26. Mai 2012 01:20 | |||||
|
|
Mitglied seit: 24.04.2008
|
|||
Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
F i l m p r ä s e n t a t i o n
S Y M P O S I O N - ODER:
WARUM SCHAUST DU NICHT?
Termin: Dienstag 09.11.2010 um 19h
Galerie Blaues Atelier,
Schörgelgasse 8, 8010 Graz
Eintritt nur nach tel. Voranmeldung,
Freiwillige Spende
Kontakt/Anmeldung: Florinda 0650 8171610
und florinda@inode.at
www.galerie-blaues-atelier.at
Zusätzliche Präsentation des Triptychons
„Anrufung der kleinen Bärin“
von Heinz Trenczak, nur an diesem Abend!
S Y M P O S I O N - ODER:
WARUM SCHAUST DU NICHT?
Dokumentarfilm von Heinz Trenczak
Österreich 2006, 97 Minuten, DVD-Video, Farbe
Mit: Siegfried Amtmann, Anna Fürpaß, Luis Fürpaß, Franz Gruber, Hubert Lang, Monika Pfeifer, Ingeborg Plepelits-Pass, Hannes Puntigam, Luis Sammer, Josef Taucher, Edith Temmel, Herwig Tollschein, Gustav Troger u. v. a.
Im Sommer 2005 hatte die frisch gegründete styrianARTfoundation eine Reihe von bekannten, arrivierten und einige junge, noch unbekannte Künstlerinnen und Künstler zu einer dreiwöchigen Klausur nach Stift Rein, knapp 20 km nördlich von Graz, eingeladen. Das Ziel hatte Edith Temmel, die Initiatorin und künstlerische Leiterin dieses Symposions, so formuliert: "Die Malerklausur in memoriam Josef Fink führt die Idee des unvergessenen Seelsorgers, Filmemachers, Kunstkritikers und Künstlers fort und fördert ein fruchtbares Miteinander von arrivierten und jungen Künstlern..."Drei Wochen lang waren vier Frauen und acht Männer zu Gast in der ältesten Zisterzienser-Abtei Europas, (freiwillig) mehr oder minder "eingeschlossen", um sich ohne Störung oder Ablenkung, in geradezu idyllischer Umgebung, voll und ganz ihrer Arbeit, dem kreativen Tun hingeben zu können. Ich war der Dreizehnte, der Mann mit der Kamera, und ich filmte nahezu unaufhörlich und beobachtete die heterogene Gruppe während dieser Zeit - bei der Arbeit in dem alten Gemäuer so wie beim Zusammensein im benachbarten Gasthof, bei und nach Tisch zu Mittag und am Abend...Alles in allem sind rund 16 Stunden Videomaterial zusammengekommen, woraus mein Cutter Arthur Summereder und ich einen programmfüllenden Dokumentarfilm montiert haben, der auf der einen Seite meine Beobachtungen in Rein zu Protokoll gibt, auf der andren Seite ein Bündel spannender Geschichten erzählt; denn jede Künstlerin und jeder Künstler äußert sich naturgemäß höchst individuell, hat je eigene Handschrift, je eigenes Temperament, je eigenes Tempo, je eigene Methode, je eigene Materialien etc. Und ebenso naturgemäß sind nicht stets alle einer Meinung. Da kann es auch schon einmal funken und knistern - im übertragenen Sinn, aber auch real, etwa wenn im Nachbardorf der Blitz einschlägt, und die Feuerwehr vorbeirast mit Blaulicht und Martinshorn...
Graz, im November 2006, Heinz Trenczak
http://de.wikipedia.org/wiki/Trenczak
„Heinz Trenczak studierte Musik und war u. a. auch Musikredakteur, arbeitete aber in den letzten Jahren vor allem als Filmemacher bzw. Dokumentarfilmer. Im Rahmen der Kultur-hauptstadt Graz 2003 schuf er z. B. „Granny’s Videos“ – eine biografische Dokumentation als Beitrag zur Geschichte des 20. Jahrhunderts. Unschwer ist auch in der vorliegenden Arbeit der filmische Bezug erkennbar und bestimmend. Die fotografischen Bildausschnitte selbst fungieren gleichsam als materielle Filmleinwand, auf der sich die Bewegung der Figur einzeichnet, d. h., die Figur ist der eigentliche Film – als Verdeckung, Aussparung oder chimärische Transparenz. Nur in einer Bildsequenz entsprechen sich Bild und Figur, nur hier befinden sie sich „in“ der gleichen Seinsform, nur hier befindet sich die Figur auch „in der Wirklichkeit“ der fotografischen Repräsentation. Unterläuft H. Trenczak – erfahren in der Welt des Dokumentarischen – damit die fragwürdigen Ebenen der dokumentarischen Medien hinsichtlich dessen, was die eigentliche Wirklichkeit ist?“ Erwin Fiala (zum Triptychon „Anrufung der Kleinen Bärin“, 2005)
Mag. Dr. Erwin Fiala ist Kultur-, Kunst- und Medienphilosoph an der Universität Graz