26. Mai 2012 11:11 | |||||
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Foodwatch: "Light"-Lebensmittel liegen schwer im Magen
Viele "Light"-Produkte halten nicht, was sie versprechen. Ein Test der Verbraucherorganisation Foodwatch zeigt, dass die vermeintlich "leichten" und gesunden Lebensmittel oft wahre Zuckerbomben sind oder einen hohen Anteil an Fett oder Salz aufweisen.
Vom Joghurt bis zu Kartoffelchips - Foodwatch hat 13 Produkte, die mit Hinweisen wie "light" oder "0,1 Prozent Fett" beworben werden, mit den Nährwertampeln für den Gehalt an Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz gekennzeichnet.
Nach Vorbild des britischen Modells steht Rot für einen hohen, gelb für einen mittleren und grün für einen geringen Anteil der jeweiligen Nährwerte. Ergebnis des Tests: 11 von 13 "Light"-Produkten weisen in mindestens einer Kategorie eine rote Ampelfarbe auf. Acht Produkte erhalten in jeweils nur einer einzigen Kategorie eine grüne Ampel.
Hersteller dürfen ihre Produkte "leicht" oder "light" nennen, wenn sie 30 Prozent weniger Fett oder Zucker als das Originalprodukt enthalten. Dennoch: Chips bleiben auch in der Light-Variante fettig, und Eis bleibt eine zuckrige Süßigkeit. "Wo 'light' drauf steht, muss nicht unbedingt wenig Fett oder Zucker drin sein - sondern nur weniger als bei herkömmlichen Produkten", so Foodwatch-Sprecher Martin Rücker.
„Unter Umständen verzehrt der Verbraucher gleich viel oder gar mehr Fett und Zucker, weil er glaubt, sorglos zugreifen zu können." Um eine transparente Information über die Nährwerte von Lebensmitteln zu erreichen, fordert Foodwatch die verbindliche Einführung der Ampelkennzeichnung nach britischem Vorbild.