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Küchenhygiene
von kuecheundkeller am: 03.02.2009, 10:50 Uhr

Die Küche als Heimat der Keime

In unserer Welt sind wir von vielen Keimen umgeben. Dies besonders in unseren eigenen vier Wänden. Doch nicht das Bad oder das WC sind die Räume, die am stärksten mit Keimen belastet sind, sondern die Küche.

Experten schätzen, dass 70 Prozent der Magen-Darm-Erkrankungen durch Hygieneprobleme "hausgemacht" sind. Doch einige einfache Tricks helfen, die Zahl der Fremdlinge in der Küche möglichst gering zu halten. So sollten die Hände immer richtig gewaschen werden, bevor man mit den Lebensmitteln arbeitet. Auch nach dem Verarbeiten von Lebensmitteln wie rohem Fleisch und rohen Eiern sollten die Hände ebenfalls gründlich gereinigt werden.

Auf diese Weise gelangen keine Keime auf andere Lebensmittel. Auch Schmuck und Ringe sollte man in der Küche nicht tragen, da der Bereich zwischen Haut und Schmuck häufig feucht wird und daher ein potentieller Infektionsherd ist.

Hat man eingekauft, so sollte man Produkte wie Eier, Milch und Fleisch so schnell wie möglich in den Kühlschrank legen. Hat man etwas in den Gefrierschank getan und möchte es auftauen, so sollte dies im Kühlschrank geschehen. Denn je langsamer Lebensmittel auftauen, umso weniger Bakterien bilden sich. Wichtig ist es auch, die Werkzeuge in der Küche richtig zu benutzen.

So sollte für Gemüse und Fleisch nicht dasselbe Messer verwendet werden. Ansonsten könnten die Bakterien von einem Lebensmittel auf das andere übertragen werden. Gleiches gilt für das Schneidebrett. Auch dieses sollte man kurz abwaschen, bevor man es wieder benutzt. Weist dieses nach einiger Zeit der Benutzung recht tiefe Schnittspuren auf, sollte es ausgewechselt werden. Denn dann kann das Brettchen nicht mehr richtig gereinigt werden und ist daher ein idealer Nährboden für Keime und Bakterien. 

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