25. Mai 2012 22:36 | |||||
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Mitglied seit: 10.04.2007
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
"Da hab ich ein Leben lang Angst vor dem Sterben gehabt,
und jetzt das!" soll Karl Valentin einmal gesagt haben. Inspiriert von diesem Satz hat die Berliner Theatercompagnie Familie Flöz das Stück "Infinita" entwickelt, das heuer bei La Strada zu sehen war.
Inhalt laut Selbstbeschreibung: Ein kurzer Einblick in die Unendlichkeit von Geburt, Sex und Tod und allem was sonst noch komisch ist. Ganz ohne Worte wird die Geschichte eines kleinen Kindes, das sich gegen die größeren Geschwister durchsetzen muss, und die eines alten Manns im Rollstuhl, der ins Altersheim kommt, erzählt. Die Masken der Schauspieler sind dabei so ausdrucksstark, dass man glauben möchte, sie weinen oder lachen sogar.
Die kleinen Kinder, die den Publikumsbereich der altehrwürdigen Oper einfach zum Ballspielen nutzen, sind dabei um nichts kindischer als die alten Herren, die in zum Brüllen komischen Szenen sich mit Radioantennen verbiegen, um einen besseren Empfang zu haben, Tabletten klauen und die Krankenschwester ärgern.
Wunderbare Bilder am Ende des Stücks, als die vier alten Käuze gen Himmel fahren und plötzlich von ihren Gebrechen erlöst sind: Der eine macht, ohne sich aus seinem Rollstuhl zu erheben, einen Handstand auf demselben, der andere wirft seinen Stock weg und macht einen Flic-Flac.