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Steirischer Kren
von kuecheundkeller am: 13.03.2009, 12:47 Uhr

EU-weiter Herkunftsschutz für steirischen Kren

Nach dem Kürbiskernöl genießt mit dem steirischen Kren seit Anfang des Jahres ein zweites landwirtschaftliches Produkt aus der Grünen Mark einen EU-weiten Herkunftsschutz. Österreichweit dürfen somit 13 Produkte das Herkunftszeichen "g.g.A." (geschützte geografische Angabe) tragen.

Obwohl der Kren in erster Linie eine Spezialität der Südoststeiermark ist, gilt das Qualitätssiegel für Anbauer im gesamten Bundesland. Beinahe zehn Jahre dauerte es, bis die EU-Kommission Ende des Vorjahres den Herkunftsschutz gewährte.

Es war eine "mühsame Prozedur", sagte der Obmann des neu gegründeten "Vereins Steirischer Kren g.g.A.", Martin Kern, zur APA. Mit der Vermarktung des neuen Qualitätssiegels werde begonnen, sobald die Verträge mit den Kontrollfirmen stehen und das Kontrollkonzept vom Landwirtschaftsministerium genehmigt wird. Laut Kern soll es noch im Frühjahr soweit sein.

Jährlich werden in der Steiermark rund 4.000 Tonnen Kren auf einer Anbaufläche von rund 300 Hektar produziert. Die traditionellen Anbaugebiete liegen in den süd- und oststeirischen Bezirken Fürstenfeld, Feldbach und Radkersburg.

Die Herkunftsbezeichnung "g.g.A." ist aber nicht auf diese Regionen beschränkt: Wenn er im Erzeugerregister des Landesverbandes steirischer Gemüsebauern aufscheint und seine Produkte den strengen Qualitätskriterien genügen, darf jeder steirische Krenanbauer das Siegel verwenden.

Egal ob aus Kärnten oder der Steiermark - frisch und scharf muss er sein!

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