26. Mai 2012 08:45 | |||||
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Im Herbst sinkt das Angebot an heimischem Gemüse. Zum Glück beginnt aber die Ernte vom Kohl, einem klassischen Herbst- und Wintergemüse mit vielen Vitaminen. Prof. Hademar Bankhofer rät zu einem Kohltag pro Woche.
Empfehlung: Ein Kohltag pro Woche
Die Kohlzeit hat wieder begonnen. Und sie dauert den ganzen Winter. Ernährungsexperten der Universität München empfehlen, regelmäßig Kohl in den Speiseplan einzubauen. Ideal wäre: einmal die Woche.
Kohl ist Nährstoffwunder
Das wussten schon die alten Römer. Bereits in der Antike wurde Kohl gerne angebaut und verzehrt. Das Gemüse mit seinen verzweigten, gekräuselten Blättern stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum.
Reich an Betacarotin und Vitamin C
Kohlessen stärkt laut Bankhofer die Sehkraft, die Immunkraft und die Atemwege. Dafür ist der Bioaktivstoff Betacarotin verantwortlich. "Bereits 125 Gramm Kohl decken den Tagesbedarf an Betacarotin", so Bankhofer.
Kohl ist weiters reich an Vitamin C. Und selbst beim Kochen wird es nicht zerstört. "In den Blättern des Gemüses ist das Vitamin C in einer Vorstufe gespeichert, dem so genannten Ascorbigen. Das wird auch beim Kochen nicht zerstört", erklärt der Gesundheitsexperte.
Waffe gegen Stress
Die B- Vitamine im Kohl stärken die Nerven und machen streßfest. Das Vitamin C hilft dabei
Was wenige wissen: Kohl ist reich am Mineralstoff Calcium für die Knochen und fürs Herz. Eine Portion von 200 Gramm liefert soviel Caclium wie zwei Gläser Milch.
Kohl fördert die Verdauung
Kohl hilft auch beim Entgiften. Denn: Der zähe, dicke Speisebrei vom Kohl zieht langsam durch den Darm und nimmt alle Gift- und Schadstoffe mit. Dadurch wird der Darm gereinigt und die Verdauung wird gefördert, erklärt Bankhofer.
Doch: Nicht jeder verträgt Kohl. Unangenehme Blähungen sind die Folge. Was hilft? Reichlich Kümmel als Gewürz oder den Kohl vor dem Zubereiten in die Tiefkühltruhe geben.