26. Mai 2012 08:42 | |||||
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Mitglied seit: 11.08.2008
Geschlecht: männlich Sternzeichen: Jungfrau |
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
Trend zu regionalen Lebensmitteln
In Mega-Cities wie New York genießen Märkte mit Tomaten, Beeren und Honig aus dem Umland wachsenden Zuspruch. Das berühmte Plaza Hotel bietet ein „100-Meilen-Menü“, das dem Gast regionale Produkte aus dem entsprechenden Radius garantiert. Betuchte New Yorker ordern neuerdings ihren Anteil an Rindern, die auf den Wiesen von Long Island oder im Norden der Stadt grasen. Der Vorgang ist als „Cow Pooling“ bekannt.
„Local Produce“, landwirtschaftliche Erzeugnisse aus der Umgebung, sind in den USA mehr gefragt als Steaks von texanischen Herden oder exotische Früchte aus Übersee. Das lernte der Dachverband der US-Gastronomen (National Restaurant Association) aus einer aktuellen Umfrage unter 1200 Köchen. Nur auf eines fahren Amerikaner demnach noch mehr ab: delikate Nachspeisen in Häppchengröße.
„Wir sind darauf programmiert, Kalorienbomben in Mengen zu verdrücken“, wirft Sharman Apt Russell, Autor des Buches „Hunger: An Unnatural History“, der Lebensmittelindustrie und ihren Marketing-Strategen vor. Hände weg von industriell verarbeiteter Nahrung, raffinierten Kohlenhydraten und sogar Low-Fat-Produkten, warnt auch Michael Pollan in seinem neuen Bestseller „In Defense of Food“.
Michael Pollans Rat für eine gesunde Ernährung beschränkt sich auf sieben Worte: „Iss natürlich. Nicht zu viel. Überwiegend pflanzlich.“ Alles andere fördere Fettleibigkeit, ein krankes Herz oder Krebs.
Für Gesundes frisch vom Acker müssen die Amerikaner allerdings tiefer in die Tasche greifen: Laut „Time“ stieg der Preis für Gemüse und Obst in den USA von 1989 bis 2005 um fast 75 Prozent, der für Fette aber sank um 26,5 Prozent.