10. Februar 2012 07:10 | |||||
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Mitglied seit: 16.01.2008
Hobbys: kochen & essen |
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
Woher sie ihren Namen haben, weiß man nicht genau, denn Leber
ist in den "Lebalan" keine zu finden. Vielmehr handelt es sich dabei um eine pikant gewürzte Beuschelfülle eines ungesüßten Germteiges, die mit Sauerkraut serviert wird. So auch beim Gasthaus Kaimbacher in Ettendorf. Hier ist die hausgemachte Würzung noch "König". Das merkt man auch an den Produkten der eigenen Landwirtschaft, der Fleischerei und vor allem des Gasthauses von Raimund und Rosemarie Kaimbacher. Gemeinsam wird dieses mit Sohn Christian und dessen Gattin Sabine bewirtschaftet. Rosemarie ist eine Wirtin mit Leib und Seele und setzt auf althergebrachte und bodenständige Gerichte, unter anderem auf die "Lebalan".
Text und Fotos: JOSEF EMHOFER
DAS REZEPT:
Lavanttaler "Lebalan" für vier Personen
Fülle. 1/2 kg Beuschel vom Schwein, 10 dag Semmelwürfel,
Majoran, Salz, Pfeffer, Zwiebel, Knoblauch.
Zubereitung. Das Beuschel wird gut eine halbe Stunde gekocht.
Anschließend lässt man es auskühlen und danach wird es faschiert. Daraufhin werden die Gewürze beigemengt und die
Semmelwürfel untergehoben. Das Ganze wird dann anständig
durchgeknetet. Daraufhin schält man zwei Zwiebeln, schneidet
sie fein auf und röstet sie in Schweineschmalz an, worauf die so entstandene Röstzwiebel unter die Füllmasse gemischt wird.
Germteig. Aus 1/2 kg Mehl, 3 dag Germ, etwas Milch, Ei und Salz
wird auf traditionelle Weise ein Germteig zubereitet, welcher
nach seiner Fertigstellung eine halbe bis eine dreiviertel Stunde
rasten gelassen wird. Nach dem Rasten wird er auf einem Nudelbrett ausgewalkt und so zurechtgeschnitten, sodass man die
buchtelartigen "Lebalan" daraus leicht formen kann. Man portioniert die Fülle auf die Teigstücke und formt daraus die "Lebalan" ,
welche noch mit einem Schweinsnetz überzogen werden. So kommen sie in die Backform, wo sie nochmals eine Stunde "gehen" müssen, um später im vorgewärmten Backrohr bei 180 Grad zirka eine Stunde gebacken werden.
Tipp. Als Tipp wird empfohlen, die "Lebalan" vor dem Backen
mit einem aufgequirltem Ei zu bestreichen, denn dann werden
sie besonders braun und knusprig. Angerichtet werden sie mit
gekochtem Sauerkraut.