10. Februar 2012 07:10 | |||||
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Hobbys: kochen & essen |
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„Spitzenkulinarik auf höchster Ebene...“
Text, Fotos und Video: Josef Emhofer
Das „Köstliche Lavanttal“ ging wieder auf die Alpe. Diesmal machte man auf der Godinger Hütte bei Sabine Hanschitz , auf 1620 m Seezhöhe, Station. Gleich vorweg die Kochkünste der mit Herz agierenden Hüttenwirtin sind einfach „Spitze“. Kein Wunder ist sie doch auch erblich gewaltig
belastet, zumal ihre Oma eine große Expertin in der Küche ist und die Frau Mama war ja bekanntlich im Jahr 2000 „Köchin des Jahres“. Die gelernte Hotel- und Gastgewerbeassistentin lernte im Arlberger Hospiz und zog dann über den Garda See, den Lago Maggiore, St. Oswald und die Hospiz-Alm in das Casineum wo sie die Serviceleitung innehatte. Da sie aber schon immer selbständig werden wollte und sie bei der Mama, welche ja bekanntlich die Offnerhütte auf der Saualpe bestens bewirtschaftete, auf den Geschmack kam, entschloss sie sie sich auf der „Godinger Hütte“ für Gaumenschnalzer vom Feinsten zu sorgen. Ihre Leibspeis sind die Kärntner Käsnudeln und das kulinarische Vorbild natürlich die Frau Mama. Selbstgemacht ist die Devise und der Einkauf am Bauernhof eine Selbstverständlichkeit. Im Service steht ihr Barbara Scharf zur Seite. Für das „Köstliche Lavanttal“ legte sie mit ihrem Kalbsbeuschel nach Hanschitz Art mit einem Vollkorn-Griess-Strudel und einem Dinkelheidelbeerkuchen mit Streusel eine „Meisterleistung“ hin.
Kalbsbeuschel nach Hanschitz-Art
½ gekochtes Kalbsbeuschel
Olivenöl
2 EL Edelsüßpaprika
¼ l Weißwein
Lorbeerblatt
¾ l Wasser
3 dag fein gehackter Ingwer
3 dag fein gehackte Kapern
Fein gehackte Petersilie
1/8 l Sahne
Salz, Pfeffer
Das Kalbsbeuschel wird fein nudelig geschnitten. Nun wird etwas Mehl in Olivenöl leicht angeschwitzt, worauf das Paprikapulver darübergestreut und kurz mitgeröstet wird. Nachdem man alles mit dem Weißwein abgelöscht hat, kommen das Wasser und das Lorbeerblatt dazu, worauf gesalzen und gepfeffert wird. Nun kommt das geschnittene Kalbsbeuschel dazu und man lässt alles eine ¾ Stunde leicht köcheln. Kapern und Ingwer erst in der letzten Viertelstunde mitköcheln lassen. Zum Schluss mit der Sahne und etwas Suppenwürze verfeinern.
Vollkorn-Griess-Strudel
1 Tasse Dinkelgriess
2 Tassen Wasser
1 TL Salz
1 Ei
Fein gehackte Petersilie
Salz, Pfeffer
200 g glattes Dinkelmehl
8 cl ÖL
1/8 l warmes Wasser
Salz
Den Griess mit Wasser und Salz kochen, bis eine sämige Masse ensteht, welche man auskühlen lässt und anschließend Ei, Petersilie und Pfeffer unterrührt. Nun werden das glatte Dinkelmehl, Öl, das warme Wasser und das Salz zu einem Teig gekneten. Der Strudelteig wird ausgezogen und die Griessmasse wird darauf aufgestrichen. Dann wird alles zusammengerollt, in Folie gewickelt und 25 Minuten in Salzwasser gekocht. Zum Schluss wird alles in Schnitten schneiden und in Olivenöl anbraten.
Dinkelheidelbeerkuchen mit Streusel
6 Eier
200 g Zucker
2 EL Vanillezucker
450 g glattes Dinkelmehl
1 TL Backpulver
300 g Butter
Salz
Heidelbeeren
50 g Zucker
150 g Butter
150 g Zucker
200 g Vollkorndinkelmehl
50 g Haselnüsse
Die Eier werden getrennt, das Eiklar steif geschlagen und Zucker und Vanillezucker hinzufügen. Eidotter dazugeben, Mehl, Backpulver und Salz unterhoben, sowie die zerlassene Butter unterrühren. Nun wird die Masse auf ein Blech gestrichen und mit den gezuckerten Heidelbeeren bestreut. Abschließend werden noch Butter, Zucker, das Vollkorndinkelmehl und die Haselnüsse vermengt und auf den Heidelbeeren verteilt. Dann kommt der Kuchen bei 180 Grad 40 Minuten ins Backrohr.
Tipp: Lauwarm mit einer servieren und eine Kugel Vanilleeis dazugeben.