26. Mai 2012 08:47 | |||||
|
|
Mitglied seit: 11.08.2008
Geschlecht: männlich Sternzeichen: Jungfrau |
|||
Liebe Userinnen und User! Wichtige Informationen zu den Meine-Kleine-Weblogs
Herzlichen Dank, dass Sie unser Weblog-Service in den vergangenen Jahren intensiv und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit genutzt haben. Leider ist es uns nicht länger möglich dieses Angebot technisch mängelfrei zur Verfügung zu stellen, weswegen wir auch auf eine Wartung der bereits bestehenden Blogs und Statistiken verzichten müssen. Wir hoffen, Ihnen in absehbarer Zeit eine attraktive Alternative in diesem Bereich anbieten zu können.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis,
Das Team von Kleine Zeitung Digital
Vitamin C durch Kochen aktivieren
Die Besonderheit von Rotkraut ist, dass es die Vitamin C-Vorstufe Ascorbigen enthält, die erst durch Kochen in Vitamin C umgewandelt wird. Im Gegensatz zu anderen Vitamin C-hältigen Obst- und Gemüsesorten braucht Rotkraut das Kochen also – genauso wie andere Kohlsorten auch. 'Totkochen' tut aber auch dem Rotkraut nicht gut. Es sollte immer nur so lange gegart werden, bis es bissfest ist; etwa zehn Minuten also. Diese Kochzeit ist es auch, die die schützenden Inhaltsstoffe für den menschlichen Körper besonders gut verfügbar macht.
Der hohe Ballaststoffgehalt sorgt zwar für eine geregelte Verdauung, Blaukraut ist aber nicht gerade leicht verdaulich und verursacht dadurch häufig Blähungen. Dagegen helfen leicht zerstoßener Kümmel, Fenchel oder Anis als Gewürz oder Tee. Im Kochwasser sind blähungsfördernde Substanzen gelöst. Das Abgießen kann also auch helfen, Blähungen zu verhindern.
Aber nicht nur die so genannten primären Inhaltsstoffe wie Vitamin C oder Kalium machen das Rotkraut zu einem wertvollen Lebensmittel. Auch die 'sekundären Pflanzenstoffe' spielen eine wichtige Rolle. Seine Farbe erhält der Krautkopf durch den wasserlöslichen Farbstoff Anthocyan, dem immunstärkende, antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben werden.
Die Glukosinolate (Senföle) im Rotkraut sind nicht nur für den typischen Geschmack verantwortlich. Studien zeigen, dass sie antikanzerogen und antimikrobiell wirken und den Cholesterinspiegel senken können. Den Polyphenolen im Kraut wird eine antimikrobielle sowie entzündungshemmende Wirkung nachgesagt.
Vom Weißkraut unterscheidet sich das Rotkraut nur im schwächeren Wuchs, in den etwas kleineren Köpfen und in seiner Farbe. Ansonsten haben die beiden viel gemeinsam und sind auch in ihren gesundheitsfördernden Eigenschaften vergleichbar.