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10. Februar 2012 04:46
Kleine-Redakteure Günter Sagmeister und Michael Schuen über den Schi-Weltcup
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von michaelschuen am: 16.01.2010, 17:02 Uhr

Die Abfahrt war kein Ruhmesblatt für Österreich, Klaus Kröll Neunter, Georg Streitberger Zehnter. Da gibt's nicht viel zu jubeln. Und dann gibt's was, was es nur im autofreien wengen gibt. Auch die Schifahrer genießen hier (fast) kein Extra-Service. Sie dürfen den 20-Minuten-Marsch vom Ziel ins Dorf aber oft mit dem taxi in Angriff nehmen. Damit sind sie zwar wegen der Massen (heute waren 32.000 Fans da, neuer Rekord) auch nicht viel schneller, aber sie fahren wenigstens.

Bevor aber Michael Walchhofer ins Taxi stieg, ging er ein paar Schritte. Inmitten der Fans. Das schaut dann so aus:

Autogramme musste er keine schreiben ;-)

Und dann war da noch Marco Büchel. 38 Jahre jung, der zweitälteste im Feld - und mit Sicherheit der beliebteste. Die Journalisten gaben ihm nach seiner, ungewöhnlich langen, Pressekonferenz minutenlang standing ovations. Was er alles sagte: Nächste Woche im großen Kitzbühel-Interview in der Kleinen Zeitung...

Bemerkenswert: Büxi gönnen alle den Erfolg. Werner Heel, gerade eine Hundertstel zurück Vierter: "Das ist mein Abschiedsgeschenk. er fährt das letzte Mal hier." Didier Cuche, vier Hundertstel zurück Fünfter: "Ich wäre schon gern schneller gewesen. Aber maximal ex aequo mit Marco. Wenn ich eine Hundertstel vor ihm gewesen wäre, das hätte ich mir nicht verziehen..."

Kein Wunder, dass Marco auf dem Fot fast einen Heiligenschein hat:

 

alpin    büchel    schi    walchhofer    weltcup    wengen
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