10. Februar 2012 04:44 | |||||
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Geschlecht: männlich Sternzeichen: Wassermann |
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ist auch im Spätherbst wirklich sehenswert. Der Tafelberg ist ja fast ein Muss, wenn man an der südwestlichen Spitze Afrikas ist. Und derzeit sind die Schlangen vor der Gondel (eine Spezialität: die Gondel dreht sich innen, man sieht also bei der Bergfahrt auf 1067 Höhenmeter bequem auf jede Seite, teilweise wurden auch die Fenster entfernt, was meine Höhenangst ein wenig zum Vorschein brachte) auch nur kurz. Die Aussicht ist trotzem atemberaubend.
Hier ein paar Impressionen:
Der Blick auf die Stadt
Der Blick auf das Nobelviertel
Die Gondel auf den Tafelberg
Und man trifft beim Kongress immer wieder nette Bekannte. So wie Steffi Schuster, die vor sechs Jahren ihre aktive Karriere beendet hat, aber in der FIS im so genannten "Ladys-Komitee" aktiv ist. Die Kleinwalsertalerin hatte es am Anfang nicht leicht, wie sie beim Abendessen im berühmten "Belthazars" (Danke nochmals an Frido Hütter für den ausgezeichneten Tipp) erzählt: "Es war schon hart, wenn man uns gefragt hat, ob wir in der Sitzung die neuesten Strickmuster ausgetauscht haben..."
Doch wer Steffi kennt, weiß: Leicht lässt sie sich nicht unterkriegen und langsam aber doch wird sogar der (Alt-)Herren-Verein FIS frauenfreundlicher. Steffi wurde übrigens erst am 17. Februar zum zweiten Mal Mutter, hat jetzt neben Sohn Matthias auch eine Tochter. Und ein Abendessen mit ihr ist immer kurzweilig, weil Steffi einfach viel und gerne (und Gott sei Dank auch interessant) erzählt.
Beim Kongress wird die Stimmung langsam nervöser: Klar, die Entscheidung naht. Die Gerüchteküche brodelt, angeblich hat Schladming fünf Stimmen schon sicher - vor allem die aus dem Ost-Bereich und Japan, sagt man. Sicher kann man sich aber nie sein. Der Argentinier Pablo Rosenkjaer (der Name klingt nicht argentinisch, Herr rosenkjaer sieht auch nicht so aus) kommt noch einmal am Stand vorbei, ein Insider meint nur: "Er sagt oft, dass er hunterprozentig für einen Kanidaten stimmt. Nur sagt er das jedem..." Aber das ist das Geschäft. Mal sehen, vielleicht stimmt er ja diesmal wirklich für Schladming.
Unter den Kandidaten herrscht ein gutes Einvernehmen, keine Spur von "Wahlkampf". Man versteht sich gut, und die Schladminger bekommen oft zu hören: "Diesmal seid ihr an der Reihe!" Leider aber oft von Leuten, die nicht abstimmen dürfen.
Heute steht aber noch Fußball auf dem Programm. Das Spiel gegen Nigeria war in Südafrika überraschend kein Thema und auch nicht im TV zu sehen;-). Deshalb mache ich mich heute mit Staatssekretär Reinhold Lopatka auf und besuche die Baustelle des WM-Stadions in Kapstadt. Ist ja auch interessant. . .