26. Mai 2012 00:51 | |||||
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
Jon Spencer und Heavy Trash live im Orpheum.
Als Halbstarker geht er nicht mehr durch: Seit Mitte der 1980er lebt der New Yorker Jon Spencer den Rock'n'Roll in seinen dreckigsten Ausprägungen: lärmender Noise-Punk mit Pussy Galore, ungezügelter Blues mit seiner Blues Explosion, verruchter Soul-Punk mit Boss Hog und räudiger Rockabilly im Duo mit Matt Verta-Ray.
Sämtliche Errungenschaften der späteren Musikgeschichte ignorierend, wurde im Orpheum das Rad der Zeit in die 50er-Jahre zurückgedreht. Den ersten tüchtigen Schubs gab One-Man-Vorband Bloodshot Bill, der im grünen Pyjama, barfuß und mit Unmengen von Pomade im Haar einen irrwitzigen "Granting" Jay Hawkins gab. Heavy Trash entführten danach - verstärkt durch Lambchop-Drummer Sam Baker und Psychobilly-Legende Simon Chardiet am Kontrabass - schweißtreibende 90 Minuten lang in die Zeit des frühen Elvis und Gene Vincent, dessen "Be-Bop-A-Lula" einen Höhepunkt bildete. Eine angesichts der Sache schon fast wieder zu perfekte Rock-Show, der es ansonsten nur an einem fehlte: gebührend Publikum.
Weitere Fotos gibt es hier anzusehen!