09. Februar 2012 23:29 | |||||
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Das überaus applausfreudige Publikum war von den Darbietungen des Schubertbundes sehr angetan – es war erfreulicherweise deutlich eine weitere Qualitätsverbesserung festzustellen.
Nach der Pause gab es dann den Auftritt des ebenfalls gemischten Chores mit rund 40 SängerInnen unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Dana Ludvicková. Der Gastchor, der auch eine langfristige Zusammenarbeit mit der Philharmonie Hradec Králové, mit dem Symphonieorchester aus Litomysl, dem Garnisonsorchester Hradec Králové und mit dem Orchester der Universität Hradec Králové pflegt, bewies sein hohes Niveau mit einem wunderbaren Klangkörper und einer interessanten Formation in der Choraufstellung. Neben Werken von Claudio Monteverdi, Georg Friedrich Händel und Wolfgang Amadeus Mozart kamen in weiterer Folge ausschließlich Chöre tschechischer Komponisten zur Aufführung. Es waren dies bestimmt schwierig zu singende, aber wunderbar klingende Chöre von zum Teil bei uns nicht so bekannten Komponisten. Verdienter und lang anhaltender Beifall verabschiedete unseren lieben Gastchor.
Nach den üblichen Dankesworten fand die „3. Halbzeit“ in den späten Abendstunden in einem bekannten Lokal am südöstlichen Stadtrand statt, bei der sich alle Beteiligten bei einem ausgezeichneten Backhendel-Büffet mit Beilagen und Getränken verdientermaßen stärken konnten. Glücklich, aber doch schon etwas müde, traten dann nach dem doch etwas melancholischen Abschiednehmen alle gegen 2 Uhr in der Früh den Heimweg an – aber in der Gewissheit, dass es im Oktober in Königgrätz ja zum Gegenbesuch kommen wird, dem schon heute mit großer Freude entgegen gesehen wird.
Die Organisationsleiterin und der Obmann des Schubertbundes begleiteten unsere lieben Gäste am Sonntag-Vormittag dann noch auf die Schilcher-Weinstraße, wo nach einem Spaziergang zu einer lieblichen Kapelle in einer renommierten Buschenschenke eingekehrt wurde. Es war dies für unsere tschechischen Gäste ein einmaliges Erlebnis: die wunderschöne Weinlandschaft, der erfrischende Spaziergang durch Wiesen und Wald, darauf hin der herrlich mundende Schilcher sowie das ausgezeichnete Essen im Freien! Der Chor verabschiedete sich beim Lokal-Personal sowie bei Eveline Gröbelbauer und Helmut Fleck mit 2 schönen Liedern.
In den späten Abendstunden sind unsere Gäste gesund und glücklich in ihrer Heimatstadt angekommen.
Beide Chorgemeinschaften freuen sich schon heute auf das Wiedersehen in etwa einem halben Jahr in Königgrätz!
Helmut Fleck
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