26. Mai 2012 08:47 | |||||
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Rotkraut: Winterliche Vitamin C-Bombe
Bei den meisten kommt Rotkraut nur zu Ente oder Wild auf den Tisch. Dabei spricht alles für seinen fixen Platz am Speiseplan – besonders der hohe Vitamin C-Gehalt. Der wird allerdings erst durch Kochen so richtig ausgenutzt.
Egal, ob man nun Rotkraut zu ihm sagt, Blaukraut, Rotkohl oder Blaukohl: Das Gemüse ist die ideale Winterkost. In Zeiten, in denen das ganze Jahr über frisches Obst und Gemüse aus aller Welt zu haben ist, gerät es zwar zusehends in Vergessenheit. Wer aber auch heute noch bewusst heimisches Gemüse kauft, kommt um den roten Krautkopf nicht herum.
Rotkraut enthält kaum Kalorien.
Dafür umso mehr Ballaststoffe und Mineralstoffe wie Magnesium, Phosphor und Kalium, das u.a. an der Blutdruckregulation und an der Regulation des Wasserhaushalts beteiligt ist. Rotkraut ist eine gute Quelle für das Vitamin Folsäure, das bei der Zellteilung und der Neubildung von Zellen unentbehrlich ist. Folsäure kann zudem vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen, indem es den Homocysteinspiegel im Blut verringert.
Ein hoher Homocysteingehalt ist einer der Risikofaktoren für Arteriosklerose ('Arterienverkalkung'). Das Vitamin kann zudem den 'offenen Rücken' bei Babys verhindern, der in vielen Fällen zu schweren Missbildungen führt.