26. Mai 2012 11:10 | |||||
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Käfighaltung ab 2009 in Österreich verboten
1,3 Millionen Hennen fristen ihr Dasein derzeit noch in Legebatterien - Konsumenten sollen für die Herkunft von Eiern sensibilisiert werden.
Pro Kopf verzehrt man hierzulande 236 Eier im Jahr - insgesamt sind es rund 2 Milliarden. Im nächsten Jahr darf dann mit mit noch besserem Gewissen geschält und gepeckt werden. Ab 2009 ist nämlich die Haltung von Legehennen in Käfigen verboten. Die Branche fürchtet nun, dass Käfigeier dann billig aus dem Ausland zugekauft werden.
Konsumenten sensibilisieren
Deswegen müsse eine Sensibilisierung der Konsumenten auf die Herkunft des Produkts gelingen. Da fast zwei Drittel der Eier in Österreich in der Industrie (22 Prozent) und in der Gastronomie bzw. Hotellerie (40 Prozent) verarbeitet werden, müsse auf diese Bereiche besonders Augenmerk gelegt werden.
Aufgrund der neuen Situation im Eier-Segment investiert die AMA Marketing 1 Mio. Euro in Informationskampagnen. Der heimische Eiermarkt befinde sich seit Jahren Jahren in einer Umbruchphase, so die Österreichische Frischeier Erzeugungsgemeinschaft (EZG).
Beginnend mit dem EU-Beitritt seien Strukturveränderungen in Richtung Innovation und Regionalität notwendig geworden. Seit Österreich vor vier Jahren definitiv entschieden hat, das mit 1.1.2009 in Kraft tretende Käfighaltungsverbot einzuführen, haben heimische Eierproduzenten mehr als 100 Mio. Euro in den Ausbau von tiergerechten Ställen investiert. Insgesamt werden bei der Umstellung etwa 600.000 Legeplätze verloren gehen. (APA)