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Packerl-Salat (2)
von kuecheundkeller am: 13.02.2009, 11:10 Uhr

Packerl-Salate im Test

Trotz der mikrobiologischen Unbedenklichkeit von zumindest der Hälfte der getesteten Salate, ist bei allen Packerlsalaten der ernährungsphysiologische Nutzen stark in Frage zu stellen. So war bei vier Proben noch vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums überhaupt kein Vitamin C mehr vorhanden und bei zwei Salatproben konnte lediglich ein niedriger Vitamin C Gehalt gemessen werden.

Doch angesichts der Preise, die pro 100 Gramm zwischen 50 Cent und 1,19 Euro betrugen, sollte sowohl die mikrobiologische als auch die Frischequalität der Packerlsalate stimmen. Denn im Vergleich zu offen verkauften Salaten sind sie wesentlich teurer. Enthalten sind meist zwischen 150 und 200 Gramm, was in etwa ein bis maximal zwei Portionen entspricht.

Im Vergleich dazu kostet ein Häupel Kopfsalat mit einem Durchschnittsgewicht von ca. 500 Gramm derzeit zwischen 0,79 und 1,29 Euro – hier lassen sich jedenfalls gut zwei ordentliche Portionen zubereiten. Darüber hinaus kann der Konsument im Regelfall davon ausgehen, dass frisch zubereiteter Salat im Gegensatz zu den Beutelsalaten auch noch einen wertvollen Beitrag zu einer gesunden Ernährung liefert.

Tipps der AK Ernährungsberaterin

Am Besten bereits bei Kauf die Packung rein optisch überprüfen. Die Salatstücke sollten frisch und grün aussehen. Sind welke oder verfärbte Blätter oder Schlieren erkennbar, Hände weg davon! Auch sollte möglichst wenig Wasser in den Packungen sein, da dies einen guten Nährboden für Keime liefert.

Wählen Sie Salate, die im Kühlregal weiter hinten gelagert sind, da es dort kühler ist.

Beim Kauf der Fertigsalate auf das Mindesthaltbarkeitsdatum achten: 3 bis 4 Tage sollten bis zum angegebenen Datum noch fehlen.

Hände weg von am Tag des Ablaufs verbilligter Ware!

Am Besten bereiten Sie den Salate noch am selben Tag des Einkaufs zu. Nur wenn nötig gut gekühlt im Kühlschrank im Gemüsefach lagern.

Waschen Sie den Salat vor der Zubereitung gründlich mit kaltem Wasser. Das reduziert vorhandene Keime.

Es sollte der ganze Packungsinhalt auf einmal aufgebraucht werden und keine Reste aufgehoben werden.

AK-Oberösterreich

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