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Wintergemüse: Rotkraut (3)
von kuecheundkeller am: 28.12.2008, 11:03 Uhr

Gekonnt zubereiten

Blaukraut wächst ab Ende März bis Dezember. Es ist gut lagerfähig und daher das ganze Jahr über verfügbar. Für den Einkauf rät die ÖGE, auf glänzende Blätter zu achten, die unbeschädigt und knackig sind. Gummiartige Blätter sind alt und beschädigte Außenblätter faulen schnell. Zudem sollte der Krautkopf seiner Größe entsprechend schwer sein.

Mit seinem kräftigen Aroma ist Rotkraut ein typisches Herbstgemüse, das man in verschiedensten Zubereitungsarten genießen kann. Am häufigsten wird Rotkraut sicher als Gemüsebeilage zu Gänse-, Enten- und Wildbraten gegessen. Es lässt sich aber auch sehr gut zu Salat verarbeiten. Sowohl als Rohkost mit Äpfeln oder Orangen, als auch blanchiert oder als warmer Salat. Um eine kräftige, rote Farbe der Blätter zu erhalten, gibt man der Speise einen Schuss Essig oder Zitronensaft zu, für einen blauvioletten Ton eine Prise Natron.

Rotkraut hat eine sehr feste Zellstruktur und ist daher schwerer verdaulich als z.B. Weißkraut. Magenempfindliche Personen sollten Rotkraut mit dem verdauungsfördernden und blähungsmindernden Kümmel kombinieren. Wird das Kraut als Rohkost serviert, dann sollen die Blätter besonders fein zerkleinert werden. Wichtig ist, dass der Salat vor dem Servieren richtig durchzieht.

Rotkraut kochen

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