Kein Flash-Plugin vorhanden
Benutzername 
Passwort 
10. Februar 2012 10:03
Kochen, Essen, Lebensmittel, Kärntner Küche
kuecheundkeller-icon.jpg
Mitglied seit: 11.08.2008
Geschlecht: männlich
Sternzeichen: Jungfrau
 

Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs

Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.

Mit der Bitte um Ihr Verständnis,

Das Team von Kleine Zeitung Digital

Album "Lebensmittel"
Zurück Seite 1 2 Mehr
von kuecheundkeller am: 15.09.2008, 04:21 Uhr

Von heute an gelten neue Obergrenzen für Pestizid-Rückstände. Häufig enthält Obst mehr davon als erlaubt, so Umweltschützer - und sehen Gefahr für Kinder. 
 
Besonders hohe Pestizidmengen wurden unter anderem bei Äpfeln und Birnen gemessen. Einem Kind würde wohl niemand verbieten, viel Obst zu essen. Doch die Umweltschutzorganisation Greenpeace fürchtet, dass Eltern genau das tun müssen, wenn ihnen die Gesundheit ihres Kindes am Herzen liegt. Denn heute, Montag treten neue, EU-weit angeglichene Bestimmungen über Höchstmengen von Pestizidrückständen in Lebensmitteln in Kraft.

Greenpeace hat diese EU-Vorgaben überprüft. Fazit: Bei 570 Grenzwerten für Obst und Gemüse wird die "akute Referenzdosis" für Kinder teils stark überschritten. Dieser Wert gibt die Menge eines bedenklichen Stoffs an, die ein Mensch einmalig zu sich nehmen kann, ohne seine Gesundheit zu gefährden. Besonders problematisch seien die erlaubten Pestizidmengen bei Äpfeln, Birnen, Trauben und Tomaten…

                    Äpfel aus Kärntner Obstgarten

Ich möchte hier keine Diskussion über Sinn oder Unsinn von EU-Verordnungen in den Raum Stellen. Wir haben aber alle die Möglichkeit diesen EU-Grenzwerten auszuweichen.
 
Kaufen wir doch regionale Produkte für unsere Küche einfach bei unseren Bauern, Biobauern und Wochenmärkten. Wenn man Angebot, Frische und Qualität miteinander vergleicht, passt auch der Preis!
 
Ich werde mich in den nächsten Monaten auf den Kärntner Wochenmärkten „herumtreiben“ und über das Marktgeschehen hier berichten.
 
Übrigens: am 5. und 6. September findet zum zwölften Mal Österreichs größter Biomarkt am Neuen Platz in Klagenfurt statt

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 15.09.2008, 04:23 Uhr

In der EU angebaute Lebensmittel können mit gutem Gewissen verzehrt werden, so die EU BRÜSSEL – Die Europäische Union fordert dazu auf, mehr qualitative hochwertige, in der EU hergestellte Nahrungsmittel zu verwenden und plant neben anderen Maßnahmen eine spezielle Kennzeichnung der Produkte. “Mit dem Fortschritt der Globalisierung und in einer immer kleiner werdenden Welt sorgen Schwellenländer mit niedrigen Produktionkosten für immer schwierigere Bedingungen für EU- Landwirte”, heißt es in einem Aufsatz der Europäischen Kommission über Lebensmittelpolitik. “Der Wettbewerb nimmt sowohl auf dem Gebiet landwirtschaftlicher Erzeugnisse als auch bei weiterverabeiteten Produkten zu”, heißt es weiter. Die Untersuchung stellt die EU-Politik der Produktzertifizierung, der Marketing Standards - wie zum Beispiel die zugelassene Größe von Eiern – und des ökologischen Anbaus in Frage: wie vermarkten was in Europa noch ein Nischensektor ist, in dem die Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigt. “Der Markt für ökologisch angebaute Lebensmittel liefert entlang nationaler Linien weiterhin ein sehr heterogenes Bild”, so die Untersuchung, weiterhin müsse dem guten Ruf der EU-Richtlinien für ökologische Produkte Rechnung getragen werden. “Nationale Supermärkte bevorzugen noch immer Produkte im Angebot, die mit nationalen Zertifikaten ausgezeichnet sind, ohne darauf zu achten, dass sie alle denselben EU-Richtlinien für ökologisch angebaute Lebensmittel unterliegen.” “Angesichts der ca. 3.000 von der EU geschützten lokalen Auszeichnungen, von denen viele ohnehin nicht für den Export bestimmt sind, bleibt auch umstritten, ob das Beibehalten des Schutzes all dieser Namen gerechtfertigt ist.” Einige private Zertifizierungsrichtlinien könnten für die Vermarktung von EU-Nahrungsmittelexporten genutzt werden, so der Vorschlag im Aufsatz der Europäischen Kommission. Eine andere Möglichkeit sieht ein spezielles EU-Logo vor, welches angibt, dass die Produkte gemäß den EU-Richtlinien hergestellt wurden, möglicherweise verbunden mit einer obligatorischen Herkunftsangabe für landwirtschaftliche Erzeugnisse im Einzelhandel. Weiterhin könnten die strengen europäischen Richtlinien – zum Beispiel zum Thema Lebensmittelsicherheit und Hygienevorschriften – als Marketinginstrument für die qualitativ hochwertigen EU-Nahrungsmittel dienen, wenn sich die Kunden dieser strengen Standards bewusst würden. Copyright Thomson Financial News Limited 2008 

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 30.09.2008, 06:34 Uhr

Gemüse und Fisch oft belastet

Dieser Artikel betrifft zwar Deutschland, doch wird es bei uns nicht viel anders sein (kuecheundkeller)

Pflanzenschutzmittel in Paprika, Hormone in Schweinen, Schwermetalle im Fisch: Die Lebensmittelkontrolleure der Länder haben bei zahlreichen Proben im vergangenen Jahr Reste verbotener Stoffe festgestellt. Das meldet das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Berlin.

Die Untersuchung von rund 4400 ausgewählten Lebensmittelproben ergab, dass in Paprika, Tafeltrauben, Eichblattsalat, Rucola und grünem Tee häufig die Höchstmengen für Rückstände von Pflanzenschutzmitteln überschritten wurden. Bei Paprika wiesen knapp10 Prozent der Proben erhöhte Werte auf, besonders bei Ware aus Spanien und der Türkei. Der Anteil der Proben ohne messbare Rückstände sei aber geringer geworden.

Verbraucherschützer rechnen mit immer mehr Schadstoffen in unseren Lebensmitteln. Verbraucherschutz-Präsident Christian Grugel: „Auswirkungen auf die Gesundheit der Verbraucher muss man nicht befürchten.“ Trotz des Trends zu weniger Rückständen rechne er damit, dass die Lebensmittelqualität wegen der Globalisierung schlechter werden könnte.

Bei fast 400.000 Untersuchungen tierischer Lebensmittel fanden die Kontrolleure neun Mal verbotene Hormone in Schweinen, in zwei Geflügelproben Dioxin und in 159 Proben von Wild bedenkliche Stoffe wie Organochlorverbindungen. Bei älteren Tieren sollten innere Organe und fettreiches Gewebe deshalb nicht verzehrt werden.

Die Prüfer entdeckten auch Lösungsmittel in Butter aus Irland und Dänemark, Nitrat in Rucola – besonders aus Italien – sowie Schimmelpilzgifte in getrockneten exotischen Früchten. Bei drei Eierproben fanden die Prüfer Dioxin oberhalb des Höchstgehalts. Quecksilber wiesen die Kontrolleure 15-Mal bei Schwertfischen und 9-Mal bei Haifischen nach. Das Bundesamt rät von übermäßigem Verzehr dieser Fische ab.

Positiv bewertete das Bundesamt Babynahrung. Allerdings seien in maishaltiger Babynahrung Schimmelpilzgifte gefunden worden.

Bioprodukte bekommen von den Experten ein gutes Zeugnis. Bei Öko-Produkten seien keine Rückstände von Pflanzenschutzmitteln gefunden worden, bei der Umweltbelastung ergebe sich aber das gleiche Bild wie bei herkömmlichen Lebensmitteln.

Bild.de 29.09.22008

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 05.10.2008, 07:10 Uhr

Greenpeace entdeckt Pestizide in Kräutern und Gewürzen

Hamburg - Viele Kräuter und Gewürze aus dem Supermarkt sind nach einer Untersuchung von Greenpeace erheblich mit Pestiziden belastet. Von 33 getesteten Proben wiesen 82 Prozent Rückstände von Pflanzenschutzmitteln auf, wie die Umweltschutzorganisation in Hamburg mitteilte. Lediglich sechs Proben seien frei von nachweisbaren Spritzmitteln gewesen. Besonders Paprikapulver, Dill und getrocknete Petersilie erwiesen sich demnach als wahre Pestizidcocktails. In einem Gläschen Paprikagewürz steckten laut Greenpeace bis zu 22 verschiedene Spritzmittel; hingegen waren Pfeffer, frische Petersilie und Ingwer meist gering belastet.

Insgesamt fand das von der Umweltorganisation beauftragte Labor in den Kräutern und Gewürzen 53 verschiedene Pestizide. 35 davon sind den Angaben zufolge besonders gesundheitsschädlich, 18 sind in der EU gar nicht zugelassen. Häufig nachgewiesen worden sei beispielsweise das krebserregende Cyproconazol, das die Fortpflanzung beeinträchtigende Carbendazim und das ins Hormonsystem eingreifende und das Erbgut verändernde Thiabendazol.

Greenpeace hatte Mitte September fünf der in Deutschland beliebtesten Gewürze und Kräuter unter die Lupe genommen. Gekauft wurden die Proben in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt am Main und Jena. Die meisten Pestizide gelangen laut Greenpeace durch Importe aus Übersee auf den EU-Lebensmittelmarkt. Zudem würden auch in der EU immer wieder unerlaubte Spritzmittel eingesetzt.

AFP - 02.10.2008

Darum Ware von regionalen Produzenten einkaufen!

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 06.10.2008, 07:06 Uhr

Österreich auch vom Melamin-Skandal betroffen

Ein aus China stammender Milchshake wird wegen Melamin-Belastung vom österreichischen Markt genommen. Die österreichischen Behörden untersuchen derzeit ca. 180 Lebensmittel auf Melamin.

Produktion demnächst in China Von dem Skandal um Melamin-verseuchte Milchprodukte aus China ist nun auch Österreich betroffen. In einem chinesischen Restaurant in der Steiermark wurde ein Milchshake gefunden, bei dem der Grenzwert überschritten war, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA am Donnerstag berichtete. Der Lokalbesitzer sagte der Lebensmittelaufsicht allerdings, er habe das Getränk nur für den privaten Verzehr gekauft und nicht an die Gäste weitergegeben. Der Milchshake wurde inzwischen vom Markt genommen.

Beim Verkäufer, einem China-Shop am Wiener Naschmarkt, wurden laut Lebensmittelbehörde keine weiteren zu beanstandende Produkte gefunden. Das österreichische Gesundheitsministerium warnte derweil vor Panikreaktionen. Demnach wurden bis Donnerstag morgen 184 Lebensmittelproben durchgeführt – unter anderem an Schokoladen, Bonbons, Suppengrundlagen, Backmischungen und Keksen aus China. 107 dieser Tests verliefen unauffällig, bei den restlichen standen die Ergebnisse noch aus.

FOCUS Online 02.10.2008

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 06.10.2008, 14:25 Uhr

Äpfel aus Übersee verursachen 5 mal mehr CO2 als heimische Äpfel

Öfter mal heimischen Boskoop statt australischen Granny Smith

Mit dem überlegten Griff ins Regal kann jeder zum Klimaschutz beitragen, indem er regionales und saisonales Obst und Gemüse kauft. Jede Jahreszeit bietet eine große Auswahl an Obst- und Gemüsesorten.

Wer lange Transporte vermeiden und dadurch was fürs Klima tun will, sollte öfters mal kärntner Boskoop statt australischer Granny Smith-Äpfel probieren.

Ein Apfel aus Übersee braucht nämlich für den Transport nach Österreich 10 mal mehr Energie und verursacht 5 mal mehr CO2 Ausstoß als ein Apfel aus heimischem Anbau.

Wochenmärkte und Bauernmärkte wie der Benediktinermarkt sind die echten Gourmet-Tempel, wo eine Vielfalt heimischer Erzeugnisse direkt vom Erzeuger angeboten wird.

 

Lavantaler Äpfel - saftig und frisch!

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 08.10.2008, 06:23 Uhr

Wie gesund Äpfel sind, ist sprichwörtlich: „An apple a day keeps the doctor away“, heißt es im angloamerikanischen Sprachraum – oder auf Deutsch: „Ein Apfel am Tag erspart den Doktor.“

An der Redewendung ist etwas dran, das bestätigen wissenschaftliche Studien.

So fanden Forscher heraus, dass ein Apfel täglich Alzheimer vorbeugen kann. Sogar das Wachstum von Krebstumoren bremst der Verzehr von Äpfeln. Denn in den knackigen Früchten steckt der antioxidative Wirkstoff Quercetin. Er hemmt Entzündungen und macht zudem freie Radikale unschädlich. Diese hochaggressiven Moleküle entstehen zum Beispiel verstärkt in Stresssituationen und können die Erbsubstanz schädigen.

Auch der Darm profitiert von den Multikönnern:

Die Fruchtsäuren hemmen das Wachstum von Fäulnisbakterien, die Gerbsäure wirkt entzündungshemmend. Der enthaltene Ballaststoff Pektin hat überdies entgiftende Eigenschaften und normalisiert die Darmbewegung, weswegen geriebene Äpfel ein altes Hausrezept gegen Durchfall sind.

Damit nicht genug:

Das Obst enthält jede Menge Vitamine und Spurenelemente, die die körpereigene Abwehr stärken und die Herzgesundheit fördern. Die meisten von ihnen sitzen übrigens in der Schale oder unmittelbar darunter, weswegen Sie zumindest bei ungespritzten Früchten.

FOCUS Online

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 13.10.2008, 10:02 Uhr

Käfighaltung ab 2009 in Österreich verboten

1,3 Millionen Hennen fristen ihr Dasein derzeit noch in Legebatterien - Konsumenten sollen für die Herkunft von Eiern sensibilisiert werden.

Pro Kopf verzehrt man hierzulande 236 Eier im Jahr - insgesamt sind es rund 2 Milliarden. Im nächsten Jahr darf dann mit mit noch besserem Gewissen geschält und gepeckt werden. Ab 2009 ist nämlich die Haltung von Legehennen in Käfigen verboten. Die Branche fürchtet nun, dass Käfigeier dann billig aus dem Ausland zugekauft werden.

Konsumenten sensibilisieren

Deswegen müsse eine Sensibilisierung der Konsumenten auf die Herkunft des Produkts gelingen. Da fast zwei Drittel der Eier in Österreich in der Industrie (22 Prozent) und in der Gastronomie bzw. Hotellerie (40 Prozent) verarbeitet werden, müsse auf diese Bereiche besonders Augenmerk gelegt werden.

Aufgrund der neuen Situation im Eier-Segment investiert die AMA Marketing 1 Mio. Euro in Informationskampagnen. Der heimische Eiermarkt befinde sich seit Jahren Jahren in einer Umbruchphase, so die Österreichische Frischeier Erzeugungsgemeinschaft (EZG).

Beginnend mit dem EU-Beitritt seien Strukturveränderungen in Richtung Innovation und Regionalität notwendig geworden. Seit Österreich vor vier Jahren definitiv entschieden hat, das mit 1.1.2009 in Kraft tretende Käfighaltungsverbot einzuführen, haben heimische Eierproduzenten mehr als 100 Mio. Euro in den Ausbau von tiergerechten Ställen investiert. Insgesamt werden bei der Umstellung etwa 600.000 Legeplätze verloren gehen. (APA)

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 14.10.2008, 10:20 Uhr

1,3 Millionen Hühner in Käfigen

Derzeit werden in Österreich 1,5 Mrd. Eier mit 5,2 Mio. Legehennen produziert. Davon fristen 1,3 Mio. Hühner ihr Dasein in Käfigen - aber nur noch bis Jahresende. Andererseits hat sich die österreichische Bio-Eierproduktion in den vergangenen fünf Jahren fast verdoppelt. Etwa 460.000 Bio-Hennen versorgen die Österreicher derzeit mit rund 116,5 Mio. Eiern pro Jahr, teilte Bio Austria Niederösterreich Wien mit.

Seit dem EU-Beitritt Österreichs sei der Eier-Selbstversorgungsgrad um 12 Punkte auf 77 Prozent gesunken, so die EZG. Mit dem Verbot werde er aufgrund geringerer Besatzdichte und weil einige Käfigbetriebe aufhören oder abwandern werden, weiter auf 65 Prozent sinken. Um den Selbstversorgungsgrad zu halten, müssten Landwirte mit "fairen Preisen motiviert" und Investitionen in die heimische Eierproduktion getätigt werden, forderte die EZG.

Die Landwirtschaftskammer sprach sich für die Kennzeichnung für Ei-Verarbeitungsprodukten aus. "Gelingt es uns jetzt nicht, Gastronomie und Verarbeitungsindustrie zu überzeugen, beim Eiereinkauf auf österreichische Qualitätseier zu setzen, dann verlieren viele Legehennenhalter, die erst kürzlich in neue Haltungssystem investiert haben, ihre wirtschaftliche Zukunft", so Landwirtschaftskammer-Präsident Gerhard Wlodkowski. (APA)

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 15.10.2008, 12:16 Uhr

Das neue Lebensmittel-Label "gut so!" soll laut Initiatoren den österreichischen Konsumenten helfen, sich im bestehenden Gütesiegel-Dschungel zurecht zufinden.

Sortiment umfasst derzeit 20 Produkte

Das Siegel wird vom Ökosozialen Forum für angeblich "faire Produkte" vergeben und verlangt von Lebensmitteln, dass sie "fair" gegenüber der Natur, den Produzenten, den Tieren, der Zukunft und den Konsumenten sind. Im ersten Schritt wurden rund 20 Milchprodukte mit dem Siegel versehen. In den kommenden fünf Jahren soll das "gut so!"-Sortiment auf 600 Produkte ausgeweitet werden.

Das nach Eigenangaben europaweit einzigartige Qualitätsprogramm werde der wachsenden Nachfrage von Konsumenten nach hochwertigen, nachhaltig hergestellten Lebensmitteln gerecht und sichere neue Marktchancen für heimische Erzeugnisse, versprach der Präsident des Ökosozialen Forums und ehemaliger EU-Agrarkommissar Franz Fischler am Dienstag vor Journalisten.

Einige Produkte, die mit dem grün-weißen Siegel gekennzeichnet sind, sind bereits im Handel erhältlich, erklärte Hermann Hagspiel von faiera, die eine Tochtergesellschaft des Ökosozialen Forum ist und die Gütesiegel vergibt. Derzeit sind die Milchprodukte nur regional über Lebensmittelketten und den Direktverkauf erhältlich.

In einem weiteren Schritt - voraussichtlich bis Jahresende - ist eine österreichweite Listung vorgesehen. Die wichtigen Handelsketten hätten dafür "ihre Kooperationsbereitschaft signalisiert", sagte Hagspiel. Die "gut so!-Milch, die von Tirol Milch erzeugt wird, soll in den kommenden ein bis zwei Monaten auf den Markt kommen, erklärte Molkerei-Geschäftsführer Andreas Geisler.

Für die Lebensmittel, die mit dem neuen Siegel versehen sind, erhalten die Bauern "faire Preise", versicherte Fischler. So zahlt Tirol Milch den Produzenten der "gut so!"-Milch 6,5 Cent zusätzlich je Liter. Für die Konsumenten bedeutet dies aber höhere Preise. Wer die "gut so!"-Milch kauft, muss je Liter 1,09 Euro (Leichtmilch) beziehungsweise 1,19 Euro (Vollmilch) bezahlen.

Momentan ist das "gut so!"-Sortiment auf Milchprodukte beschränkt, aber demnächst werden Backwaren, Fleisch, Obst und Gemüse folgen.

Grundsätzlich ist das neue Zeichen offen für konventionell erzeugte Produkte sowie für Bioprodukte. Das AMA-Gütesiegel als amtliches Herkunftszeichen bleibe bestehen, zumal für "gut so!" das AMA-Zeichen Voraussetzung sei und darauf aufsetze. Regelmäßige Überprüfungen durch staatlich anerkannte Kontrollstellen soll die Einhaltung der Kriterien bestätigen, sagte Hagspiel.

Vienna Online

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 16.10.2008, 05:44 Uhr

Österreicher sind "Schwarzbrot-Typen"

Unter allen Nahrungsmitteln ist Brot und Gebäck für die Österreicher am wichtigsten. Am liebsten isst man in Österreich Schwarzbrot. Das besagt eine Umfrage zum Tag des Brotes.

Die Österreicher sind am ehesten "Schwarzbrot-Typen". Das ergab eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes "market". Anlass für die Umfrage war der "Welttag des Brotes" am morgigen Donnerstag.

Demnach bezeichnen sich 39 Prozent der Österreicher als "Schwarzbrot-Typ", 26 Prozent sehen sich als "Vollkorn-Typ", 16 Prozent fühlen sich zu "hellem Gebäck" hingezogen. Neun Prozent der Österreicher bevorzugen "dunkles Gebäck" und fünf Prozent essen am liebsten "Weißbrot".

32 Prozent der Österreicher essen Brot mehrmals täglich, 36 Prozent etwa einmal pro Tag. Zu Gebäck greifen die Österreicher wesentlich seltener: Nur neun Prozent mehrmals täglich, 20 Prozent etwa einmal pro Tag.

84 Prozent möchten nicht auf Brot verzichten

Unter allen Nahrungsmitteln ist Brot und Gebäck den Befragten offenbar am wichtigsten. 84 Prozent meinten, wenn sie auf ein bestimmtes Lebensmittel verzichten müssten, würden ihnen Brot und Gebäck besonders fehlen.

Es folgen Obst, Gemüse und Milch mit jeweils über sechzig Prozent Nennungen. Auf den weiteren Plätzen landeten Milchprodukte, Käse, Fleisch und Wurst. Auf Bier sowie Fruchtsäfte und Limonaden möchten 21 Prozent der Österreicher nicht verzichten.

DiePresse.com
 

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 01.11.2008, 11:08 Uhr

Schlecht gekühlte Lebensmittel verderben rasch

Empfindliche Lebensmittel wie Faschiertes sind oft schon vor dem auf der Verpackung angegebenen Verbrauchsdatum nicht mehr genießbar. Dies droht vor allem, wenn der Kühlschrank die zugleich geforderte Lagertemperatur nicht erreicht - was gerade bei älteren Modellen häufig der Fall ist. Davor warnt die deutsche Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.

Neben Faschiertem muss auch Geschnetzeltes, Geflügel oder Fisch meist bei zwei und vier Grad gelagert werden. Deshalb sollten Konsumenten, die regelmäßig derartiges einkaufen, hin und wieder mit Hilfe eines Thermometers überprüfen, wie kalt der Innenraum ihres Kühlschranks ist und gegebenenfalls nachjustieren.

Erreicht das Gerät die geforderte Temperatur selbst auf der höchsten Stufe nicht, raten die Experten, die Lebensmittel zur Sicherheit bereits zwei Tage vor dem angegebenen Verbrauchsdatum zu verzehren - oder sie einzufrieren.

Lose gekaufte empfindliche Ware, die kein Verbrauchsdatum trägt, sollte grundsätzlich innerhalb von 24 Stunden verzehrt werden. Bis dahin werden die Lebensmittel am kältesten Ort des Kühlschranks gelagert. Dieser befindet sich oft im untersten Fach über der Gemüseschublade, manchmal auch ganz oben.

geomix.at
 

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 11.11.2008, 09:59 Uhr

Billigere Milch: Kein Verständnis bei Bauern

Die Bauern haben kein Verständnis dafür, dass der Milchpreis gesenkt wird. Der Diskonter Hofer senkte am Montag die Preise für Milch um 20 Cent, auch die Handelsketten Rewe, Zielpunkt und Spar überlegen eine Senkung.

Überangebot auf europäischem Markt

Der Diskonter Hofer setzte am Montag die Preisspirale in Bewegung. Die Handelskette Rewe mit den Marken Billa, Merkur, Adeg und Penny zieht nach: Milch und Milchprodukte sind ab Dienstag zwischen zehn und 20 Cent billiger.

Bei Zielpunkt werden die Preissenkungen in derselben Höhe ab Donnerstag umgesetzt und auch Spar möchte die Milchpreise senken, weiß aber noch nicht genau wann und in welcher Höhe, so Unternehmenssprecherin Nicole Berkmann. Als Grund für die Preissenkungen nennen die Handelsketten ein Überangebot auf dem europäischen Milchmarkt.

Schultes: "Konsument hat nichts davon"

Landwirtschaftskammerpräsident Hermann Schultes hat für diese Preissenkungen kein Verständnis. Die Handelsketten würden versuchen, die Molkereien gegeneinander auszuspielen, sagt Schultes.

Mit billigen Produkten und nicht klar deklarierten Waren aus dem Ausland wolle man einen "Überdruck bei Butter und Käse erzeugen", so Schultes. "Das ist nicht in Ordnung. Ich glaube nicht, dass der Konsument etwas davon hat." Kampfmaßnahmen hält Schultes allerdings nicht für sinnvoll.

 

Milch - direkt von der Quelle
Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 12.11.2008, 10:31 Uhr

Gänse und Enten haben jetzt am Speiseplan Saison.

Jedoch: Die Preise für ein Kilogramm tiefgekühltes Geflügel können stark auseinander liegen - bis zu fast 2,60 Euro oder knapp 53 Prozent. Das zeigt ein aktueller Test der Arbeiterkammer.

"Preisvergleiche lohnen sich", rät AK Konsumentenschützerin Manuela Delapina, "dabei soll der Grundpreis geprüft werden, da Geflügel unterschiedlich schwer ist."

Ein Kilogramm tiefgekühltes Gansl kostet 4,90 Euro (Aktionspreis) bis 7,49 Euro. "Im Durchschnitt müssen Konsumenten mit einen Kilogramm-Preis von knapp sechs Euro für eine Gans rechnen", sagt Delapina.

Wer sich für eine tiefgekühlte Ente am Mittagstisch entscheidet, muss pro Kilogramm mit 2,99 (Aktionspreis) bis 4,19 Euro rechnen. Durchschnittlich müssen VerbraucherInnen mit einem Kilopreis von 3,37 Euro kalkulieren.

"Ein Blick auf den Grundpreis lohnt sich in jedem Fall", empfiehlt Delapina. Die AK Tester fanden beispielsweise sogar vom gleichen Hersteller einmal eine 2,1 Kilogramm schwere Ente um 6,28 Euro (Aktion) und einmal um 8,80 Euro. "Das ist eine Preisdifferenz von immerhin 40 Prozent", sagt Delapina.

Die AK hat Anfang November die Preise für 20 verschiedene tiefgefrorene Gänse und Enten in sieben Wiener Supermärkten und bei Diskontern erhoben: Billa, Spar, Interspar, Merkur, Magnet, Adeg, Lidl.

Vienna Online

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 14.11.2008, 08:10 Uhr

Knackige Aktionen zum Tag des Apfels am 14.11.

Jedes Jahr wird am zweiten Freitag im November, heuer also am 14.11., der "Tag des Apfels" gefeiert. Dieses beliebteste Obst der ÖsterreicherInnen wird heuer als schmackhaftes Brainfood positioniert. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch hat sich bei 28 kg eingependelt, der Eigenversorgungsgrad liegt bei 98%. Zunehmend entwickelt sich der heimische Apfel aber auch zum Exportschlager. Im ersten Halbjahr 2008 ist ein Exportplus von 30% zu verzeichnen.

Wer Äpfel isst, hat mehr in der Birne ...

... heißt der Slogan auf den heurigen Apfel-Postern anlässlich des Tages des Apfels. Die Poster kommen in über 200 Volksschulen und heuer erstmalig in Kindergärten zum Aushang und begleiten ein knackiges Gewinnspiel. Auch heuer werden wieder zig-tausende Äpfel, Info-Flyer und AMA-Kernobst-Broschüren verteilt. TV-Beiträge unterstützen die Aktionen. Eine eigene Apfel-TV-Woche begleitet die Aktion. Täglich werden in dieser Schwerpunktwoche interessante Beiträge zum Apfel gesendet. Folgende Themen werden in der Sendung Herbstzeit im ORF2 (17.40 Uhr - 18.30 Uhr) kommuniziert: Ernte des Apfels - vom Baum in die Hand / Gesunde Inhaltsstoffe des Apfels / Kochen mit Äpfeln / Wo werden Äpfel angebaut / Verteilaktion der Gratisäpfel.

Österreichs Äpfel entwickeln sich mit plus 30% zum Export-Schlager

Äpfel sind das Lieblingsobst der ÖsterreicherInnen. Allein im Lebensmittelhandel kaufen die Österreicher 2007 rund 75.000 Tonnen davon und bezahlen dafür rund 96 Mio. Euro. Ingesamt isst ein(e) ÖsterreicherIn im statistischen Durchschnitt jährlich 28,6 kg Äpfel. Vor 5 Jahren waren das noch 5 kg weniger. Mit einem Eigenversorgungsgrad von 98% sind wir im wesentlichen in der Lage, den Apfelbedarf aus dem eigenen Land zu bestreiten. Allerdings hat auch der Rest Europas die hohe Qualität unseres Kernobstes entdeckt. Im 1. Halbjahr 2008 etwa wurden wertmäßig um 30% mehr Äpfel exportiert als im Vorjahr, bei weitem so viel wie noch nie zuvor. Im Jahr 2007 gingen Äpfel im Wert von 55 Mio. Euro ins Ausland, rund 36 Mio. Euro wurden importiert. Seit 2002 hat sich der Exportanteil fast verdoppelt.

Ideal als Energiespender und Leistungsbringer

Äpfel sind nicht nur eine ideale fett- und cholesterinfreie Jause, sie sind ein richtiger Vitamin- und Mineralstoffcocktail. Sie enthalten Vitamin B1, B2, C, P und Beta-Karotin, sowie Kalium, das den Körper entwässert. Mit dem niedrigen Kaloriengehalt sind Äpfel ausgezeichnete Schlankmacher. Ihr Fruchtzucker gelangt direkt über das Blut in die Muskeln und wird dort sofort in Energie umgewandelt. Schon ein Apfel versorgt den Körper mit einem Viertel des täglichen Vitamin C-Bedarfs. Äpfel sind also ideale Energiespender und kurbeln durch ihren Fruchtzuckeranteil auch die Leistungsfähigkeit an.

"Der Apfel ist mit seinen hervorragenden Eigenschaften ein echtes Wunderkind der Natur. Er besteht aus 85% Wasser, hat nur rund 60 kcal pro Stück, macht angenehm satt und schmeckt auch noch fantastisch. Damit entspricht dieses "Light-Produkt" mit Durstlöscher-Funktion dem Zeitgeist und positioniert sich hervorragend als gesunde und erlaubte Nascherei. Und außerdem ist erwiesen: Wer Äpfel isst, hat mehr in der Birne", freut sich Mag. Karin Silberbauer, AMA-Managerin für Obst & Gemüse, über den andauernden Erfolg des Österreichers Lieblingsobst.

Frischer, knackiger Apfel aus Kärnten!

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 17.11.2008, 11:40 Uhr

Die späte Rückkehr der krummen Gurke

Die EU schafft endgültig die höchst umstrittene Regelung zur Normung von 26 Obst- und Gemüsesorten ab, Gurken dürfen wieder krumm sein und Karotten wieder knollig!

Brüssel - Das Symbol für die Regulierungswut der EU-Kommission schlechthin fällt: Ab dem 1. Juli 2009 dürfen sich zum Verkauf bestimmte Gurken nach Lust und Laune krümmen und Äpfel die seltsamsten Formen annehmen.

"Dies bedeutet einen Neuanfang für die krumme Gurke und die knorrige Karotte", sagte die EU-Landwirtschaftskommissarin Mariann Fischer Boel. "Das ist ein konkretes Beispiel für unsere Bemühungen, unnötige Bürokratie abzubauen."

Insgesamt werden Vermarktungsnormen für 26 Arten von Obst und Gemüse abgeschafft, für zehn Arten - darunter Erdbeeren, Äpfel und Tomaten - bleiben die Vermarktungsnormen auf Wunsch der Mitgliedsländer. Doch auch hier können je nach Landesregel ab Juli 2009 auch "Fehlentwicklungen" auf die Märkte kommen, sie müssen nur entsprechend gekennzeichnet werden.

"Es läuft darauf hinaus, das es schlicht keine Vermarktungsnormen durch die EU-Kommission mehr gibt", sagte ein Sprecher von Fischer Boel. Entsprechende Regeln seien nun Landessache.

Die berühmte Gurkenkrümmungs-Verordnung ging auf einen Wunsch der Mitgliedstaaten bzw. der Händler zurück: Weniger gekrümmte Gurken lassen sich platzsparender verpacken und transportieren, lautete das Argument.

16 Länder - vor allem Produzenten wie Spanien und Frankreich - stimmten gegen die Abschaffung der Maximalkrümmung. Österreich hat sich bei der Abstimmung - so wie Portugal - der Stimme enthalten.

Man sei zwar für Vereinfachungen, sagte die zuständige Sektionschefin im Landwirtschaftsministerium, Edith Klauser, laut APA, für die Produzenten und die Supermärkte bedeute das aber einen erheblichen Mehraufwand.

(Michael Moravec, Brüssel, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 12.11.2008)

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 01.12.2008, 10:56 Uhr

Österreicher essen am liebsten Vanillekipferl

Vanillekipferl sind das liebste Weihnachtsgebäck der Österreicher. So lautet das Ergebnis einer Umfrage des oberösterreichischen Marktforschungs-nstituts "KeyQUEST" mit Sitz in Garsten. In stattlichen 83 Prozent der Haushalte gibt es demnach im Advent volle Keksteller, immerhin 71 Prozent backen selbst.

KeyQUEST hat im Oktober 400 österreichische Haushaltsführer telefonisch befragt. Auf die Frage nach ihren drei Lieblings-Keksen wählten sie mit 62 Prozent das Vanillekipferl zum überlegenen Sieger. Auf den Plätzen zwei und drei der adventlichen Kalorienbomben folgen Linzer Augen (37 Prozent) und Lebkuchen (30 Prozent), dann Ischler Krapferl (13 Prozent) und Hauskekse (zwölf Prozent).

Nussecken, Husarenkrapfen und Kokosbusserl liegen mit neun Prozent gleichauf. Eher abgeschlagen rangieren Florentiner (sechs Prozent) und Rumkugeln (fünf Prozent). Die männlichen Befragten zeigten übrigens ein deutliches "Übergewicht" bei Kokosbäckerei, die Frauen bei Lebkuchen.

Besonders eifrige Bäcker sind Familien mit Kindern, die zu 90 Prozent selbst Kekse produzieren. Junge Singles hingegen greifen nur zu 28 Prozent selbst zu Teigroller und Ausstechformen. Verzichten wollen sie aber trotzdem nicht, sondern lassen sich von der Verwandtschaft beschenken.

Nur elf Prozent der Befragten verwenden Fertigteige. Hier gibt es ein klares Altersgefälle: 31 Prozent der unter 29-Jährigen, aber nur sechs Prozent der über 60-Jährigen "schummeln" auf diese Weise.

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 07.12.2008, 10:29 Uhr

Fertigteig für Kekse enttäuschte im Konsument-Test

Vanillekipferl, Linzer Augen oder Lebkuchen - Weihnachtskekse im Schnellverfahren gibt's mit Fertigteig oder Backmischung. "konsument.at" hat elf Teige und zwei Backmischungen für Vanillekipferl und Lebkuchen getestet. Fazit der Tester: Fertig heißt nicht immer einfach - etwa wenn die Gebrauchsanweisung fehlt -, der Geschmack lässt meist zu wünschen übrig und die Preise sind teils stark überhöht.

Einige Teige waren so klebrig, dass die Tester sie mühsam aus der Verpackung herauskratzen mussten. Bei den Teigen der Bäckerei Felber und beim Lebkuchen von Interspar fehlte zudem die Gebrauchsanweisung. Für Backanfänger also kein einfaches Unterfangen. Der Großteil der Produkte schneidet hier aber noch gut ab.

Anders das Bild bei der Verkostung der fertigen Backwaren: Nur ein Produkt, die Lebkuchen-Backmischung von Dr. Oetker, erhielt eine "gute" Bewertung. Bei den Vanillekipferln fiel jedes zweite durch.

Die Preise sind zum Teil geschmalzen: Für ein Kilo Vanillekipferlteig blättert man von 3,32 (Bella) bis zu 9,50 Euro (Felber) hin, für Lebkuchenteig von 2,49 (Bella) bis zu 7,67 Euro (Ströck). Der bei Felber eingekaufte Teig hatte darüber hinaus noch ein deutlich überschrittenes Ablaufdatum. Die abgelaufene Ware wurde aber zumindest freundlich und anstandslos umgetauscht, berichtete das Testmagazin "Konsument".

Egal wie man Kekse herstellt, für die richtige Aufbewahrung rät "Konsument"-Ernährungswissenschafterin Birgit Beck: "Kekse immer mindestens drei Tage ruhen lassen, damit sie ihr Aroma entfalten können." Außerdem sollte die Bäckerei kühl und luftdicht in einer Kunststoff- oder Metalldose aufbewahrt werden. Legt man Apfelschalen oder eine Brotschnitte zum Lebkuchen, wird er schneller weicher. Diese Beigaben sollten aber alle zwei Tage gewechselt werden.

Insgesamt wurden 13 Teige (sieben Lebkuchen und sechs Vanillekipferl), in Supermärkten und Bäckereien eingekauft. Im Test wurden unter anderem die Verständlichkeit und Lesbarkeit der Zubereitungsanleitung sowie die Umsetzbarkeit beurteilt. 50 Prozent der Bewertung entfielen auf den Geschmackstest.

INFO: http://www.konsument.at

Also Leute, selber den Teig rühren!

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 11.12.2008, 06:18 Uhr

Irisches Dioxin-Schweinefleisch auch in Österreich aufgetaucht

Am 6. Dezember 2008 langte über das Schnellwarnsystem der EU (RASFF - Rapid Alert System für Food and Feed) die erste Meldung ein, dass in Irland in Schweinehälften erhöhte PCB-Konzentrationen festgestellt wurden (PCBs gelten als Indikatoren für eine Dioxinkontamination). EU-Experten geben Entwarnung

In Folge wurde in Irland als Quelle kontaminiertes Futtermittel identifiziert und aus dem Verkehr gezogen. Da die irischen Behörden nicht ausschließen können, dass das Kontaminationsproblem bereits seit September existierte, hat Irland sämtliches Schweinefleisch aus diesem Zeitraum vom Markt zurück gerufen und die Öffentlichkeit informiert.

Nach ersten Meldungen wurde betroffenes Fleisch in mehrere Mitgliedstaaten und Drittstaaten geliefert. Vorerst wurde Österreich als Empfängerland zwar nicht genannt, Vorkehrungen für eine verstärkte Überwachung wurden aber dennoch getroffen.

Nun wurde über das RASFF bekannt, dass auch vier Betriebe aus Österreich mit ca. 180 Tonnen möglicherweise kontaminiertem irischem Fleisch beliefert wurden. Es handelt sich um Betriebe in der Steiermark, in Tirol, Wien und OÖ. Die Lebensmittelaufsichtsbehörden der betroffenen Länder wurden angewiesen, unverzüglich die Betriebe aufzusuchen, den Warenfluss verdächtiger Waren zu erheben, allenfalls noch vorhandene Ware sicherzustellen und Proben zu ziehen.

Weitere konkrete Schritte sind von den Untersuchungsergebnissen abhängig. Aus den zur Verfügung stehenden Daten besteht für den Verbraucher keine unmittelbare gesundheitliche Gefährdung durch eine kurzfristige Aufnahme von mit Dioxin belasteten Produkten. Kontaminierte Produkte müssen aber dennoch so rasch wie möglich vom Markt.

Seit 2005 wird in Österreich ein jährliches Monitoring über die Hintergrundbelastung von Lebensmitteln mit Dioxinen durchgeführt. Ziel dieses europaweiten Monitorings ist es, zuverlässige Daten über die Belastung von Lebensmitteln mit diesen Substanzen zu erhalten und in weiterer Folge notwendige Maßnahmen zu setzen, um die Gehalte an Dioxinen in Lebensmitteln auf das niedrigst erreichbare Niveau zu reduzieren. In den vergangenen Jahren ergaben diese Routine-Untersuchungen keinen Anlass zur Sorge.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend

Beim Fleischeinkauf auf regionale Produkte achten - dann passiert nichts!

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 10.01.2009, 11:16 Uhr

Hochwertige Lebensmittel müssen ihren Preis haben
 
Ein Landwirt erzeugte 1.900 Nahrungsmittel, die etwa vier Personen ernähren konnten.

1950 ernährte ein Landwirt zehn Personen. 2006 hingegen 127 Personen. Dies zeigt auf, wie innovativ sich die deutsche Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten weiterentwickelt hat, teilte der Deutsche Bauernverband (DBV) mit. Diese enorme Produktivitätssteigerung wurde erreicht durch eine beachtliche Technisierung in der Landwirtschaft.

Heute bestimmen immer mehr Informations- und Kommunikationstechniken den Technikeinsatz in der Landwirtschaft. Präzisionslandwirtschaft, computergesteuerte Produktionsprozesse, integrierte Nahrungsmittelketten und Melkroboter sind Stichworte für die moderne Landwirtschaft von heute.
 
Der Anteil der landwirtschaftlichen Verkaufserlöse an den Verbraucherausgaben für Nahrungsmittel lag 2007 nur noch bei rund 24 Prozent. Anfang der siebziger Jahre lag der entsprechende Anteil mit 47,5 Prozent fast doppelt so hoch. Bei Milch und Milcherzeugnissen beträgt der Anteil heute 38 Prozent. Bei Fleisch- und Fleischwaren ist der Anteil zuletzt auf 23,3 Prozent gesunken. Am niedrigsten ist der Erlösanteil nach wie vor bei Brotgetreide mit 4,4 Prozent.
 
Hochwertige landwirtschaftliche Produkte, die unter hohen Umwelt- und Tierschutzstandards erzeugt werden, müssen „ihren Preis“ haben, forderte der DBV. Angesichts der enormen Leistung der Bauern und der geringen Erlösanteile wies er Vorwürfe, Lebensmittel seien zu teuer und unerschwinglich, als unbegründet zurück. Denn trotz mancher Preiserhöhungen im vergangen Jahr sind Lebensmittel heute in Deutschland erschwinglicher als in den siebziger oder achtziger Jahren.
 
So erhält ein Arbeiter für einen Stundenlohn heute wesentlich mehr Fleisch, Brot oder Butter als vor 25 Jahren. Musste ein Arbeitnehmer für den Kauf von einem Kilo Schweinekotelett 1970 noch 96 Minuten arbeiten, hat er dies heute in etwa 26 Minuten verdient. Für eine 250-Gramm-Butterpackung war ein Arbeitslohn von 22 Minuten notwendig, heute dagegen nur noch ein Fünftel dieser Zeit (4 Minuten).
 
In den vergangenen fünfzig Jahren hat sich der Nettostundenverdienst eines Industrie­arbeiters mehr als verzwanzigfacht. Da der Brotpreis nur um das Neunfache gestiegen ist, konnte sich der Industriearbeiter für seinen Stundenlohn 2008 mehr als doppelt soviel Brot kaufen wie noch vor 50 Jahren.

Für die Bauern sieht die Rechnung anders aus: Wären die Weizenpreise seit 1950 genauso stark gestiegen wie die Inflationsrate, hätten die Bauern für einen Doppelzentner Weizen heute rund 80 Euro je Doppelzentner erlösen können. Der Weizenerzeugerpreis lag 2008 dagegen um fast 20 Prozent unter dem Niveau von 1950. (DBV)

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 18.01.2009, 14:08 Uhr

Schimmelige Lebensmittel besser wegwerfen

Wegen einer kleinen Schimmelstelle das komplette Glas Marmelade wegwerfen? Vielen Menschen erscheint das übertrieben. Doch für die Gesundheit ist das besser. Doch für die Gesundheit ist das besser. Schimmeln Lebensmittel, reicht es nicht, die Stelle herauszuschneiden oder abzuschöpfen. Experten raten, das befallene Nahrungsmittel komplett zu entsorgen.

Schimmelpilzsporen breiten sich bei stark wasserhaltigen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse grundsätzlich schneller aus als in zuckerhaltiger Marmelade oder in Käse. Die Sporen und Stoffwechselprodukte des Schimmels können giftige und zum Teil krebserregende Substanzen enthalten und sind mit den bloßen Augen nicht zu erkennen. Sie lassen sich auch weder durch Erhitzen noch durch Säuern, Trocknen oder Einfrieren entfernen.

Um die Ausbreitung der Schimmelgifte und damit die gesundheitliche Gefahr für Verbraucher sichtbar zu machen, führt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) auf der Internationalen Grünen Woche (16. bis 25. Januar) in Berlin Präsentationen mit Schwarzlicht durch. Unter Schwarzlicht ist die Ausbreitung der Sporen und Stoffwechselprodukte des Schimmels deutlich zu erkennen.

Daher gehört verschimmeltes Brot, gammeliges Obst und Gemüse sowie Getreide und Gewürze mit Klumpenbildung durch Schimmelnester grundsätzlich in den Müll. Nüsse sollten vor dem Essen immer kontrolliert werden. Auch befallene Konfitüren oder Fruchtaufstriche müssen weggeworfen werden. 

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 20.01.2009, 12:20 Uhr

Milch wird bei Hofer und Spar teurer

 

Die Hofer-Eigenmarke kostet statt 69 wieder 75 Cent. Auch Spar hat dem Druck der Milchbauern nachgegeben. Milch ist bei Hofer nicht mehr so günstig zu haben. Der Lebensmitteldiskonter Hofer hat nach Protesten der Milchbauern den Milchpreis wieder angehoben. Konkret kostet die billigere Hofer-Eigenmarke ab heute, Montag, statt 69 wieder 75 Cent, die Handelsmarke kostet 79 statt bisher 75 Cent.

Betroffen sei ausschließlich Trinkmilch. "Ich glaube nicht, dass auch der Preis für andere Milcherzeugnisse erhöht wird, da die Preisverhandlungen bereits abgeschlossen sind", betonte Hofer-Chef Johann Möhrwald.

Bei der Preiserhöhung zieht nun auch der Mitbewerber Spar mit. Spar erhöht den Preis für seine Eigenmarke "noch diese Woche" von 69 auf 75 Cent, hieß es. Bei der Handelskette Rewe Austria könne man im Moment noch nichts dazu sagen, sagte Rewe-Sprecherin Corinna Tinkler. "Wir schauen uns jetzt erst einmal an, wie sich der Markt entwickelt."

"Milch ist kein Lockartikel"

"Die Erhöhung der Milchpreise rettet uns nicht aus der schwierigen Situation, aber sie zeigt, dass das geschlossene Auftreten der bäuerlichen Gruppe etwas bewirkt hat. In ganz Europa gehen die Milchpreise zurück, bei uns nicht. Hofer hat eingesehen, dass man die Milch in Bergregionen nicht als Lockartikel verwenden darf", wird Bauernbundobmann LHStv. Anton Steixner (V) in der "Tiroler Tageszeitung" zitiert.

Die Milchpreissenkung bei Hofer, der auch andere Handelsketten folgten, hatte vergangenen November zu heftigen Protesten in Tirol und Vorarlberg geführt. Rund 1000 Milchbauern aus den beiden westlichen Bundesländern blockierten das Hofer-Zentrallager für Westösterreich in Rietz im Tiroler Bezirk Imst.

Hofer hatte die Preissenkungen damit begründet, dass man damit "bewusst gegen Importe von Billig-Milch aus den Nachbarländern gegensteuern" wollte.

Hilfe aus Brüssel

Auch in Brüssel will man den Milchbauern angesichts der zuletzt massiv gefallenen Bauernmilchpreise unter die Arme greifen. EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel hat vergangene Woche bei der Grünen Woche in Berlin, der weltgrößten Messe für Landwirtschaft und Ernährung, angekündigt, mit Exporterstattungen und Stützungskäufen den Preisverfall auffangen zu wollen. Der Weltmilchpreis bewegt sich auf 20 Cent pro Liter zu.

Österreichs Milchbauern erhalten einen vergleichsweise hohen Preis für ihre Milch, haben aber aufgrund der schwierigen Produktionsbedingungen in den Bergregionen auch deutlich höhere Kosten zu tragen. Der Bauernmilchpreis in Österreich lag im November laut Agrarmarkt Austria (AMA) bei 40,62 Cent je Liter (inkl. MwSt.), tendierte zuletzt aber ebenfalls deutlich nach unten. 

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 30.01.2009, 11:30 Uhr

Foodwatch: "Light"-Lebensmittel liegen schwer im Magen

Viele "Light"-Produkte halten nicht, was sie versprechen. Ein Test der Verbraucherorganisation Foodwatch zeigt, dass die vermeintlich "leichten" und gesunden Lebensmittel oft wahre Zuckerbomben sind oder einen hohen Anteil an Fett oder Salz aufweisen.

Vom Joghurt bis zu Kartoffelchips - Foodwatch hat 13 Produkte, die mit Hinweisen wie "light" oder "0,1 Prozent Fett" beworben werden, mit den Nährwertampeln für den Gehalt an Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz gekennzeichnet.

Nach Vorbild des britischen Modells steht Rot für einen hohen, gelb für einen mittleren und grün für einen geringen Anteil der jeweiligen Nährwerte. Ergebnis des Tests: 11 von 13 "Light"-Produkten weisen in mindestens einer Kategorie eine rote Ampelfarbe auf. Acht Produkte erhalten in jeweils nur einer einzigen Kategorie eine grüne Ampel.

Hersteller dürfen ihre Produkte "leicht" oder "light" nennen, wenn sie 30 Prozent weniger Fett oder Zucker als das Originalprodukt enthalten. Dennoch: Chips bleiben auch in der Light-Variante fettig, und Eis bleibt eine zuckrige Süßigkeit. "Wo 'light' drauf steht, muss nicht unbedingt wenig Fett oder Zucker drin sein - sondern nur weniger als bei herkömmlichen Produkten", so Foodwatch-Sprecher Martin Rücker.

„Unter Umständen verzehrt der Verbraucher gleich viel oder gar mehr Fett und Zucker, weil er glaubt, sorglos zugreifen zu können." Um eine transparente Information über die Nährwerte von Lebensmitteln zu erreichen, fordert Foodwatch die verbindliche Einführung der Ampelkennzeichnung nach britischem Vorbild.

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 31.01.2009, 12:39 Uhr

Um bis zu 20 % sind Lebensmittel in Österreich teurer als in Deutschland - Idente Produkte kosten bei heimischen Diskontern bis zu 20 % mehr, laut AK ist das "nicht einzusehen".

Die Österreicher müssen bei Lebensmitteln noch immer tiefer in die Tasche greifen als ihre deutsche Nachbarn: Idente Produkte kosten bei Wiener Diskontern im Schnitt um bis zu 20 Prozent mehr als bei Diskontern in der Region Deggendorf (Bayern). Das ergab ein erneuter Test der Arbeiterkammer (AK), die die Preise von 187 identen Lebensmitteln und Reinigungsartikeln bei vier Diskontern in Wien und Bayern verglichen hat.

Bei Hofer zahlt man mehr als bei Aldi

Die vergleichbaren identen Produkte sind in heimischen Hofer-Filialen im Schnitt um 17 Prozent teurer als in deutschen Aldi Süd-Filialen. Wird die unterschiedliche Umsatzsteuer herausgerechnet, sind es noch immer 14 Prozent, die man hierzulande mehr berappen muss. Bei Lidl kosten die gleichen Produkte in unseren Filialen umsatzsteuerbereinigt um 19 Prozent mehr als in den deutschen Geschäften. Die heimischen Zielpunkt-Filialen verlangen im Schnitt um 20 Prozent mehr als die deutschen Plus-Filialen. Die eingekauften Produkte sind in österreichischen Penny-Filialen um 16 Prozent hochpreisiger als in Deutschland (ohne Umsatzsteuer: 13 Prozent).

Einzelne Produkte mehr als die Hälfte teurer

Bei einzelnen Produkten müssen die Wiener aber - inklusive Mehrwertsteuer - um die Hälfte mehr zahlen als die Deggendorfer: Beispielsweise kosten Tintenfischringe (500 Gramm) in Wien im Schnitt 2,99 Euro, in Deggendorf 1,99 Euro. Für Sea Luxe Matjesfilet (300 Gramm) verrechnen heimische Supermärkte durchschnittlich 1,59 Euro, deutsche 0,99 Euro. Dosen Ananas-Scheiben (580 Milliliter) kosten in Österreich im Schnitt 0,82 Euro, in Deutschland 0,69 Euro. Für den Orange-Drink von Belsina (10 mal 0,2 Liter) zahlen Österreicher 1,99 Euro, Deutsche 1,29 Euro.

Zuletzt hat die AK im September die Preise zwischen Salzburg und dem wenige Kilometer entfernten Freilassing verglichen und auch hier einen Preisunterschied von 20 Prozent festgestellt. Laut AK ist das "nicht einzusehen". Um künftig schneller und wirksamer gegen überhöhte Preise vorzugehen, verlangt die AK eine Reform des Preisgesetzes mit strafferen Verfahren. Außerdem solle künftig der Konsumentenschutzminister für das Preisgesetz zuständig sein. 

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 02.02.2009, 11:12 Uhr

Welches Salz gehört denn nun in die Suppe?

Salz ist heutzutage nicht mehr einfach nur Salz. Das ehemals schlichte Gewürz hat sich zum Lifestyle-Produkt gemausert. Es kommt aus der Camargue und dem Himalaja, wird aromatisiert, in Kristallflakons und Porzellan aufbewahrt. Welches Salz man verwendet, ist fast schon eine Glaubensfrage.

Salz war mal ein schlichtes Gewürz, das Speisen zu Geschmack verhalf. Das ist lange her. Heute ist es ein Lifestyle-Produkt. Gourmets schwören auf das feine Fleur de Sel. Ohne Salz ist alles nichts. Kein Frühstücksei, kein Steak, kein Fisch, keine Pasta, nichts schmeckt ohne Salz. Es kommt aber auf die Qualität und die Menge an. Denn gesalzen und versalzen liegen oft nur eine Prise voneinander entfernt, und nur ein völlig verbissener Koch kommt ganz ohne Salz aus – oder erzählt, es ginge ja auch ohne, und allein durch seine gekonnte Zubereitung sei es gar nicht nötig. Natürlich muss vernünftig gesalzen werden, nämlich in Maßen, denn der Gast will schließlich etwas zu schmecken haben.

Also Salz. Aber welches? Das für 39 Cent die Packung, das ein Bagger aus einem Erdloch in Niedersachsen gefräst hat? Oder doch lieber das von den Südhängen des Himalaja, wo es, so würde man angesichts des aberwitzig hohen Preises vermuten, von Sherpas bei Neumond aus der Flanke des K2 kurz unterm Gipfel gekratzt wird? Oder das Fleur de Sel aus der Camargue, was alle Adabeis seit Jahren in ihren 80.000-Euro-Küchen in wertvollsten Kristallglasflakons oder Porzellantöpfchen aufbahren, um damit zu zeigen: Ich weiß Bescheid.

Ein gutes Salz ist immer das, das nach etwas schmeckt, außer nur salzig zu sein. Das normale Kochsalz kommt in der Regel aus dem Berg, aus Salzstöcken zum Beispiel aus Bayern (Bad Reichenhall), Niedersachsen (Lüneburg) oder dem österreichischen Salzkammergut.

Es ist gewaschen, geschreddert, gemahlen und geschönt – meist mit Kreide und Kalk weiß und vor allem trocken und rieselfähig gemacht. Dieses Salz ist sehr feinkörnig und schmeckt schon in geringer Menge stark. Man braucht davon wirklich nur kleine Dosen, weil es sehr viel stärker würzt als Meersalz.

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 05.02.2009, 10:30 Uhr

Olivenöl muss genauere Herkunftsangaben tragen

Die Herkunft von Olivenöl muss in der EU künftig genauer angegeben werden. Verbraucher könnten dann bei jedem nativen oder extra nativen Öl erkennen, aus welchem Land es stamme oder ob es sich um eine Mischung handele, erklärte die Europäische Kommission in Brüssel. Bisher war diese Kennzeichnung freiwillig, missverständliche Etiketten hätten dabei viele Verbraucher in die Irre geführt, hieß es in der Mitteilung.

Da die Herkunft zu beträchtlichen Unterschieden in Qualität und Geschmack führen könne, müsse sie vom 1. Juli an genauer bezeichnet sein, und zwar mit dem Herkunftsland oder dem Etikett "Mischung". Mischungen würden aufgeschlüsselt in Mischungen aus EU-Ländern, aus Drittländern oder aus aus EU- und Drittländern. Natives und extra natives Olivenöl gelten als besonders wohlschmeckend, die Herstellung und Zusammensetzung unterliegen genauen Vorschriften.

Praktische Tipps zur Aufbewahrung und Verwendung von Olivenöl

Olivenöl muss vor allem vor Hitze, Licht und Sauerstoff geschützt werden. Das Beste ist eine dunkle, gut verschlossene Flasche im kühlen Vorratsraum.

Ein halbleerer Kanister oder eine halbleere Flasche Olivenöl sollte bei längerem Gebrauch unbedingt in ein kleineres Gebinde umgefüllt werden, da zuviel Luft den Oxydationsprozess beschleunigt.

Olivenöl kann auch im Kühlschrank aufbewahrt werden. Es wird flockig dabei. Deshalb sollte es vor der Verwendung wieder flüssiger werden. Bei Raumtemperatur verbindet sich das Olivenöl besser mit den anderen Zutaten.

An länger geöffneten Flaschen muss erst gerochen werden. Ranziges Olivenöl erkennt man sofort am Geruch und am Geschmack

Ob mit Olivenöl gebraten werden darf, wird immer wieder diskutiert. Wenn Sie es zum Braten verwenden, dann dürfen Sie es nie so heiss werden lassen, dass es raucht. Nur zum milden anbraten verwenden. Sonst kann es der Gesundheit schaden, kann sich im schlimmsten Fall entzünden und gibt den Speisen einen bitteren Geschmack.

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 12.02.2009, 12:26 Uhr

Packerl-Salate im Test

Packerlsalate erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Auspacken, Dressing darüber und fertig ist der Salat für die schnelle Küche. Die Arbeiterkammer hat sechs verpackte Blattsalate aus vier Linzer Supermärkten in einem Labor sowohl sensorisch als auch mikrobiologisch untersuchen lassen.

Ergebnis: Die Hälfte der Proben war bereits vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet und bei zwei Drittel der Proben fehlte jede Spur von Vitamin C.

Verpackte Blattsalate sind empfindlicher als Häuptelsalate oder ganzes Gemüse, da sie aufgrund des Schnitt- und Waschprozesses zu einem rascheren bakteriellen Verderb neigen.

Deswegen ist für Vertrieb und Lagerung der sensiblen Produkte eine Höchsttemperatur von 4 Grad Celsius vorgesehen. Bereits unmittelbar nach dem Kauf der zu testenden Salate haben die Expertinnen die Kerntemperatur gemessen: Keiner der Salate wurde bei dieser optimalen Temperatur gelagert, und Werte von über 10 Grad Celsius waren keine Ausnahme. Also beste Bedingungen für einen raschen vorzeitigen Verderb.

Die unsachgemäße Lagerung spiegelte sich auch bei zwei dieser Proben in den mikrobiologischen Ergebnissen aus dem Labor wider: Überhöhte Werte an Fäkalkeimen, Schimmelpilzen und Verderbserregern wie Pseudomonaden führten hier zum Testurteil „Nicht Genügend“. Eine der beanstandeten Proben war zwar mikrobiologisch einwandfrei, wurde aber aufgrund schwerwiegender sensorischer Mängel als nicht verzehrfähig bewertet. Drei Proben konnten als durchgehend einwandfrei deklariert werden.

AK-Oberösterreich

Feldsalat z.B. gibt es in den Supermärkten überhaupt nurim Packerl!

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 13.02.2009, 11:10 Uhr

Packerl-Salate im Test

Trotz der mikrobiologischen Unbedenklichkeit von zumindest der Hälfte der getesteten Salate, ist bei allen Packerlsalaten der ernährungsphysiologische Nutzen stark in Frage zu stellen. So war bei vier Proben noch vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums überhaupt kein Vitamin C mehr vorhanden und bei zwei Salatproben konnte lediglich ein niedriger Vitamin C Gehalt gemessen werden.

Doch angesichts der Preise, die pro 100 Gramm zwischen 50 Cent und 1,19 Euro betrugen, sollte sowohl die mikrobiologische als auch die Frischequalität der Packerlsalate stimmen. Denn im Vergleich zu offen verkauften Salaten sind sie wesentlich teurer. Enthalten sind meist zwischen 150 und 200 Gramm, was in etwa ein bis maximal zwei Portionen entspricht.

Im Vergleich dazu kostet ein Häupel Kopfsalat mit einem Durchschnittsgewicht von ca. 500 Gramm derzeit zwischen 0,79 und 1,29 Euro – hier lassen sich jedenfalls gut zwei ordentliche Portionen zubereiten. Darüber hinaus kann der Konsument im Regelfall davon ausgehen, dass frisch zubereiteter Salat im Gegensatz zu den Beutelsalaten auch noch einen wertvollen Beitrag zu einer gesunden Ernährung liefert.

Tipps der AK Ernährungsberaterin

Am Besten bereits bei Kauf die Packung rein optisch überprüfen. Die Salatstücke sollten frisch und grün aussehen. Sind welke oder verfärbte Blätter oder Schlieren erkennbar, Hände weg davon! Auch sollte möglichst wenig Wasser in den Packungen sein, da dies einen guten Nährboden für Keime liefert.

Wählen Sie Salate, die im Kühlregal weiter hinten gelagert sind, da es dort kühler ist.

Beim Kauf der Fertigsalate auf das Mindesthaltbarkeitsdatum achten: 3 bis 4 Tage sollten bis zum angegebenen Datum noch fehlen.

Hände weg von am Tag des Ablaufs verbilligter Ware!

Am Besten bereiten Sie den Salate noch am selben Tag des Einkaufs zu. Nur wenn nötig gut gekühlt im Kühlschrank im Gemüsefach lagern.

Waschen Sie den Salat vor der Zubereitung gründlich mit kaltem Wasser. Das reduziert vorhandene Keime.

Es sollte der ganze Packungsinhalt auf einmal aufgebraucht werden und keine Reste aufgehoben werden.

AK-Oberösterreich

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 18.02.2009, 11:05 Uhr

Essen für die Liebe: Lebensmittel als Aphrodisiaka

Es muss nicht immer Viagra sein. Auch Lebensmittel können die Lust und die Potenz beeinflussen. Auch wenn wissenschaftlich nicht gänzlich erwiesen: Einige Speisen gelten als richtige Aphrodisiaka, andere hingegen als Potenzkiller. Stierhoden und Austern bringen Schwung ins Schlafzimmer. Weniger Hartgesottene greifen lieber zu Spargel, Erdbeeren und Feigen.

Sinnliche Formen, verführerische Düfte und durchblutungsfördernde Inhaltsstoffe machen aus Lebensmitteln richtiges Lust-Food. "Zahlreiche Gemüsesorten sind allein schon durch ihre Form fantasieanregend", weiß Andrea Hofbauer, Ernährungsexpertin und Vorsitzende des Verbands der Diaetologen Österreichs.

Da gibt es Phallussymbole wie den Spargel, die Banane oder die Gurke. An das weibliche Geschlechtsorgan erinnern hingegen Feigen, Granatäpfel und Austern. Bei letzteren wirken neben der Form zusätzlich die Inhaltsstoffe potenzsteigernd. Sie beinhalten nämlich Zink und Eiweiß - diese kurbeln die Produktion des männlichen Sexualhormons Testosteron an. Mit ihrem Duft verführen Vanille und Zimt.

Scharfmacher im wahrsten Sinne des Wortes sind Gewürze. Chili, Cayenne, Curry und Kurkuma fördern die Durchblutung und bringen damit den Unterleib in Schwung. Safran, das teuerste Gewürz der Welt wirkt appetitanregend - in zweideutiger Hinsicht. "Bereits im Altertum wurde es zur sexuellen Stimulation verwendet", erklärte Hofbauer.

Paprika und Ingwer sind ebenfalls richtige Stimmungsmacher. Sie steigern die Durchblutung und haben damit eine lustfördernde Wirkung. Auch Lauch gilt als Aphrodisiakum und soll vor allem Frauen richtiggehend hemmungslos machen. Im Volksmund wird auch Sellerie nachgesagt, dass er mit seinen ätherischen Ölen den Stoffwechsel anregt und damit ein Aphrodisiaka sei. Ein reiner Aberglaube, weiß Hofbauer: "Sellerie wirkt entwässernd, aber ob das erotisch ist, sei dahingestellt."

Die Verführungskombination schlechthin sind Erdbeeren und Champagner. "Ein Gläschen kann durchaus belebend wirken", meinte Hofbauer, "Es lockert die Situation auf." Aber Achtung: Zu viel Alkohol macht müde und bewirkt dadurch das Gegenteil. Die rote pralle Erdbeere symbolisiert Fruchtbarkeit.

Im Gegensatz dazu wirkt der Verzehr von Stierhoden geradezu barbarisch. Doch Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. "Vor allem Spanier und Franzosen schwören auf die potenzsteigernde Wirkung dieser Speise", erklärte die Diätologin.

Wahre Liebeskiller sind Knoblauch, Bohnen und Nikotin. Diese Lebensmittel können nämlich selbst die motiviertesten Pärchen auseinander treiben. Knoblauch und Nikotin sorgen für schlechten Mundgeruch, Bohnen verursachen Blähungen - keine guten Voraussetzungen für einen romantischen Abend zu zweit.

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 23.02.2009, 13:22 Uhr

Fisch-Vielfalt aus dem Rauch

"Russen" und "Teufelsroller" haben in der Fischtheke Konkurrenz bekommen. Inzwischen gibt es dort auch Törtchen aus geräuchertem Lachs, Heilbutthappen aus dem Rauch mit Ananas und Honig oder bunt aufgesteckte Spieße aus verschiedenen Räucherfischen.

Fische zu salzen und anschließend in den Rauch zu hängen, zählt zu den ältesten Methoden, leicht Verderbliches länger haltbar zu machen. Entschied früher allein die Erfahrung des Räuchermeisters über Geschmack und Gelingen, sollen heute computergesteuerte Edelstahlöfen hohe Effizienz und geringe Schadstoffbelastung garantieren. Dennoch ist der Räuchermeister weiterhin sehr wichtig, denn er stell die Sensoren der Anlage je nach Beschaffenheit der Fische ein.

Ob letztlich heiß oder kalt geräuchert wird - daran ändert die verwendete Technik nichts. Fische wie Forelle, Makrele, Bückling - der im Meer ein Hering war -, Aal, Sprotten und andere werden gesalzen, getrocknet und bei Kerntemperaturen über 60 Grad verhältnismäßig kurz geräuchert. Kaltgeräuchertes wie Lachsseiten werden nur Temperaturen von 25 bis 30 Grad ausgesetzt, dafür aber bis zu 14 Stunden lang. 

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 26.02.2009, 11:39 Uhr

Lebensmittel bis zu 50 Prozent teurer

Lebensmittel sind teurer geworden - bei manchen Produkten beträgt der Anstieg sogar über 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das ergab ein Preistest der steirischen Arbeiterkammer (AK).

Elf Lebensmittel- und Drogeriemärkte

Die Arbeiterkammer stellte in acht Lebensmittelketten und drei Drogeriemärkten Warenkörbe mit Lebensmitteln und Toilette- und Reinigungsartikeln zusammen. Bei den Lebensmitteln stiegen die Preise im Vergleich zum Jänner des Vorjahres zwischen 2,2 und fünf Prozent.

Reis, Tiefkühlware, Eier, Wurst teurer

Am auffälligsten fiel der Preisanstieg bei Reis aus - je nach Marke und Handelskette zwischen elf und 60 Prozent. Auch Tiefkühlprodukte waren beim AK-Test bis zu 60 Prozent teurer als noch vor einem Jahr. Tomatendosen und Apfelessig kosten jetzt um ein Drittel mehr. Überdurchschnittlich teurer wurden auch Eier, Schokolade, Wurst oder Kaffee.

Milch und Milchprodukte billiger

Billiger wurden im vergangenen Jahr vor allem Milch (rund ein Fünftel günstiger) und Milchprodukte wie Butter, Obers, Sauerrahm und Joghurt.

Höchste Teuerung bei Interspar-Kette

Prozentuell fielen die Teuerungen bei der Interspar-Kette am höchsten aus, bei Billa am niedrigsten. Bei den Drogeriemärkten schraubte Schlecker die Preise am wenigsten in die Höhe. 

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 28.02.2009, 12:41 Uhr

Erste Slow Food Produkte in Österreich

Lungauer Tauernroggen, Bregenzer Wälder Bergkäse und Vorarlberger Riebelmais - das sind drei der elf sogenannten Slow Food Produkte aus Österreich, die am Donnerstag präsentiert wurden.

Vier heimische Organisationen haben sich zusammengeschlossen, um im Rahmen eines fünfjährigen Projektes Bio-Qualitätsprodukte zu prämieren, die "regional, biologisch, saisonal und aus traditionellen und wenig verbreiteten Sorten und Rassen in Österreich hergestellt werden.

Das internationale Projekt der Slow Food Stiftung startete bereits 1996 in Italien, um einzigartige und geschmacklich hervorragende Produkte wieder ins Bewusstsein der Konsumenten zu bringen. 2008 wurden die Österreicher aktiv. Heuer kann die internationale "Arche des Geschmacks" erstmals um österreichische Produkte erweitert werden. Momentan umfasst die "Arche des Geschmacks" 830 Einträge aus 52 Ländern, elf davon aus der Alpenrepublik.

Die Auswahl der Einträge verantwortet jeweils eine nationale "Arche-Kommission", die alle Kandidaten mit ihren Produkten eingehend überprüft und dem internationalen Arche-Verband einen Vorschlag unterbreitet. Für eine Nominierung müssen laut den österreichischen Initiatoren folgende Kriterien erfüllt werden: Regionale Verankerung bei Geschmack und in der Herstellung, aus nachhaltiger Produktion, mit artgerechter Tierhaltung und Pflanzennutzung, GVO-frei, keine industrielle Massenware, außergewöhnlich im Geschmack sowie selten im Vorkommen.

Die Umsetzung der "Arche des Geschmacks" in Österreich erfolge durch die Organisationen Slow Food Wien, der Arche Noah, der Arche Austria und von Bio Austria. Der nationalen "Arche-Kommission Österreich" werden die Produkte vorgeschlagen, diese Kommission ist für die Nominierung verantwortlich. Den Vorsitz führt Arche Noah-Obmann Peter Zipser.

Mit der Präsentation von elf ausgezeichneten Produkten liefert die "Arche-Kommission Österreich" ein erstes Ergebnis. Bis Ende 2009 sollen drei weitere Produkte in die "Arche des Geschmacks" aufgenommen werden.

Bregenzer Wälder Bergkäse

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 05.03.2009, 11:16 Uhr

"Golden-Gemüse-Globe" für Wiener Radieschen

Der "Riese von Aspern" ist keine mythische Sagengestalt, sondern eine leuchtend rote Knolle aus der Familie der Kreuzblütengewächse. Immerhin wird das Gemüse bis zu 45 Millimeter groß, beachtlich für ein Radieschen. Noch beachtlicher: Das originale "Wiener Radieschen" bekam am Mittwoch am Wiener Rochusmarkt den "Golden Gemüse Globe".

Die Auszeichnung wird von der österreichischen Slow Food-Arche-Clubgemeinschaft vergeben und soll besonders ursprüngliche und naturbelassene Produkte erhalten und fördern. Es verwundere nicht, dass die Auszeichnung an das "Wiener Gemüse" gehe, so Umweltstadträtin Ulli Sima: "Gerade Wien mit seinem hohen Anteil an landwirtschaftlichen Flächen und seiner langen Frischgemüsetradition sei ein Vorreiter für ökologische Nachhaltigkeit." So gebe es in Wien über 150 Gärtnerfamilienbetriebe.

Der "Riese von Aspern" ist größer und weniger regelmäßig geformt als seine Artgenossen. Dafür soll das "Wiener Gemüse" durch einen pikanteren Geschmack und knackiges Fruchtfleisch punkten. Allen Radieschen sei gemein, dass sie viel Kalium und Vitamin C enthalten.

"Diese Powerknollen stärken die Abwehrkräfte, fördern die Verdauung und helfen bei Gicht und Rheuma", so ein Sprecher von LGV-Frischgemüse, der Lebensmittelgenossenschaft die das "Wiener Radieschen" vertreibt.

Will man das originale Riesenradischen essen, sollte man sich beeilen. Das leuchtend rote Gewächs eröffnet regelmäßig die Frischgemüsesaison und ist ab sofort und nur für die nächsten fünf Wochen in den heimischen Läden erhältlich.

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 13.03.2009, 12:47 Uhr

EU-weiter Herkunftsschutz für steirischen Kren

Nach dem Kürbiskernöl genießt mit dem steirischen Kren seit Anfang des Jahres ein zweites landwirtschaftliches Produkt aus der Grünen Mark einen EU-weiten Herkunftsschutz. Österreichweit dürfen somit 13 Produkte das Herkunftszeichen "g.g.A." (geschützte geografische Angabe) tragen.

Obwohl der Kren in erster Linie eine Spezialität der Südoststeiermark ist, gilt das Qualitätssiegel für Anbauer im gesamten Bundesland. Beinahe zehn Jahre dauerte es, bis die EU-Kommission Ende des Vorjahres den Herkunftsschutz gewährte.

Es war eine "mühsame Prozedur", sagte der Obmann des neu gegründeten "Vereins Steirischer Kren g.g.A.", Martin Kern, zur APA. Mit der Vermarktung des neuen Qualitätssiegels werde begonnen, sobald die Verträge mit den Kontrollfirmen stehen und das Kontrollkonzept vom Landwirtschaftsministerium genehmigt wird. Laut Kern soll es noch im Frühjahr soweit sein.

Jährlich werden in der Steiermark rund 4.000 Tonnen Kren auf einer Anbaufläche von rund 300 Hektar produziert. Die traditionellen Anbaugebiete liegen in den süd- und oststeirischen Bezirken Fürstenfeld, Feldbach und Radkersburg.

Die Herkunftsbezeichnung "g.g.A." ist aber nicht auf diese Regionen beschränkt: Wenn er im Erzeugerregister des Landesverbandes steirischer Gemüsebauern aufscheint und seine Produkte den strengen Qualitätskriterien genügen, darf jeder steirische Krenanbauer das Siegel verwenden.

Egal ob aus Kärnten oder der Steiermark - frisch und scharf muss er sein!

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 24.03.2009, 11:11 Uhr

Mobiler Kräutergarten - Thymian und Co. auf der Fensterbank ernten

Auch ohne Garten muss niemand auf frische Kräuter verzichten. Kräuter lassen sich problemlos auf dem Balkon oder im Zimmer heranziehen, wie die Gartenexperten der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen erklären.

Das geht zum Beispiel mit Basilikum, Bohnenkraut, Borretsch, Dill, Oregano, Estragon, Kerbel, Kresse, Lavendel, Majoran, Petersilie, Pimpinelle, Portulak, Rosmarin, Salbei, Sauerampfer, Schnittlauch, Thymian, Tripmadam und Zitronenmelisse. Die meisten Kräuter sind nicht sehr anspruchsvoll, so dass sie mit wenig Düngung auskommen, und sie verzeihen es dem Hobbygärtner auch, wenn er mal das Gießen vergessen hat.

Einige dieser Kräuter werden in den Gemüseabteilungen der Supermärkte in Töpfen angeboten. Sie sind eigentlich zum schnellen Verbrauch gedacht und stehen deshalb in relativ kleinen Töpfen mit wenig Erde.

Will man sie weiter kultivieren, sollte man sie möglichst bald in einen größeren Topf pflanzen, empfehlen die Gartenexperten. Auch sollte zunächst nicht geerntet werden, damit sie genügend Blattmasse bilden können, um weiter zu wachsen. Voraussetzungen für den Kräuteranbau im Zimmer sind ein helles Fensterbrett und ausreichende Feuchtigkeit.

Der mobile Kräutergarten hat nach etwa zwölf Wochen eine Größe erreicht, bei der man Blätter und Triebe fortlaufend schneiden kann.

Schnittlauch und Basilikum am Küchenfenster

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 25.03.2009, 10:50 Uhr

Mobiler Kräutergarten - Thymian und Co. auf der Fensterbank ernten

Mit etwas Geduld kann man sich seine Kräuter aber auch gut selbst heranziehen. Wer wenig Erfahrung hat, sollte zunächst Pflanzen auswählen, die anspruchslos sind. Neben dem Saatgut benötigt man Töpfe, mit Sand gemischte Anzuchterde oder spezielle Kräutererde, Etiketten und eventuell Gefrierbeutel.

Die Aussaat der Kräuter ist einfach. Es ist jedoch darauf zu achten, ob es sich um Licht- oder Dunkelkeimer handelt. Saatgut von Lichtkeimern wie Basilikum, Bohnenkraut, Oregano, Estragon, Majoran, Thymian und Zitronenmelisse darf nicht mit Erde bedeckt werden. Allenfalls Zeitungspapier sei als Abdeckung gegen Feuchtigkeitsverlust erlaubt, bis die Keimung erfolgt ist, sagen die Fachleute.

Eine Alternative sind Saatscheiben. Zwischen zwei dünnen Lagen Vliespapier liegen die Saatkörner genau im richtigen Abstand. Die Saatscheiben haben einen Durchmesser von beispielsweise acht Zentimetern und passen genau auf einen Acht-Zentimeter-Topf.

Dieser wird mit Erde gefüllt, die Saatscheibe wird aufgelegt, eventuell dünn mit Erde bedeckt und anschließend angegossen. Jetzt muss nur noch auf gleichmäßige Feuchtigkeit geachtet werden. Das mühsame Vereinzeln ist nicht mehr nötig. Später kann man die Kräuter in den Garten oder Balkonkasten pflanzen oder auf der Fensterbank stehenlassen und davon ernten.

Kräutergarten

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 25.03.2009, 11:57 Uhr

Bio-Paprika am stärksten "vergiftet"

Das Gemüse aus Israel wies die höchste Pestizidbelastung auf. Alle weiteren getesteten Bio-Paprika waren jedoch toxisch nicht belastet. Bei der toxischen Paprika dürfte es sich um einen Ausnahmefall handeln.

Schlechte Nachrichten für Gemüse-Fans: Eine Bio-Paprika aus Israel hat in dem Test "Pestizide in Paprika" der Fachzeitschrift "Konsument" den mit Abstand höchsten Wert ausgewiesen. Die Rückstände auf dem Gemüse waren siebenmal so hoch wie der gesetzliche Grenzwert erlaubt. Sämtliche im Test enthaltenen Paprika aus konventioneller Landwirtschaft waren zwar belastet, überschritten aber nicht den erlaubten Höchstwert.

Bei dem angeblichen Bio-Produkt aus Israel dürfte es sich aber um einen Ausnahmefall gehandelt haben. Alle weiteren Bio-Paprika stammten aus Italien und wiesen keinerlei toxische Belastung auf. Von den 14 aus biologischem Anbau kommenden Nahrungsmittel wurden zwölf als gering, zwei als durchschnittlich belastet eingestuft.

Die am stärksten "vergiftete" Paprika trug mit 18,28 Euro pro Kilo auch das teuerste Preisschild. Im Vergleich dazu, lag der Preis für einen "sauberen" bei 5,79 Euro pro Kilo. Unter den nicht Bio-Produkten verteilten sich die Preise zwischen 1,78 und 3,98 Euro pro Kilo.

Proben aus Wiener Supermärkten

Grundlage für den Test des "Konsument" waren 20 Proben aus Wiener Supermärkten. Zunächst wurden nur Paprika Tricolore, eine Woche später auch Spitzpaprika überprüft. Sechs der 20 Nahrungsmittel stammten aus biologischer Landwirtschaft. Nachdem der Test im Winter durchgeführt wurde, fanden sich keine österreichischen Produkte im Sortiment.

Kauft bei heimischen Produzenten!!

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 26.03.2009, 11:32 Uhr

Auch wenn der einheimische Spargel noch auf sich warten läßt: Der Spargel aus den europäischen Nachbarstaaten ist schon da....

Mehr über Spargel

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 27.03.2009, 12:48 Uhr

Spargel verliert stündlich Aroma

Wer importierten Spargel kaufen möchte, sollte ihn vorher auf Frische überprüfen. Das Gemüse sei sehr empfindlich und verliere nach der Ernte stündlich an Geschmack und Aroma. Frischer Spargel ist leicht glänzend und der Kopf ist fest geschlossen.

Reibt der Verbraucher die Stangen aneinander, müssten sie leicht quietschen. Zudem lassen sie sich mit dem Fingernagel leicht einritzen. Entscheidend sind auch die Schnittstellen der Spargelstangen. Diese müssten feucht und saftig sein. Ist der Spargel verpackt und sind die Enden nicht erkennbar, sei das generell ein schlechtes Zeichen. Im Handel ist grüner, weißer und violetter Spargel erhältlich. Die Sorten unterscheiden sich vor allem im Geschmack.

Weißer Spargel: Der weiße Spargel ist bei uns aufgrund seines milden Geschmacks besonders beliebt.

Violetter Spargel: Beim violetten Spargel warten die Bauern mit dem Stechen, bis die Spitze das Erdreich durchdringt. Durch das einfallende Sonnenlicht verfärben sich die Spitzen violett bis grünlich. Im Vergleich zum weißen Spargel ist der violette Spargel etwas herber im Geschmack.

Grüner Spargel: Weil der grüne Spargel im Gegensatz zum weißen oberirdisch wächst, bildet sich durch das Sonnenlicht die Farbe. In der Regel werden auch andere Sorten für den oberirdischen Anbau verwendet. Im Vergleich zum bekannteren weißen Spargel verfügt der grüne über einen intensiveren Geschmack und einen höheren Gehalt an Vitaminen. Die Stangen sind meist dünner und müssen daher kürzer gekocht werden. Weil der Anbau im Vergleich zum weißen Spargel weniger aufwändig ist, kostet grüner Spargel in der Regel weniger.

Wildspargel: Wildspargel wächst rund um das Mittelmeer. Die kurzen, grünen Stangen haben traubenförmige Köpfe. Wildspargel hat einen sehr ausgeprägten Geschmack.

Thaispargel: Thaispargel wird hauptsächlich rund um Bangkok angepflanzt und sieht aus wie eine Mischung aus grünem und Wildspargel.

Mehr über Spargel

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 01.04.2009, 14:56 Uhr

Jetzt ist Zeit für Frühlingsgemüse

Im Frühling strahlt die Sonne mit jeden Tag ein bisschen wärmer. Damit wächst beim Verbraucher der Appetit auf frisches Frühlingsgemüse und auf leichte Zubereitungsarten.

Aus heimischem Freilandanbau kommen die meisten typischen Frühlingsgemüse wie Kohlrabi oder Karotten zwar erst im Mai auf den Markt. Doch die Vorboten aus dem südlichen Europa sind bereits zu haben. Das erste Gemüse aus geschütztem heimischen Anbau lässt auch nicht mehr lange auf sich warten.

Frühlingsgemüse gilt als besonders zart, frisch und aromatisch. Damit es genau diese Eigenschaften bis auf den Teller behält, muss es jedoch mit Vorsicht 
 behandelt werden. Der größte Fehler, den man mit frischem Frühlingsgemüse machen kann, ist, es zu verkochen.

Frisches Frühlingsgemüse wird daher am besten roh oder zumindest mit so wenig Temperatureinfluss wie möglich zubereitet: Dann bleiben die Nährstoffe und Vitamine voll erhalten.

Bei der rohen Zubereitung stehen Salate und andere Vorspeisen in vorderster Reihe. Daran kann man sich richtig satt essen. Schließlich enthält Gemüse so gut wie kein Fett und trotzdem viele gesunde und satt machende Ballaststoffe. Die bringen die Verdauung auf Trab.

Zarte Mangold- oder Spinatblättchen, aber auch Blattsalate sind eine leckere Basis. Die Optik auf dem Teller unterstreicht den Frischcharakter: Saftiges, dunkles Grün wird mit zart rosa Radieschen und intensiv orangenen Möhren farbenfroh kombiniert.

Frische Radieschen

Frischer, knackiger Frühlingssalat

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 13.04.2009, 10:47 Uhr

Alles Käse - oder was?

Letzten Dienstag verfolgte ich im ZDF die Sendung "Frontal 21". Dabei auch ein Beitrag über Analaog-Käse.  Es ist für den Verbraucher und für den Milchbauern schon frustrierend, was hier wieder abgeht. Auf Anfrage beim zuständigen Verkaufspersonal in einem Klagenfurter Supermarkt: "Analog-Käse?, kenne ich nicht".

Wo bleiben hier die Konsumentenschützer und Landwirtschaftskammern?

ZDF-Bericht-Frontal 21   

kuecheundkeller

Analog - Käse ist Betrug am Verbraucher und an den Bauern

Riesige Mengen an Käse, der vor allem in Produkten wie Pizza oder Käsestangen verwendet wird, ist in Wirklichkeit kein Käse, sondern ein aus Pflanzenfetten, Wasser und Eiweiß zusammen gepanschtes Kunstprodukt.

Mit künstlichen Aromen wird dann aus der zähen Masse wahlweise Pizzakäse, Mozzarella oder was der Markt sonst noch nachfragt. Große Fast-Food Ketten, aber auch der Gastronomiegroßhandel verwenden nicht Käse aus Milch, sondern Kunstkäse aus der Retorte. Aufgezeigt wurde diese Praxis durch einen Beitrag von Frontal 21.

„Der Aufschrei über solche Zustände kann gar nicht laut genug sein! Da werden Verbraucher hinters Licht geführt und die Milchbauern ausgebootet, so dass deren Erlöse weiter sinken“, kommentiert Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des BÖLW den ZDF-Bericht. Er wies darauf hin, dass Öko-Produkte ohne solche zweifelhaften Segnungen der Lebensmittelindustrie hergestellt werden:

„Bio-Käse ist immer Käse aus 100% Milch. Und Bio-Pizza darf nur mit Bio-Käse hergestellt werden. Für die Naturbelassenheit von Bioprodukten sorgen die strengen Vorschriften der EU-Öko-Verordnung, die auch den Einsatz von Verarbeitungshilfsstoffen auf ein Minimum begrenzt. Die Vorschriften der Verbände des Ökologischen Landbaus sind hier sogar noch restriktiver.“

Analogkäse ist ein künstliches Käse-Ersatzprodukt aus Palmöl, Stärke, Milcheiweiß, Salz und Geschmacksverstärker. Er wird bereits in Convenience-Produkten (Pizza, Cheeseburger, Lasagne etc.) eingesetzt und ersetzt dort mittlerweile einen Käseanteil zwischen 25 und 100 %. Aufgrund der möglichen Variationen der Zusammensetzung ist es möglich, „maßgeschneiderten“ Käse mit unterschiedlichem Schmelzverhalten zu imitieren.

Das niederländische Fernsehprogramm „De Keuringsdienst van Waarde“, das erstmals Ende 2003 über seine Verwendung berichtete, spricht davon, dass der Markt rasant weiter wachse, da Analogkäse billiger als herkömmlicher Käse sei. Darüber hinaus könnten selbst Feinschmecker kaum einen Unterschied zwischen dem Kunstprodukt und echtem Käse ausmachen.

Der Nepp-Käse, so schimpfen ihn die Niederländer, an sich ist zwar nicht direkt gesundheitgefährdend, aber appetitanregend ist er auch nicht. Es wird davon ausgegangen, dass mittlerweile bei bis zu 70 Prozent der Fertigpizzen einer Supermarktkette nur noch eine Mischung aus Palmöl, Stärke, Milcheiweiß und Salzen sowie Geschmacksverstärkern statt echtem Käse drauf ist. Auch bei Cheeseburgern, Fertig-Pastas, Snacks oder Fertigmahlzeiten findet dieser Ersatzkäse seinen Einzug.

Wenn in der Zutatenliste einer Tiefkühlpizza die Begriffe Palmöl (oder Pflanzenöl), Milcheiweiß und Stärke (oder ein Stärkeprodukt) auftauchen, kann sie darauf hinweisen, dass ein Käse-Imitat verwendet wurde. Der deutsche Markt für Käseimitate wird auf 80.000 bis 100.000 t geschätzt.

Nach der Milchbezeichnungs-Schutzverordnung ist es unzulässig, Erzeugnisse, bei denen Milchfett gegen pflanzliches Fett ausgetauscht wurde, mit dem Namenszusatz „Käse“ zu bezeichnen. Wenn Analogkäse anstelle von Käse aus Milch verwendet wird, darf das Erzeugnis nicht unter dem Namenszusatz „Käse-“ (Stange, Pizza o. ä.) vermarktet werden. Der § 11 des LFGB verbietet es, Lebensmittel unter irreführender Bezeichnung in Verkehr zu bringen.

Quelle/Autor: Europaticker erschienen am: 2009-04-08

Mozzarella oder Kunst-Käse?

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
von kuecheundkeller am: 05.05.2009, 12:33 Uhr

Feiner Unterschied zwischen Mindesthaltbarkeits- und Verbrauchsdatum. Bei Ablauf des Verbrauchsdatums sollte das Lebensmittel umgehend entsorgt werden.

Die Haltbarkeitsdauer von Lebensmitteln hängt von vielerlei Faktoren ab - zum Beispiel, bei welcher Temperatur die Produkte gelagert werden. Um Verbrauchern einen Anhaltspunkt zu geben, ab wann Lebensmittel nicht mehr zum Verzehr geeignet sind, müssen Hersteller ihre Produkte mit Hinweisen wie "mindestens haltbar bis..." oder "zu verbrauchen bis..." kennzeichnen, die jedoch keineswegs dasselbe bedeuten.

Die Formulierungen "mindestens haltbar bis..." und "zu verbrauchen bis..." auf Lebensmittelverpackungen klingen zwar sehr ähnlich, haben jedoch eine unterschiedliche Bedeutung, die Verbraucher kennen sollten, um die Haltbarkeit von Lebensmitteln richtig einschätzen zu können.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist nach der Lebensmittelkenn-zeichungsverordnung "das Datum, bis zu dem dieses Lebensmittel unter angemessenen Aufbewahrungsbedingungen seine spezifischen Eigenschaften behält." Das bedeutet, dass mindestens bis zu diesem Zeitpunkt durch den Hersteller oder Vertreiber garantiert wird, dass die Ware einwandfrei ist.

Mindesthaltbarkeitsdatum gilt nur für ungeöffnete Ware

Üblicherweise ist ein Lebensmittel jedoch länger haltbar als es das Mindesthaltbarkeitsdatum anzeigt. Um wie viel länger ist allerdings schwer vorher zu sagen, das hängt vom Produkt und auch von seiner Lagerung bis zu diesem Zeitpunkt ab. Ist das Produkt trotz abgelaufenen Mindesthaltbarkeitsdatums nicht verdorben, darf es noch verkauft werden.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum gilt nur bis zum ersten Öffnen der Ware. Ist die Ware geöffnet, kann nicht mehr damit gerechnet werden, dass die volle Mindesthaltbarkeitsfrist erreicht wird.

Verzehr abgelaufener Ware: Verbraucher selbst verantwortlich

Für Verbraucher gilt: Wenn in Farbe, Aussehen und Geruch keine Auffälligkeiten zu bemerken sind und die Dauer der Überschreitung des Mindesthaltbarkeitsdatums zur gesamten Haltbarkeitsdauer gering ist, ist eine Überschreitung des Mindesthaltbarkeitsdatums möglich, so die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH (AGES). Dies liegt jedoch nicht in der Verantwortung der Hersteller oder Vertreiber, sondern ausschließlich in der Verantwortung der Konsumenten.

Überschrittenes Verbrauchsdatum: Lebensmittel in den Müll

Ein wesentlicher Unterschied besteht, wenn auf der Verpackung ein so genanntes Verbrauchsdatum ("zu verbrauchen bis...") angegeben ist. Ein Verbrauchsdatum wird bei mikrobiell sehr leicht verderblichen Waren angebracht. Ein Produkt, bei dem das Verbrauchsdatum überschritten ist, ist nicht mehr als sicher anzusehen und sollte auf keinen Fall mehr verzehrt, sondern sofort entsorgt werden. Produkte mit abgelaufenem Verfallsdatum dürfen zudem von Händlern nicht mehr verkauft werden. CS

Mehr zu diesem Thema auf konsumo.de

Mehr
0 Kommentare   Kommentieren
Zurück Seite 1 2 Mehr
User ist offline
Tags/Schlagwörter
backen   bio   braten   ernährung   fisch   fleisch   geflügel   gemüse   gewürze   kochen   kräuter   käse   lebensmittel   obst   pilze   rezept   salat   schweinefleisch   suppe   wochenmarkt  
Meine Alben
RSS Box
Zufallsbild
Frische Radieschen
Meine Buchtipps
Meine Musiktipps
Meine Filmtipps