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Küchenhygiene (2)
von kuecheundkeller am: 04.02.2009, 11:28 Uhr

Die Küche als Heimat der Keime

Ein weiterer Ort, an dem viele Bakterien zu finden sind, ist das Spülbecken. Auf einem Quadratzentimeter in einer Spüle haben Wissenschaftler bis zu 10 000 Bakterien gefunden. Herkömmliche Reinigungsmittel machen ihnen den Garaus. Und auch Geschirrschwämme und Putzlappen sind Paradiese für Erreger.

Bei einer Studie fanden Forscher auf einem normalen Geschirrtuch mehr als sieben Milliarden Bakterien. Ebenso bei Schwämmen und Lappen. Ein Trick, die Bakterien zu töten, ist, die feuchten Schwämme zwei Minuten bei maximaler Strahlungsleistung in die Mikrowelle zu legen. Dies tötet 99 Prozent der Mikroben ab.

Wichtig ist es auch, die ganze Küche regelmäßig sauber zu halten. Doch Studien haben gezeigt, dass die Europäer zu viele und zu scharfe Reinigungsmittel gebrauchen. Dies ist nicht nötig, da auch umweltverträgliche Mittel ihren Sinn erfüllen. Außerdem schafft man durch zu scharfe Mittel ein absolut steriles Klima in der Küche. Dadurch verlernen die körpereigenen Abwehrkräfte, mit kleineren Mengen an Keimen umzugehen.

Außerdem greifen zu scharfe Putzmittel die eigene Haut an und schädigen diese auf Dauer. Treten dann wieder mehr Keime auf, weil nicht geputzt wurde, so wird man sehr schnell krank. So geht es also nicht darum, alle Keime abzutöten, sondern nur die Keimherde zu reduzieren. Für dieses Vorhaben reichen milde Reinigungsmittel wie Essigreiniger oder Schmierseife vollkommen aus.

Zum Putzen der Küche gehört auch das Leeren der Mülleimer. Besonders der Bio-Eimer ist eine ideale Brutstätte für Mikroorganismen. Daher sollte er täglich geleert werden.

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