur Sonnenschein, denn dieses Jahr war häufig Regen in dem sonst so trockenen Land.
Das wird auch der Grund dafür sein, dass wir sehr viele Blumen in der Bergregion sehen konnten.
Nur die letzten rund 100 km der Fahrt war auf Asphaltstrasse. Sonst waren es immer nur Pisten, mehr oder weniger häufig befahrene Wege über die Weideflächen oder im steinigen Teil der Berge.
Flüße oder Bäche wurden einfach mit den hoch gebauten Geländefahrzeugen durchfahren. Sogar Motorräder mussten da durch.
Yaks, Rinder, Kamele, Pferde, Ziegen und Schafe sind das Kapital der Nomaden.
Produkte aus der Milch der Yaks oder Rinder sind Topfen und Käse.
Der Topfen wird meist auf den Jurtendächern oder Steinen in der Nähe getrocknet, bis er ganz hart ist.
Salz wird aus flachen bzw ausgetrockneten Seen gewonnen. Wir hatten das Glück, an einem solchen See vorbei zu kommen.
Bevor wir in die Wüste Gobi abtauchen, weite Trockengebiete durchfahren wir bereits in der Bigersenke,
nehmen wir Abschied aus dem Altaigebirge mit einem der schönsten Lager.
Eine Oase in der Wüste Gobi versammelt viele Tiere.
Nach der Oase machen wir noch einen Abstecher zu den Felszeichnungen am Fuße des Ikh Bayan Uul.
Tags darauf ging es zur großen Düne Khongoryn els,
Über dem Ger Camp die Milchstraße bis zum Horizont
wo auch ein Naadam, ein Spiele Fest, abgehalten wurde (eigener Bericht).
Auf der Weiterfahrt nach Ulaan Baatar war der Besuch des Klosters (Museum) von Erdene Zuu ein Pflichtprogrammpunkt.
Die wohl schönste und beeindruckendste Statue aber steht in Ulaan Baatar, im Kloster Gandan.
Diese nahezu 30m hohe Statue Mejid Janraiseg, des Gottes der in alle Himmelsrichtungen sehen kann, steht in einem mehrere Stockwerke hohen Tempel, der 1911-1912 anlässlich der Beendigung der Chinesenherrschaft, erbaut wurde.
Diese Reise war wohl auch deshalb ein wunderschönes Erlebnis, weil wir durch unsere Führer und Begleiter wie Koch und Fahrer, eine liebevolle und umsichtige Betreuung erfahren haben.
Dafür möchte ich mich herzlich bei unseren Guids bedanken.
Weitere Bilder im Album Mongolei 2009
Norwegenreise 2009:
NORDKAP
Nur ganz selten hat man das Glück, den Felsen des Nordkaps zum Zeitpunkt der Mitternachtssonne ohne Nebel zu erleben. Fast auf den Tag genau zu Midsommer (22.6.2009) konnte ich beim Schauspiel der Mitternachtssonne dabei sein.
Vom nahen östlich gelegenen Kirkeporten hat man den Durchblick auf das Nordkap.
Menschenmassen drängen sich in den letzten Stunden vor Mitternacht um das Symbol des Nordkaps, den Globus. Um Mitternacht geben dann die unzähligen Kameras ihr Klickgeräusch von sich. Jedoch ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz der Tiefststand der Sonne erreicht, denn Mitternacht nach MESZ entspricht ja einer geografischen Länge von 30°. Nachdem das Nordkap aber auf einer geografischen Länge von 25° 47' 02'' liegt, tritt der Tiefststand erst etwa 20 Minuten (gerundet auf Grad) nach Mitternacht MESZ ein. Nicht eingerechnet die unterschiedlichen Meridiandurchgangszeiten der Sonne.
Das Symbol für das Nordkap, der Globus auf 71° 10' 21'' N und 25° 47' 02'' E.
Es war ein aufregendes und schönes Erlebnis.
Rund 100 weitere Fotos davon auf Leser Reporter - Urlaubsbilder siehe
SVARTISEN-Gletscher http://www.kleinezeitung.at/allgemein/direkt/multimedia.do?action=showEntry_detail&project=2941&id=56531
FLAM, BORGUND-Stabkirche http://www.kleinezeitung.at/allgemein/direkt/multimedia.do?action=showEntry_detail&project=2941&id=56347
Bernhard
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Silvester
31.12.2009, 07:53
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Adv09 110
03.12.2009, 22:01
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Adv09 090
02.12.2009, 12:13
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Adv09 100
02.12.2009, 12:13
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Adv09 105
02.12.2009, 12:13
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Adv09 095
02.12.2009, 12:13
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Bundesbeitrag
15.10.2009, 17:35
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Venusbedeckung
01.12.2008, 19:25
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steuerneu
20.11.2008, 08:43
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Mondfinsternis 16.08...
25.08.2008, 16:13
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Ostern
27.03.2008, 08:29
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Digitaluhr
31.01.2008, 16:05
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Advent 2009
02.12.2009, 12:09
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Mongolei 2009
28.08.2009, 10:38
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Norwegen
09.07.2009, 08:43
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Kletterpark Rosenburg
13.10.2008, 10:21
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Leechkirche
08.10.2008, 15:25
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Grazer Herbst
05.10.2008, 16:05
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