26. Mai 2012 11:09 | |||||
|
|
Mitglied seit: 11.08.2008
Geschlecht: männlich Sternzeichen: Jungfrau |
|||
Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
Gemüse und Fisch oft belastet
Dieser Artikel betrifft zwar Deutschland, doch wird es bei uns nicht viel anders sein (kuecheundkeller)
Pflanzenschutzmittel in Paprika, Hormone in Schweinen, Schwermetalle im Fisch: Die Lebensmittelkontrolleure der Länder haben bei zahlreichen Proben im vergangenen Jahr Reste verbotener Stoffe festgestellt. Das meldet das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Berlin.
Die Untersuchung von rund 4400 ausgewählten Lebensmittelproben ergab, dass in Paprika, Tafeltrauben, Eichblattsalat, Rucola und grünem Tee häufig die Höchstmengen für Rückstände von Pflanzenschutzmitteln überschritten wurden. Bei Paprika wiesen knapp10 Prozent der Proben erhöhte Werte auf, besonders bei Ware aus Spanien und der Türkei. Der Anteil der Proben ohne messbare Rückstände sei aber geringer geworden.
Verbraucherschützer rechnen mit immer mehr Schadstoffen in unseren Lebensmitteln. Verbraucherschutz-Präsident Christian Grugel: „Auswirkungen auf die Gesundheit der Verbraucher muss man nicht befürchten.“ Trotz des Trends zu weniger Rückständen rechne er damit, dass die Lebensmittelqualität wegen der Globalisierung schlechter werden könnte.
Bei fast 400.000 Untersuchungen tierischer Lebensmittel fanden die Kontrolleure neun Mal verbotene Hormone in Schweinen, in zwei Geflügelproben Dioxin und in 159 Proben von Wild bedenkliche Stoffe wie Organochlorverbindungen. Bei älteren Tieren sollten innere Organe und fettreiches Gewebe deshalb nicht verzehrt werden.
Die Prüfer entdeckten auch Lösungsmittel in Butter aus Irland und Dänemark, Nitrat in Rucola – besonders aus Italien – sowie Schimmelpilzgifte in getrockneten exotischen Früchten. Bei drei Eierproben fanden die Prüfer Dioxin oberhalb des Höchstgehalts. Quecksilber wiesen die Kontrolleure 15-Mal bei Schwertfischen und 9-Mal bei Haifischen nach. Das Bundesamt rät von übermäßigem Verzehr dieser Fische ab.
Positiv bewertete das Bundesamt Babynahrung. Allerdings seien in maishaltiger Babynahrung Schimmelpilzgifte gefunden worden.
Bioprodukte bekommen von den Experten ein gutes Zeugnis. Bei Öko-Produkten seien keine Rückstände von Pflanzenschutzmitteln gefunden worden, bei der Umweltbelastung ergebe sich aber das gleiche Bild wie bei herkömmlichen Lebensmitteln.
Bild.de 29.09.22008