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Kochen, Essen, Lebensmittel, Kärntner Küche
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Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs

Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.

Mit der Bitte um Ihr Verständnis,

Das Team von Kleine Zeitung Digital

Album "Ernährung"
von kuecheundkeller am: 09.10.2008, 09:33 Uhr

Zwei Drittel aller US-Amerikaner wiegen zu viel.

Jetzt will das Land der Dicken umdenken – mit Gemüse frisch vom Acker statt Burgern & Co.

Amerika denkt um: Gemüse statt Burger. In den USA leiden schon Kinder an Herz- und Kreislaufproblemen, Fettleber, Diabetes Typ 2, Gallensteinen und Gelenkverschleiß – Erkrankungen, die normalerweise erst im Alter auftreten – oder bei Übergewicht. US-Mediziner betrachten die Entwicklung mit Sorge: „Aus den krankhaft fettleibigen Kindern werden null Prozent zu normalgewichtigen Erwachsenen heranwachsen“, sagt der amtierende Oberste Amtsarzt der USA, Steven Galson. Die künftigen Kosten im Gesundheitswesen seien kaum auszudenken, warnen Experten. Besonders für eine Nation, in der fast 46 Millionen Bürger keine Krankenversicherung haben.

Vitaminmangel in Obst und Gemüse? Doch Amerika fängt an, umzudenken: Slow Food statt Fast Food heißt die neue Devise. Die Begeisterung für natürliche, also „langsame Nahrung“ greift um sich, von Kalifornien bis zur Ostküste. Wer kann, kauft sein Gemüse vom Bauern statt im Supermarkt. Kommunale Verbände, sogenannte Food Cooperatives, beackern gemeinsam Land und teilen oder verkaufen die Ernte.

Wer einen eigenen Garten, aber keine Zeit zum Gärtnern hat, lässt sein Obst oder Gemüse gegen Bezahlung anbauen. „Selbst anpflanzen oder andere für sich anpflanzen zu lassen, ist unübertrefflicher Luxus“, schwärmt der kulinarische Kolumnist Corby Kummer. „Das ist in Mode gekommen.“

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von kuecheundkeller am: 10.10.2008, 08:43 Uhr

Trend zu regionalen Lebensmitteln

In Mega-Cities wie New York genießen Märkte mit Tomaten, Beeren und Honig aus dem Umland wachsenden Zuspruch. Das berühmte Plaza Hotel bietet ein „100-Meilen-Menü“, das dem Gast regionale Produkte aus dem entsprechenden Radius garantiert. Betuchte New Yorker ordern neuerdings ihren Anteil an Rindern, die auf den Wiesen von Long Island oder im Norden der Stadt grasen. Der Vorgang ist als „Cow Pooling“ bekannt.

„Local Produce“, landwirtschaftliche Erzeugnisse aus der Umgebung, sind in den USA mehr gefragt als Steaks von texanischen Herden oder exotische Früchte aus Übersee. Das lernte der Dachverband der US-Gastronomen (National Restaurant Association) aus einer aktuellen Umfrage unter 1200 Köchen. Nur auf eines fahren Amerikaner demnach noch mehr ab: delikate Nachspeisen in Häppchengröße.

„Wir sind darauf programmiert, Kalorienbomben in Mengen zu verdrücken“, wirft Sharman Apt Russell, Autor des Buches „Hunger: An Unnatural History“, der Lebensmittelindustrie und ihren Marketing-Strategen vor. Hände weg von industriell verarbeiteter Nahrung, raffinierten Kohlenhydraten und sogar Low-Fat-Produkten, warnt auch Michael Pollan in seinem neuen Bestseller „In Defense of Food“.

Michael Pollans Rat für eine gesunde Ernährung beschränkt sich auf sieben Worte: „Iss natürlich. Nicht zu viel. Überwiegend pflanzlich.“ Alles andere fördere Fettleibigkeit, ein krankes Herz oder Krebs.

Für Gesundes frisch vom Acker müssen die Amerikaner allerdings tiefer in die Tasche greifen: Laut „Time“ stieg der Preis für Gemüse und Obst in den USA von 1989 bis 2005 um fast 75 Prozent, der für Fette aber sank um 26,5 Prozent.

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von kuecheundkeller am: 16.10.2008, 05:46 Uhr

Österreicher sind "Schwarzbrot-Typen"

Unter allen Nahrungsmitteln ist Brot und Gebäck für die Österreicher am wichtigsten. Am liebsten isst man in Österreich Schwarzbrot. Das besagt eine Umfrage zum Tag des Brotes.

Die Österreicher sind am ehesten "Schwarzbrot-Typen". Das ergab eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes "market". Anlass für die Umfrage war der "Welttag des Brotes" am morgigen Donnerstag.

Demnach bezeichnen sich 39 Prozent der Österreicher als "Schwarzbrot-Typ", 26 Prozent sehen sich als "Vollkorn-Typ", 16 Prozent fühlen sich zu "hellem Gebäck" hingezogen. Neun Prozent der Österreicher bevorzugen "dunkles Gebäck" und fünf Prozent essen am liebsten "Weißbrot".

32 Prozent der Österreicher essen Brot mehrmals täglich, 36 Prozent etwa einmal pro Tag. Zu Gebäck greifen die Österreicher wesentlich seltener: Nur neun Prozent mehrmals täglich, 20 Prozent etwa einmal pro Tag.

84 Prozent möchten nicht auf Brot verzichten

Unter allen Nahrungsmitteln ist Brot und Gebäck den Befragten offenbar am wichtigsten. 84 Prozent meinten, wenn sie auf ein bestimmtes Lebensmittel verzichten müssten, würden ihnen Brot und Gebäck besonders fehlen.

Es folgen Obst, Gemüse und Milch mit jeweils über sechzig Prozent Nennungen. Auf den weiteren Plätzen landeten Milchprodukte, Käse, Fleisch und Wurst. Auf Bier sowie Fruchtsäfte und Limonaden möchten 21 Prozent der Österreicher nicht verzichten.

DiePresse.com
 

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von kuecheundkeller am: 23.10.2008, 11:06 Uhr

Die Frage „Was gibt’s denn heute zu essen?“ oder „Was kochen wir noch?“ zählt wohl zu den am häufigsten gestellten in Beziehungen und Familie. Wobei der verwendete Plural „Wir“ über die tatsächlich angesprochene Person in den meisten Fällen hinwegtäuscht.

Denn die Adressatin ist klar: das Weib an Heim und Herd.

Wie sonst ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der deutschen Meinungsforscher von Gewis zu deuten, in der die eingangs gestellte Frage als „nervigster Spruch“ der Partner ausgewiesen wurde. Fast zwei Drittel der Frauen bringt die Essfrage auf die Palme (mehr als tausend Frauen im Alter zwischen 35 und 60 Jahren wurden befragt, repräsentativ).

Trotz des vermehrten TV-Bildungsangebotes „Küchenschlacht auf, Kochshow ab“: An der traditionellen Verteilung hat sich nicht viel verändert. Kochen im Alltag bleibt Frauensache. Mehr als 90 Prozent der Frauen in Österreich tun es zumindest gelegentlich, bei Männern beträgt der Prozentsatz nur rund die Hälfte (Studie des Lebensministeriums).

Männer sind nur zu 9% Stammköche, jeder vierte ist ein Hobbykoch. Während der Heimfahrt von der Arbeit lässt die Mehrheit der Männer vorm geistigen Auge die Marillenknödel oder Spagetti Carbonara vorbeiziehen, die daheim auf den Tisch gezaubert wurden.

d.strasser@salzburger-fenster.at

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von kuecheundkeller am: 24.10.2008, 16:12 Uhr

Die weitere Verantwortung für den Rest der Familientruppe, was die gesunde Ernährung anbelangt, ruht auch auf Mamas Schultern.

Ist das Kind zu dick, kocht Mama zu fett, zu süß, gibt’s zu viel Fastfood. Hat der Partner die Gicht, dann muss das Fleisch vom Tisch.

Klar ist: Bekommt das Kind zu Hause hauptsächlich Fettes, Deftiges, Würziges und Süßes, dann ist der Grundstein für die internistische Behandlung in späteren Lebensjahren schon gelegt. Man muss es ihnen vorkochen, „voressen“ und vorleben. Aber das kann ganz sicher auch Papa.

Nirgendwo existieren die Rollenbilder heute noch so deutlich wie bei der Ernährung, bekräftigte kürzliche eine Soziologin. Der weiblichen Bevölkerung wird nach wie vor die Verantwortung für Ernährung und somit auch Gesundheit zugeschrieben, während Männer noch immer hauptsächlich Konsumenten sind, so Marie Jelenko, Co-Autorin der Studie „Ernährungsalltag im Wandel“ (Österreichische Gesellschaft für Soziologie).

Fürwahr: Zeit für einen Wandel.

d.strasser@salzburger-fenster.at

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von kuecheundkeller am: 30.10.2008, 13:07 Uhr

Weintrauben enthalten viele wichtige Nährstoffe

Bald sind sie wieder in den heimischen Supermärkten zu haben: Weintrauben aus Österreich. Im Herbst sollte man die grünen und blauen Früchte oft genießen, denn sie enthalten viele wichtige Nährstoffe, schreibt Pierre Jean Cousin in seinem Buch "Die 150 besten Lebensmittel für ihre Gesundheit".

Weintrauben sind ideal für Diäten, denn sie wirken harntreibend, antitoxisch und fördern die Verdauung. Sie entschlacken den Körper vollständig, liefern dabei aber alle wichtigen Nährstoffe. Dunkle Trauben sind besonders gut für Herz und Kreislauf, schreibt der Autor.

100 g Weintrauben haben 67 kcal und enthalten für den Körper schnell verfügbaren Traubenzucker, der sofort Energie liefert. Neben den Vitaminen A, B und C, sind Weintrauben außerdem noch reich an Kalzium, Jod, Mangan, Kalium und Natrium.

Auch getrocknete Trauben - Rosinen - sind gesund und bieten sich als Snack vor allem für Kinder, Schwangere und ältere Menschen an.

geomix

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von kuecheundkeller am: 18.11.2008, 09:43 Uhr

Walnüsse - Nährstoffquelle im Herbst

Im Herbst ist wieder Erntezeit für Walnüsse. Wer einen Nußbaum im Garten hat oder einen frei stehenden Nußbaum findet, sollte nicht zögern und fleissig dessen Früchte aufsammeln.

Die wertvolle Walnuss ist eine excellente Nährstoffquelle für den Winter. Sie versorgt den Körper mit zahlreichen Nährstoffen, insbesondere Vitamin E, Vitamin B1 (Thiamin), Vitamin B6, Magnesium, Kupfer und Zink. Außerdem ist auch das Fett in der Walnuss wertvoll, denn es besteht aus gesunden Omega-3-Fettsäuren. Wer täglich eine Handvoll Walnüsse (ca. 50 g) isst, nimmt etwa 4,5 g Omega-3- Fettsäuren zu sich.

Die Form einer Walnuss erinnert ein wenig an das Aussehen des menschlichen Gehirns. Genau dies ist auch das Organ, das die Nährstoffe, welche die Walnuss liefert, besonders gut gebrauchen kann, denn neben den genannten Vitaminen enthält sie auch besonders wertvolle Aminosäuren.

Walnüsse sollten an einem kühlen, trockenen Ort gelagert werden. So bleiben sie mehrere Monate frisch. Geschälte Walnüsse können Sie auch im Kühl- oder Gefrierschrank lagern. Tiefgekühlt halten sie bis zu einem Jahr - also können Sie bis zur nächsten Walnussernte das ganze Jahr über gesunde Walnüsse naschen.

Walnüsse grün

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von kuecheundkeller am: 20.11.2008, 10:30 Uhr

EU-Agrarminister fördern Schulobstaktion

Die EU will bereits bei Kindern Bewusstsein für gesunde Ernährung schaffen. Die EU-Agrarminister haben sich bei ihrem Treffen am Mittwoch darauf geeinigt, die Vergabe von Obst und Gemüse in Schulen mit jährlich 90 Millionen Euro aus dem EU-Haushalt zu fördern.  

Die EU-Staaten können selbst entscheiden, ob sie eine Schulobstaktion starten, müssen diese aber mit nationalen Mitteln kofinanzieren.

Auf Drängen Österreichs und Deutschlands steht es den EU-Ländern frei, von den Eltern einen kleinen Beitrag zum Schulobst zu fordern. Außerdem können die Staaten auch entscheiden, ob sie die Programme auf regionale oder saisonale Früchte abstellen wollen.  

Das Programm soll mit dem Schuljahr 2009/2010 anlaufen und nach drei Jahren überprüft werden. Das EU-Parlament hatte eine Verdoppelung der EU-Mittel für die Schulobstaktion gefordert, hat aber bei diesem Thema kein Mitentscheidungsrecht.

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von kuecheundkeller am: 20.11.2008, 15:16 Uhr

Ernährungsagentur weist Antibiotika in Äpfeln nach

Der Konflikt um den Einsatz von Antibiotika in den Plantagen holt den Obstanbau und Handel wieder ein, letzterer vertraut auf Gütesiegel.
Wien - Österreich beging am Freitag den Tag des Apfels. Hinter der Kulisse ist vielen in der Branche aber nicht zum Feiern zumute. Denn der Konflikt um den Einsatz von Antibiotika in den Plantagen holt den Obstanbau und Handel wieder ein.

Die Landwirte durften heuer zur Bekämpfung der Baumseuche Feuerbrand das Antibiotikum Streptomyzin einsetzen, was viele Lebensmittelketten im Frühjahr geschlossen zu einer Boykott-Drohung veranlasste. Jetzt sorgt das Ergebnis eines umfassenden Monitoring für neuen Zündstoff in der Debatte.

Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (Ages) nahm im Auftrag der Agrarmarkt Austria (Ama) reife Äpfel unter die Lupe und wies darin erstmals Rückstände des umstrittenen Antibiotikums nach. Es sei mit einer neuen Analysemethode gelungen, Spuren des Wirkstoffes zu detektieren, bestätigte die Ages dem Standard. Bisher hatte die Agrarwirtschaft stets versichert, das Antibiotikum, das die Bauern auf die Blüten sprühen, werde in kurzer Zeit abgebaut.
Unter dem Vorsorgewert

Die in wenigen Fällen nachgewiesenen Rückstände seien unter dem gesetzlich zulässigen Vorsorgewert, sagt Ingrid Kiefer, Sprecherin der Ages. Die betroffenen Äpfel seien sichere Lebensmittel, es gebe keine Gefahr für den Verzehr. Walter Welz sieht das anders.

Der Biochemiker ist gerichtlich beeideter Sachverständiger, im Auftrag der Industrie analysiert er Futtertiere und Lebensmittel auf Hormone wie Drogen. Mit dem Aufbringen von Antibiotika auf Lebensmittel würden dagegen resistente Krankheitserreger gezüchtet, sagt er. Dass Antibiotika Rückstände im Obst und im Boden hinterlasse sei unbestritten. "Der Nachweis ist nur eine Frage technischer Möglichkeiten."

Das Thema sei längst nicht auf Obstbau beschränkt. Antibiotikum sei in der Tiermast als Prophylaxe verboten. "Aber viele setzen es ein. Und niemand will es wissen." Die Kontrollen seien auch im Feinkostland Österreich unzureichend.

Streptomyzin vom Schwarzmarkt

Was Obst betrifft, so bestätigten Landwirte dem Standard im Frühjahr, dass Streptomyzin leicht auf dem Schwarzmarkt zu bekommen sei und unerlaubt eingesetzt werde. Zu groß sei das Risiko, Apfel- und Birnenplantagen durch Feuerbrand zu verlieren. Es geht um viel Geld: Allein der steirische Obstanbau hat eine Wertschöpfung von rund 230 Mio. Euro. Erlaubt zur Anwendung kam Antibiotika heuer auf 189 Hektar, das sind lediglich 2,4 Prozent der Kernobstbauflächen in Österreich.

Der Handel baut auf das Gütesiegel "Ama". Äpfel von mit Streptomyzin behandelten Plantagen dürfen die Marke nicht tragen, so Ama-Qualitätsmanager Martin Gressl. Bei Honig seien heuer zwei Proben mit erhöhtem Strepto-Gehalt gefunden worden, ist aus Imkerkreisen zu hören. Die Ages weist das zurück. In der Schweiz und in Deutschland wurden 11,4 Tonnen an eigenem kontaminierten Honig entsorgt.

(Verena Kainrath, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 14.11.2008)

Bei diesen Äpfeln aus Kärntner Obstgärten sind diese Sorgen unbegründet! Darum kauft man Obst und Gemüse am besten bei heimischen Bauern und Gärtnern! (kuecheundkeller)

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von kuecheundkeller am: 24.11.2008, 11:03 Uhr

Ein Hoch auf Hülsenfrüchte

In österreichischen Küchen fristen Erbsen, Linsen und Co. ein Schattendasein. Dabei können sie bei richtiger Zubereitung auch anspruchsvolle Gaumen kitzeln.

Hülsenfrüchte gehören zu den ältesten Kulturpflanzen. Archäologischen Funden zufolge wurden Bohnen bereits vor mehr als 11.000 Jahren in Südostasien kultiviert. Linsen werden in Ägypten seit mindestens 10.000 Jahren angebaut, und im Alten Testament verkaufte Esau sein Erstgeburtsrecht für ein Linsengericht. Erst im 15. und 16. Jahrhundert fanden Hülsenfrüchte dann auch in Europa als Nahrungsmittel größere Verbreitung.

Inzwischen ist die Zahl der unterschiedlichen Leguminosen-Arten mit ihren vielen Sorten beinahe unüberschaubar. Die Auswahl auf dem Markt ist mit Wachtel-, Feuer- und Borlottibohnen sowie Beluga-, Champagner- und Puy-Linsen schon fast unüberschaubar.

Mit dieser Vielzahl der getrockneten Samen lassen sich wahre Gourmetgerichte zubereiten. So könnten in Geflügelsuppe gegarte Kichererbsen mit etwas Olivenöl, schwarzen Oliven und gekochten Muscheln ein feines Wintergericht sein. Empfehlenswert sind  in der kalten Jahreszeit auch französische Puy-Linsen aus der Auvergne mit Rahm, Zitronen- und Orangenschale, Kapern und Sardellen.

Viele wertvolle Nährstoffe

Hülsenfrüchte warten mit einer Vielzahl wertvoller Nährstoffe auf. So enthalten sie unter anderem alle Vitamine des B-Komplexes, die unsere Nerven stark machen und für gute Laune sorgen. Folsäure für den Aufbau der Zellen ist ebenso reichlich enthalten, wie Magnesium für die Herzgesundheit. Die Immunabwehr profitiert von den enthaltenen Mineralstoffen Kalzium, Kalium und Zink. Die roten Blutkörperchen werden durch den hohen Eisengehalt der Hülsenfrüchte gestärkt.

Tipp: Damit das Eisen vom Körper aufgenommen werden kann, wird Vitamin C benötigt, das kann durch einen Schuss Zitronensaft im Gericht bereit gestellt werden.

Jedes Böhnchen, ein Tönchen…

…muss nicht sein. Blähungen und unangenehme Flatulenzen können gemildert werden, wenn du folgendes beachtest: Je öfter du Hülsenfrüchte isst, desto besser kann dein Körper damit umgehen. Die Zugabe von Fenchel, Kümmel, Koriander, Salbei, Bohnenkraut, Majoran oder Thymian helfen ebenfalls.

Niemals roh

Hülsenfrüchte sollten – bis auf Sprossen oder Keimlinge und Zuckererbsen – niemals roh verzehrt werden, da sie Giftstoffe enthalten, die sie in der freien Natur vor dem Befall durch Schädlinge schützen. Diese werden aber durch Kochen unschädlich gemacht.

Es wird empfohlen, getrocknete Hülsenfrüchte vor der Zubereitung mindestens acht bis zwölf Stunden, am besten über Nacht, in Wasser einzuweichen. Das Wasser danach weggießen. Zum Kochen der Hülsenfrüchte frisches, kaltes Wasser verwenden. Salz erst nach dem Kochen beifügen. Extratipp für besonders empfindliche Verdauungstrakte: Nach dem Kochen die Hülsenfrüchte noch ein bis zwei Stunden nachquellen lassen.

Weisse Bohnen

Linsen einweichen

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von kuecheundkeller am: 25.11.2008, 13:35 Uhr

Obst oder Gemüse selber trocknen

Sie können das Obst oder Gemüse draußen (vermeiden Sie jedoch eine direkte Sonneneinstrahlung), auf einem gut belüfteten Dachboden, in der Nähe eines Ofens, im Backofen oder in speziellen Dörrapparaten trocknen. Die Trocknungstemperatur sollte zwischen 30 und 50 Grad liegen.

Verwenden Sie zum Trocknen am besten ebenfalls nur voll ausgereiftes Obst und Gemüse allererster Bio-Qualität, dass keine schadhaften Stellen hat. Waschen und putzen Sie Ihr Trockengut gründlich, danach sorgsam abtrocknen.

Tipp: Trockengut nicht schälen, sonst verlieren Sie viele wertvolle Vitalstoffe, die direkt unter der Schale sitzen.

Für den eigentlichen Trockenvorgang breiten Sie das Trockengut nebeneinander auf Rosten oder Gittern aus, die Sie zuvor mit Mull ausgekleidet haben. Stellen Sie Ihr Trockengerät so hin, dass es auch von unten Luft bekommt. Achten Sie darauf, dass sich die Roste richtig reinigen lassen und nicht rosten.

Tipp: Apfelringe, Pilze, Peperoni und anderes Obst oder Gemüse, welches sich dafür eignet, können Sie es auch auffädeln und zum Trocknen aufhängen.

Die einfachste und schnellste Methode ist, dass Trocknen im Backofen. Stecken Sie einen Kochlöffel zwischen Tür und Backofen, damit durch diesen Spalt die Feuchtigkeit entweichen kann.

Wie lange Sie das Obst und Gemüse trocknen müssen, hängt stark von der Trockenmethode, der Art des Trockenguts und der Größe der Stücke ab. In der Sonne sollten Sie nicht länger als 4 Tage brauchen. Im Backofen kann es zwischen sechs und 12 Stunden dauern. Kontrollieren Sie das Trockengut regelmäßig, wenden Sie es unter Umständen auch einige Male.

Zum Trocknen eignen sich viele Obstarten: Äpfel, Aprikosen, Birnen, Pflaumen, Kirschen, Trauben oder Maulbeeren. Faustregel für die Menge: Für 1 Kilo getrocknete Apfelringe brauchen Sie etwa 10 Kilo frische Äpfel. Besonders Gemüse können Sie anschließend noch einlegen.
 

Dörrbirnen - Kletzen

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von kuecheundkeller am: 23.12.2008, 12:24 Uhr

Spaziergang nach Weihnachtsessen zu empfehlen

Wenn nach der Advents- und Weihnachtszeit der Magen drückt und die Hose zwickt, verschafft ein Spaziergang erste Hilfe. Ein Marsch in der kühlen Winterluft bringt nicht nur einen klaren Kopf, sondern verbraucht auch einige der verzehrten Kalorien. Beim schnellen Gehen werden je Kilometer immerhin 50 Kalorien verbraucht - das sind in der Stunde 200 Kalorien.

Grundsätzlich sollte sich nach Ansicht von Experten Weihnachten aber nicht durch strenge Essensregeln vermiest werden. Es darf ruhig einmal geschlemmt werden. Wichtig ist, dass in Ruhe gegessen und nach dem Fest die Verdauung in Schwung gebracht wird. Dabei behilflich sind Gemüsesäfte, Müsli aus Obst, Joghurt und Leinsamen sowie viel Trinken.

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von kuecheundkeller am: 01.01.2009, 10:24 Uhr

Richtige Lebensmittel gegen die Kälte

Zum Jahreswechsel hat winterliche Kälte Kärnten fest im Griff. Doch nicht nur dicke Jacken helfen, sich gegen die eisigen Temperaturen zu wappnen. Mit der richtigen Ernährung können Sie auch von innen wärmen.

Warmes Frühstück sehr wichtig

Zahlreiche Kräuter, Gewürze und Lebensmittel erhitzen den Körper ein wenig. Am Wichtigsten im Winter ist laut der Apothekerin Sigrid Hopferwieser ein warmes Frühstück: "Entweder ein warmes Müsli oder ein Hirsebrei oder Haferschleim mit Zimt zum Beispiel. Sie können auch Gerste nehmen - das stärkt das Bindegewebe und die Abwehrkraft. Aber es sollte alles gekocht sein und nicht kalt serviert werden."

Wer auf den Frühstücks-Kaffee nicht verzichten will, aber trotzdem eine wärmende Wirkung haben will, kann den Kaffee mit Zimt, Ingwer oder Kardamom würzen, ergänzt Hopferwieser: "Da haben Sie die Möglichkeit, Ihr Immunsystem ein bisschen auf Vordermann zu bringen."

Zahlreiche Gewürze wärmen von innen

Lamm-, Rind- und Hühnerfleisch sind in Kombination mit Reis oder Kartoffeln wärmende Mittagsmahlzeiten. Der Bratapfel ist die optimale Nachspeise. Entscheidend sind bei vielen Gerichten die Gewürze, bestätigt die Expertin: "Das sind die schon genannten Ingwer, Zimt und Kardamom, aber auch Vanille, Fenchel, Basilikum, Nelken, Anis, Thymian, Rosmarin, Kümmel, Paprika und Knoblauch. Das sind alles warme Gewürze." Auf kalte Milchprodukte sollte man verzichten.

Auch bei den Getränken gibt es Unterschiede zwischen wärmenden und kühlenden: "Viele von Tees - zum Beispiel Yogi-Tees oder Ingwertee, Zimttee - sind wärmend. Aber auf keinen Fall einen Grüntee - der ist sehr kühlend. Auch Pfefferminztee ist sehr kühlend. Sie können ohne weiteres auch einmal ein Achtel oder Viertel Rotwein trinken - der gehört zu den warmen Getränken, die man sehr gut zu sich nehmen kann."

Kältekiller Zimt

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von kuecheundkeller am: 11.01.2009, 10:53 Uhr

Winterzeit ist Suppenzeit

Eine Suppe wärmt an kalten Wintertagen, schmeckt köstlich und macht fit. Eine US-Studie geht sogar so weit zu sagen: Suppen versorgen unseren Körper mit Flüssigkeit. Studie bestätigt: Suppe ist ein Lebenselixier

Suppen stärken das Immunsystem

Suppen versorgen unseren Körper mit Flüssigkeit. Studie bestätigt: Suppe ist ein Lebenselixier
US-Wissenschaftler an der Harvard-Universität in Boston haben nachgewiesen: Suppen sind ein Lebenselixier. Die Studie besagt: Wer regelmäßig Suppe in den Speiseplan einbaut, lebt länger und hat bessere Gesundheitswerte.

Mit jedem Löffel Suppe nehmen wir auch Flüssigkeit zu uns. Das ist besonders im Winter wichtig, wo wir oft aufs Trinken vergesen.

Suppen als Selen-Lieferanten

Selen ist ein wichtiges Spurenelemet. Es sorgt für ein aktives Immunsystem. Selen findet sich in Suppen mit Hülsenfrüchten, Knoblauch und Pilzen.

Brokkoli und Haferflocken liefern Zink

Mit Brokkoli, Kürbiskernen oder Haferflocken liefert uns eine Suppe das Spurenelement Zink, das ebenfalls für die Immunkraft, aber auch für gesunde Haut, für Liebeskraft und gut Laune zuständig ist.

Zink gebunden an die Aminosäure Histidin ist vor allem auch im Hühnerfleisch enthalten. Deshalb gilt ja Hühnerbrühe mit Fleischstücken als altes Hausmittel und soll vor Erklältungen schützen.

Getreide als gesunde Suppen-Zutaten

Wer Getreide in die Suppe einkocht, versorgt sich mit Eisen für Vitalität und ebenfalls für die Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte.

Suppe löffeln für die Gesundheit

Regelmäßiger Suppenkonsum wirkt sich auf jeden Fall positiv auf die Gesundheit aus. Das hat die amerikanische Studie ergeben. Man kann damit erhöhten oder zu hohen Blutdruck senken, kann erhöhte Cholesterinwerte normalisieren. Aber natürlich ersetzt die Suppe keinen Arzt.

Man kann sich bei einer Erkältung mit Suppe satt essen, ohne den Magen zu belasten. Wer viel Suppe isst, der hat weniger Falten im Gesicht, weil die Flüssigkeitszufuhr die Haut von Innen her glättet.

Suppen können auch mithelfen, schlank zu bleiben und schlank zu werden. In diesem Fall muss man der klaren Gemüse-Bouillon den Vorzug geben und auf Nudel und Knödel als Einlage verzichten.

Suppe kochen

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von kuecheundkeller am: 22.01.2009, 12:04 Uhr

Noch einmal Hühnersuppe - gerade jetzt zu Grippezeiten!

Hühnersuppe soll laut neuesten Studien Menschen mit Bluthochdruck helfen. Längst ist erwiesen, dass der Geflügelsud Erkältungen lindert. Nur muss er richtig zubereitet sein.

Blutdruck: Großmutter hat es geahnt, Wissenschaftler geben ihr nun recht. Hühnersuppe hat medikamentöse Kraft. Forscher der japanischen Universität Hiroshima sagen, dass Menschen mit Bluthochdruck (Hypertonie) von Gerichten mit Hühnern profitieren können.

Denn das Fleisch, vor allem aber die sehnenreichen Körperteile wie Füße enthalten viel Kollagen. Diese Substanz des Bindegewebes löst sich beim Kochen und geht in die Suppe über. Kollagen hilft Menschen, das Enzym ACE (Angiotensin Iconverting Enzyme) zu blockieren. ACE ist an der Herstellung eines Hormons beteiligt, das die Blutgefäße verengt und so zu hohem Blutdruck führt.

Erkältung: Längst ist geklärt, wie Hühnersuppe gegen Husten und Schnupfen wirkt. Sanftes Garen entzieht dem Huhn den Eiweißstoff Cystein, der Entzündungen hemmt und Schleimhäute abschwellen lässt. Die Suppe enthält auch viel Zink. Die Infektwaffe wirkt dort optimal, weil sie an ein spezielles Eiweiß gebunden ist.

Das passende Huhn: Man braucht ein ganzes Tier. Tiefgekühlte und frische Exemplare gelten als ebenbürtig. Billiger als junge Masthühner sind Suppenhühner, die vormals Legehühner waren. Ihr Vorteil: Das ältere, gelatinereiche Fleisch macht die Brühe schön kräftig. Allerdings wird es beim Kochen nur weich, nicht zart.

Weitere wichtige Zutaten: Etwa 100 Gramm Möhren, 80 Gramm Zwiebeln, 60 Gramm Lauch, je eine halbe Petersilien- und Sellerieknolle, Salz und so viel Wasser oder Geflügelfond, bis das Huhn damit ganz bedeckt ist.

Die richtige Hitze: Das Huhn muss im kalten Sud aufgesetzt und langsam erhitzt werden. Sonst gerinnt das Eiweiß, bevor es ausgezogen ist. Sobald die Suppe kocht, muss die Temperatur herunter und das Ganze eineinhalb Stunden ohne Deckel ziehen (bei 75 bis 90 Grad Celsius). Trubstoffe sollten abgeschöpft werden, der Sud nie aufwallen. So entstehen Hitzereaktionen, die für den Geschmack sorgen.

Stiftung Warentest  test 02/2009

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von kuecheundkeller am: 03.02.2009, 10:50 Uhr

Die Küche als Heimat der Keime

In unserer Welt sind wir von vielen Keimen umgeben. Dies besonders in unseren eigenen vier Wänden. Doch nicht das Bad oder das WC sind die Räume, die am stärksten mit Keimen belastet sind, sondern die Küche.

Experten schätzen, dass 70 Prozent der Magen-Darm-Erkrankungen durch Hygieneprobleme "hausgemacht" sind. Doch einige einfache Tricks helfen, die Zahl der Fremdlinge in der Küche möglichst gering zu halten. So sollten die Hände immer richtig gewaschen werden, bevor man mit den Lebensmitteln arbeitet. Auch nach dem Verarbeiten von Lebensmitteln wie rohem Fleisch und rohen Eiern sollten die Hände ebenfalls gründlich gereinigt werden.

Auf diese Weise gelangen keine Keime auf andere Lebensmittel. Auch Schmuck und Ringe sollte man in der Küche nicht tragen, da der Bereich zwischen Haut und Schmuck häufig feucht wird und daher ein potentieller Infektionsherd ist.

Hat man eingekauft, so sollte man Produkte wie Eier, Milch und Fleisch so schnell wie möglich in den Kühlschrank legen. Hat man etwas in den Gefrierschank getan und möchte es auftauen, so sollte dies im Kühlschrank geschehen. Denn je langsamer Lebensmittel auftauen, umso weniger Bakterien bilden sich. Wichtig ist es auch, die Werkzeuge in der Küche richtig zu benutzen.

So sollte für Gemüse und Fleisch nicht dasselbe Messer verwendet werden. Ansonsten könnten die Bakterien von einem Lebensmittel auf das andere übertragen werden. Gleiches gilt für das Schneidebrett. Auch dieses sollte man kurz abwaschen, bevor man es wieder benutzt. Weist dieses nach einiger Zeit der Benutzung recht tiefe Schnittspuren auf, sollte es ausgewechselt werden. Denn dann kann das Brettchen nicht mehr richtig gereinigt werden und ist daher ein idealer Nährboden für Keime und Bakterien. 

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von kuecheundkeller am: 04.02.2009, 11:28 Uhr

Die Küche als Heimat der Keime

Ein weiterer Ort, an dem viele Bakterien zu finden sind, ist das Spülbecken. Auf einem Quadratzentimeter in einer Spüle haben Wissenschaftler bis zu 10 000 Bakterien gefunden. Herkömmliche Reinigungsmittel machen ihnen den Garaus. Und auch Geschirrschwämme und Putzlappen sind Paradiese für Erreger.

Bei einer Studie fanden Forscher auf einem normalen Geschirrtuch mehr als sieben Milliarden Bakterien. Ebenso bei Schwämmen und Lappen. Ein Trick, die Bakterien zu töten, ist, die feuchten Schwämme zwei Minuten bei maximaler Strahlungsleistung in die Mikrowelle zu legen. Dies tötet 99 Prozent der Mikroben ab.

Wichtig ist es auch, die ganze Küche regelmäßig sauber zu halten. Doch Studien haben gezeigt, dass die Europäer zu viele und zu scharfe Reinigungsmittel gebrauchen. Dies ist nicht nötig, da auch umweltverträgliche Mittel ihren Sinn erfüllen. Außerdem schafft man durch zu scharfe Mittel ein absolut steriles Klima in der Küche. Dadurch verlernen die körpereigenen Abwehrkräfte, mit kleineren Mengen an Keimen umzugehen.

Außerdem greifen zu scharfe Putzmittel die eigene Haut an und schädigen diese auf Dauer. Treten dann wieder mehr Keime auf, weil nicht geputzt wurde, so wird man sehr schnell krank. So geht es also nicht darum, alle Keime abzutöten, sondern nur die Keimherde zu reduzieren. Für dieses Vorhaben reichen milde Reinigungsmittel wie Essigreiniger oder Schmierseife vollkommen aus.

Zum Putzen der Küche gehört auch das Leeren der Mülleimer. Besonders der Bio-Eimer ist eine ideale Brutstätte für Mikroorganismen. Daher sollte er täglich geleert werden.

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von kuecheundkeller am: 16.02.2009, 11:28 Uhr

Suppenbars erobern Deutschlands Städte

Der Suppenkaspar aus dem "Struwwelpeter" wäre mit seiner Abneigung gegen flüssige Speisen heute völlig unmodern. Denn Suppen liegen im Trend. Den Anfang hatten Börsianer an der New Yorker Wall Street gemacht, als sie vor gut zehn Jahren Suppen als schnelles und gesundes Essen für die Mittagspause entdeckten. Nun entdeckt auch Deutschland diesen Trend.

Ob Lübeck, Frankfurt oder Nürnberg - inzwischen nehmen Imbisse namens "Suppentopf", "Souper" und "Souptopia" auch in Deutschlands Städten einen festen Platz ein. Sogar bei McDonald's stehen Gulasch und Tomatensuppe auf dem Speiseplan. In 60 ihrer 500 McCafé-Filialen testet die Fast-Food-Kette, wie Suppen bei Gästen ankommen.

"Soupkultur" heißen die drei Filialen eines Berliner Imbisses, mit denen die Suppeneuphorie aus den USA in die deutsche Hauptstadt schwappte. Seit Eröffnung ihrer ersten Suppenbar im Jahr 1999 seien die Ansprüche der Deutschen an Ernährung gestiegen, hat "Soupkultur"-Inhaberin Katharina Körner beobachtet. Diese Entwicklung sei dem Absatz von Suppen zugutegekommen, die verglichen mit Pizza oder Pommes deutlich gesünder seien.

Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten seien Eintöpfe und Brühen zudem effizient, erläutert die Betriebswirtin. "Denn Suppen können zentral in einer Küche und in großen Mengen zubereitet werden." Selbst einen möglichen Nachteil der Suppe deutet Körner in einen Pluspunkt um: Im Sommer verbuche sie in ihren Imbissen kaum Einbußen, schließlich tue ein warmes Essen dem Körper gerade bei Hitze gut.

In ihrer Nürnberger Suppenbar "Souptopia" setzt Katerina Jühe-Skorka auf Kaltschalen wie etwa Gazpacho, um die Kundschaft auch in der heißen Jahreszeit anzulocken. Im Jahr 2001 wechselten die gelernte Buchhändlerin und ihr Mann die Berufe und machten eine Suppenbar in der Nürnberger Altstadt auf.

Seitdem sei ihre Datenbank mit Kochanleitungen auf "ein paar Tausend Rezepte" angewachsen, erzählt Jühe-Skorka. Suppen seien "wahnsinnig variantenreich", doch am besten verkauften sich die Klassiker: etwa Gulaschsuppe, Chili con Carne oder Suppen nach thailändischer Art.

Frittatensuppe

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von kuecheundkeller am: 17.02.2009, 11:38 Uhr

Suppenbars erobern Deutschlands Städte

Keine 600 Meter von "Souptopia" entfernt bietet im Nürnberger Hauptbahnhof seit einiger Zeit auch das Fast-Food-Restaurant McDonald's diese Klassiker an. "Tomato Mio", "Thai Veggie" und "Gulasch Gourmet" heißen die Suppen, zwischen denen Gäste von deutschlandweit 60 McCafé-Filialen zunächst bis Jahresende wählen dürfen. Dann soll entschieden werden, ob Suppen künftig dauerhaft auf der Speisekarte stehen, sagt eine Sprecherin von McDonald's Deutschland in München.

Etwa 100 Teller Suppe löffele jeder Deutsche im Schnitt pro Jahr, hat das Deutsche Suppen-Institut im Verband der Suppenindustrie ausgerechnet. Etwa die Hälfte davon komme aus der Tüte oder Dose, sagt Verbandssprecher Dirk Radermacher. Als reines Fast Food will er Suppen aber nicht verstehen: "Man braucht Zeit für die Suppe, sonst landet sie beim Essen schnell auf dem Schlips."

Nicht nur fürs Essen, sondern auch beim Kochen nehme eine gute Suppe viel Zeit in Anspruch, sagt "Soupkultur"-Gründerin Körner. Deshalb halte sie auch nichts von industriell hergestellten Suppen. "Denn da steht niemand am Herd und kocht." Bei ihr seien die Speisen hausgemacht, beteuert Körner, die das Geheimnis einer guten Suppe verrät: Kartoffeln sollten enthalten sein - wegen der Stärke. "Man möchte satt werden, und das zu verträglichen Preisen."

Vier Euro für eine Portion mit 400 Millilitern Suppe seien in Berlin teuer, findet Körner. Denn eine Suppe bleibe trotz des Trends der vergangenen Jahre eine einfache Speise. Vielleicht liegt hier der Grund, weshalb in New York inzwischen wieder einige Suppenbars geschlossen haben. Dort standen zum Teil Luxusmahlzeiten wie Hummerschwanzsüppchen auf dem Speiseplan.

Knödelsuppe

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von kuecheundkeller am: 07.03.2009, 11:11 Uhr

Die populärsten Irrtümer beim Essen

Heute ist der Tag der gesunden Ernährung - Höchste Zeit, ein paar Irrtümer übers Essen auszuräumen.

"Spätes Essen macht dick"

Richtig: Spätabendliche Völlerei verursacht Magendrücken und beeinträchtigt den Schlaf.

Falsch: Dicker wird man dadurch nicht. Anders als früher angenommen, ist das Verdauungssystem auch nachts aktiv. Zudem hat es auf das Kalorienkonto keinerlei Einfluss, wann gegessen wird.

"Fünf Mahlzeiten sind ideal"

Halbwahr: Der Spruch stimmt für Menschen, deren Blutzuckerspiegel immer mal stark absinkt. Mehrere Mahlzeiten am Tag halten den Zuckerspiegel im Gleichgewicht und bieten dem Gehirn beständig Energie in Form von Zucker an. Dadurch ermüdet es nicht so schnell. Heißhungerattacken bleiben aus. Übergewichtige sind dagegen mit nur drei Mahlzeiten oft besser bedient. Sie haben meist ein gestörtes Sättigungsempfinden und neigen dazu, auch bei einem Zwischensnack zu kräftig zuzulangen.

"Fett macht fett"

Richtig: Fett liefert mit mehr als 9 Kilokalorien pro Gramm deutlich mehr Energie als Kohlenhydrate oder Eiweiß mit jeweils nur 4 Kilokalorien pro Gramm. Darüber hinaus kann der Körper Nahrungsfett praktisch eins zu eins in Depotfett umwandeln. Bei der Umwandlung von Kohlenhydraten oder Eiweiß in Körperfett geht dagegen rund ein Viertel der Energie verloren.

Falsch: Fett sättigt nicht. Doch es hemmt, sobald es im Darm angekommen ist, den Appetit auf zusätzliches Fett. Viele Menschen bleiben schlank, obwohl sie fett essen. Sie sparen ihre Kalorien bei Süßem oder Kohlenhydraten ein. Also: Alles, was im Übermaß gegessen wird, schlägt sich auf den Hüften nieder.

"Brot ist ein Dickmacher"

Falsch: Zumindest dann, wenn es sich um Vollkornbrot handelt. Das enthält jede Menge Ballaststoffe. Und die enthalten praktisch keine Kalorien. Aber sie füllen den Darm und machen ihm viel Arbeit. Sie wirken langfristig sättigend, sind also sogar hilfreich beim Kaloriensparen. Zusätzliches Plus: Ballaststoffe fördern eine gesunde Darmflora, einige senken den Cholesteringehalt im Blut.

"Fettarm heißt kalorienarm"

Vorsicht: Magerjoghurts enthalten oft sehr viel Zucker oder andere industriell bearbeitete Kohlenhydrate. Das treibt den Kaloriengehalt in die Höhe - teils über den von normalen Produkten. Generell sind Diätprodukte eher selten "light" und kaum für die Schlankheitskur geeignet.

"Kaffee entwässert"

Falsch: Wenn jemand an Kaffee überhaupt nicht gewöhnt ist, kann er harntreibend wirken. Der Körper stellt sich jedoch schnell darauf ein. Kaffee kann also bei der Ermittlung der täglichen Flüssigkeitszufuhr mitgerechnet werden. Fürs Abspecken bringt das Entwässern nichts. "Ausgeschwemmt" wird nur Wasser, kein Fett. Mit dem Wasser gehen Mineralsalze verloren. Das kann den Elektrolythaushalt des Körpers so durcheinanderbringen, dass das Herz in Gefahr ist.

"Dunkle Schokolade ist die bessere"

Falsch: Der Energiegehalt von Edel-, Zartbitter-, Milch- oder Sahneschokolade ist immer nahezu gleich. In 100 Gramm stecken etwa 520 bis 560 Kilokalorien. Das entspricht einer Hauptmahlzeit. Milchschokolade enthält mehr Milchpulver oder Sahne. Sie ist weicher, vollmundiger, schmeckt fetter.

Dunkle Schokolade enthält mehr fetthaltige Kakaomasse, schmeckt herber und intensiver. Diätvorteil: Die Lust am Schokogeschmack ist mit ihr rascher befriedigt. In Sachen Gesundheit kann dunkle Schokolade punkten: Wegen des höheren Kakaoanteils liefert sie mehr krankheitsvorbeugende sekundäre Pflanzenstoffe wie etwa Flavonoide.

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von kuecheundkeller am: 10.03.2009, 12:46 Uhr

Weil die EU-Kommission einen neuen Anlauf unternimmt, unsere Anbauverbote für gentechnisch veränderten Mais zu kippen, ist wieder einmal eine Gentechnik-Debatte entbrannt.

Die Fronten verlaufen dabei nicht durch Österreich, wo überwiegend Konsens hinsichtlich der ablehnenden Haltung zur Gentechnik auf den Feldern herrscht –, sondern vielmehr zwischen Österreich und der EU.

Tatsache ist nicht nur, dass die Weltanbaufläche transgener Pflanzen Jahr für Jahr wächst – 2008 um 9,7 Prozent oder 10,7 Mio. ha auf 125 Mio. ha –, sondern dass auch in Europa selbst die Front der Gentechnik-Gegner zusehends bröckelt. Zwar wurden in der EU 2008 im globalen Vergleich nur auf bescheidenen 107.000 ha GVO-Pflanzen angebaut, der Zuwachs war gegenüber dem Jahr zuvor mit 21 Prozent allerdings überpro­portional. Und es mehren sich die Stimmen pro Gentechnik, zuletzt etwa von der FDP-Bundestagsfraktion, die forderte, Deutschland möge doch in Brüssel dazu beitragen, die Blockadepolitik gegen­über GVO-Saatgut zu beenden.

Österreichs Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich will die Alpenrepublik GVO-frei halten. Er sieht darin auch ein Verkaufsargument für unsere Lebensmittel – fügt aber hinzu, dass die Konsumenten natürlich auch die höhere Qualität und den Mehraufwand der Bauern honorieren müssen. Das ist richtig – denn wie man es dreht und wendet: Abgestimmt wird nicht in Brüssel, sondern mit dem Einkaufskorb.

Österreichische BauernZeitung

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von kuecheundkeller am: 31.03.2009, 16:03 Uhr

Mit Schale kochen, aber ohne Schale essen

Bei Kartoffeln können sich unter bestimmten Bedingungen unterhalb der Schale gesundheitsschädliche Substanzen bilden. Da Kochen oder Braten den Gehalt nicht verringern, sollten Kartoffeln im Gegensatz zu vielen Gemüse- und Obstarten ohne Schale gegessen werden. So lautet die Empfehlung des Max Rubner-Instituts (MRI) in Karlsruhe.

Beim Kochen schützt die Schale allerdings vor dem Verlust wasserlöslicher Vitamine und Mineralstoffe. Deshalb ist es optimal, wenn Kartoffeln mit Schale gekocht, aber ohne Schale gegessen werden. Die gesundheitsschädlichen Substanzen wie Solanin können in hohen Mengen aufgenommen die Darmwand angreifen und Nerven schädigen.

Natürlicherweise kommen sie in Kartoffeln nur in geringen Konzentrationen vor, entstehen aber in besonders hohem Maße, wenn Kartoffeln keimen oder bei Lichteinwirkung grüne Stellen bekommen. Eine kühle und dunkle Lagerung schützt am besten vor der Bildung dieser Verbindungen. Haben sich trotzdem Keimlinge und grüne Stellen gebildet, sollten diese vor dem Kochen großzügig entfernt werden. 

Mit Schale kochen

Ohne Schale essen

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