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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs

Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.

Mit der Bitte um Ihr Verständnis,

Das Team von Kleine Zeitung Digital

von bpukl am: 28.02.2009, 11:39 Uhr

Ich kann mich erinnern, weil es nicht allzu lange her ist, dass zu Recht alles verteufelt wurde, was auch nur irgendwelche Parallelen zu der dunkelsten Zeit Österreich - der Nazi- Zeit - darstellte. Rassismus wurde energisch bekämpft und Rassisten wurden zur minder bedeutsamen Randgruppe!

Seit einigen Jahren jedoch scheint es in Österreich eine Art rechtsgerichtete Kompensation der vorher fehlenden, weil verpönten rechten oder gar rechtsradikalen Orientierungen. Vor allem in größeren Ballungsräumen scheinen sich die Fronten zwischen Rechts und Menschen mit Migrationshintergrund zu verhärten. Nicht zuletzt lässt sich diese Intensivierung  rechtsradikaler Übergriffe auf Menschen anderer Herkunft auf einen von einer österreichischen Partei geführten Kreuzzug gegen Windmühlen zurückzuführen!

Was ist aus unserer Republik geworden, auf die wir 1955 so stolz waren, die grundlegend alles ablehnte, was mit Intoleranz und Gewalt gegenüber Menschen jeglicher anderer Herkunft zu tun hatte.
Erschrocken sieht man, dass solche Organisationen, wie die FPÖ immer mehr Anhang finden und Jugendliche mit rechtsradikalen Parolen und fremdenfeindlicher Brutalität auf die Barrikaden steigen.

Es reicht, wir haben lange genug zugesehen, wie solche schamlosen Opportunisten der Marke Strache, Westenthaler und Haider unser schönes Land, das mit viel Hoffnung 1955 "neu geboren" wurde, wieder zu grauseliger Intoleranz, politischer Kälte und verachtungswürdiger Missachtung der EMRK (Europäische Menschrechts Konvention) verdammen!

Ein Brief an Strache:

Lieber HC Strache,

was zum Teufel denken Sie sich dabei, soviel Unsinn zu reden und sich noch nicht einmal Mühe zu geben, Ihre tatsächlichen, rechtsradikalen, ja nationalsozialistischen Neigungen zu verbergen. Bitte tun Sie uns einen Gefallen und verschwinden Sie von der politischen Bildfläche, denn abgesehen davon, dass Sie vor der Nationalratswahl groß geredet haben, hintennach aber kuschten, haben Sie außer jeder Menge Hasstiraden gegen ausländische Mitbürger rein gar nichts hinterlassen!
Sie sind ein Schandfleck für die österreichische Politik! Sie haben vor der Wahl ja so einiges versprochen, aber bis jetzt nichts davon gehalten, es sei denn, die SPÖ ist als Schirmherr im Nationalrat für Sie eingetreten. Der lächerliche Bruderzwist zwischen Ihrem Sauhaufen und dem des BZÖ hat für Österreich einen großen Vorteil gebracht: Es gibt kein großes rechtes Lager. Die Farbenlehre lehrt uns, dass Blau und Orange gemischt einen ekelerregenden Braunton ergeben, der unserer jungen Republik erspart bleiben muss!
Bitte, lieber Herr Strache, haben Sie den Anstand und verschwinden Sie aus der Öffentlichkeit. Sie haben ja, um Ihre politische Karriere zu fördern den äußerst politikwissenschaftlich geprägten Beruf des Zahnarzthelfers erlernt, dem Sie ja wieder nachkommen könnten!
Sie brauchen sich um Ihre berufliche Zukunft keine Sorgen zu machen, denn auch die in Deutschland leider erlaubte NPD hat sicher einen hohen Posten für Sie in Petto!
Um es mit einem Ausdruck meiner Missgunst Ihnen gegenüber zu einem Ende dieses Briefes zu bringen, verwende ich ein Verb, das ich einer sehr komischen Fernsehserie entnommen habe:

Ich "verabscheuungswürdige" Sie,

ein noch halbwegs vernünftiger Österreicher!

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