25. Mai 2012 19:01 | |||||
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Mitglied seit: 08.05.2003
Geschlecht: männlich Geburtstag: 15.07.1957 Sternzeichen: Krebs Hobbys: motorrad - musik... |
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
Weihnachtsgedanken
Ich kenn Weihnachten noch aus friharer Zeit,
sie worn onders, net so hektisch wie heit.
Heit hobn die Leit olle an finstern Blick,
schaun aus ois hätts verlosn des Glick.
Jeda rennt wia aufgscheicht herum,
i frog mi do eigentlich nua warum?
Die hobn den Sinn goa net kappiat,
wissen goa net wos do passiat.
Das ma an Christi Gebuat sull denken
und net, wos sull i fia Klumpat vaschenkn,
von dem ma zu Sülvesta scho nimma waas,
wer hot mia denn gschenkt diesen Kaas.
Dabei gabs so vü wos ma kunnt mochn,
zum Beispü zommansitzn und a weng lochn.
A gmiatliche Runde mit an guatn Essn,
so is des friaher bei uns olleweil gwesn.
Mia hobn zomman g`sungan dös Stille Nocht,
hobn dabei andächtig den Christbam betrocht,
der aufputzt woa mit Strohstern und echte Kerzn,
afoch a jeda hot sie g`freid aus gonzn Herzn,
ma hot si erinnert wos im Joah is passiat,
hot insgeheim g`hofft das dös nexte bessa wiad.
Und wos gschiacht heit so in da heiligen Nocht,
-jeda denkt wos hot ma da Weihnachtsmon brocht
hoffentlich kriag i mehr Gschenk ois vurigs Joah,
dös net wirkli a so a guats fia mi woa,
wäu da Vota hot si gonz afoch druckt
und hot de poar tausnda net aussagruckt
fia dös wos i gearn hätt hobn wulln
i glaub, -vaklogn hätt i eahm sulln.
Ois is herzlos und a liablose G´schicht
nua die Leit schnoins oiwei no nicht
dass ma die Liab auf dera Wöd
net kaufn kau, ums gonze Göd.
So bleibt hoit die Weihnocht wia si jetz is
a liablose Soch und a großa Beschiss.
Aufbaut dös Gonze nua auf Kommerz,
a heilige Nocht, - gonz ohne Herz.
12/10
Ein Lüfterl wars........
Na war das ein Lüfterl letztes Wochenende?
Für manch einen leider mit fatalem Ende.
Für manchen Baum, für manches Haus
kam mit Sturm Paula einfach das aus.
Es ist jedoch kein Zufall, glaubt es mir,
immer öfter werden wir
von Katastrophen heimgesucht,
doch wir haben diese auch selbst gebucht!
Denn bereits als die Menscheit einst begann,
fing dieses Dilemma doch schon an.
Der Mensch als sogenanntes intelligentes Wesen,
ist immer schon für den Profit gewesen
und macht sich seit jeher und auch fortan
die Natur zu seinem Untertan.
Wälder werden für Äcker abgebrannt,
damit kurzzeitig wird fruchtbares Land
Doch ist dieses nach 2 Jahren dann vorbei
brennt wieder der Wald, - ist ja nichts dabei,
denn die alten Ackerflächen
kann man mit Industrie noch schnell bedecken.
Da rauchen zumeist Schlote dann
wohlgemerkt filterlos, - lieber Mann.
Wir schicken damit Gifte in die Stratosphäre,
vergiften nebenbei auch noch die Meere
und wundern uns dann plötzlich sehr,
wo kommt dieses Lüfterl her?
PG 01/08
Ein fröhliches Halali
Siehst du den Luchs, oder war es ein Bär
du träumst, - die gibt es schon lang nicht mehr
ausgerottet aus unseren alten Wäldern
die wurden umfunktioniert, - zu schönen Feldern.
Sei still, - hörst du die Wölfe heulen
du irrst, - das sind Lautsprechersäulen
die diese heulende Musik
mit Urgewalt und lautstark macht publik.
Da schau, - am Waldesrand ein Hase
das kann nicht sein, etwas anderes sitzt im Grase
weil in den letzten fünfzehn Jahren
bei uns Hasen ausgestorben waren.
Aber jetzt, - ein Birkhahn da am Baum
nun mein lieber, - das glaube ich kaum
dieses Gurren gehört einer Taube
die hab ich vorhin gesehen auf des Nachbars Laube.
Gibt es unser Wild nur mehr im Zoo?
Ja mein Lieber, das ist halt so
wir sind zu blöd zur Arterhaltung
und zur ländlichen Gestaltung.
Unser Ego lässt Natur nicht zu
und gibt so lange keine Ruh
als bis das Letzte Wild erlegt
es scheint, - das dies niemanden erregt.
PG09/07
Es ist 5 nach 12.......
Was haben wir bloss angestellt,
auf unserer lieben alten Welt.
Wir beuten sie aus nur für Profit,
wann kriegt ihr das endlich mit.
Wir betreiben Raubbau an den Wäldern,
streuen Chemie auf unseren Feldern,
vergiften die Flüsse und die Meere
und blasen Gifte in die Stratosphäre.
Mit welchem Recht geschehen diese Taten,
das ist doch Selbstmord, - nur auf Raten.
Doch es wäre dennoch schön,
bliebe diese Uhr um 5 nach 12 noch stehen.
PG 06/07
Labyrinth......
ein Irrgarten,.....von der Geburt bis hin zum Tod,
manchesmal himmelblau, - oder doch rosarot?
Viele Wege gespickt mit Steinen
zum stolpern und zum weinen.
Oftmals keinen Ausgang sehend,
mitunter auch im Abseits stehend.
Meistens fernab jedweder Realität
die selten nur am Wegrand steht.
Händeringend nach Hilfe suchend,
stillschweigend oder lautstark fluchend
und dennoch ein ständiges Hoffen
auf den nächsten Weg,....ist dieser offen?
Den rechten Weg zu finden ist oft vergebens
im Labyrinth des Lebens!
PG 03/07
Mein ICH...
Mein ICH will eigene Wege gehen,
- kannst du so etwas verstehen?
Will einfach dem Alltagstrott entrinnen,
- fängt ganz einfach an zu spinnen.
Ohne Netz und ohne Seil
treibt es hinein in mich den Keil,
mitten in mein schlagend Herz.
und ich spüre keinen Schmerz.
Es steigt heraus aus meinen geistigen Engen,
- will mich in etwas Neues drängen.
Ich kann mich dagegen gar nicht wehren,
genieße nur, - die neuen unbekannten Sphären
und es zieht mich immer weiter fort,
hin zu einem wunderbaren Ort,
der losgelöst von der Gesellschaft Zwänge
mich befreit von meiner Enge.
Und dennoch:
Das erste Mal im Leben fürcht ich mich,
vor meinem eigenen ICH.
PG 02/07
Weg zur großen Liebe......
Bei Vielem, was man tut und macht,
einem stets die Sonne lacht.
Doch vieles, - was so kommt vom Herzen,
bereitet manchmal große Schmerzen,
Keine körperlichen Schmerzen,
sondern solche, - vom gebrochnen Herzen,
die einem innerlich zerfressen,
so,- als hätte man etwas falsch gegessen.
Um diesen Druck dann zu bezwingen,
muss man sich einfach Dinge abringen,
die einem sonst der Stolz verwehrt
da sich der Herzschmerz so vermehrt.
Es kommen die verrücktesten Ideen,
wie soll man die Liebe nur gestehen?
Sollte man sein, - so ganz direkt,
vielleicht ist der andere verschreckt?
Soll man`s gestehen, - so ganz geheim,
vielleicht ist der andere dann gemein
und versucht nur auszunützen
meine - Tränenpfützen
die ich abend`s hab vergossen,
als ich mich in dich verschossen.
Oder wird`s doch besser sein,
wenn ich weiter bleib allein?
Viele Fragen bleiben offen,
wenn man wird ins Herz getroffen.
Aber man braucht dazu auch Mut,
damit man manchmal Sachen tut,
die nur die Liebe kann erklären
und die man niemand kann verwehren
mit übergroßem Liebeskummer,
das wer wählt die Kummernummer.
Rede dir den Kummer und die Schmerzen
einfach weg von deinem Herzen.
Es weiß auch dein Gegenüber,
wenn es nicht klappt - bleibt auch er über.
Denn jedes Geschöpf auf Gottes Erden
will insgeheim ja auch geliebt werden.
Der eine früher, der andere später,
aber sicherlich ein jeder.
Darum nimm die Zügel in die Hand
damit diese Liebe auch sieht Land.
Mach einfach ganz verrückte Dinge,
damit er nicht ziehen kann aus der Schlinge
seinen starren Hals und Kopf
aus deinem Herd und Suppentopf.
Daher wähle 0699.......2
und du bist live dabei.
PG 10/02
Es ist................
schön, - dass es dich gibt,
real, - aus Fleisch und Blut,
bist nicht in mich verliebt
und tust mir dennoch gut.
Es ist......
schön, - dass es dich gibt,
als Freundin, - so für mich,
obwohl mein Herz durchsiebt,
als solche, - lieb ich dich.
Es ist......
schön, - dass es dich gibt
PG 08/01
Der Berg ruft!
Fost jeden Saumstog muaß er her
mei Rucksock, - imma groß und schwer.
Wäu do ziagt`s mi ausse dann auf`s Land
auf`n Schneeberg oder d`Hohen Wand.
Do inhalier i donn die guate Luft,
fernoh von Obgas`n und Großstodtduft,
bau o den Streß da gonz`n Woch`n
von da Hock`n und vom allane koch`n.
Do gengan ma kane Haberer am Nerv,
kaun i ois tuan, wos i sunst net deaf.
Noch`n Aufstieg von so drei - vier Stund,
nimm i mei Zigarrl donn in Mund
und tua wos fia mein kraunk`n Mog`n,
so zwa - drei Stamperln kaun i scho vatrog`n.
Hob i owa zvül Obst getrunk`n
und die Sunn is Z´fruah vasunken,
donn übanocht ma hoit auf ana Hitt`n
wäu es is sche do in Österreich inmitt`n.
So ohne Streß und Hock`n leb`n
des wird`s erscht in a poar Jahrln geb`n.
Daun bleibt ka Gipfl vor mia vaschont
wäu bei uns is eh jeda Berg bewohnt.
Es steht auf jed`n Berg`l drum
gaunz oub`n dafia a Kreiz herum.
Damitst noch an Aufstieg an host zum `red`n
der dia die Kroft gibt donn im Leb`n.
Net nua beim Obstieg oda bis zum Zül,
muaßt nua dron glaub`n, donn hülft des vül.
Drum hob i a in nächsta Zeit,
oiwäu mein Rucksock stets bereit.
PG 07/99