26. Mai 2012 00:51 | |||||
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
"Tonight: Franz Ferdinand", das ist nicht nur ein Plattentitel, das ist eine Ansage. Und zwar eine, die von einer großen Portion Selbstbewusstsein zeugt, die sagt, heute gibt es uns und mehr müssen wir gar nicht sagen, um die Welt in helle Aufregung zu versetzen. Franz Ferdinand dürfen das. In nur fünf Jahren haben sie auf drei Alben eine ganze Menge zackiger Hits aus dem Ärmel ihrer perfekt sitzenden Sakkos geschüttelt, die das scheinbar Unvereinbare vereinen: Ohrwurmqualität, Tanzbarkeit, aber auch Witz und Intelligenz.
Dementsprechend groß war auch die Hitdichte, die Alex Kapranos, Nick McCarthy, Robert Hardy und Paul Thomson bei ihrem ersten Steiermark-Konzert in der ausverkauften Helmut-List-Halle auffuhren: Gassenhauer wie "Dark of the Matinee", "Tell her Tonight", "No you Girls", "Walk Away" oder "Ulysses" folgten Schlag auf Schlag, von Lückenfüller keine Spur.
Frontman Alex Kapranos zeigte sich mit neuem (gewöhnungsbedürftigen) Oberlippenbart, aber vor allem in Topform, seine Rockstarposen saßen perfekt wie das Sakko. Dazu eine bis ins letzte Detail ausgefeilte Bühnenshow mit spektakulären Visuals, die mal an die Swinging Sixties, mal an die kühle Science Fiction der frühen Achtzigerjahre erinnerten, was besonders zur eingestreuten Coverversion von LCD Soundsystems "All my Friends" gut funktionierte, der eine ordentliche Portion Joy Division-Düsternis verpasst wurde. Absoluter Höhepunkt dieses an Höhepunkten nicht gerade armen Konzerts war aber, als sich das Hitradio gegen Ende des Konzerts in eine ausufernde Jamsession verwandelte, bei der sogar alle vier Bandmitglieder gleichzeitig an den Drums standen.
"Tonight: Franz Ferdinand" - sehr gerne wieder!
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