26. Mai 2012 02:40 | |||||
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Die aus Südkorea stammende Regisseurin Sung Hyung-Cho stellte am Montag, 10. September, im Grazer Augartenkino, ihren Dokumentarfilm "Full Metal Village" vor - übrigens die Österreichpremiere.
Hyung-Cho erwies sich dabei als mindestens so witzig wie ihr Film, der den Culture Clash zwischen den Einwohnern des verschlafenen Dorfs Wacken und den einmal im Jahr in Scharen einfallenden Metalfans schildert und erklärte die Unterschiede in der Rezeption in den deutschen Premierenkinos: In Norddeutschland wurde sehr viel gelacht, und zwar an den richtigen Stellen, in Ostdeutschland verbrauchten die Leute ihre Lacher zu früh, sodass sie an den Pointen schon nicht mehr konnten.
Ob die Grazer gut gelacht haben, wurde leider in der folgenden Publikumsdiskussion nicht geklärt, dafür beantwortete die Regisseurin, die sich selbst als "Fern-Ossi" bezeichnet, sogar Fragen wie "Ist der Titel an Stanley Kubricks Film 'Full Metal jacket' angelehnt?" und bat jeden Besucher, mindestens fünf Leuten den Film weiterzuempfehlen. Ich hoffe, meine Schuldigkeit hiermit getan zu haben ...
Näheres zum Film im Kultur-Weblog.