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10. Februar 2012 06:09
Nina Müller und Gäste
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Mitglied seit: 10.04.2007
 

Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs

Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.

Mit der Bitte um Ihr Verständnis,

Das Team von Kleine Zeitung Digital

von NinaMueller am: 25.01.2011, 14:03 Uhr

Von der Wiege bis zur Bar bieten sie alles, was das Herz eines Nachwuchsrockers begehrt: Der 2004 gegründete Verein "wakmusic" stellt jungen Musikern Proberäume, ein Studio und seit Neuestem auch unkomplizierte Auftrittsmöglichkeiten zur Verfügung. "Entstanden ist alles aus einer Proberaum-Bedarfssituation heraus", blickt Geschäftsführer Hubert Hierzmann auf die Anfänge der Vereinsgeschichte zurück.

Mittlerweile sind es 13 Räume, die man angemietet und renoviert hat, und an die 40 Bands, die hier proben. Für 65 Euro im Monat können die Bands die Räumlichkeiten und das "SiSiTop"-Studio nutzen - ein Angebot, von dem zum Beispiel Hella Comet, Cuvée, Deasel Weasel und The Striggles Gebrauch machten. 

Im Oktober wurde in den ehemaligen Räumen von Uno und Dorian Gray in der Hans-Sachs-Gasse das Clublokal "wakuum" in Betrieb genommen, das auf der Kellerbühne kostenlose Auftrittsmöglichkeiten für hoffnungsfrohe Jungrocker schafft.  "Das hat sich wie ein Lauffeuer unter den Bands verbreitet", freut sich Booking-Assistent Ronny Priesching über einen regen Run auf die Bühne. An bis zu drei Tagen pro Woche gibt es Livemusik, die Nachfragen reißen nicht ab.

Und das Beste für das Publikum: Die Konzerte im "wakuum" sind kostenlos, lediglich eine Jahresmitgliedschaft von 2 Euro muss bezahlt werden - was bereits über 3000 Leute getan haben. Nächstes Highlight: Ein Schlagerabend mit "Melodien für Millionen" samt Auftritt des Favela Gold-Nebenprojekts "Die 2 Teddys" am 22. 1.

Infos: facebook.com/wakmusic.stmk

G7, 16.1.2011

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von NinaMueller am: 25.01.2011, 14:00 Uhr

Diese Partys machen in Graz die stille Zeit "zwischen den Jahren" zur schrillen Zeit. 

Alle Jahre wieder lädt Zeiger am Christtag zur "X-Mas Extravaganza", heuer mit Neodisco, Favela Gold, Geschenken und der ganz besonderen nachweihnachtlichen Partystimmung (25. 12., Postgarage). 

Andere mögen traditionell Bauernsilvester feiern, Boogee Basement bietet in der Nacht vor Silvester das beste Schlechte aus den Neunzigern ("Silwörster", Postgarage, 30. 12.). 

Das alte Jahr verabschiedet man zum Beispiel zu House-, Electro- und Discoklängen im Hotel Daniel, wo Walkner/Moestl ihren ersten Liveauftritt in Graz seit mehr als 10 Jahren absolvieren ("Burning Down the House", 31. 12.), mit Achtziger-Jahre-Hits ("Völlig losgelöst", 31. 12., p.p.c.) oder mit Minimal Techno und Schranz ("EMA - Electronic Music Artists", am 31. 12., Dom im Berg). 

Und in der Woche darauf blickt man zwei Mal tanzend auf die beste Musik von 2010 zurück: je nach Gusto mit DJs von Radio Soundportal (7. 1., p.p.c.) oder FM4 und Zeiger (8. 1., Postgarage).

Sieben Tage, 22. Dezember 2010

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von NinaMueller am: 25.01.2011, 13:57 Uhr

Während die Diskussionen um den Thalia-Umbau nicht abreißen, hat im ersten Stock die "Lila Eule" klammheimlich ihr Nest errichtet.  In den Schlagzeilen war die Thalia in den letzten Monaten wegen ganz anderer Dinge: Erst diese Woche gab die Stadt Graz die Zusage für 900.000 Euro - zumindest ein Teil der Umsiedlungskosten, die der Oper und dem Next Liberty durch den Umbau ab 1. September 2012 entstehen.

Doch auch abseits des Polit-Hickhacks geht es in der geschichtsträchtigen Location (schon 1859 wurde hier ein hölzerner Zirkus erbaut, 1890 wurde sie zum Theater, 1956 zum Kino) rund: In den Räumlichkeiten der ehemaligen Opernpassage feierte erst am Freitag die "Mausefalle" ihren ersten Geburtstag, im "Carl" kredenzt Küchenchef Philipp Haiges getrüffelten Gold-Punsch im Luxus-Adventzelt.  Aber nicht nur unten und in der Mitte tut sich etwas, wie mittlerweile einige wenige Eingeweihte wissen: Auch in der ehemaligen Thalia Bar im ersten Stock dreht sich der legendäre Stern auf der Tanzfläche wieder. 

Klammheimlich hat letzten Sonntag die "Lila Eule" ihr Nest bezogen. Beworben wird das Lokal lediglich über Facebook und mit - sehr kryptisch gehaltenen - Flyern. "Wir sitzen am längeren Ast seit 1978" heißt es da, der Rest des Flyertexts besteht aus lateinischem Fülltext (Cicero?) und der Info, dass die Bar jeden Abend ab 21 Uhr geöffnet ist, jeden Sonntag heißt es ab 17 Uhr "lockerer Sonntag". Wir empfehlen: Am besten selbst einmal reinflattern!

(G7, 12. 12. 2010)

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von NinaMueller am: 08.12.2010, 15:57 Uhr

Ein unwiderstehlicher Anziehungspunkt für Tanzwütige ist die von Soundportal und Zeiger veranstaltete Partyreihe „Heiß und fettig“, bei der schon Electro Ferris und zuletzt Moonbootica für Wahnsinnsstimmung sorgten.

Die Bayern Frittenbude fügen sich (nicht nur wegen ihres Bandnamens) perfekt in diese Reihe: Mit ihrem Elektropunk machen sie das Stillstehen zur wahren Herausforderung und überraschen die Abtanzenden mit intelligenten, durchaus politischen Texten.

Alle Infos zur Veranstaltung hier.

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von NinaMueller am: 08.12.2010, 15:49 Uhr

"At Home with Sophia" nennt Robin Proper-Sheppard alias Sophia seine aktuelle Tour, die ihn samt mobilem Wohnzimmer auch ins Schloss Hartberg führte: Ein Paravent mit aufgedruckter Tapete und Heizkörper, ein Uralt-Mikro, Tonbandgerät, Akustikgitarre - mehr brauchte es nicht für einen wunderbar warmherzigen Abend.

Dass Proper-Sheppard nicht nur in sein Wohnzimmer, sondern in das Innerste seiner zerklüfteten Seele lädt, zeigte schon "Heartache", der erste Song des Abends. In Zwischenansagen erzählte er vom Tod seiner Mutter, vom Tod seines Ex-Bandkollegen, von zerbrochenen Beziehungen und Eichhörnchen, die herumtollen - nichts ahnend vom Habicht, der über ihnen kreist.

In Verbindung mit dem trotz allem entwaffnenden Humor des "Gastgebers" einer jener seltenen Abende, bei denen man es als großes Privileg empfindet, dabei gewesen sein zu dürfen.

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von NinaMueller am: 05.12.2010, 20:01 Uhr

Nur zwei Tage nach der (vorläufigen?) Auflösung von Wolf Parade gastierte Dan Boeckner mit seinem Seitenprojekt Handsome Furs im Forum Stadtpark. 

Handsome Furs (c) Garfield Trummer

Mit Gattin Alexei Perry ging er zum Auftakt der Europatournee im Forumkeller gleich aufs Ganze. Das Duo legte etwas nervös mit einer Weltpremiere los, steckte das Publikum aber sofort mit unbändiger Energie an. Neben Songs aus dem 2009er-Album "Face Control" sorgte weiteres neues Material für Endorphin-Ausschüttung. Dazu wütete Boeckner nicht nur an der Gitarre, sondern spielte zwischendurch von ihm in Burma gesammelte Mönchs- und Fledermaus-Sounds vor. Und Perry bewies zu trockenen 80er-Beats beeindruckende Beinfreiheit an Synthesizer und Drumcomputer.

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