09. Februar 2012 23:22 | |||||
Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
Das überaus applausfreudige Publikum war von den Darbietungen des Schubertbundes sehr angetan – es war erfreulicherweise deutlich eine weitere Qualitätsverbesserung festzustellen.
Nach der Pause gab es dann den Auftritt des ebenfalls gemischten Chores mit rund 40 SängerInnen unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Dana Ludvicková. Der Gastchor, der auch eine langfristige Zusammenarbeit mit der Philharmonie Hradec Králové, mit dem Symphonieorchester aus Litomysl, dem Garnisonsorchester Hradec Králové und mit dem Orchester der Universität Hradec Králové pflegt, bewies sein hohes Niveau mit einem wunderbaren Klangkörper und einer interessanten Formation in der Choraufstellung. Neben Werken von Claudio Monteverdi, Georg Friedrich Händel und Wolfgang Amadeus Mozart kamen in weiterer Folge ausschließlich Chöre tschechischer Komponisten zur Aufführung. Es waren dies bestimmt schwierig zu singende, aber wunderbar klingende Chöre von zum Teil bei uns nicht so bekannten Komponisten. Verdienter und lang anhaltender Beifall verabschiedete unseren lieben Gastchor.
Nach den üblichen Dankesworten fand die „3. Halbzeit“ in den späten Abendstunden in einem bekannten Lokal am südöstlichen Stadtrand statt, bei der sich alle Beteiligten bei einem ausgezeichneten Backhendel-Büffet mit Beilagen und Getränken verdientermaßen stärken konnten. Glücklich, aber doch schon etwas müde, traten dann nach dem doch etwas melancholischen Abschiednehmen alle gegen 2 Uhr in der Früh den Heimweg an – aber in der Gewissheit, dass es im Oktober in Königgrätz ja zum Gegenbesuch kommen wird, dem schon heute mit großer Freude entgegen gesehen wird.
Die Organisationsleiterin und der Obmann des Schubertbundes begleiteten unsere lieben Gäste am Sonntag-Vormittag dann noch auf die Schilcher-Weinstraße, wo nach einem Spaziergang zu einer lieblichen Kapelle in einer renommierten Buschenschenke eingekehrt wurde. Es war dies für unsere tschechischen Gäste ein einmaliges Erlebnis: die wunderschöne Weinlandschaft, der erfrischende Spaziergang durch Wiesen und Wald, darauf hin der herrlich mundende Schilcher sowie das ausgezeichnete Essen im Freien! Der Chor verabschiedete sich beim Lokal-Personal sowie bei Eveline Gröbelbauer und Helmut Fleck mit 2 schönen Liedern.
In den späten Abendstunden sind unsere Gäste gesund und glücklich in ihrer Heimatstadt angekommen.
Beide Chorgemeinschaften freuen sich schon heute auf das Wiedersehen in etwa einem halben Jahr in Königgrätz!
Helmut Fleck
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Obmann Helmut Fleck über den erfreulichen und erfolgreichen Kulturaustausch Grazer Schubertbund ? Chor Smetana Königgrätz
Unsere überaus aktive und dynamische Organisationsleiterin, Frau Eveline Gröbelbauer, konnte vor einigen Monaten über das Honorarkonsulat der Tschechischen Republik in Graz einen attraktiven Kulturaustausch anbahnen, und zwar mit dem Chor Smetana aus Königgrätz.
Am Freitag, dem 24. Juni 2005, in den späten Abendstunden konnte eine kleine Delegation des Schubertbundes unsere lieben Gäste im OEKOTEL Kalsdorf begrüßen und das Tagesprogramm neben dem Konzertabend für den Samstag bereits fixieren.
Am Samstag-Vormittag fand mit unseren Gästen eine überaus interessante Stadtführung mit einer sehr kompetenten und charmanten Stadtführerin statt. Als Übersetzer fungierten Frau Michaela Vitková vom Grazer Konsulat sowie der Vorsitzende des Gastchores, Herr Ing. Jiri Otcenasek. Ausgangspunkt war nach der Busankunft das Künstlerhaus im Stadtpark. Quer durch den Stadtpark ging es sodann an der Antoniuskirche in Richtung Karmeliterplatz weiter, von dort aus ?bestiegen? wir bei großer Hitze den Grazer Schlossberg, von dessen Sehenswürdigkeiten und den herrlichen Panorama-Blicken an den hierfür möglichen Stellen sich die tschechischen Gäste sehr beeindruckt zeigten. Beim Abstieg konnte u.a. die einmalige und geschützte Dachlandschaft der Innenstadt bewundert werden. Am Hauptplatz angelangt, führte der nächste Weg in den prächtigen Landhaushof; über den Generalihof kamen wir dann ins sogenannte Bermudadreieck, gerade rechtzeitig, um das wunderschöne Glockenspiel mit den 2 sich drehenden Figuren an den offenen Fenstern um Punkt 11 Uhr hören und sehen zu können. Die goldene Henne im Zentrum mit ihrem leichten Flügelschlag erregte ebenfalls großes Erstaunen. Gebannt folgten unsere lieben Gäste den Ausführungen im Hof des historischen Priesterseminars und beim Mausoleum, das sich Kaiser Ferdinand II., der auch in Graz mehrere Jahre residierte, als Grabstätte errichten ließ, sowie im Grazer Dom. Beim Gang zur Grazer Burg ? wieder stimmte das Timing ? erklang das samstägige Trompetenspiel von Prof. Toni Maier vor einem offenen Fenster in der Burg: Er gab den Erzherzog-Johann-Jodler zum Besten. Nach interessanten Erklärungen zur Grazer Burg ging es vorbei am Schauspielhaus in Richtung Sporgasse, über die wir talwärts wieder den Hauptplatz erreichten.
Im Rathaus war ein Treffen mit dem Grazer Bürgermeister vereinbart, der sich jedoch zufolge Erkrankung vertreten lassen musste. Ein ausgiebiges Büffet rundete diesen ?anstrengenden? Vormittag kulinarisch ab.
Am Abend gab es sodann das bereits mit Spannung erwartete und recht gut besuchte Gemeinschaftskonzert, dem auch Frau Michaela Vitková vom Grazer Konsulat die Ehre gab, im prunkvollen Grazer Minoritensaal.
Im 1. Teil trat der Grazer Schubertbund unter seinem jungen, bereits profilierten Chorleiter Jörg Zazworka auf, begleitet wurde der Chor am Klavier von der charmanten und hoch talentierten Pianistin Gudrun Topf. Neben Chorwerken des Vereinsmentors Franz Schubert kamen Chöre von Johannes Brahms, Ernst Ludwig Uray, Robert Stolz (Jahresregent!), George Gershwin, Albrecht Marcus, Eric Clapton/Will Jennings sowie von Jacques Reveaux/Claude Francois zur Aufführung ? von beiden Letzteren das berühmte ?My Way?, das bekanntlich von Frank Sinatra zu dessen Lebzeiten in unvergleichlicher Weise interpretiert wurde.
Am Samstag, 25. Juni 2005 findet unser heuriges Sommerkonzert im Grazer Minoritensaal statt. Beginn: 20 Uhr
Wir freuen uns, dass wir heuer als Gäste den "Gemischten Chor Smetana" aus Königgrätz (Tschechien) begrüßen dürfen.
Wir freuen uns auf Ihren Konzertbesuch!
Die Chorproben finden statt:
jeden MITTWOCH von 19.30 - 21.30 Uhr
8010 Graz, Herrengasse 23 / 1. Stock (Stadtpfarre)
Kontakt: Obmann Helmut Fleck, grazer.schubertbund@onemail.at
An dieser Stelle möchte ich mich kurz vorstellen. Ich wurde im Jahr 1970 in Graz geboren. Im Alter von ungefähr sechs Jahren erhielt ich ersten Klavierunterricht, mit 13 Jahren begann ich mich für das Orgelspielen zu interessieren. Von 1984 bis 1990 besuchte ich da J.J.Fux-Konservatorium in Graz, und von 1989 bis 1994 das Konservatorium für Kirchenmusik der Diözese Graz-Seckau. Dieses schloss ich 1994 mit der B-Prüfung aus katholischer Kirchenmusik ab. Im Jahre 1995 gründete ich wieder den Kirchenchor Münzgraben, seit 1996 bin ich hauptamtlicher Kirchenmusiker der Pfarre Graz-Münzgraben. Außerdem bin ich Musiklehrer an der privaten Musikschule iVi.
Privat ist zu sagen, dass ich seit August 2003 glücklich mit Ulli verheiratet bin, ebenfalls eine begeisterte Chorsängerin. Als Hobby sei noch das Theaterspielen erwähnt. Ulli und ich gehören der Theatergruppe Mariahilf an, wo wir einmal im Jahr im Februar spielen. Darüberhinaus gehöre ich dem Vokalensemble „tonus“ an, das in der Pfarre Graz-Mariahilf beheimatet ist.
Nun zu meiner Aufgabe im Grazer Schubertbund. Ich gehöre dem Chor seit Sommer 1994 an, und durfte schon manche Chorprobe als Vize-Chorleiter halten. Im Jänner 2004 wurde mir die künstlerische Hauptverantwortung übertragen. Ich möchte versuchen, das Konzept weiterzuführen, dass wir eine möglichst breite Palette an Chorliteratur singen, die von Kirchenmusik über das Kunstlied bis zum Volkslied reicht. Zu erfolgreicher Chorarbeit zählt vor allem der regelmäßige und pünktliche Besuch der Chorproben sowie ein Mindestmaß an Disziplin (das wird wohl jeder Chorleiter bestätigen.). Dann wird es auch möglich sein, dass es einmal in einer Probe nicht so tierisch ernst zugeht. Erfreulicherweise erhielten wir in den letzten Monaten einen Zuwachs an neuen SängerInnen. Ich hoffe, dass dieser Trend anhält!, Ich möchte mich an dieser Stelle bei all jenen bedanken, die dafür Werbung machen, in unserem Chor mitzusingen.
Zum Abschluss möchte ich noch meinem Ruf als „Witze“-Chorleiter gerecht werden:
Ein Sänger zum Anderen: Der Dirigent hat dich gerade so angesehen. Ob er gemerkt hat, dass du einen falschen Ton gesungen hast?Keine Angst, ich habe so zurückgeschaut, als ob ich richtig gesungen hätte.<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p></o:p>
Jörg Zazworka<o:p></o:p>