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Bio-faire Lebensmittel sind doppelt gut
von kuecheundkeller am: 27.09.2008, 05:35 Uhr

Fair gehandelte Waren wie Kaffee, Tee, Kakao, Bananen und Orangensaft verbessern die Lebenssituation in den Erzeugerländern erheblich. „Bio-faire Lebensmittel erhöhen den Effekt noch mehr“, sagt Sabine Schuster-Woldan von der Verbraucherzentrale Bayern. Die bundesweiten „Fairen Wochen“ standen dieses Jahr unter dem Motto „Doppelt gut! Bio im Fairen Handel“.

„Wer faire Lebensmittel kauft, leistet aktive Entwicklungshilfe und trägt dazu bei, dass die Welt ein Stück gerechter wird“, so die Verbraucherzentrale.

Der faire Handel garantiert den Produzenten aus Afrika, Asien und Südamerika Mindestpreise für ihre Waren und langfristige Arbeitsverträge. „Sie haben dadurch ein sicheres Einkommen und können ihren Kindern einen regelmäßigen Schulbesuch ermöglichen“, betont Schuster-Woldan. Bioanbau wird besonders gefördert und spielt eine wichtige Rolle.

Er schützt die Gesundheit der Arbeiter durch Verzicht auf Pestizide und Chemiedünger. Gleichzeitig wird das Bedürfnis der Verbraucher hierzulande nach Lebensmitteln ohne Schadstoffe und Gentechnik erfüllt. Fair gehandelte Produkte erkennt man am Trans-Fair-Siegel oder am Logo der Importeure wie „gepa“ oder „el-puente“. Mittlerweile sind sie nicht nur in Bio- und Weltläden, sondern auch immer mehr in Supermärkten und Discountern zu finden.

Quelle: Verbraucherzentrale

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