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Wiener Radieschen
von kuecheundkeller am: 05.03.2009, 11:16 Uhr

"Golden-Gemüse-Globe" für Wiener Radieschen

Der "Riese von Aspern" ist keine mythische Sagengestalt, sondern eine leuchtend rote Knolle aus der Familie der Kreuzblütengewächse. Immerhin wird das Gemüse bis zu 45 Millimeter groß, beachtlich für ein Radieschen. Noch beachtlicher: Das originale "Wiener Radieschen" bekam am Mittwoch am Wiener Rochusmarkt den "Golden Gemüse Globe".

Die Auszeichnung wird von der österreichischen Slow Food-Arche-Clubgemeinschaft vergeben und soll besonders ursprüngliche und naturbelassene Produkte erhalten und fördern. Es verwundere nicht, dass die Auszeichnung an das "Wiener Gemüse" gehe, so Umweltstadträtin Ulli Sima: "Gerade Wien mit seinem hohen Anteil an landwirtschaftlichen Flächen und seiner langen Frischgemüsetradition sei ein Vorreiter für ökologische Nachhaltigkeit." So gebe es in Wien über 150 Gärtnerfamilienbetriebe.

Der "Riese von Aspern" ist größer und weniger regelmäßig geformt als seine Artgenossen. Dafür soll das "Wiener Gemüse" durch einen pikanteren Geschmack und knackiges Fruchtfleisch punkten. Allen Radieschen sei gemein, dass sie viel Kalium und Vitamin C enthalten.

"Diese Powerknollen stärken die Abwehrkräfte, fördern die Verdauung und helfen bei Gicht und Rheuma", so ein Sprecher von LGV-Frischgemüse, der Lebensmittelgenossenschaft die das "Wiener Radieschen" vertreibt.

Will man das originale Riesenradischen essen, sollte man sich beeilen. Das leuchtend rote Gewächs eröffnet regelmäßig die Frischgemüsesaison und ist ab sofort und nur für die nächsten fünf Wochen in den heimischen Läden erhältlich.

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