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Das Team von Kleine Zeitung Digital

von grazerschubertbund am: 03.07.2005, 21:20 Uhr

Obmann Helmut Fleck über den erfreulichen und erfolgreichen Kulturaustausch Grazer Schubertbund ? Chor Smetana Königgrätz 

Unsere überaus aktive und dynamische Organisationsleiterin, Frau Eveline Gröbelbauer, konnte vor einigen Monaten über das Honorarkonsulat der Tschechischen Republik in Graz einen attraktiven Kulturaustausch anbahnen, und zwar mit dem Chor Smetana aus Königgrätz.

Am Freitag, dem 24. Juni 2005, in den späten Abendstunden konnte eine kleine Delegation des Schubertbundes unsere lieben Gäste im OEKOTEL Kalsdorf begrüßen und das Tagesprogramm neben dem Konzertabend für den Samstag bereits fixieren.

Am Samstag-Vormittag fand mit unseren Gästen eine überaus interessante Stadtführung mit einer sehr kompetenten und charmanten Stadtführerin statt. Als Übersetzer fungierten Frau Michaela Vitková vom Grazer Konsulat sowie der Vorsitzende des Gastchores, Herr Ing. Jiri Otcenasek. Ausgangspunkt war nach der Busankunft das Künstlerhaus im Stadtpark. Quer durch den Stadtpark ging es sodann an der Antoniuskirche in Richtung Karmeliterplatz weiter, von dort aus ?bestiegen? wir bei großer Hitze den Grazer Schlossberg, von dessen Sehenswürdigkeiten und den herrlichen Panorama-Blicken an den hierfür möglichen Stellen sich die tschechischen Gäste sehr beeindruckt zeigten. Beim Abstieg konnte u.a. die einmalige und geschützte Dachlandschaft der Innenstadt bewundert werden. Am Hauptplatz angelangt, führte der nächste Weg in den prächtigen Landhaushof; über den Generalihof kamen wir dann ins sogenannte Bermudadreieck, gerade rechtzeitig, um das wunderschöne Glockenspiel mit den 2 sich drehenden Figuren an den offenen Fenstern um Punkt 11 Uhr hören und sehen zu können. Die goldene Henne im Zentrum mit ihrem leichten Flügelschlag erregte ebenfalls großes Erstaunen. Gebannt folgten unsere lieben Gäste den Ausführungen im Hof des historischen Priesterseminars und beim Mausoleum, das sich Kaiser Ferdinand II., der auch in Graz mehrere Jahre residierte, als Grabstätte errichten ließ, sowie im Grazer Dom. Beim Gang zur Grazer Burg ? wieder stimmte das Timing ? erklang das samstägige Trompetenspiel von Prof. Toni Maier vor einem offenen Fenster in der Burg: Er gab den Erzherzog-Johann-Jodler zum Besten. Nach interessanten Erklärungen zur Grazer Burg ging es vorbei am Schauspielhaus in Richtung Sporgasse, über die wir talwärts wieder den Hauptplatz erreichten.

Im Rathaus war ein Treffen mit dem Grazer Bürgermeister vereinbart, der sich jedoch zufolge Erkrankung vertreten lassen musste. Ein ausgiebiges Büffet rundete diesen ?anstrengenden? Vormittag kulinarisch ab.

Am Abend gab es sodann das bereits mit Spannung erwartete und recht gut besuchte Gemeinschaftskonzert, dem auch Frau Michaela Vitková vom Grazer Konsulat die Ehre gab, im prunkvollen Grazer Minoritensaal.

Im 1. Teil trat der Grazer Schubertbund unter seinem jungen, bereits profilierten Chorleiter Jörg Zazworka auf, begleitet wurde der Chor am Klavier von der charmanten und hoch talentierten Pianistin Gudrun Topf. Neben Chorwerken des Vereinsmentors Franz Schubert kamen Chöre von Johannes Brahms, Ernst Ludwig Uray, Robert Stolz (Jahresregent!), George Gershwin, Albrecht Marcus, Eric Clapton/Will Jennings sowie von Jacques Reveaux/Claude Francois zur Aufführung ? von beiden Letzteren das berühmte ?My Way?, das bekanntlich von Frank Sinatra zu dessen Lebzeiten in unvergleichlicher Weise interpretiert wurde.

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