23. Februar 2012 09:37 | |||||
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Mitglied seit: 26.08.2007
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital

Nach einem Bericht von Taschen.com ist am 11. Oktober der weltbekannte Fotograf William Claxton kurz vor seinem 81. Geburtstag in Los Angeles einem Herzversagen erlegen. Seine gefühlvollen Bilder von Filmstars, Models und Künstlern seit den Fünfzigerjahren sind bis heute beispielgebend. Mit Porträtfotos v.a. des legendären Trompeters Chet Baker schuf er zeitlose Ikonen der Jazzfotografie. Claxton war Autor zahlreicher Bücher und richtete wiederholt Werkausstellungen rund um die Welt aus.
Filmtipp: Jazz Seen
Interview: "Alle dachten, das sind Verrückte"
Weitere Infos bei Wikipedia und der offiziellen Homepage.
© 2008 by hipsterEnos Payne
"Die Essenz des Jazz ist Improvisation."Ken Peplowski
"Jazz bietet mir die einzige Möglichkeit, frei zu sein, zu schweben, zu träumen."Michel Portal
"Jazz ist eine sehr rhythmusorientierte Musik. Man kann sie nicht einfach nur spielen - man muss sie fühlen und mit tänzerischer Auffassung artikulieren."
Marcus Roberts
"Jazz ist ein Musikstil, der so viele Dinge in sich aufnehmen kann und trotzdem Jazz bleibt."Sonny Rollins
"Jazz ist keine Hintergrundmusik. Er regt die Sinne an und hebt die Gemüter derer, die ihn spielen, wie auch derer, die zuhören, um sich in ihm zu vertiefen."Horace Silver
"Jazz ist die klassische Musik Amerikas." "Was den Jazz heute stark macht, sind Leute, die von anderen Backgrounds kommen, von Rock, Folk, Ethnomusik. Das verändert die Musik zum Besseren."Billy Taylor
"Jazz und Liebe sind die vernunftmäßig am schwersten zu beschreibenden Dinge."Mel Tormé
"Die Essenz des Jazz ist, man selbst zu sein, sich selbst zu spielen."Mal Waldron
"Ohne Rhythmus gibt es keinen Jazz. Wenn man nicht mehr mitwippen kann, ist das kein Jazz mehr."
Benny Waters
"Jazz ist die Volksmusik des Maschinenzeitalters."Paul Whiteman
"Jazz ist nicht tot, er riecht nur komisch."Frank Zappa
Quellen: Jazz-Lexikon von M. Kunzler, www.allaboutjazz.com, www.jazzpages.com
Übersetzt und kompiliert von hipster.
Die Ö1-Dienstagabend-Sendung "Jazztime", die Johann Kneihs und Andreas Felber abwechselnd gestalten, soll es nach den Plänen der Programmleitung in der gewohnten Form - einmal wöchentlich - nur mehr bis Ende August geben. Danach wird die Sendezeit auf einen Termin pro Monat geschrumpft. (Konkret heißt das: Im September keine "Jazztime", ab 10. Oktober einmal monatlich am Freitag von 19.30-20.00 Uhr) Eine sicherlich negative Entwicklung, vor allem angesichts der schon jetzt geringen Sendepräsenz des Jazz in den ORF-Programmen.
Wer seine Meinung zur Beinahe-Einstellung der "Jazztime" mitteilen möchte, wendet sich an das Ö1-Hörerservice unter der Telefonnummer 0043 1 50170-371 (Mo-Fr, 8.00-18.00 Uhr) oder schreibt per Mail an oe1.service@orf.at.
Die Erfahrung lehrt, dass HörerInneninterventionen durchaus beachtet werden.

Wie u.a. die Washington Post berichtete, ist am 25. Juli eine weitere Jazzlegende, der Saxofonist Johnny Griffin, im Alter von 80 Jahren in Frankreich von uns gegangen. Er spielte im Laufe seiner Karriere mit sämtlichen Topgrößen des Genres und war auch einige Male in Österreich zu Gast. 1999 trat er mit dem Trompeter Kenny Wheeler und dem "Upper Austrian Jazz Orchestra", das seine Kompositionen arrangierte, beim Jazzsommer in Graz auf. Dabei begeisterte er mit jenem soulig-bluesigen Ton, der ihm schon viele Jahre zuvor den ihm eher unangenehmen Ruf eines "Little Giant" eingebracht hatte.
CD-Tipp: Grab This!
Weitere Infos bei Wikipedia und Videos auf YouTube.
© 2008 by hipster
Die "Jazz Radio Toolbar" ist ein kostenloses Browser-Add-on, das ca. 100 weltweite Jazz-Internetradiostationen enthält und sich um eigene Sender beliebiger Musikgenres erweitern lässt. Außerdem bietet sie Links zu den besten Infosites, News, Blogs, Foren, Reviews, Klubs, Festivals und Clips. Die Inhalte werden regelmäßig upgedatet. Optionale Funktionen: E-Mail-Notifier, Pop-up-Blocker und Wettervorhersage.
Version: 4.5.186.3
Sprache: Englisch Größe: 1.08 MBLizenz: Freeware
Betriebssystem: Windows NT/2000/XP/Vista
Hersteller/Download: www.jazz-toolbar.com
Stan Getz
"Ein Jazzmusiker ist ein Jongleur, der anstelle von Orangen Harmonien verwendet."Benny Green
"Jazz ist durch und für Menschen gemacht, die sich trotz aller Umstände wohlfühlen."Johnny Griffin
"Der Geist des Jazz ist der Geist der Offenheit."Herbie Hancock
"Jazz ist eine Kunstform, die auf ihre Vorläufer angewiesen ist; man muss Respekt vor den Leuten haben, die vorangegangen sind."Jon Hendricks
"Jazz ist eine ethnische Musik."Jay Hoggard
"Ich meine, dass die Entwicklung des Jazz mehr oder weniger abgeschlossen ist."Franz Koglmann
"Es gibt keinerlei Bedarf, den Jazzbegriff zu definieren. Jazz ist längst definiert - auf Schallplatten. Die Musik hat längst gesagt, was mit Worten nicht gelingt." "Die Essenz des Jazz ist, so expressiv wie nur möglich innerhalb des Songs zu sein, den man spielt."Joe Lovano
"Jazz ist der ständige Pulsschlag der Gegenwart."
Pat Martino
"Wenn schon, ist Jazz ein Zeitwort - er ist mehr eine Entwicklung als eine Sache."Pat Metheny
"Für mich bedeutet Jazz meine Erfahrungen, und ich spiele sie."Charles Mingus
"Jazz ist Freiheit." "Ich weiß nicht, wohin sich Jazz entwickelt. Vielleicht geht es in Richtung Hölle. Man kann nichts auch nur irgendwo hinlenken. Es passiert einfach."Thelonious Monk
Quellen: Jazz-Lexikon von M. Kunzler, www.allaboutjazz.com, www.jazzpages.com
Übersetzt und kompiliert von hipster.

*3.4.1936 (Philadelphia, PA), +24.5.2008 (Voorhees, NJ)
James Harrell McGriff war einer der größten Hammond-B3-Organisten aller Zeiten. Seine musikalische Anziehungskraft fesselte ein großes, weltweites Publikum jenseits irgendwelcher Genregrenzen. Er selbst betrachtete sich stets als Blueskünstler mit tiefen Wurzeln im Gospel. Unvergesslich ist McGriffs Kooperation mit einer anderen, bereits ebenso verstorbenen Orgel-Legende, Richard "Groove" Holmes, die als Schule für Rhythmus, Tempo und Feeling par excellence bezeichnet werden kann. Er starb im Alter von 72 Jahren.
Quelle der Todesnachricht hier.
CD-Tipps: Giants of the Organ in Concert, The Starting Five
Weitere Infos bei Wikipedia und der offiziellen Homepage.
© 2008 by hipster
7. Mai 2008, Graz, Royal Garden Jazz Club
Besetzung: Piotr Wojtasik (trumpet), Rob Bargad (hammond c3 organ), Guido Jeszensky (guitar), Christian Salfellner (drums)
Besuche im Grazer "Royal Garden Jazz Club" sind kurz(weilig)e Reisen in die Vergangenheit: An diesem Ort darf es noch so richtig swingen und der rührige Spiritus Rector wie Conférencier weiß genau, wovon er spricht. Hier lässt man die Avantgarde Avantgarde sein, machen die Musiker das, was tagsüber in ihrem zumeist schulisch-universitären Umfeld als künstlerisch überholt gilt. Wer werktags zum Jazz geht, muss auch keine kopflastigen Soundexperimente oder vertrackten Balladen hören. Da schätzt man den modernen Mainstream der "Organ Grinders", die diesmal - nicht zu ihrem Nachteil - mit Substitut Rob Bargad an der Orgel Klassiker und Eigenes vortrugen. Der geborene Bostoner, welcher immerhin auf die Zusammenarbeit mit Lionel Hampton, Jimmy Cobb, Nat Adderley, Roy Hargrove, Bud Shank sowie Alvin Queen verweisen kann und zurzeit Jazzklavier am Klagenfurter KONSE unterrichtet, war jedoch kein reißerischer Messevorführer seines (geborgten) Hammond-"Kirchenmodells", der C3, sondern ein subtil interagierender Phrasierer mit starkem Hang zur Raffinesse. Ebenso wusste er mit coolen Gesangsparts sein leider spärliches Publikum für sich zu gewinnen. Trompeter Piotr Wojtasik, eigentlicher Special Guest des Abends, blieb als "polnischer Wynton Marsalis" ein wenig hinter den Erwartungen, kam er mit seinem Atemhaushalt nicht richtig in die Gänge. Indes zeichnete ihn ein geschmeidiger Ton aus. Gitarrist Guido Jeszensky, anfänglich uninspiriert, spielte sich erst allmählich ein und gefiel dann bei ruhigeren Nummern besonders gut. Christian Salfellner, einer der großen österreichischen Jazzschlagzeuger, glänzte wie immer mit technischer Meisterschaft, wenngleich man von ihm mehr Präsenz erhofft hatte. Alles in allem ein Höhepunkt der "Organ Grinders"-Reihe.
© 2008 by hipster