25. Mai 2012 22:37 | |||||
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Mitglied seit: 10.04.2007
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
Unsere kleine Steiermark im Festivalzentrum ist fertig aufgebaut - der springfestival-Raum ist richtig gemütlich geworden und wir haben schon die ersten Besucher begrüßen dürfen. Leider noch ohne Dirndl, aber das Dirndl im Dirndl (Elli) kommt bald. Es gibt feinsten steirischen Wein, Kürbiskerne, Schnaps, frisch-saftig-steirische Äpfel und Wurst ("hmmm lecker!").
Das Etap-Hotel, in dem wir schlafen, ist halt ein Etap-Hotel - not Hilton but clean. Und es "hat ein Fenster nach außen!" (Andi).
Gestern Abend leider wegen dringendem Duschbedürfnis nach dem Aufbauen das Unplugged-Konzert der Fehlfarben verpasst, aber dafür das zweite Konzert, Apparat feat. Raz Ohara und die grandiosen Battles gesehen. Das Gloria, ein ehemaliges Kino und daher mit nach hintem höher werdenen Boden ausgestattet, war zum Platzen voll (davon wahrscheinlich die Hälfte akkreditiert), Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Dschungel-Bereich. Bei Apparat, der eigentlich knarzigen Techno macht und angeblich mit Gianna Nannini (!) an einer Rockoper (!) arbeiten soll, fanden wir uns seltsamerweise an Coldplay und U2 erinnert, womit niemand gerechnet hätte. Als Bestätigung liefen erstgenannte, die wie ich vorgestern im Nachtprogramm auf Pro7 gesehen habe, zu Deutschlands (ca.) 85. nervigster Band gewählt wurden, auch in der Umbaupause. Schön, aber wieder mal etwas von Raz Ohara zu hören, der seit seinem Debütalbum irgendwie in der Versenkung verschwunden ist.
Dann die Battles, die ich heuer schon am ATP Festival sehen durfte: Nicht von ungefähr sind die Gitarren wie bei Jazzern hochgeschnallt, so komplex sind die Stücke der Band zu spielen. Obwohl die Songs wegen ihrer vielen Passagen mit stark repetitivem Charakter so wirken, als würde man bei einer Jam Session allererster Güte zuhören dürfen, ist das alles genau geplant und so gespielt, wie es auf Platte klingt. Eine Band, die auf einem Rockfestival genauso funktionieren dürfte (und hat, siehe ATP) wie auf einem Jazzfestival wie auch auf einem Elektronikfestival.