25. Mai 2012 22:34 | |||||
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
Zwei Konzerte am Donnerstag 26.4. in Graz ...
1. Fotos im Orpheum, 20.30
Die Hamburg-Köln-Wuppertal Connection in Bandform (die Mitglieder wohnen alle in verschiedenen Städten) war vor nicht allzulanger Zeit als Vorgruppe von Mia im Orpheum zu Gast, weshalb es nicht verwunderte, dass sich nur ein kleines Grüppchen von ca. 35 Leuten eingefunden hatte, um sich die Band anzusehen. Außerdem war der Preis mit 19 Euro schon etwas über der Schmerzgrenze angesetzt. Doch Band und Publikum ließen sich davon nicht die Laune verderben, die größtenteils mit Converse-Schuhen bekleideten Teenager klatschten brav mit und sangen auch auf Anweisung. Auch Sänger Tom Heßler wurde wie es sich gehört von den Mädels angehimmelt - wahrscheinlich nicht zuletzt aufgrund seiner Ähnlichkeit mit Ex-Echt-Sänger Kim Frank. Trotzdem bin ich mir sicher, dass ihnen die Band es im Nachhinein übel genommen hat, dass sie ihnen ausgerechnet Kurt Haids "Nachtexpress" als After-Concert-Party-Lokal empfohlen hat. Highlights: die Singles "Komm zurück" und "Giganten" und eine rockende Coverversion von Deichkinds Partyslammer "Remmidemmi (Yippie Yippie Yeah)".
2. Wire Globe Labelnight in der Postgarage, 21.30
"Krawall und RemmiDemmi", wie schon von Fotos mit ihrer Deichkind-Coverversion versprochen, gab es dann so richtig in der Postgarage. Am 2. Floor präsentierte sich das Label WireGlobe (Myspace-Eigendefinition: "Hawaiian / Bossa Nova / Melodramatic Popular Song") und das burgenländische Sensationsduo Scarabeusdream seine erste Veröffentlichung. Die den tollen Titel "sample your heartbeat to stay alive" trägt. Eröffnet wurde der Abend mit düsterem Noisecore von Duna aus Ungarn, darauf folgten die Screamo-Hardcoreler Dimitrij, nicht aus Russland, sondern aus Wiener Neustadt.
Scarabeusdream, die durch einige Liveauftritte und fleißige Mundpropaganda in Graz doch schon recht bekannt sind, betraten die Bühne erst kurz vor Mitternacht und mäanderten gekonnt zwischen minimalistisch ruhigen Phasen und brachialem Krach, zwischen Klavier und Schlagzeug, zwischen Genie und Wahnsinn, hin und her. Nicht mehr wirklich U-Musik, aber dennoch total Rock'n'Roll: Am Schluss kriegte das Equipment auch noch eine drauf. Reinhören in "sample your heartbeat to stay alive": http://www.myspace.com/scarabeusdream